Hallo!
Hat jemand eine Tip wie man mit einem Navi-Gerät eine Wandertour angeht, also Vorbereitung und Durchführung?
Danke und Gruß
eiguggema
Hallo!
Hat jemand eine Tip wie man mit einem Navi-Gerät eine Wandertour angeht, also Vorbereitung und Durchführung?
Danke und Gruß
eiguggema
ZitatOriginal von eiguggema
Hat jemand eine Tip wie man mit einem Navi-Gerät eine Wandertour angeht, also Vorbereitung und Durchführung?
hallo eiguggema,
welches Navi und welche Karten verwendest du?
Welches Gebiet?
Grüsse - Anton
Hallo,
zuerst sei erwähnt (ich weiß nicht, ob dir das bewußt ist), daß man alle Aktivitäten ausserhalb des Autos eigentlich nur mit GPS-Handgeräten oder mit Rasterkarten (auf dem PDA, in Grenzen auch PNA) machen kann.
Vorbereitung:
Karte des Zielgebiets zur Hand nehen, Weg planen, an markanten Punkten (Wegkreuzungen, Orte, sonstigfe Plätze, ...) Wegpunkte identifiieren und entweder direkt im kartenmaterial anlegen (digitale Karte) oder ins GPS übertragen (Papierkarte). Aus diesen Wegpunkten baut man dann eine Route ...
Durchführung:
Routingfunktion des Geräts aktivieren und los gehts ![]()
Es gibt auch andere Möglichkeiten, die man aber später beleuchten kann ![]()
Wastl
ZitatOriginal von Wastl
Es gibt auch andere Möglichkeiten, die man aber später beleuchten kann
Hallo Wastl,
die Verwendung von Routen beim Wandern hab ich nach einem ersten Versuch aufgegeben. :gap
Seitdem wandere ich ausschliesslich mit vorbereiteten Tracks und gekauften oder selbstgefertigten Vektorkarten. Die Rasterkarten auf dem PDA führe ich als Backup und zur Kontrolle und Übersicht mit - genauso wie Papierkarten und Kompass.
Routen sind beim Biken und im Auto sinnvoll ;D
Grüsse - Anton
Hallo eiguggema,
zumindest kann ich Dir beschreiben, wie ich das mache.
Was wird benötigt:
- PC mit Kartensoftware und elektronischen Karten, z.B. TTQV mit TOP50
- Hand-GPS-Gerät mit PC-Anschluss (emap, geko, quest, ...)
- geladene Ersatz-Akkus
Vorgehensweise:
- Route(n) am PC in TTQV anhand der Karte erstellen
- schwierige Wegpunkte mit Richtungshinweisen versehen
- Route(n) auf GPS übertragen
- Kartenausschnitt aus TTQV ausdrucken oder auf DigiCam übertragen
nur für den Fall, dass es keine Papierkarte zum Mitnehmen gibt
Dann vor Ort:
- Trackspeicher löschen
- Tripcomputer zurücksetzen
- falls vorhanden, den barometrischen Höhenmesser eichen
- erste Route auswählen
- Ersatz-Akkus mitnehmen
- loswandern
Dann daheim:
- gelaufenen Track auf PC zurückladen
- Track in TTQV mit ursprünglicher Route vergleichen
- Staunen, wie die Realität doch von der Karte abweicht ![]()
Alternativ, wer kein TTQV o.ä. hat, betrachtet seinen Track online im
Track Viewer
Viele Grüße
Helmut
Herzlichen Dank bis hierher für Eure Antworten.
Hier noch ein paar Daten von mir die gefragt wurden:
Also ich habe ein Navigon Transonic 6000.
Ich habe auch noch einen PDA IPAQ 3850. Der ist zur Zeit (noch?) ohne GPS. Nur für die typischen Dinge wie Adressen, Kalender etc. in Benutzung.
Wandern tu ich im Odenwald, Spessart, Rheingau. Vogelsberg und Rhön.
Im Urlaub auch in den Alpen (Schwerpunkt Berchtesgadener Land, Pinzgau).
Mit den genannten Kürzeln wie TTQV, emap, geko, quest usw. bin ich nicht vertraut.
Bitte, was ist der Unterschied zwischen Route und Track?
Nach den bisherigen Antworten wie man vorgeht drängt sich mir die Frage auf, für welche Wanderungen ist ein GPS-Gerät überhaupt sinnvoll einzusetzen.
Wenn ich den Samstag brauche um das am PC vorzubereiten und überhaupt erst gehbar zu machen, dann habe ich ja die Wanderzeit am PC verbraten, oder?
Leute die in der Sahara oder im Urwald wandern, ja die brauchen das wahrscheinlich ziemlich sicher. Aber für unsere Freizeitwanderer-Aktivitäten, gibt es da einen Nutzen?
Mir ist klar, dass da natürlich auch ein Spielzeugeffekt dabei ist, dem man nachgeben möchte.
Also, neben den Bedienungs-/Vorgehenstipps sind Ratschläge über den Nutzen auch gerne willkommen
Gruß eiguggema
ZitatOriginal von eiguggema
Bitte, was ist der Unterschied zwischen Route und Track?
Ene Route ist das, was du planst. Eben deine Wanderung. Ein Track ist eine Aufzeichnung der von dir (oder anderen) gegangenen Strecke - die sogenannte digitale Brotkrumenspur.
Man kann beides zum Navigeiren nehmen - ich bin ein Verfechter der Routenlösung, Macnetz der Tracklösung.
Zitat
Nach den bisherigen Antworten wie man vorgeht drängt sich mir die Frage auf, für welche Wanderungen ist ein GPS-Gerät überhaupt sinnvoll einzusetzen.
Wenn ich den Samstag brauche um das am PC vorzubereiten und überhaupt erst gehbar zu machen, dann habe ich ja die Wanderzeit am PC verbraten, oder?
Leute die in der Sahara oder im Urwald wandern, ja die brauchen das wahrscheinlich ziemlich sicher. Aber für unsere Freizeitwanderer-Aktivitäten, gibt es da einen Nutzen?
Mir ist klar, dass da natürlich auch ein Spielzeugeffekt dabei ist, dem man nachgeben möchte.
Ganz ehrlich? Hierzulande kommt man auch ohne aus. Dies zumindest meine Erfahrung aus dem Harz (und auch anderen Ecken). Und, ich würde wohl kaum den Samstag mit der Plaung verplempern, sondern das vorher erledigen ![]()
Man kann auch Navi-Klassik machen, also mit Papierkarte. Was natürlich fein ist an der GPS-Lösung: Gerät einschalten und einen Moment später siehst du auf der Karte wo du bist - auch ohne geplante Route. Wenn man allerdings eine Route hat (auch wenn man damit nicht aktiv navigiert) , dann weiß man zumindest, ob man noch 'drauf' ist oder eben nicht - das ist nämlich ein Nachteil der kleinen Geräte, daß der Überblick fehlt - im Gegensatz zur Papierkarte.
Wastl
Also mal: hm.
Ich bin weder Wastl noch macnetz, die meiner Einschätzung nach meinen Kenntnissen um Meilen voraus sind. ![]()
Ich habe Fugawi, das ich aber nicht mehr benutze, Ozi, auch nicht benutzt, und TTQV/Pathaway (PW).
Mit Pathaway habe ich schon öfter Tracks aufgenommen, mit TTQV auch Routen geplant. Sonst dient TTQV vornehmlich zur Visualisierung von NMEA logs die ebenfalls vorwiegend mit VisualGPSce aufgenommen werden, neuerdings auch mit Glopus.
Zum Problem hier:
Nein, hierzulande "braucht" man es nicht wirklich. In den Vogesen ist es allerdings schon sinnvoll, wenigstens den Kartenausschnitt auf PW zu haben, das versetzt einem in die Lage rel. schnell zu sehen, wo man ist. nd die Wegbezeichnungen sind halt nicht die wie im Schwarzwald, die Gegend einiges wilder - Gott sei Dank. Wenn man nun den Urlaub dazu nimmt (Provence, Victoir-Gebirge) finde ich es gut, eine Route die man begehen will vorher zu Hause in Ruhe zu planen. Dann läuft man doch nicht über 500 m bergab bis man dann feststellt, dass man die Abzweigung verpasst hat und wieder den Berg hochkeuchen muss. O.K., war purer Blödsinn, hätte man mit entsprechender Erfahrung auch auf der Karte sehen können, PW gab es in diesem Jahr ebensowenig wie PW mit Kartenausschnitt.
Und nun ist es eben wie immer, wenn ich hier bei ganz harmlosen und Pipifax-Routen mir nicht die Erfahrung aneigne, werde ich u.U. auch mit PW und einer eingezeichneten Route in fremden Gebiet auf die Schn... fallen. Das zum Thema sinnvoll oder nicht.
Wobei natürlich dazukommt, dass man halt nicht immer mit PDA, Maus und PW in der Gegend rumrennt.
ZitatOriginal von Wastl
Was natürlich fein ist an der GPS-Lösung: Gerät einschalten und einen Moment später siehst du auf der Karte wo du bist - auch ohne geplante Route.
Wastl
.....oder (Beispiel Ozi): Direkt in der Karte Ziel(e) als Wegpunkt(e) eingeben, Punkt in der Wegpunktliste auswählen und: GoTo wählen.
Dann bekommst Du Richtung und Entfernung zum Ziel angezeigt (wie auf dem Schiff :]). Das ist in einer Minute eingegeben.
klasse, also wenn du damit irgendwo in der natur auch nur irgendwo hinfindest hättest dir das gps sparen können....
Also das find ich ganz toll, dass Ihr Euch diese Mühe macht und mir Tipps liefert. Herzlichen Dank dafür!
Ich empfinde auch gerade die manchmal abweichenden Ansichten als wertvoll. Sie helfen mir Anfänger enorm bei der Meinungsbildung.
Klar kann man in Deutschland meist ohne GPS auskommem. Aber kann man sich heute noch eine Zeit ohne Handy, Auto, etc. vorstellen?
Ich schrieb auch bewußt etwas vom Spieleffekt.
Natürlich war mein Argument der langen Planerei am Samstag etwas drastisch dargestellt. Andererseits kennt vermtl. jeder von uns den Effekt, dass die Arbeit am PC zum Selbstzweck ausarten kann anstatt ein Hilfsmittel zu sein.
Wenn ich die Tipps bis hierher verstanden habe (ich habe auch auf den tollen Webpages von gpswandern.de und anderen gelesen),
brauche ich natürlich ein GPS-fähiges Gerät (PDA, Garmin, ...), Software auf dem PC zum Vor- und Nachbereiten (Bsp.: Pathway, TTQV) und Karten von meinen Wandergebieten.
Bei diesen Karten könnte ich noch Hilfe gebrauchen!
Ich meine es war bei Touratech, wo ich "Kompaß-Karten" im Maßstab 1:10.000 sah. Leider nicht von meinen Hauptwanderregionen.
Gibt es denn überhaupt Wanderkarten von ganz Deutschland mit einem vernünftigen Maßstab, sagen wir mal 1:20.000 die GPS-fähig sind?
Danke im voraus und liebe Grüße an Alle die mir bei meinem Weg zum GPS-Wanderer helfen.
eiguggema
ZitatOriginal von eiguggema
"Kompaß-Karten" im Maßstab 1:10.000 ....
Gibt es denn überhaupt Wanderkarten von ganz Deutschland mit einem vernünftigen Maßstab, sagen wir mal 1:20.000 die GPS-fähig sind?
hallo eiguggema,
die 1:10.000 der digitalen Kompass-Karten sind nur Markting-Speech, denn es ist nur gemeint, dass die 1:50.000er Karte auf dem Bildschirm in 5-facher Vergrösserung dargestellt wird. Das Zoomen ändert nichts an den Details.
Es gibt jedoch "echte" topografische Karten 1:10.000 (TOP10), 1:25.000 (MagicMaps und TK25), 1:50.000 (TOP50) in digitaler Form auf DVD/CD. Von ausgewählten Gebieten habe ich sogar 1:1.000, 1:2.000 und 1:5.000er digitale topografische Karten.
Topografische Karten sind noch keine Wanderkarten, wenn auch meist die Grundlage davon. Es fehlen die Kennzeichnung der Wanderwege und Wander-POIs wie Gasthäuser, Hütten, Burgen . . .
Grüsse - Anton
ZitatOriginal von macnetz
keine Wanderkarten, wenn auch meist die Grundlage davon. Es fehlen die Kennzeichnung der Wanderwege und Wander-POIs wie Gasthäuser, Hütten, Burgen . . .
So etwas gibt es in 1:50 000, z.B. hier:
@gs-arch
ja schon - mmhh!
Das sind aber Karten aus Baden-Württemberg.
Meine normalen Wanderungen sind an den Wochenenden im Rhein-main-Gebiet (Taunus, Odenwald, Spessart, Rheingau und Vogelsberg).
Da hilft mir BW nur wenig (ich weiß, ein wenig vom Odenwald haben die auch drauf).
Trotzdem Danke fpr den Hinweis. Wieder weiß ich ein wenig mehr wo man suchen muß.
btw: Das Landesvemessungsamt Hessen hat nur Overlays von ausgesuchten Hauptwanderstrecken. Da geht am Wochenende besser nicht hin.
Gruß
eiguggema
Wenn ich das richtig sehe, wirst Du den Transonic zum Wandern wohl nicht brauchen können, es sei denn Du hast das BS aufgebohrt. Also wirst Du für den Ipaq eine Maus brauchen.
Ich persönlich verwende OziExplorer und habe die Akkulaufzeit mit Akkupaks verlängert.