günstige PDA Halterung - wo? welche?

  • Zitat

    Original von Ferdbert
    Nein, natürlich nicht wasserdicht. Aber das braucht ja auch nicht jeder so.


    Gruß
    Armin


    Genauso sehe ich das auch. Wenns mal regnet, kommt eine passend geschnittene Klarsichthülle über den PDA. Hat letztens noch drei Weltuntergänge auf der A1 überstanden. Dafür fahre ich nicht ständig mit einer Butterbrotdose am Lenker durch die Gegend.

  • Bei dieser Schwananhalslösung würde ich erstmal probieren, ob man während der Fahrt noch etwas auf dem Display erkennt (--> Vibrationen) - sofern es dunkel genug ist, um dem lichtschwachen Navi überhaupt eine Chance zu geben. Na ja, feucht darf es natürlich auch nicht sein. Aber Hauptsache billig - obwohl es billig auch nur im Vergleich mit den anderen angebotenen Lösungen ist!
    Meine Empfehlung: Ab mit dem Navi in die wassergeschützte Brusttasche, Akkubetrieb und akkustische Navigation. Das ist sicher, funktioniert und ist unschlagbar billig. Wer jetzt einwendet, daß im Akkubetrieb nach 3 - 4 Stunden Schluß ist, sollte über einen Ersatzakku nachdenken. Mehr als 7 Stunden fahren wohl die wenigsten am Stück.

    Einmal editiert, zuletzt von MariusPontmerci ()

  • Ich denke, ich werde mir den Schwanenhals mal zulegen und antesten. Die Erfahrungen werd ich dann mal kundtun.


    Gruß
    Armin

  • Vielleicht kann diese Lösung etwas zur Entscheidung beitragen:


    PDA am Motorrad


    Das läut so mittlerweile störungsfrei seit mehr als 6000 km (Tschechien / Alpen) - mittlerweile auch mit dem schwereren XDA2i......


    Nur die Tasche für den XDA ist bescheiden --> muß ich noch was dran ändern.


    Grüße aus dem Ruhrpott


    Klaus

  • ich finde die Lösung PDA in die Brusttasche auch am besten, ich muss nicht von der Straße weg aufs NAvi gucken, die Sprache reicht völlig..


    habe mir ne Steckdose ans Mopped gebaut, Strom habe ich also genug

  • Ich habe jetzt die Lösung "PDA in Brusttasche" die letzten Tage ausprobiert. Dafür habe ich mir noch ein Aquapack besorgt (Wasserdichter Brustbeutel), da ja doch auch mal Wasser nach innen kommt (oben am Kragen ist ja schliesslich ein Loch, durch das auch Wasser reinlaufen kann ;)).
    Bluetooth Headset in den Helm eingebaut (handelsübliches Handy-BT-Headset zerlegt, in meinem Fall Logitech Mobile Pro) und für den PDA einen Ersatzakku. Allerdings nutze ich den PDA (Dell Axim x50v) mit externer BT-Maus (Triceiver). Dadurch hält der Akku des PDA entsprechend länger. Ich hatte auch ein Tool installiert zum Abschalten des Displays um Akku zu sparen. Habe ich aber nicht aktiviert.
    Der Triceiver hält eine 10-Stunden-Tour durch, ebenso das Headset. Der PDA benötigt da zwischendurch noch einen Akkuwechsel. Hat aber für das erste Mal ziemlich gut geklappt.


    Nachteil:
    Weil man das Display des PDA nicht sieht, muss man sich voll auf die Sprachansagen verlassen. Ist normalerweise auch kein Problem. Allerdings kommt schon mal Verwirrung auf, wenn die Dame meint, "halbrechts abbiegen" und es gibt an der Kreuzung dann ein paar Möglichkeiten, die alle mehr oder weniger "halbrechts" gehen. Oder "in 200 Meter rechts abbiegen" und Du hast nur einen Tacho mit Kilometeranzeige (keine 100-m-Teilung) und bis dahin kommen noch ein paar Querstraßen.
    Aber dann wird die Route einfach neu berechnet und es geht weiter ;).


    Muss nur noch rausbekommen, warum der PDA ab und zu abschaltet. Bin aber für die erste Tour mit Navi sehr zufrieden. Ich fahre überwiegend kleine Straßen, die meist nicht so gut ausgeschildert sind. Beim Fahren mit Karte heisst das dann jedesmal wenn Unklarheit an einem Wegweiser herrscht, die Karte raussuchen, die nächste größere in der Karte verzeichnete Ortschaft suchen und schauen, ob das der richtige Weg ist. Die vorbereitete Liste mit den Ortsnamen hilft da auch nur bedingt weiter, da die notierten Orte oft nicht auf den Schildern stehen.


    Gruß
    hhopf

  • Hi,


    das war auch mein Hintergrund, das Navi mal in meinem Gardasee-Urlaub zu testen. Mit groben Starßenkarten kommt man nicht wirklich auf die schönen, kleinen Straßen. Bislang hab ich mir für die Alpen immer die passenden Kompaß-Karten besorgt, aber da heißt es alle paar km anhalten und die Karte rumdrehen.


    Ich hab nun am Motorrad-Tourenplaner mal ein paar Strecken "gebaut", mit Hilfe von diversen Alpenstrassenführern im I-Net (am besten hat mir diese Seite gefallen: http://home.arcor.de/m.panitzki/index.html). Das werde ich im Urlaub dann mal antesten.


    Deswegen ist für mich die Wasserdichtigkeit nicht so wichtig, wenns unterwegs anfängt zu schütten kommt der PDA in den Tankrucksack oder ins Heckbürzel und dann gehts nach Ansage oder Straßenkarte weiter oder nach Hause.


    Einzig über die Stromversorgung werde ich mir noch Gedanken machen, meine K100 hat so ne häßliche Prallplatte am Lenker, mal sehen, ob ich da eine Steckdose reinmach, oder ins Bürzel, wo ich sowieso die MIT-30 unterbringen möchte. Wäre wahrscheinlich einfacher, weil ich ja sowieso mit dem Kabel des Navi zur MIT-30 muß.


    Ich werde das Navi wahrscheinlich im Querformal nutzen, da es sich so am Lenker bei mir besser unterbringen läßt.


    Mal sehen, was kommt, der Schwanenhals ist noch nicht da, hab ihn letzte Woche bestellt.


    Gruß
    Armin

  • Moin die Herren!


    Also nach mehreren tausend Kilometern, die ich u.a auch am Gardasee und am Lago Maggiore mit dem Moped abgespult habe, bin ich nun nach diversen unterschiedlichen Test beim Armorecase inkl. Rammounthalterung hängen geblieben. Ist leider nicht die günstigste, aber sicherlich die professionellste Lösung. Hat jetzt gerade mehrere Sintfluten schadlos überstanden :D. Verbunden ist der PDA mit meiner extra eingebauten Bordsteckdose, so dass stromtechnisch immer Saft da ist.


    Ich persönlich benötige eben gerade wegen der o.a. Probleme unbedingt die Displayansicht. Im Infofeld achte ich dann mal kurz auf die Pfeile, die eben sagen, dass es in x km in x-beliebige Richtung geht, so dass ich durch einen sehr kurzen Blick weiß, wann ich mich auf die Wegänderung konzentrieren muß. Erst dann, wenn ich am Abbiegepunkt bin, schaue ich auf die Kartenansicht, die schnell einen Überblick verschafft. Inzwischen fahre ich nun auch ohne den lästigen Stöpsel im Ohr. Klappt sehr gut und entspannt ;)


    Gruß Dirk

  • Hallo,
    ich glaube was günstiges und richtig gutes wird es nicht geben.
    Ich habe mir ein Armor II mit Kabeldurchführungsschacht ersteigert und mir von http://www.bikertech.de/ Schellen und weiteres Anbaumaterial schicken lassen.
    Was ich jetzt nur noch benötige, damit ich nicht nur den Akku nutze, wäre eine dauerhafte Spannungsversorgung. Die ist aber kein Problem. Da gibt es was passendex bei Louis.
    Habe mal 2 Bilder hochgeladen, so wie es bei mir an der Mittelstrebe aussieht.
    Viele Grüße aus C-R
    Thomas

  • @Thomas:


    Hi,


    professionell gemacht, Hut ab. Für meinereiner wäre das allerdings nix, das wäre mir ein bißchen zu mächtig.



    @Dirk


    Auch hi,


    sehe ich auch so. Gerade bei den kleinen Sträßchen verlasse ich mich lieber auf die Anzeige als auf die Ansage. Ich wurde schon manches mal in scharfen Kurven zum Wenden aufgefordert. Wenn ich da ans Stilfser Joch denke....... :§$%



    Gruß
    Armin


  • Moin Armin!


    :D ja, da hast du vollkommen Recht. Gerade bei den engen Kehren auf Pässen oder in bergigen Waldgebieten redet Lisa doch schon so manchen Blödsinn :gap Zum Glück kann man die Frau einfach so abstellen :gap


    Gruß Dirk

  • Zitat

    Original von hhopf


    Bluetooth Headset in den Helm eingebaut (handelsübliches Handy-BT-Headset zerlegt, in meinem Fall Logitech Mobile Pro) und für den PDA einen Ersatzakku.
    Gruß
    hhopf


    Hi,
    gibt es Bilder vom Einbau in den Helm? Wenn ja, bitte zeigen oder mit zumailen. Danke.


    Bis denne

  • Bilder kann ich machen, bin aber ein paar Tage geschäftlich unterwegs. Es wird also Wochenende werden.


    BTW: In meinem Fall war es ein Schuberth Concept Klapphelm (der Vorgänger vom C2). Dieser hatte schon die Vorbereitung für einen Headset-Einbau (Aussparungen in den Polstern).


    Gruß
    hhopf

    Einmal editiert, zuletzt von hhopf ()

  • @-hhopf,


    alles klar. Ich kann warten.
    Auch ich habe einen Schuberth Helm. Alledings einen S1.


    Bis denne

  • So, dann schreibe ich den ganzen Roman eben nochmal, nachdem ich dummerweise vor Abschicken noch kurz die Suche angeschmissen habe und damit die Seite verschwunden ist :-D)


    Also hier die gewünschten Bilder und Einbauanleitung für ein BT-Headset.


    Aufgrund eines anderen Beitrages (http://www.pocketnavigation.de…?postid=696718#post696718) habe ich mich für ein Logitech Mobile Pro BT-Headset entschieden, da das wohl mit meinem Dell Axim X50V funktioniert.


    Außerdem habe ich noch benötigt:
    Mikrofon und Lautsprecher eines kabelgebundenen Standard-Headsets (z.B. Louis oder Conrad)
    2,5mm Klinkenbuchse (Einbau-Version) und Stecker
    ein Stück (mind. 6-adriges) Flachbandkabel
    ein kleines Stück Lochrasterplatine
    drei SMD-Durchsteck-Taster (die größeren, 12x12mm)
    und viel Geschick beim Umgang mit einem Lötkolben


    Ich habe einen Schuberth-Concept Klapphelm (Vorgänger vom C2). Dafür gibt es bei Schuberth eine Anleitung zum Download, wie man ein Headset einbaut. Anhand dieser Anleitung habe ich das Backenpolster entfernt. Wenn man noch eine Schraube mehr aufmacht (zusätzliches Band zum Kinnriemen), dann geht das Polster ganz raus. Benötigt werden für den Schuberth-Helm zwei kleine Torx-Schraubendreher (TR8 und 10 wenn ich es richtig auf den kleinen Dingern gelesen habe).
    Den Polsterbezug vorsichtig lösen. Unten ist ein Klettverschluss, aber seitlich ist er mit Doppelklebeband befestigt.


    Das BT-Headset mit einer Wasserpumpenzange und roher Gewalt öffnen ;D
    Achtung: Natürlich nicht zu viel rohe Gewalt. Es muss nur das verklebte Gehäuse an der Klebestelle aufspringen. Nicht noch die Innereien zusammendrücken.


    Der Akku des Logitech-Headsets ist steckbar. Es empfiehlt sich, diesen für die weiteren Arbeiten auszustecken.


    Notieren, wie und wo das Mikrofon (Innen- und Aussenleiter) und Lautsprecher angelötet sind und diese Kabel abtrennen oder auslöten.


    Bei dem von mir verwendeten Kabel-Headset hat der Lautsprecher die selbe Impedanz wie bei dem BT-Headset. Es sollte also damit keine Probleme geben.
    Kabel von Lautsprecher und Mikrofon knapp am Stecker abschneiden, dann sollte das verbleibende Kabel lange genug für den Einbau sein.


    Ich hatte ein kabelgebundenes Headset Kombipaket gekauft, das ein Headset mit Schwanenhals-Mikro (für Jet/Klapphelme) und eines mit Kabel-Mikro hatte. Zuerst hatte ich bei meinem Klapphelm die Schwanenhals-Lösung ausprobiert, war aber mit dieser Lösung nicht zufrieden (Mikrofon verbiegt sich beim Schliessen des Klapphelmes). Deshalb habe ich das Kabel-Mikro verwendet.
    Dieses in eine der zwei Öffnungen im Klappteil des Helmes angebracht und das Kabel unter dem Bezug mit einem Draht durchgezogen/geschoben.
    Dann am Klappmechanismus vorbei durchführen (genügend Spielraum lassen, dass der Mechanismus noch funktioniert, aber das Kabel nicht einklemmt).


    Dann Mikrofon und Lautsprecher an der Platine anlöten (natürlich da, wo vorher auch Mikrofon und Lautsprecher angelötet waren).


    Benötigt man das Headset nur für die Navigation, dann braucht man natürlich kein Mikro. Und evtl. kann man auch den im BT-Headset verwendeten Lautsprecher nutzen. Da habe ich aber die maximale Lautstärke nicht getestet.


    Ich wollte die drei Taster (Ein/Aus und Lautstärke +/-) nach vorne legen, so dass ich sie relativ leicht ereichen kann. Dazu habe ich die drei SMD-Taster auf die Lochrasterplatine gelötet und daran dann das Flachbandkabel. Diese wird dann an die drei auf der Platine angebrachten Taster angelötet. Bitte unbedingt nach dem Löten auf Kurzschlüsse durchmessen. Die SMD-Technik (surface mounted device) ist zwar sehr platzsparend, aber es ist eine riesige Fummelei.
    Sparversion:
    Wer sich das Löten an den SMD-Bauteilen nicht zutraut, kann auch auf die Taster verzichten. Das Headset wird dann einmal eingeschaltet bzw. bleibt immer eingeschaltet oder man muss den Helm abnehmen zum Einschalten.
    Ich war allerdings froh um die Taster, da mein PDA sich ab und zu mal abgeschaltet hat. Anschliessend musste ich immer durch Betätigen des Ein/Aus-Tasters am Headset die Verbindung wieder herstellen.
    Die Lautstärketaster habe ich allerdings (nach dem ersten Einstellen) nicht mehr benötgt. Es würde also u.U. auch ein Taster genügen.


    Die LEDs für den Betriebszustand sind bei mir auch durch den Bezug sichtbar (bei abgenommenem Helm). Eine Orange LED während des Ladevorganges und eine weitere LED, die entweder blau oder rot blinkt (blau beim Einschalten und im Betriebszustand, rot beim Abschalten).


    Jetzt noch Power:
    Die Stromversorgung sollte ebenfalls im eingebauten Zustand möglich sein. Der Akku des verwendeten BT-Headsets hält laut Herstellerangaben mind. 10 Stunden Sprechzeit.
    Ich habe das Kabel des Original-Ladegerätes ein paar Zentimeter hinter dem Stecker (Headset-Seite) abgeschnitten, so dass ich dieses Kabel verwenden konnte. Dann eine 2,5mm Klinkenbuchse in das Backenpolster eingebaut (Unterseite) und das Kabelstück mit Stecker angelötet. Nun kann man den Original-Stecker einfach in das BT-Headset einstecken.
    Den Klinkenstecker an das Netzteil angelötet und schon kann das Headset geladen werden.
    Klinkenstecker und Buchse ist nicht ideal als Stromversorgung, da es je nach Ausführung einen kurzen Augenblick beim Einstecken gibt, in dem ein Kurzschluss auftreten könnte. Falls man solche Teile in brauchbarer Größe findet: Es gibt auch Klinkenstecker-ähnliche Stecker und Buchsen für Stromversorgungen. Das Steckerteil hat da ein Loch und das Buchsenteil innen einen Stift. Da ich aber sowas nicht hatte, stecke ich eben immer zuerst den Klinkenstecker ein, bevor ich das Netzteil in die Steckdose stecke (hat auch bestens funktionert).


    Nachdem nun die Lötarbeiten abgeschlossen sind, kommt der Einbau:
    Mein Klapphelm hat bereits vorbereitete Aussparungen für Lautsprecher. Im linken Backenpolster habe ich in dieser Aussparung das BT-Headset untergebracht, im rechten Backenpolster dann den Lautsprecher. Das Kabel zum Lautsprecher einfach am hinteren Rand des Helmes irgendwo reinschieben.
    Das Styropor musste leicht ausgeschnitten werden, damit der schmale Steg der Platine und der Stromversorgungs-Stecker nicht auftragen.
    Den Akku mit Doppelklebeband in die Lautsprecher-Aussparung eingeklebt, dann die Platine darüber gesetzt. Bitte irgend etwas zur Isolierung dazwischen anbringen (ich habe ein Stück Tesa-Moll dazwischen geklebt).
    Die kleine Lochrasterplatine mit den drei Tastern am Backenpolster an die gewünschte Stelle unter dem Bezug einschieben (siehe Bild 4, Pfeil).
    Die Platine und der Stromversorgungsstecker wurden mit isolierten Drahtbügeln fixiert. Ebenso das Flachbandkabel.
    Der auf den Bildern zu sehende Zwischenstecker im Flachbandkabel ist nicht notwendig. Ich dachte, damit kann ich mir den Aus- und Einbau erleichtern. Aber die Taster-Platine geht auch so leicht rein und raus, so dass dieser Zwischenstecker nicht unbedingt notwendig ist.


    Zu den Bildern:


    Bild 1:
    Eingebautes BT-Headset mit angelötetem Flachbandkabel und Stromversorgungsstecker. Anhand der Dimensionen der kleinen Taster und dem Flachbandkabel kann man sich vielleicht ein Bild machen, welche Fummelei das Löten an SMD-Bauteilen ist.


    Bild 2:
    Nochmal ein Bild von der Seite. Unter der Platine ist noch etwas vom Akku zu sehen. Die Lochrasterplatine mit den drei Tastern wird dann unter den Bezug geschoben.


    Bild 3:
    Klinkenbuchse für die Stromversorgung. Sie ist so platziert, dass der Stecker auch ohne Ausbau, nur durch zur Seite schieben des Bezuges, eingesteckt werden kann.


    Bild 4:
    linkes Backenpolster. Der Pfeil zeigt auf die Stelle, an der die Taster-Platine sitzt.


    So. Ich hoffe, dass ich damit einigen Interessierten helfen konnte.
    Es braucht vermutlich nicht erwähnt zu werden, dass der Helm durch den Umbau (vor allem durch Bearbeiten des Styropors) die ECE-Zulassung verliert. Diese ist aber seit einigen Jahren nicht mehr Pflicht (hier hatte die EU auch mal Vorteile, nicht nur zusätzlichen Bürokratieaufwand ;)).


    Noch ein Nachsatz:
    Bei mir hat es funktioniert. Ich traue mir (als gelernter Elektroniker) auch den Umgang mit Lötkolben und SMD-Bauteilen zu. Aber ich kann natürlich keine Garantie für eure Umbauarbeiten übernehmen.


    Und noch ein Nachsatz:
    Inzwischen gibt es immer mehr Hersteller, die auch BT-Headsets anbieten. Bei Schuberth gibt es für die neueren Modelle (C2, S1) ein Einbau-Set. Lässt man das von einem autorisierten Händler einbauen, dann bleibt auch die ECE-Zulassung erhalten.
    Verfügbar anscheindend ab Frühjahr 2006 (sollte also jetzt verfügbar sein), Kosten: unbekannt.
    Von Nolan gibt es auch ein Nachrüst-System.


    Ich wollte aber nicht mehrere 100 Euro für einen neuen Helm und sicherlich nochmal 100 Euro für das BT-System anlegen und habe deshalb die Selbstbau-Variante gewählt (Kosten, je nach verwendetem BT-Headset < 50 Euro).


    Gruß
    hhopf