HolusGPSlim 236 + EGNOS

  • Hallo


    Holux hatte mir geantwortet das SBAS Mode disabled (nicht
    veränderbar) ist. Erst jetzt ist eine neue Firmenware da, mit der soll SBAS funktionieren. Und ich soll mich an meinen Lieferanten wenden. Der könnte mir die neue Firmenware aufspielen.


    ich habe jetzt meine HolusGPSlim 236 wieder zurückbekommen.


    nur SirfDemo 3.61 benutzen!!WICHTIG!! und nicht die Version 3.81 benutzen da ist ein Bug in der Version.


    SirfDemo starten und mit Holux per Bluetooth verbinden.
    jetzt auf Action und Switch to SiRF Protokoll benutzen, danach auf Navigation und DGPS Source anklicken. jetzt SBAS Chanel anklicken und senden.
    jetzt noch auf SBAS control und auf Automatik lassen dann Senden.


    nach ca 1min sollte im Radar View Satellit 120 in Grau erscheinen. und Ihr empfangt das Korrektur Signal von EGNOS, die Holux-Maus sollte freie sicht nach Süden haben.


    Danach müsst Ihr wieder auf Action und Switch to NMEA gehen und Senden.


    Auf dem Palm wird dann im GPS Programm Satellit 33 oder 3D+DGPS angezeigt aber nur in grau weil nur das EGNOS Signal empfangen wird.





    Gruß Michael

    Einmal editiert, zuletzt von MichaelSMP ()

  • Hallo,


    das ist ja interessant da EGNOS endlich in die Gänge kommt. Welche Firmware-Version der Holux GR-236 ist aber, die jetzt mit EGNOS funktioniert?

    Einmal editiert, zuletzt von hesaenger ()

  • Hallo,


    inzwischen bin ich weiter gekommen mit der Holux GR-236 und der Firmware 61.


    Mit SirfDemo muss zuerst noch die static navigation ausgeschaltet werden. Diese ist wohl mit SBAS nicht kompatibel. Dann weiter wie oben beschrieben.
    Danach habe ich die Maus in den Garten gestellt und mit einem PPC und KooFind beobachtet. Über drei Stunden gab es stabilen EGNOS-Empfang und eine 95% Abweichung von unter einem Meter. Also ist EGNOS wohl doch ganz Hilfreich!


    Mit besten Grüßen

    Einmal editiert, zuletzt von hesaenger ()


  • Hallo hesaenger


    Ich moechte Dich ja nicht allzu sehr aus Deinen Traeumen reissen, aber ob dies an EGNOS liegt/lag, oder einfach nur an den optimalen Empfangsbedingungen kann so nicht geklaert werden. Wir hatten hier schon mehrere Testversuche mit 2 identischen Empfaengern bei dem einer StaicNavigation ON und der andere AUS hatte. Die Unterschiede waren so marginal klein, das vieles in den Bereich "Du musst dran glauben" gefallen ist. Und LogFile´s mit 95% Abweichung unter 1m ist auch bei SirfIII keine Seltenheit.

  • Hallo,


    so ganz kann ich das nicht nachvollziehen.


    Gleichzeitig habe ich eine Rikaline 6033 und eine Holux mit 5er Firmware probiert. Der Ort war einmal der Garten mit freier Sicht nach Süden. (Die geostationären Satelliten stehen ja recht tief. In einem Bericht hatte ich hier ein Photo gesehen, in dem ein Haus den südlichen Horizont komplett abdeckte) und einmal mitten im Zimmer. Dabei buchte die Rikaline meist zuerst ein und streute dann auch deutlich weniger. Wenn die Holux mit der 61 Firmware dann DGPS auswies, wurde die horizontalen Streuung etwa 100% (über 3h) geringer und die vertikale Streuung etwa 300% (geschätzt). Meine alte Garmin V lag 2003 aber auch schon zwischen diesen Werten.


    Gut, EGNOS ist noch in der Testphase und dies habe ich auch im Setup der Holux eingestellt. Eventuell hatte EGNOS heute bei klarem Himmel einen guten Tag, das sollte ja aber beim endgültigen Betrieb nicht schlechter werden.


    Jedenfalls habe ich bei WAAS auch schon eine deutliche Verbesserung gesehen. Nicht umsonst sollen wir für das Korrektursignal bei Galileo dann auch richtig bezahlen dürfen.


    Mit besten Grüßen

  • Hallo,


    vielleicht noch was zum Prinzip. Das Korrektursignal der ESA dämpft ja nicht das Pendeln der Positionsanzeige. Das ist auch stark vom Empfänger abhängig, also beispielsweise bei Garmin oder dem Epson Chip der Rikaline geringer.


    Das Korrektursignal soll die mittlere Abweichung vom tatsächlichen Standort reduzieren. Die Abweichung entsteht ja durch die Qualität der Uhr auf dem Satelliten, durch Beeinflussungen der speziellen und der allgemeinen Relativitätstheorie, durch Störungen in der Ionosphäre und nicht zuletzt durch Turbulenzen in der dichteren Atmosphäre. Man braucht also einen ist-Wert. Mit Glück einen richtig vermessenen Geometerpunkt oder vielleicht mit einer geeigneten Satellitenkarte. Wenn der Aufstellungsort des GPS Empfängers damit genau definiert ist kann man erst die mittlere Abweichung bestimmen. Rechnerisch soll sich diese sogar um den Faktor 5 verbessern.


    Also, es geht nicht um das Pendeln der Anzeige. Man muss den Empfänger auf einen definierten Ort legen und dann den vom Empfänger gemessenen theoretischen Abstand von diesem Ort aufzeichnen. So ähnlich macht es ja auch die ESA an ihren verschiedenen Standorten und schickt dann den abweichenden Wert praktisch umgekehrt als Korrekturwert über die geostationären Satelliten an den Empfänger.


    Sehn wir mal, ob die ESA das hin kriegt ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von hesaenger ()

  • Hallo hesaenger


    Klar, die Abweichung soll sich gerade bei der Positionsbestimmung bemerkbar machen. Nur mal ehrlcih. Wenn die Positionsanzeige/bestimmung schon im Bereich von 1m liegt, dann wird es schwer das noch zu toppen.

  • Hallo,


    kommt natürlich darauf an, für was man es braucht. Für die Autonavigation braucht es eher ein eingebautes Gyro als eine Verbesserung der Genauigkeit.


    Jetzt war es horizontal etwa eine 2fache, vertikal etwa eine 3fache Verbesserung. Wenn daraus wirklich eine 5fache Verbesserung würde, läge der Fehler im Dezimeterbereich. Damit könnten schon einige etwas anfangen.

  • Zitat

    Original von hesaenger
    Hallo,


    kommt natürlich darauf an, für was man es braucht. Für die Autonavigation braucht es eher ein eingebautes Gyro als eine Verbesserung der Genauigkeit.


    Jetzt war es horizontal etwa eine 2fache, vertikal etwa eine 3fache Verbesserung. Wenn daraus wirklich eine 5fache Verbesserung würde, läge der Fehler im Dezimeterbereich. Damit könnten schon einige etwas anfangen.


    Hallo hesaenger


    Mich wuerde mal interessieren wie Du die Verbesserungen der horizontalen, bzw. vertikeln Positionsbestimmung ermittelt hast. Kannst Du mir das mal naeher bringen?

  • Hallo,


    Glücklicherweise gibt es am Gartenzaun einen Messpunkt. Dessen Werte habe ich mir besorgt, ein Stück in den Garten hinein gemessen, dort die Empfänger aufgestellt, die gemessenen Koordinaten und Höhen aufgezeichnet, die Holux V.61 mit einem mda compact, die Holux V 5 mit einem Ipaq h2210, jeweils die Koordinaten und Höhenangaben über die Laufzeit gemittelt, Die Koordinaten mit Pythagoras auf einen Punkt gebracht, diesen Punkt wie auch den Höhenpunkt vom Ist-Punkt abgezogen und ein Resultat gehabt. Horizontal lag das mit EGNOS über 3h bei 40cm.


    P.S. heute Nachmittag liegen nach einer halben Stunde 95% der Messungen in einem 10cm Radius also 20cm Durchmesser! :)

    2 Mal editiert, zuletzt von hesaenger ()

  • Hallo,


    ich habe jetzt noch einmal versucht den ebenfalls SBAS fähigen SIRF II LP Empfänger (Holux GR-230) mit dem aktuellen SIRF III (Holux GR-236) zu vergleichen.
    Was erst einmal auffällt, unter SIRFDemo weist der SIRF II die EGNOS Korrekturdaten genau aus. Mit dem SIRF III friert die entsprechende Anzeige ein.
    Weiter, die vom SIRF II aufgezeichneten Messpunkte erinnern an eine normale statistische Verteilung. Die vom SIRF III Chip aufgezeichneten Messpunkte bedecken im Vergleich nur einen Bruchteil der Fläche, die Charakteristika erinnert aber eher an ein wild schwingendes Pendel.
    Heißt das jetzt, dass die Messung mit SIRF III präziser wird, oder bringt die Signalverstärkung hier irgendwelche willkürlichen Ergebnisse zustande?

  • Zitat

    Original von 900SS-97


    Ich moechte Dich ja nicht allzu sehr aus Deinen Traeumen reissen, aber ob dies an EGNOS liegt/lag, oder einfach nur an den optimalen Empfangsbedingungen kann so nicht geklaert werden. Wir hatten hier schon mehrere Testversuche mit 2 identischen Empfaengern bei dem einer StaicNavigation ON und der andere AUS hatte. Die Unterschiede waren so marginal klein, das vieles in den Bereich "Du musst dran glauben" gefallen ist. Und LogFile´s mit 95% Abweichung unter 1m ist auch bei SirfIII keine Seltenheit.


    Kannst Du mir erklären, was Static Navigation (SN) mit Egnos zu tun hat?





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