Schnelle, zuverlässige Erstpositionierung bei GPS
SiRF InstantFix eliminiert die Wartezeit
SiRF Technology Holdings adressiert mit der Ankündigung von SiRFInstantFix die Hemmschwelle Nummer 1 bei der mobilen GPS-Navigation: die quasi sofortige Verfügbarkeit einer Position. Der neue SiRFInstantFix Service minimiert die übliche Wartezeit nach dem Einschalten eines SiRF-basierten GPS-Receivers von oft mehreren Minuten auf einen ersten Fix innerhalb weniger als 10 Sekunden.
Mit der Hilfe von SiRFInstantFix können Anwender schneller als je zuvor mit der Navigation beginnen, selbst unter schwierigen Bedingungen, in denen nur ein schwaches Signal empfangen werden kann.
SiRFInstantFix eliminiert die anfängliche und zeitaufwändige Abfrage der von Satelliten bereitgestellten genauen GPS-Satellitenpositionsdaten - den Ephemeriden. Stattdessen berechnet der SiRFInstantFix-Server unter Einsatz einer Reihe ausgeklügelter proprietärer Algorithmen die Ephemeriden bis zu 7 Tage voraus und verdichtet sie zu einer kleinen Datei, die SiRF-basierte Navigationssysteme verwenden können, um jeden GPS-Satelliten zu lokalisieren.
Mit Hilfe von SiRFInstantFix können aktuelle Hochleistungs-GPS-Empfänger nicht nur schneller mit dem Tracking der Satelliten und der Navigation beginnen, sondern sie kommen mit wesentlich schwächeren Signalen zurecht, als dies bei der traditionellen Ephemeriden-Bestimmung der Fall ist. Damit entfällt die Hürde, die bisher in vielen Fällen eine erfolgreiche Navigation in Umgebungen mit sehr schwachen Signalen verhindert hat.
"Unsere Kunden in der mobilen Navigation ermöglichen es ihren Anwendern bereits heute, verschiedene Daten über das Internet zu aktualisieren, beispielsweise über die Bluetooth-Funkverbindung in den Handys. Diese Hersteller können den Anwendernutzen nachhaltig steigern, indem sie die kleine SiRFInstantFix-Datendatei zusätzlich mit auf das Gerät übertragen", erklärt Kanwar Chadha, Gründer und VP Marketing bei SiRF Technology. "SiRFInstantFix ist dafür ausgelegt, die von Anwendern oft beklagten Wartezeiten nach dem Einschalten ihrer Geräte zu eliminieren, indem die Software schnell und zuverlässig die erste Position bereitstellt".
Obwohl in der Theorie das Prinzip der bei GPS zur Positionsbestimmung eingesetzten Triangulation einfach verständlich ist, gestaltet sich die Umsetzung in der Realität weitaus komplexer. Zunächst muss dem GPS-Empfänger die Positionen der GPS-Satelliten mit hoher Genauigkeit bekannt sein. Jeder Satellit sendet alle 30 Sekunden seine genaue Position. Der Empfänger muss diese Daten von allen Satelliten zusammentragen, die er für eine Positionsbestimmung benötigt. Auch wenn GPS-Empfänger, wie der SiRFstar III, bereits mit sehr niedrigen Signalstärken funktionieren, setzt die Demodulation der Ephemeriden zudem ein vergleichsweise starkes Signal voraus. Wird das Signal während des Empfangs dieser Daten, z.B. durch ein Gebäude vorübergehend blockiert, muss der Empfänger weitere 30 Sekunden warten, bis die Information erneut ausgestrahlt wird.
In realen Situationen, wie z.B. in engen Straßenschluchten zwischen hohen Gebäuden, ist der GPS-Empfänger in der Regel ständig in Bewegung und es kann daher oft mehrere Minuten in Anspruch nehmen, bis alle Ephemeriden-Daten ermittelt sind, die der Empfänger für die Berechnungen und die Positionsbestimmung benötigt. Bevor mit der Navigation gestartet werden kann, herrscht dabei für längere Zeit eine große Unsicherheit bezüglich der Position. In einigen Umgebungen mit äußerst schwachen Signalen kann es vorkommen, dass die Empfänger es überhaupt nicht schaffen, verlässliche Daten zu empfangen. Indem man die Ephemeriden wöchentlich mit dem SiRFInstantFix-Server synchronisiert und eine kleine Datei auf das Gerät überträgt, können Anwender sehr viel schneller und zuverlässiger eine Position erhalten und dies in fast allen Umgebungen.
Die Einbindung des SiRFInstantFix-Services für SiRFstar III-basierte Produkte steht SiRF-Kunden ab sofort zur Verfügung. (sk