Was ist wirklich "NEU" bei D6?

  • Zustimmung wenn es drum geht, dass viele Einstellungen zu vermehrten Problemen führen kann.


    Allerdings empfinde ich die Geschwindigkeitsannahme von Destinator auf Autobahnen als völlig daneben. So schnell kann ich mit meinem Lupo gar nicht und mit meinem Toyota nur extrem selten fahren. Ich würde mich daher freuen, wenn Desti hier langsamer wäre. Und ich glaube, wenn die Desti-Programmierer hier statt fast 140kmh die 120kmh ansetzen würden das Ergebnis praxisnäher wäre, denn wo kann man einen Durchschnitt von 140 fahren ?(
    Also laut Bordcomputer bin ich schon froh, wenn ich die 120 auf der Autobahn erreiche. Meist ist selbst das nicht möglich.

  • Hallo,


    das verstehe ich jetzt aber garnicht.
    Die von Desti PN errechnete Ankunftszeit erreiche ich ja sogar mit dem Wohnwagen.

  • Zitat

    Original von Bernie Rapido
    das verstehe ich jetzt aber garnicht.
    Die von Desti PN errechnete Ankunftszeit erreiche ich ja sogar mit dem Wohnwagen.


    Ganz ohne Smilie? ;)
    Dann mußt du ja richtig froh sein, daß der POI-Warner mit Desti6 zusammenarbeitet und du nicht mehr nur auf die Rudimentärfunktionen angewiesen bist. :D


    Gruß
    bonnie

  • ?(


    Das glaub ich jetzt nicht wirklich.
    Route mal bitte von Hamburg nach München (jeweils der Einfachheit halber Stadtcentrum, also dort wo einem Desti hinlotst, wenn man keine Straße weiter eingibt, also von "Jungfernsteig 49, Hamburg -> Tal, München"


    Bei mir ergibt das eine Strecke von 775,78 km und einer Dauer von 6:34.


    Wie Du das mit einem Wohnwagen und einer max. erlaubten Geschwindigkeit von 80km/h erreichen willst, würde ich mir gerne mal anhören.

    Einmal editiert, zuletzt von fundive ()

  • bin die Strecke noch nicht gefahren
    Aber wenn ich von Gent nach Rietberg (alles Autobahn) fahre, Gespann Tempo 100 (erlaubt), komme ich fast auf die Minute genau an.
    Zugegeben, ich fahre Tempo 100 nach GPS und nicht nach Tacho, der zeigt dann 110 an.


    @fundive


    wer hat denn gesagt, dass ich ein 80er Gespann habe. meines ist auf 100 zugelassen. Ich hasse Schleichfahrt und fahre in Frankreich sogar 120 damit (erlaubt sind 130).
    Un die 100 km/h sind, wenn ich aus dem Urlaub sonntags zurückkomme (autobahn fast leer) fast Schnitt.

    3 Mal editiert, zuletzt von Bernie Rapido ()

  • Kann es sein, dass auf dieser Strecke viele Geschwindigkeitsbegrenzungen sind?


    Ich habs jetzt nochmal nachgeschaut, wenn ich direkt auf der Autobahn (A5, Walldorf mit Routing beginne und nach Karlsruhe, A5 will (ohne Begrenzung) rechnet Desti mit exakt 134km/h. Und das ist zwar wünschenswert, ohne Frage, aber nicht realistisch. Und mit Wohnwagen lebensgefährlich und unverantwortlich.

  • Hallo Fundive,


    ich kann nur von Strecken sprechen, die ich selbst Erfahren habe.
    Da ich im Jahr etwa 10000 km mit dem Wohnwagen fahre, diesen auf 100 zugelassen habe, Schlingerstopkuplung verwende, die Gewichtsverteilung kontrolliere, die Reifen alle 6 Jahre wechsele, der Wohnwagen nie überladen ist und nur 2 m hoch und von einem Zugfahrzeug gezogen wird, das 700 kg mehr ziehen darf, glaube ich nicht, unverantwortlich zu handeln.
    Ein Fahrsicherheitstreining habe ich 5 mal gemacht und mit Wohnwagen auch.
    Aber du sprachst ja auch von 134 mit dem Wohnwagen und die fahre ich nicht.


    Ich glaube, das man unterscheiden sollte zwischen dem der seinen riesigen Wohnwagen an ein gerade dimensioniertes Auto hängt und 1 mal im Jahr für 3 Wochen den Wohnwagen hin und her zieht oder demjenigen, der einen kleinen Reisewohnwagen ständig nutzt um damit Ausflüge zu machen wie Wohnmobilfahrer.


    Aber ich bin es schon gewohnt, das man mir aufder Autobahn den Vogel zeigt, wenn ich am Berg ein 90 kmh schnelles Auto mit dem Gespann überhole.


    Also nichts für ungut. Ich komme mit den angezeigten Zeiten bisher zurecht und außerdem rechne ich auch noch im Kopf nach.

    Einmal editiert, zuletzt von Bernie Rapido ()

  • Zitat

    Original von Bernie Rapido
    Ich glaube, das man unterscheiden sollte zwischen dem der seinen riesigen Wohnwagen an ein gerade dimensioniertes Auto hängt und 1 mal im Jahr für 3 Wochen den Wohnwagen hin und her zieht oder demjenigen, der einen kleinen Reisewohnwagen ständig nutzt um damit Ausflüge zu machen wie Wohnmobilfahrer.


    Es ging hier aber viel mehr darum, dass DPN auf Autobahnen die überwiegend ohne Tempolimit sind eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 140 km/h zur Berechnung heranzieht, die man tagsüber meist nicht erreichen kann.


    Sascha

    Einmal editiert, zuletzt von SaBo ()

  • Danke Sascha, genau darum geht es mir.
    Ich würde mir daher mit recht hoher Prio von Destinator wünschen, dass auf Autobahnen zur Berrechnung eine niedrigere Geschwindigkeit herangezogen würde. Als Folge wären dann nämlich manchmal auch Bundesstraßen eine lohnenswerte Alternativroute.

  • Zitat

    Original von AWSW
    Hallo I2C !


    Also ich kann die Aufregungen über die fehlenden Profile nicht so recht nachvollziehen, da ich mit bekommen habe, wie schlecht das Routing nach Einführung solcher Profile damals bei Naivgon geworden ist... Da wurde sich monatelang über auch so tolle veränderte Geschwindigkeitsprofile gestritten und viel verbessert hat es das imho teilweise absolute Grottenrouting nicht..


    Hi! :)
    Du triffst ja den Kern des problems auf den Punkt : "Grottenrouting"


    Einersits stimme ich da völlig zu, andererseits bin ich schon der Meinung, das man das Routing nicht soooo ernst nehmen sollte. Die hauptaufgabe eines Navis ist - den Zielpunkt zu finden - und das tut es ja - meistens. Über das Finden einer subjektiv optimalen Strecke aber sollte man nicht streiten - das hängt einfach zu sehr von örtlichen Gegebenheiten ab. Die Berliner und Frankfurter Navibenutzer (z.B.) werde ein Liedchen davon singen können. Ich meine aber, sowas kann ein Navi kaum leisten, da ist viel Glücksache dabei.


    Im Falle von Desti finde ich, dass es vor allem landstrassensüchtig ist - eine Autobahnsüchtigkiet hab ich noch garnicht feststellen können. Ich hab irgendwo im Board mal eine analyse einer Strecke von Franfurt nach Luxemburg gepostet. Desti entscheidet sich für eine lustige Baggerfahrt von über 200 km Landstrasse, um eine Umweg von vielleicht 40 km über die Autobahn zu vermeiden. Ich bins gefahren - es hat über eine Stunde länger gedauert als die Autobahn. Ursache war/ist einfach, dass dir Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Autbahn ( sterckenbabhaängig) bis herunter zu 88 km/h eingestellt ist. Das sind wahrscheinlich Kartendaten, möglicherweise kann Desti garnichts dafür, wenn es die Geschwindiglkeit der Kartendaten benützt.


    Ich habe weitere solcher Routing ergebnisse erlebt - 15 km quer duch Essen, parallel zur 3 km entfernten Autobahn A430 ud so weiter, und so weiter.


    Aberauch darüber will ich nictmnal grundsätzlich meckern - vielleicht will ja jemand diese Route sogar haben. Ich habs mir sowieso angewöhnt, längere Strecken vor dem Fahren einmal anzusehen, ob mir die Route passt.


    Und jetrzt komme ich zu dem Punkt, wo die vom mir angemahnte Funktion wertvoll wird - was ist denn, wenn desti mal den falsche Kurs will - wie bringe ich das auf die Reihe? Am einfachsten wäre es, die Autobahngeschwindigkeit hochzusetzen - dann wird er sie schon nehmen. Das man sowas aktiv nach Bedarf steuern muss, ist selbstverständlich - jede Form von selbstgesteuertere Vollautomatik kann man im richtigen Augenblich mit Sonderfällen aushebeln - aber das ist garnicht das Problem. Wenn man dann keine Einflussmöglichkeit hat - das ist der Äerger.


    Und in diesem Falle - der Änerungsaufwand ist minimal - die Eingabe von ein paar Parametern, die in der Software eh benutz werden - nur die Einstellbarkeit fehlt. Warum denn nur??

  • Zitat

    Original von I2C
    Im Falle von Desti finde ich, dass es vor allem landstrassensüchtig ist - eine Autobahnsüchtigkiet hab ich noch garnicht feststellen können.


    Ich schon.
    Versuch mal von Bonn nach Koblenz (oder zurück) statt über die A61 über die B9 zu fahren.
    Distanz über B9: ca. 65 km
    Distanz über A61: ca. 80 km
    DPN wird Dich am jeder größeren (und teils auch kleineren) Abzweigung zum Abbiegen auffordern, um auf die A61 zu gelangen.
    Einzige Möglichkeit dies zu umgehen: kurze statt schnelle Route wählen.
    Die Fahrtzeit ist übrigens bei beiden Varianten ähnlich, da die B9 recht gut ausgebaut ist und die A61 tagsüber häufig auf ca. 100-130 km/h begrenzt ist.


    Andere Navisysteme haben hiermit kein Problem (TT3, MN|4 und MN|5, KlickTel Navi)


    Sascha

  • Zitat

    Original von SaBo


    Ich schon.


    ich schriebs ja oben - ich vermute, es hängt mit Kartendaten zusammen. Und wenn man da ne Einflussmöglichkeit hätte, würd ich schon mit leben können.

  • Zitat

    Original von I2C
    Im Falle von Desti finde ich, dass es vor allem landstrassensüchtig ist - eine Autobahnsüchtigkiet hab ich noch garnicht feststellen können.


    Ich bin wirklich verwundert, wie wir zu derart unterschiedlichen Aussagen kommen. Offensichtlich spielt die hinterlegte Geschwindigkeit bei den Autobahnen eine enorme Rolle, da meine Erfahrung eher genau das Gegenteil ist. Auf Landstraßen wollte mich Desti praktisch noch nie zum Ziel führen.

  • Zitat

    Original von fundive
    Auf Landstraßen wollte mich Desti praktisch noch nie zum Ziel führen.


    Mich auch nicht.
    Das könnte allerdings auch regional sehr unterschiedlich sein, denn dort, wo es sowohl viele Autobahnen, als auch Bundesstraßen gibt, nimmt DPN definitv mit Vorliebe die Autobahn.
    In weniger dicht besiedelten Gebieten mit weniger Autobahn(auf- und abfahrt)en sieht das ggf. anders aus.


    Sascha

  • Stellt sich nur die Frage, was diese Diskussion hier zu suchen hat?
    Überschrift dieses Forenbereiches: Destinator 6...