Schlechter TMC-Empfang mit gestecktem Autoladekabel!

  • Kapem hat ja wohl den Ferritkern fast mittig angebracht.


    Was habt ihr denn generell für Erfahrungen gemacht:
    Ist es beser ihn am Ladestecker oder ihn am PNA an zu bringen?


    Wer berichtet bitte mal?



    Japie

  • Danke kapema,
    dann werde ich jetzt endlich doch mal losziehen, um mir solche Ferritkerne zu besorgen.


    Letzte Woche habe ich bei 1000 Km Fahrstrecke meinen neuen Skin und auch einige Antennentests mit der Kurzstabantenne durchgeführt:


    Eine erhebliche Verbesserung des Empfangs (neben der Trennung von der Speisespannung) habe ich immer dann bemerkt, wenn ich den Stab möglichst senkrecht plaziert habe. Das geht, in dem ich den Stab hinter dem Gerät an der Halterung fixiere oder anlehne, bzw. an einem der Feststellrädchen der Halterung einklemme (sorry, besser kann ich das nicht erklären ;) ).


    Probiert das mal aus, Ihr werdet staunen!
    gruss sokobana

  • Hallo Japie,


    ich habe den Ferritkern ca. 8cm vom Anschlußstecker am PNA mit einer Schlaufe befestigt. Der Rest des Kabels mit dem Stromanschlußadapter ist in dem Ablagefach verstaut, da ich dort nachträglich einen Stromanschluß installiert habe.
    Gruß
    kapema

  • Zitat

    Original von sokobana


    Letzte Woche habe ich bei 1000 Km Fahrstrecke meinen neuen Skin und auch einige Antennentests mit der Kurzstabantenne durchgeführt:


    Eine erhebliche Verbesserung des Empfangs (neben der Trennung von der Speisespannung) habe ich immer dann bemerkt, wenn ich den Stab möglichst senkrecht plaziert habe.


    Letze Woche habe ich 2000km um den Gardasse und bis nach Venedig zurückgelegt... mit irgendeiner der zahlreichen Versionen deines gewissen genialen Black-Skins ;) und dem gekürzten Draht auf ca. 80cm.
    Ich hatte fast immer Empfang, soweit es auch möglich war, was ich mit dem Autoradio vergleichen konnte.
    Einen Zusammenhang mit der Stromversorgung konnte ich nach wie vor nicht nachvollziehen.


    Das ein senkrechter Stab einen besseren Empfang hat wie ein horizontal verlegter (Draht), ist verständlich, da fast der gesamte UKW-Rundfunk in vertikaler Polarisation ausgestrahlt wird. Hat der Empfangsstab die ungünstigste aller Positionen, nämlich um 90° zur Sendeantenne gedreht, so ergibt sich daraus ein (theoretisch) schlechterer Empfang um den Faktor 100(!) (-20db). In der Praxis ist es zwar viel weniger, aber doch deutlich bemerkbar.


    Nebenbei bemerkt:
    Ein zeitweiser Ausfall des TMC-Empfang fällt ja nicht unbedingt großartig ins Gewicht, bleiben doch die letzten Meldungen bis zu 1h erhalten, wenn sie nicht vorzeitig per Befehl gelöscht werden.....

  • Zitat

    Original von Japie
    Ist es beser ihn am Ladestecker oder ihn am PNA an zu bringen?


    Wer berichtet bitte mal?


    Am Besten überhaupt nicht.
    Ein Ferritkern ist kein "TMC-Empfangs-Verbesserer" sondern ein "Hochfrequenz-Störunterdrücker".


    Ein Ferritkern hilft nur dem, der sie verkauft....

    Einmal editiert, zuletzt von Batchman99 ()

  • Zitat

    Original von Batchman99
    Ein Ferritkern ist kein "TMC-Empfangs-Verbesserer" sondern ein "Hochfrequenz-Störunterdrücker".Ein Ferritkern hilft nur dem, der sie verkauft....


    Es hat überhaupt niemand behauptet, ein Ferritkern sei (an sich) ein Empfangsverbesserer. Seine Hochfrequenz-Sperreigenschaften können aber sehr wohl die gesamten Empfangseigenschaften verändern, da jeder am Navi angehängte Kabel (mindestens mit der Masse) "ein Teil der Antenne bildet"!


    Wenn Du die Materie kennen würdest, müsstest Du z.B. wissen, dass die Länge z.B. der Radials einer Antenne (speziell im KW-Bereich) einen sehr grossen Einfluss auf die HF-Eigenschaften einer Antenne haben (siehe z.B. Rothammel Antennentechnik).


    Gruss: Peter

  • Hallo Batchman99,


    meine Erfahrungen mit dem Ferritkern sind durchweg positiv.
    Ich habe seit der Installation einen deutlich verbesserten TMC-Empfang.
    Warum das der Fall ist, kann ich technisch nicht erklären, interessiert mich
    eigentlich auch nicht.
    Entscheidend für mich ist das positive Ergebnis.


    Mit schönen Grüßen aus Westfalen
    kapema


    Ich handel im übrigen nicht mit Ferritkernen !!!!!!!!!!!!

  • Zitat

    Original von Batchman99


    Am Besten überhaupt nicht.
    Ein Ferritkern ist kein "TMC-Empfangs-Verbesserer" sondern ein "Hochfrequenz-Störunterdrücker".


    Ein Ferritkern hilft nur dem, der sie verkauft....


    Das ist mit Sicherheit eine unkorrekte Aussage.Ich verwende z.B. diese Ferrritkerne gerne,wenn schlechte Empfangsgeräte Frequenzen empfangen,für die sie nicht gedacht sind(bei Radioweckern mit Radioempfang kann das "gerne" mal vorkommen).
    Weiterhin verwendet man Ferritkerne gerne auch als sogeannte Mantelwellensperre,um unerwünschte Hochfrequenzsignale abzublocken,die bei nicht angepassten Kurzwellensende-/Empfnagsantennen gerne mal vorkommen.
    So helfen hier bei uns sicher auch Ferritkerne ,um Störungen vom Spannungswandler nicht durchdringen zu lassen zum PNA.Sind diese Störungen stärker als das gerade empfangene TMCsignal kann es zu den hier benannten TMC-Empfangsstörungen kommen.


    Buggifan

  • Zitat

    Original von Batchman99


    Das ein senkrechter Stab einen besseren Empfang hat wie ein horizontal verlegter (Draht), ist verständlich, da fast der gesamte UKW-Rundfunk in vertikaler Polarisation ausgestrahlt wird. Hat der Empfangsstab die ungünstigste aller Positionen, nämlich um 90° zur Sendeantenne gedreht, so ergibt sich daraus ein (theoretisch) schlechterer Empfang um den Faktor 100(!) (-20db). In der Praxis ist es zwar viel weniger, aber doch deutlich bemerkbar.


    Dass Du meine Beobachtung sogar funktechnisch untermauern kannst, finde ich hochinteressant, Batchman99. :)
    Danke für die Info,



    @alle Kurzstabantennen-Entwickler


    Aufgepaßt! Wir brauchen also nicht einen Winkelstecker, sondern idealerweise einen U-Winkelstecker. :gap Sowas habe ich allerdings noch nirgendwo gesehen...


    gruss sokobana

    Einmal editiert, zuletzt von sokobana ()

  • Zitat

    Original von peter2a


    Wenn Du die Materie kennen würdest......
    ....
    Gruss: Peter


    Danke, Herr Lehrer, ich kenne die "Materie" bereits seit 30 Jahren ;)


    Gruss: DJ3UE
    (Achim aus Ludwigshafen)

  • Zitat

    Original von sokobana
    Dass Du meine Beobachtung sogar funktechnisch untermauern kannst, finde ich hochinteressant, Batchman99.


    ...wobei die Hochfrequenz bekanntlich oft seltsame Wege geht, daher driften Theorie und Praxis gelegentlich "etwas" ausseinander, was man nicht nur bei Antennen beobachten kann, sondern ab und an auch bei Ferritkernen... 8)

  • Zitat

    Original von Buggifan
    Weiterhin verwendet man Ferritkerne gerne auch als sogeannte Mantelwellensperre,um unerwünschte Hochfrequenzsignale abzublocken,


    ...mein Reden.... ;)


    Zitat


    So helfen hier bei uns sicher auch Ferritkerne ,um Störungen vom Spannungswandler nicht durchdringen zu lassen zum PNA.


    Wobei "unsere" Spannungswandler "abwärts" wandeln (von 12V bzw. 230V auf 5V), dabei "erzeugt" man gewöhnlich keine Hochfrequenz, die man sperren müßte.
    Anders sieht es mit Spannungswandler aus, die "hochwandeln", z.B. 12V auf 230V oder 12V auf 40-50V (in KFZ-Audio-Verstärker). Hierbei entsteht sehr wohl eine Frequenz, die sich bei schlechten Filtern durchaus auf das dabei erzeugte Produkt schleichen können und leichte "Störungen" bei den angeschlossenen Verbrauchern verursachen können.

  • Zitat

    Original von sokobana
    @alle Kurzstabantennen-Entwickler


    Aufgepaßt! Wir brauchen also nicht einen Winkelstecker, sondern idealerweise einen U-Winkelstecker. :gap Sowas habe ich allerdings noch nirgendwo gesehen...


    Ich werde diese umständliche "Wurfantenne" wohl nie verstehen... :wand
    Warum hat man dem Ding keine Rahmenantenne unters Gehäuse gepflanzt?
    Bei einem Gehäuse von 9x13cm brauchts für den UKW-Rundfunk ungefähr 30 Windungen, die man dann an den TMC-Empfängereingang ankoppeln könnte.....


    ...wenn die Garantie abgelaufen ist (oder wenn ich ma langeweile habe) werd ich das ma ausprobieren und hier Bericht erstatten :gap

  • Genau diese Aussetzer sind das Problem! Kam am Sonnabend von Italien nach Berlin zurück. A99 und A9 bei München Unfall und Teilsprerrung laut Radio. Navi zeigt alles genau an und errechnet neue Route. Also Richtung B13 gefahren Richtung Ingolstadt und Tmc bricht weg. Da keine Verkehrsbeeintächtigungen mehr sichtbar sind, jagt mich Navisusioderwieimmerdiekleineheißt wieder auf die Autobahn zurück. Hab nicht auf die Dame gehört und konnte so den Stau umfahren. Auch weiterhin bis nach Brandenburg meist kein Empfang. Wenn dann mal wieder etwas kam verschwindet die Nachricht mit dem Signal, dass heißt die Alternativroute gild nur solang Tmc Signal da ist. Eine merkwürdige Logik. Wenn bei einer Altanativroute mitten in der Wallachei Tmc wegbricht , gute Nacht. Oder hat nur mein Navi dieses Problem?


    Diesen Bericht hatte ich schon einmal eingestellt. Genau dieses Verhalten vom Navi konnte ich noch einige Male beobachten.


    Grüße NAVIVONALDI