Empfehlung für Farblaserdrucker gesucht

  • Zitat

    Original von UL_Marco
    Epson Aculaser C1100 gibts auch als Version N mit Schnittstellen: Ethernet 10/100 Base TX versus HP 2660


    Hi Marco,


    Du hast eindrucksvoll Vorteile des Epson gegen Nachteile des HP gestellt. Mir wäre ein objektives Bild sehr viel lieber! In der PC Pro April 06 sind beide bewertet worden, ich muß die suchen... aber schreib doch bitte mal die Vorzüge und Nachteile der beiden für uns auf 8)


    Woher stammen die Zahlen aus Deinem Vergleich, was für ein PC betreibt den HP (das ist ein Knackpunkt beim GDI-Drucker), und wieviele Seiten pro Minute werfen die beiden denn im Schnitt aus? Hast Du den Epson mit Netzwerk, oder ist der anders angeschlossen?


    Scanne ein Druckbild von beiden und zeige es hier - das sind auch Unterschiede die man sehen sollte.


    Wegen dem Speicher: Mehr nutzt nicht im GDI-Drucker. Der braucht nur eine Seite im Speicher.


    Nachtrag: Änderungen zur Klarstellung und Schreibfehler entfernt

    2 Mal editiert, zuletzt von Holger Issle ()

  • Zitat

    Original von Holger Issle
    Wenn das viele Leute auf viele Drucker gleichzeitig machen wirds allerdings eng. Dazu ist der Drucker aber auch nicht gedacht - das ist ein Arbeitsplatzdrucker (siehe die Angabe für Seiten/Monat).


    Wozu hat er dann einen Printserver, wenn er nicht dazu gedacht ist, dass mehrere User ihn gleichzeitig nutzen? Für einen Arbeitsplatzdrucker reicht ein USB-Anschluss.


    Und 16MB für eine drucktechnisch aufbereitete Seite für einen GDI-Drucker halte ich für extrem niedrig. Das reicht allenfalls für einen Standardbrief in s/w und in niedriger Auflösung.


    War der 2600N nicht ein Farbdrucker? ;)


    Gruß
    H.-J.

    Bitte keine Supportanfragen per PN oder Mail, dafür ist das Forum da.

  • Hallo


    Habe dir hier mal ein paar Links.


    Hier der Vergleich
    Hier die Beschreibung
    Bei http://www.druckerchannel.de/ kannst du dir die Gedruckten Seiten herunterladen und begutachten. Diese Seite hat mir bei meiner Wahl echt sehr geholfen.
    Bei mir sind beide Drucker an XP. Der HP kann z.B. nihct mit NT4!
    Ohne Partei zu ergreifen, ich kann echt den EPSON nur empfehlen. Ist eich sehr guter Drucker!


    GDI kann der EPSON allerdings nicht! Wiso willst du dies?


    Gruß
    Marco

    Einmal editiert, zuletzt von UL_Marco ()

  • Zitat

    Original von h_smart
    Wozu hat er dann einen Printserver, wenn er nicht dazu gedacht ist, dass mehrere User ihn gleichzeitig nutzen? Für einen Arbeitsplatzdrucker reicht ein USB-Anschluss.


    Nö, dann kann ich ja nur von diesem einen PC an den Drucker dran, ich will aber sowohl vom PC als auch vom Notebook drucken können, je nachdem ob ich in den Keller muß oder im Wohnzimmer bleiben darf :gap

    Kaum bist mal kurz weg sieht alles gleich ganz anders aus ??

  • Ja sicher,


    im Homebereich ist das ja auch völlig in Ordnung. Hier geht es ja darum, teure Peripherie gemeinsam zu nutzen. Hier spielen auch Dinge wie Netzwerksicherheit und (kurzfristige) Netzlast keine Rolle. Halbwegs moderne Heimnetze haben da reichlich Reserve.
    Wer zu Hause nur Windowsrechner einsetzt, kann sicher zu einem GDI-Drucker greifen.


    Gruß
    H.-J.

    Bitte keine Supportanfragen per PN oder Mail, dafür ist das Forum da.

  • In diesem Fall wird ein geschäftlicher User eh den 2605DN und aufwärts bevorzugen, er ist nicht soviel teurer (+ 120.-) und unterstützt Druckersprachen und automatischen Duplex-Druck. Ich hatte auch kurz mit dem Gedanken gespielt....


    Der 2600N ist auf der HP-Seite einsortiert unter Privater Gebrauch und Home Office und das paßt sehr gut,


    aber ich will euch keines Falls bremsen :D

    Kaum bist mal kurz weg sieht alles gleich ganz anders aus ??

  • Zitat

    Original von UL_Marco


    GDI kann der EPSON allerdings nicht! Wiso willst du dies?


    Gruß
    Marco


    Hi Marco,


    wenn Du mich (Themenstarter) meinst, ich hatte mich schon entschieden, bevor Du den Epson empfohlen hattest.


    Die anderen hier haben schon einen Drucker.....

    Kaum bist mal kurz weg sieht alles gleich ganz anders aus ??

    Einmal editiert, zuletzt von Bogi100 ()

  • Hi,


    viele ist nicht einige. Für einige ist er sinnvoll, aber nicht wenn viele GLEICHZEITIG aus VIELE diese Drucker drucken, da gebe ich Dir recht.


    >Und 16MB für eine drucktechnisch aufbereitete Seite für einen GDI-Drucker halte ich für extrem niedrig. Das reicht allenfalls für einen Standardbrief in s/w und in niedriger Auflösung.


    Der 2600 ist ein Farblaser, aber irgendwie hat der Entwickler wohl eine Kompression eingebaut... unkomprimiert werden 16MB sicher ned reichen.

  • Zitat

    Original von Holger Issle
    Der 2600 ist ein Farblaser, aber irgendwie hat der Entwickler wohl eine Kompression eingebaut... unkomprimiert werden 16MB sicher ned reichen.


    Kompression findet bei GDI konstruktionsbedingt nicht statt. Zum Dekomprimieren wäre ein Prozessor im Drucker erforderlich, und genau der fehlt ihm. Also wird die aufbereitete Druckdatei vom PC direkt in das Druckwerk eingespeist, was einen kontinuierlichen Datenstrom vom PC zum Drucker erfordert...


    HP hat sicher einige Kunstgriffe eingebaut, dass das zuverlässig funktioniert, aber ich bleibe dabei, das ist mit heisser Nadel gestrickt.


    Bei einem 'richtigen' Drucker kann man eben in aller Ruhe eine komprimierte Metadatei in den Druckerspeicher kopieren, und diese dann ohne Belastung der PC-Resourcen im Drucker aufbereiten, und schließlich zu Papier bringen.
    Allerdings ist das im Zeitalter der Gigahertz- und Gigabyterechner immer weniger ein Thema.
    Mann kann also durchaus vorhandene Resourcen nutzen, aber ist es wirklich so schlau, bei den heutigen Hardwarepreisen den Prozessor und etwas RAM beim Drucker einzusparen, und sich damit all die bekannten Probleme einzuhandeln?


    Gruß
    H.-J.

    Bitte keine Supportanfragen per PN oder Mail, dafür ist das Forum da.

  • Zitat

    Original von h_smart
    Kompression findet bei GDI konstruktionsbedingt nicht statt. Zum Dekomprimieren wäre ein Prozessor im Drucker erforderlich, und genau der fehlt ihm.


    Kopie aus den Specs von http://www.shopping.hp.com/webapp/shopping/product_detail.do?product_code=Q6455A%23ABA&tab=detailed_specs&storeName=storefronts&landing=&category=laserjets&subcat1=&catLevel=2&a1=Color+printing&v1=Color#defaultAnchor: Processor 264 MHz Motorola Coldfire V4e


    Noch Fragen? :gap


    Zitat

    Original von h_smart
    Also wird die aufbereitete Druckdatei vom PC direkt in das Druckwerk eingespeist, was einen kontinuierlichen Datenstrom vom PC zum Drucker erfordert...


    Eben nicht wirklich. Und das war soweit mir bekannt bei keinem GDI-Drucker von HP der Fall.


    Zitat

    Original von h_smart
    HP hat sicher einige Kunstgriffe eingebaut, dass das zuverlässig funktioniert, aber ich bleibe dabei, das ist mit heisser Nadel gestrickt.


    Klar, den Prozessor. Und der ist glaub ich mit heißer Lauge geätzt und nicht gestrickt :D


    Zitat

    Original von h_smart
    Mann kann also durchaus vorhandene Resourcen nutzen, aber ist es wirklich so schlau, bei den heutigen Hardwarepreisen den Prozessor und etwas RAM beim Drucker einzusparen, und sich damit all die bekannten Probleme einzuhandeln?


    Ich gehe mal davon aus, daß ein 300$ Drucker eben keinen Prozessor im Bereich von mehr als 10$ verträgt. Und was noch dazu kommt: Die Fonts etc kosten zusätzlich Geld. Wenn man also die in Windows eh vorhandenen Fonts nutzen kann, spart das auch was. Das ist nun mal ein Budget-Modell - günstiger Einstieg in Farblaser-Technik. Und für das Geld bietet der Drucker eine ganze Menge - ich hoffe Du kannst das zugeben!

  • Ja klar braucht das Druckwerk eine gewisse Restintelligenz, um seine Lasereinheit, und die Motoren für den Papiervorschub zu steuern. Ohne Prozessor ist das schwierig.
    Die Aufgabe des Prozessors ist es aber nicht, Druckseiten zu rendern.


    Offenbar hat HP eine eigene (proprietäre) Lösung für GDI-Drucker entwickelt, denn streng nach Spezifikation dürfte das übers Netz nicht funktionieren.


    Dass HP hochwertige Druckwerke verbaut, steht außer Frage. Dass man in einer reinen Windowsumgebung auch mit einem GDI-Drucker leben kann, wenn der PC genug Dampf unter der Haube hat, steht auch außer Frage.
    Aber dass man, nur um den letzten Cent einsparen zu können, bewährte und etablierte Standards aufgibt, und auf derartig proprietäre Lösungen, die letztlich zum Nachteil des Kunden sind, setzt, kann ich nicht verstehen.


    Aber solange Geiz geil ist, werden wir von solchem Unfug wohl nicht verschont bleiben.


    Gruß
    H.-J.

    Bitte keine Supportanfragen per PN oder Mail, dafür ist das Forum da.

  • Zitat

    Original von h_smart
    Ja klar braucht das Druckwerk eine gewisse Restintelligenz, um seine Lasereinheit, und die Motoren für den Papiervorschub zu steuern. Ohne Prozessor ist das schwierig.
    Die Aufgabe des Prozessors ist es aber nicht, Druckseiten zu rendern.


    Sicher, aber zum auspacken eines gepackten Seitenbildes wird es reichen.


    Zitat

    Original von h_smart
    Aber solange Geiz geil ist, werden wir von solchem Unfug wohl nicht verschont bleiben.


    Da stimme ich Dir 100% zu. Wobei ich davon ausgehe, daß bei derzeit fast endlos steigender PC-Performance der Massenmarkt immer mehr in die RIchtung geht. Überlege mal wozu sonst der 4fach-duo-10GHz-Pentium 97 taugen soll... der sich zwar eh die allermeiste Zeit im PC zu Tode wartet, aber haben muß man den ja. Dann kann man den auch Seiten rendern lassen.

  • Zitat

    Original von Holger Issle
    Sicher, aber zum auspacken eines gepackten Seitenbildes wird es reichen.


    Dann ist es aber kein reiner GDI-Drucker mehr, wenn das Seitenbild gepackt zum Drucker übertragen wird. Dann ist es eine proprietäre Druckersprache.


    Das hätte man dann mit LPD und Konsorten auch haben können.


    Aber vielleicht geht es wirklich um die Lizenzen für die Schriften.


    Gruß
    H.-J.

    Bitte keine Supportanfragen per PN oder Mail, dafür ist das Forum da.