ZitatAlles anzeigenOriginal von Eichsi
Hi Wastl,
demnach darf das Ladegerät so viele Amperes liefern, wie es will, dem zu ladenden Akku macht das nichts aus ?
Gruß
Eichsi
Nochmal: das ist die Maximalangabe, die das Ladegerät liefern kann. Zieht man mehr, geht i.d.R. die Spanniung in die Knie.
Und lese nochmal langsam bei Wastl: das Ladegerät schiebt nicht....
Das Ladegerät liefert nur die Stromstärke, die angefordert wird. Das Ohmsche Gesetz U=I*R, oder umgeformt I=U/R ist zwar hier nicht direkt anwendbar, da der PDA keinen Widerstand im üblichen Sinne darstellt, aber zur Veranschaulichung schon geeignet:
Wenn ein PDA 1 A "zieht" kann man dies mit einem Widerstand von R=U/I=5/1=5 Ohm gleichsetzen. Andere PDAs, die weniger ziehen - das kann auch der gleiche PDA sein,wenn z.B,der Akku voll ist, die eingebaute Ladeelektronik keinen Strom mehr braucht sondern nur noch Strom für den PDA-Betrieb benötigt wird - haben dann einen "höheren" Widerstand.
Dem Akku ist das wurscht. Wichtig ist nur, dass ein Ladegerät den max. erforderlichen Strom liefern kann, den ein angeschlossenes Gerät braucht. Was meist nun auch nicht so ganz richtig ist, denn zu hoher Strom führt i.d.R. zu einem Spannungsabfall, damit wird der Strom automatisch wieder kleiner. Aber auch die Ladeelektronik der PDAs reagiert: geht die Spannung unter die angegebene Nennspannung hört der PDA auf, den Akku zu laden und kümmert sich nur noch um seinen eigenen Betrieb.
Jetzt höre ich auf, weitere Erklärungsversuche zu geben. Denn jetzt kommen wir in den Bereich, wo Erklärungen nicht mehr so einfach sind, wo es einerseits darauf ankommt, was im Ladegerät steckt und andererseits was im PDA steckt. Denn mit 5 V läuft der intern auch nicht, da ist weiterhin ein "Spannungswandler" und eine Ladeelektronik für den PDA-Akku drin.....
Das ist nun wirklich nicht mehr einfach zu erklären...