nochmals TMC Y-Antennen Adapter

  • Zitat aus ebay:
    Der Adapter ist fachmännisch gelötet, isoliert und abgeschiert mit Wiederstand.


    Dann hoffen wir mal, daß sich das "fachmännisch " nicht so darstellt wie die Orthographie. ;)


    Gruß
    bonnie

  • Natürlich hat man bei solchen Angeboten immer ein Rest-Risiko, nur denke ich, wären mit Sicherheit bei über 1000 Bewertungen mehr als nur 4 Negative dabei.


    Mal schauen, ich lasse mich überaschen......



    Gruß
    cruisa : drink

  • Hallo noch mal zum Thema,


    das Ding Nachbau zu nennen ist schon dreist, GNS baut mit Sicherheit keinen Widerstand zur Absicherung ein.


    Bei diesen Adapter sollte mal geprüft werden wie Kurzschlusssicher dieser überhaupt ist. Hinzu kommen Fehlanpassungen die dann wieder Auswirkungen auf das Autoradio haben.
    Im übrigen kann bei einer Phantomspannung wirklich der PDA abrauchen.
    Im Kurzschlussfall eventuell auch mehr. Hier bin ich mal gespannt ob der Hersteller dafür auch die Verantwortung übernimmt.


    Aber klar man spart Geld :)


    G


    Bill

  • Zum Thema HF bei dem GNS Y-Adapter.
    Klaro das das Nutzsignal durchgereicht wird.
    Jeder Adapter wird im Werk mit einem Testgenerator auf Funktion überprüft, incl. einer Gleichspannungsprüfung



    das kostet halt Zeit und Geld.....



    Gruß



    Bill

  • Zitat

    Original von babsi


    ja das ist wirklich dreist.


    Dreist finde ich etwas anderes. Nämlich, vom reinen Materialwert auf den Wert eines Produktes zu schließen. Mit dieser Einstellung dürftet ihrer keinen Dienstleister in Anspruch nehmen. Die haben keine Materialkosten, von denen aus ihr auf den Produktwert rechnen könnt.


    Gruß
    bonnie

  • Nämlich, vom reinen Materialwert auf den Wert eines Produktes zu schließen. Mit dieser Einstellung dürftet ihrer keinen Dienstleister in Anspruch nehmen..


    Gruß
    bonnie[/quote]


    Äpfel mit Birnen zu vergleichen ist eine riskante Sache und nur in den wenigsten Fällen erfolgreich.
    Der Materialwert liegt bei diesem Artikel nunmal im Centbereich. Die Herstellung erfolgt -vermutlich- in einem Land mit geringen Lohnkosten. Ich gönne dem Hersteller auch eine angemessene Gewinnspanne. Wo buche in den Rest hin ? Ideeller Wert ? Bei einem technischen Artikel ?? Das Ding ist doch kein Kunstwerk.
    Ganz anders liegen die Dinge bei einem Dienstleister: Der verkauft seine Arbeitszeit. Und die hat sehr wohl einen in Geld zu beziffernden Wert.


    Noch was zu den überaus 'fachmännischen' Urteilen über die zu erwartenden Brandschäden:
    Ich bin im Gegensatz zu demjenigen, der mir das Ding zusammengelötet hat, kein Fachmann auf diesem Gebiet. Er aber sehr wohl. Fernmeldeingenieur, Funkamateuer, seit vielen Jahren auf dem Gebiet des Antennenbaus tätig.
    Ich halte ihn -im Gegensatz zu einigen Autoren hier- für tatsächlich kundig und in der Lage, eine solchen Adapter entsprechend sicher zu bauen. Die Tatsache, daß ich das Navi seit ca. 9 Monaten ohne Schäden betreibe, bestätigt diese Annahme.
    Peter

    Einmal editiert, zuletzt von EDS ()

  • Zitat

    Original von EDS
    Wo buche in den Rest hin ?


    Dienstleistung!


    Gruß
    bonnie

  • Zitat

    Original von bonnie


    Dienstleistung!


    Gruß
    bonnie



    Hier wird eine Ware hergestellt und vertrieben. Der klassische Fall des Handels.
    In was besteht die Dienstleistung ?
    Gruß
    Peter

  • Zitat

    Original von EDS
    Noch was zu den überaus 'fachmännischen' Urteilen über die zu erwartenden Brandschäden:
    Ich bin im Gegensatz zu demjenigen, der mir das Ding zusammengelötet hat, kein Fachmann auf diesem Gebiet. Er aber sehr wohl. Fernmeldeingenieur, Funkamateuer, seit vielen Jahren auf dem Gebiet des Antennenbaus tätig.
    Ich halte ihn -im Gegensatz zu einigen Autoren hier- für tatsächlich kundig


    Bitte befrage Deinen Ingenieur zum Thema Phantomspeisung, und Kurzschluß derselben.


    Das ist ein Tipp von einem Meister der Elektrotechnik/Nachrichtentechnik und Techniker der Elektrotechnik.


    Solange Du ein Radio ohne Phantomspeisung hast, und Dein Adapter mit einer Widerstandsbrücke zur Spannungsteilung ausgestattet ist, und Du in einer Gegeng mit starken Radiosendern rumfährst, hast Du natürlich keine Probleme. Aber versuch mal in einer Gegend, wo Du eh schon kaum einen Sender reinkriegst, mit der halben Antennenspannung noch was zu reißen.


    Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich halte den GNS-Adapter auch für überteuert, aber ich sehe keine Alternative, schon gar nicht in so einer Bastellösung.


    Gruß
    H.-J.

    Bitte keine Supportanfragen per PN oder Mail, dafür ist das Forum da.

  • Hallo H.-J.,
    Danke für deinen sachlichen Beitrag. Der von mir genutzte Adapter ist elektrisch und von der Ausführung her von einem industriell gefertigten nicht zu unterscheiden. Insoweit trifft der Begriff 'Bastellösung' nur bedingt zu.
    Ich benutze Radio und Navi in ganz Deutschland und nicht selten auch im Ausland mit sehr unterschiedlichen Radio-Empfangsstärken. Wenn der Adapter in der von dir angesprochenen Weise Schwächen hätte, wären diese wohl mittlerweile zu Tage getreten.
    Ich werde aber deinen Tip befolgen und mit meinem Fachmann über mögliche Gefahren durch eine Phantomspeisung sprechen.
    Mfg
    Peter

    Einmal editiert, zuletzt von EDS ()

  • ...es spricht der elektrische Laie:


    Täusche ich mich wenn ich davon ausgehe, daß "jede" HF-Eingangsstufe das Eingangssignal über einen Kondensator auskoppelt, so daß sie vom stromaufwärts liegenden System galvanisch getrennt ist???


    Wenn diese Vermutung richtig ist, sollte sich das Problem "Phantomspeisung" erledigt haben, denn es dürfte wohl kaum Kondensatoren mit geringerer Nennspannung als 12 V geben...


    Ich persönlich benutze den TMC-Y-Adapter von Conrad (3+2 Stecker/Buchsen + 1 m Kabel, keine Kondensatoren, keine Widerstände, für ca. 16 ebenfalls überteuert) - allerdings nach Prüfung, daß ich keine Phantomspeisung habe. Funktioniert gut - mein Autoradio ebenfalls.


    Über die tolle Gleichspannungsprüfung von GNS kann ich nur leise schmunzeln:
    - 12 V DC Quelle mit Antennenbuchse
    - Antennenstecker mit 2 Meßadern zum Voltmeter (muß bei Prüfung "0" zeigen)
    - 100 Antennenadapter auf dem Tisch
    - 2 Stecker reinstecken + Spannung kontrollieren ablesen: 15 s


    Wenn Arbeitszeit=100/h (>=Dipl.-Ing.), dann Aufwand 0,42/Adapter ...


    - übrigens: die HF- (Dämpfungs-)Prüfung erledigt man mit dem richtigen Equipment gleich mit ...


    Auf, ihr Fachmänner, zeigt es mir!

    2 Mal editiert, zuletzt von ebi_ham ()

  • .... Junge Junge seid Ihr leichtsinnig! Habt Ihr schon mal überlegt, dass eventuell aus dem Radio auch eine Spannung kommen könnte, und dabei meine ich nicht die Phantomspannung zum Betreiben des Antennenverstärkers. Aus meiner Zeit als Kundenberater für Funktechnik hatte ich viel mit Antennenweichen zu tun. Ein Behörden- Fahrzeug mit 2 m, 4 m , D-Netz Antenne sieht irgendwie aus, wie ein rasierter Igel... Gut hier ist der Aufwand höher, weil auch der Sendeweg beachtet werden muss (Stehwelle). Aber wir hatten Fahrzeuge mit Weichen ausgerüstet, die den kompletten Bereich abdeckten. (Kosteten allerdings auch einiges)


    Aber worauf ich hinaus will: Ein Gleichstromschutz für den PDA/PNA geht am besten mit nem Kondensator! der lässt keinen Gleichstrom durch, wohl aber den Wechselstrom einer HF Frequenz. Im übrigen wird dieses Verfahren auch bei Lautsprecherweichen benutzt. Als Hochpass, Tiefpass usw. Nur da noch mit Spulen und für Frequenzen im Kilohertz
    bereich.
    Außerdem haben auch manche Antennsteckdosen zu Hause eine ähnliche Schaltung um den Gleichstrom zu blocken.


    Mann müsste mal ausrechnen, wieviel Farad so nen Kondensator braucht
    der für den UKW Bereich geeignet ist.


    Und wenn einer sagt das geht nicht, dann soll er sich mal ne Glasklebeantenne anschauen. Die beiden Platten die an die Kfz Scheibe geklebt werden funktionieren auch wie ein Kondensator



    Gruß Peter

  • @ebi-ham


    Zitat

    Ich persönlich benutze den TMC-Y-Adapter von Conrad


    ich wußte gar nicht, daß es außer dem von GNS noch einen gibt. Hast Du evtl. einen Link zu Conrad oder die Artikelnummer.


    Oder wolltest Du damit andeuten, daß Du Dir das Teil mit Komponenten von Conrad (3+2 Stecker/Buchsen + 1 m Kabel, keine Kondensatoren, keine Widerstände) selbst gelötet hast?

    Gruß
    Hardy


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  • @all,


    die Produkte von GNS werden nicht in Asien sondern in Deutschland produziert. Die Geschäftsleitung hat hier dafür auch ihre guten Gründe.


    Ich habe dies in einem anderen Thread schon einmal formuliert.
    Mir ist vollkommen klar das man in Fernost die Dinger billiger produzieren kann. Über die Wirtschaftlichkeit im allgemeinen und Ökologie Stichwort Transportkosten und vor allen Dingen Geldfluß kann man lange philosophieren. Wer der Meinung ist das die Adapter zu teuer sind sollte sich welche wo anders kaufen dies dann eben mit den allbekannten Risiken, Garantie Versicherung etc....blablabla.


    Ich habe hier größtes Verständnis aber vielleicht sollte man auch mal ein wenig über den Tellerrand hinausschauen.
    Ich persönlich finde es gut das GNS eben in Deutschland produziert und Arbeitsplätze sichert und neu schafft (und das nicht wenige). Schließlich kaufen ja auch die Europäer die Navis und nicht die Chinesen....hier eben mal die Betrachtung der Geldflüsse.
    Ich möchte hier keine Diskussion lostreten nur einmal zum Nachdenken anregen und verabschiede mich nu aus dem Thread...


    und lass das mal so im Raume stehen



    Gruß



    euer


    Bill

  • Zitat

    Original von h_smart
    Bitte befrage Deinen Ingenieur zum Thema Phantomspeisung, und Kurzschluß derselben.


    Er wird Dir erwidern: Da brennt maximal die Sicherung für's Radio durch (Armaturenbrett), eher aber die Sicherung im/am Radio, aber wenn Du mich fragst, nicht mal diese, denn m.E. wird ein Radio, dessen Antennenanschluss (ja, auch mit "Phantoooomspeisung" :gap ) nicht kurzschlussfest ist, keine Zulassung haben!


    Zitat

    Original von h_smart
    Das ist ein Tipp von einem Meister der Elektrotechnik/Nachrichtentechnik und Techniker der Elektrotechnik.


    ... aber ich sehe keine Alternative, schon gar nicht in so einer Bastellösung.


    Dürfen wir annehmen, dass Du selbst der Techniker der Technik bist, Meister der Elektrotechnik? Und Du traust Dir nicht zu, einen Antennen-Y-Adapter selbst zu bauen?


    Das sei dann mal so dahingestellt. Aber sicherlich kannst Du mir folgende Frage beantworten:


    Wie ist das, wenn die Antenne die Phantomspeisung benötigt (Antennenverstärker), und das Radio ist aber ausgeschaltet, der Navi an (macht ja auch nur so Sinn, oder?), und nun kriegt die Antenne die Spannung gar nicht und arbeitet nicht. Was nützt Euch da der Adapter?


    Kleiner ironischer Witz noch am Rande: Passt bloß mit Eurer Phantomspeisung auf, dass Eure Stabantennen nicht abknicken und die Metallchassis des Autos berühren, sonst gibt's sofort einen Kabelbrand und die Möhre steht in Flammen! :-D) zumindest Blitzt's schön wie beim Autoscooter : drink