Hallo Leute,
ich hätte da ein Projekt und wollte da mal fragen was ihr davon haltet:
Eine BT-Maus besteht ja aus zwei Teilen; Ein gewöhnlicher GPS-Chip der die Position bestimmt und ein RS232<->BT(SPP) - Wandler der das Signal zum Computer/PDA/Handy weiterleitet.
Mir ist jetzt im Urlaub wieder aufgefallen wie einfach es doch wäre in den meisten Fällen das GPS-Signal in Tunneln durch einen Radsensor und eine Kompass aufzubessern. ich stelle mir das so vor das man in der Maus die Leitung von dem GPS-Empfänger zum BT-Modul abzweigt. Ein Microcontroler prüft nun das Signal auf Empfang. Sobald der DOP-Wert zu schlecht wird oder keine Sats mehr angezeigt werden nimt er die Impulse des Radsensors und die Richtung des Kompas und interpoliert mit diesen Werten die Position und Richtung. Daraus wird dann ein NMEA-konformes Signal "gebaut" und anstelle des "stehengebliebenen" Orginal-Signals in das BT-Modul geleitet. Sobald der GPS-Empfänger wieder ein Signal hat wird wieder auf dieses umgeschaltet.
Damit sollte man auch Abzweigungen in Schweizer Tuneln oder andere Situationen abfangen können. Mit etwas Mühe könnte man auch "springende" Positionsangaben "glätten" und so im Hochhausdschungel auf der Straße bleiben.
Als Kompass kann man einen günstigen Magnetsensor benutzen (so ein kleiner Chip) und den Radsensor könnte man - je nach Fahrzeug - an verschiedenen Stellen abgreifen.
Aus Sicht des Navis würde sich nichts ändern. Das Navi selber bekäme einfach weiter gültige Daten und würde nicht mal merken das in der Zwischenzeit das GPS-Signal aus einer anderen Quelle stammt.
Was meint ihr?