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Berater: Finger weg von Skype für Firmen
"Riesiges Einfallstor für Angriffe aus dem Internet"
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Unternehmen sollten lieber die Finger lassen vom VoIP-Internet-Telefondienst Skype, weil dieser erhebliche Sicherheitsrisiken mit sich bringe und auf keinen anerkannten Standards basiere. Diese Empfehlung kommt von der Beratungsgesellschaft Eurospace aus Frankfurt am Main. Die Consultants sprechen damit eine eindeutige Ablehnung des neuen Services "Skype for Business" aus, mit dem sich die eBay-Tochterfirma gezielt vor allem an mittelständische Firmen wendet.
"Skype ist einfach zu bedienen, smart im Einsatz und verführerisch kostengünstig. Aber es ist ein proprietärer Dienst ohne Bezug zu anerkannten Standards und stellt potenziell ein riesiges Einfallstor für Angriffe aus dem Internet dar", warnt Eurospace-Geschäftsführer Vincent Ohana. Schon heute nutzen nach Angaben des Telefondienstanbieters mehr als 30 Prozent der 75 Millionen Skype-Nutzer den Service im beruflichen Umfeld. Nach Recherchen der Berater sind bereits die ersten Skype-Viren im Umlauf, die über die Telefon-Software die Rechner der Gesprächsteilnehmer angreifen.
Eurospace rät den Unternehmen, die IP-Telefonie zunächst nur firmenintern einzusetzen und erst zu einem späteren Zeitpunkt die externe Telefonie über das Internet abzuwickeln. Auf jeden Fall sollte dazu ein Service gewählt werden, der auf dem weltweit anerkannten Internet-Telefonstandard SIP (Session Initiating Protocol) basiert. (as)
[ Dienstag, 30.05.2006, 16:53 ]