Beiträge von WOM

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    Original von LeGro
    U.a kannst du die große schwarze Zahl (es ist die Geschwindigkeitsangabe in der ersten Einstellseite von OziCe) neu dimensionieren.


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    Original von golfbravo
    die große schwarze Zahl in der linken oberen Ecke ist die Geschwindigkeit.


    Vielen Dank für die Hinweise, über diese Geschwindigkeitsanzeige bin ich inzwischen per Screendesigner auch gestolpert. Bisher war diese Zahl bei der von mir benutzten Developer-Version für Windows-CE nicht voreingestellt.


    Mit dem Settingsmanager habe ich früher mal gespielt, war aber mit dem Ergebnis genau so wenig zufrieden wie heute mit dem ScreenDesigner. Man kann zwar alle möglichen Parameter-Boxen erstellen, aber eben immer nur als platzraubende rechteckige Fensterchen mit Beschriftung. Keine Möglichkeit für die bisherigen Icons. Diese waren für mich sehr viel platzsparender, übersichtlicher und aussagefähiger. Daher fahre ich nach wie vor beide OziCE-Versionen parallel und benutze meist aber die Developer-Version. Schöner Fortschritt :(


    Viele Grüße
    WOM

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    Original von LeGro
    Du brauchst unbedingt den Screen Designer.
    Mit diesem Tool kannst du die Elemente der Anzeigeseiten so editieren, wie du es möchtest.


    Damit ist das für mich zunächst einmal ein Rückschritt, denn die Developer-Version 2.02 konnte man im Auslieferungszustand benutzen, ohne sich erst in ein zusätzliches Programm einarbeiten zu müssen :( Der ScreenDesigner ist ja der bisherige Settingsmanager, also alter Wein in neuen Schläuchen. Gut nur, dass ich die 2.02 noch auf dem PDA habe und die 2.10 parallel benutzen kann. Mal sehen, was die weiteren Erfahrungen so bringen.


    Viele Grüße
    WOM

    Nachdem ich bisher mit OziCE_Dev unterwegs war, habe ich nun das soeben erschienene OZICE 2.10 installiert. Nach Start des Programms erhalte ich zunächst das in der oberen Reihe links gezeigte Bild. Nach Einschalten von GPS triit dann eine merkwürdige schwarze Zahl in der oberen linken Ecke des Displays auf (Bild rechts oben). Hier im Beispiel eine "0", gelegentlich aber auch eine "1" oder "2". Was hat diese zu bedeuten, oder ist das ein Ozi-Fehler?


    Bei der Waypoint-Navigation sind die Anzeigen so groß (nebst einigen für mich überflüssigen), dass von der Karte gerade mal etwa die Hälfte übrig bleibt (untere Reihe links). Lässt sich die Anzeige ohne größere Umstände (ScreenDesigner) auf die von früher gewohnte Art umstellen (wie bei OziCE_Dev 2.02, rechts unten)?


    Viele Grüße
    WOM

    Wie Bogi schon schrieb, lassen sich manche Versionen dieser Maus gar nicht mehr programmieren. Bei meiner damals gleich nach Markteinführung gekauften ersten Syson ließen sich willig die gewünschten Protokolle einstellen. Nachdem der popelige Ein/Aus-Schalter abgebrochen war, erhielt ich ein Ersatzexemplar, welches dieselben 6 Protokolle wie bei Dir ausgab. Bei dieser Maus geht auch mit SirfDemo nichts mehr. Schlimmer noch: nachdem ein Umstellen im NMEA-Mode nicht klappte, habe ich unter Beachtung der hinlänglich bekannten Vorsichtsmaßnahmen in den Sirf-Mode geschaltet und dort alles einzustellen versucht. Ergebnis: ich darf mich nun an einem dabei hinzugekommenen siebten Datensatz namens GPZDA "erfreuen". Dieser enthält Informationen bezüglich UTC-Zeit, Datum und lokale Zeit, also für mich völlig überflüssig und redundant. Alle Versuche, das wieder rückgängig zu machen, waren erfolglos, und ich bin dann auf ein anderes Fabrikat umgestiegen. Genau dieselben trüben Erfahrungen mit einem 7. Protokoll bei der Syson hat auch ein anderer User des Forums gemacht.


    Viel Glück bei den Versuchen wünscht
    WOM

    Hallo Wastl,


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    Original von Wastl
    Das Verzeichnis mit den Dateianhängen muß relativ zum in OziCE eingestellten Datenverzeichnis sein.


    wie müsste das denn im folgenden Beispiel aussehen: auf der CF-Karte habe ich ein Unterverzeichnis "Geocaching", darunter "Caches" und darin z.B. die als Verküpfung zu einem Oziwegpunkt gewünschte Datei "GC181NJ.htm". Mein Versuch mit \CF-Karte\Geocaching\Caches\GC181NJ.htm hat nicht funktioniert und die obige Fehlermeldung gebracht. Leider sagt das " in jener Meldung nichts darüber aus, was denn nun nicht gefunden wurde. Könnte ja z.B. auch eine DLL sein?


    Viele Grüße,
    WOM

    Hallo allerseits,
    hält man bei dieser aktuellen Developer-Version in der Kartenansicht den Stift länger auf einen Wegpunkt, so wird u.a. auch die Option "Open Attachment" angeboten. Dies sollte also wohl analog wie bei OziPC funktionieren. Wie aber sollte die korrekte Pfadangabe aussehen, die man bei OziCE eintragen muss?


    Konkret: ich habe eine Wegpunkte-Datei für Geocaches, und bei OziPC lässt sich über die rechte Maustaste die zum jeweiligen Wegpunkt gehörige Cachebeschreibung (html-Datei) öffnen. Auf dem PDA habe ich ebenfalls diese html-Files in einem eigenen Verzeichnis abgelegt, aber ich habe noch nicht gefunden, wie dann bei OziCE_Dev die Pfadangabe aussehen muss.


    Viele Grüße,
    WOM


    Nachtrag: es kommt immer nur die angehängte Fehlermeldung

    Hallo Günther,


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    Original von Polarstern
    Wenn Du aber 2 GPS-Mäuse vergleichst, solltest Du unbedingt die Größe der Antennenfläche berücksichtigen.


    Da ich zwischenzeitlich in Urlaub war, habe ich dein Posting erst jetzt gesehen. Aber Alfred und Charly haben das ja schon kompetent beantwortet. Ich denke, dass sich beim Vergleich zweier Receiver fairerweise zunächst nur der jeweilige Auslieferungszustand beurteilen lässt. Denn mit diesem muss der Normaluser ja schließlich leben. Schon SN ist ein Parameter, der von manchem, der nicht hier im Forum liest, nicht veränderbar ist und der bei einigen Sirf-III-Empfängern sogar geblockt ist. Erst recht ist die Antennenleistung (nicht nur deren Fläche) ein nicht änderbarer Parameter. Zur Antennenfläche habe ich in meinem Geocaching-Bericht zur Wintec WBT300 hier etwas geschrieben. Leider sind nähere Einzelheiten zu den tatsächlichen Antennendaten nicht verfügbar. Also bleibt als Minimaltest nur die Möglichkeit, das Verhalten zweier Receiver parallel unter denselben Bedingungen zu ermitteln.


    Viele Grüße,
    WOM

    Hallo LeGro,


    erstmal vielen Dank für die Blumen ;) Was die Mühe anbelangt, so ist ja auch etwas Eigennutz dabei, um endlich zu einer vernünftigen Geocaching-Maus zu kommen. Das unterschiedliche Verhalten Deiner letztjährigen RBT2010 könnte eventuelle auch an einer anderen Generation des Sirf-III-Chips liegen. Unter http://www.golem.de/0612/49552.html findet sich ein Interview mit dem SiRF-Gründer Kanwar Chadha. Darin beantwortet er die Frage, wann Sirf IV kommt, folgendermaßen:
    "Wir haben normalerweise drei bis vier Produktzyklen pro Technologiezyklus. Und für SiRFStarIII ist bereits der dritte Produktzyklus erreicht, es wird also nicht lange dauern."


    Somit haben wir hier also die 3. Sirf-III-Generation und damit die unschöne Situation, dass es von ein und demselben Receiver sehr unterschiedliche Ausführungen geben kann, indem Sirf die Firmware und der jeweilige Receiver-Hersteller die Software ver(schlimm)bessert haben. Also hoffen auf Sirf-IV oder Antaris-5? :(


    Viele Grüße,
    WOM

    Beim Geocaching werden an den GPS-Receiver einige besondere Anforderungen gestellt, die ich am Beispiel der "Wintec WBT300" hier erläutert habe: http://forum.pocketnavigation.de/tid1064703-sid.htm


    Die dort getestete WBT300 (Antaris-Chip) überzeugte bei den üblichen Anwendungen (Autofahren usw.) als Allround-Empfänger mit sehr guten Leistungen, bei schlechten Empfangsbedingungen konnte sie jedoch im Vergleich zu meiner "SysOnChip Smart Blue mini" (Sirf III) nicht mithalten. Gerade solche Situationen kommen jedoch beim Geocaching häufiger vor.


    Da meine Syson seit einem Garantie-Austausch jedoch beim Geocaching andere Probleme aufwirft (siehe obiger Bericht), stellte sich mir die Frage, ob dies an meiner Syson oder generell am Sirf-III-Chip liegt. Um zu prüfen, wie sich beim Geocaching ein aktueller Receiver eines anderen Herstellers verhält, fiel meine Wahl auf die "RoyalTek RBT-2110". In einer älteren Sirf-III-Generation ist diese als "RBT 2001" (bauartähnlich, nur kleinerer Akku) schon im Nov. 2005 von "peterpu" ausführlich hier getestet worden.


    Für den Test der RBT-2110 wurde mir freundlicherweise von TSGPS ein Exemplar zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür. Ich hatte darum gebeten, eine etwa vorhandene Static Navigation zu deaktivieren, da ich an ein Leihgerät nicht mit SirfDemo herangehen will. Die Maus ließ sich problemlos über Bluetooth koppeln und wurde dann zum sammeln aller erforderlichen Satellitendaten zunächst eine halbe Stunde lang unter freiem Himmel betrieben. Anschließend wurde als Eingangstest mittels VisualGPS ein Ruhelog über knapp 20 min aufgezeichnet. Die daraus resultierenden Ergebnisse sind im untenstehenden Bild "Ruhelog_freier_Himmel" dargestellt. Dieses Bild und einige weiter unten erläuterte sind auch im beigefügten "Anhang.rar" enthalten.


    Aus dem NMEA-Log wurde mittels Excel die im Bild oben dargestellte Koordinatenverteilung ermittelt (hier sind nur die Nachkommastellen der Minutenwerte aufgetragen). Die Koordinatenpaare bilden eine Punktewolke mit üblicher Drift, Static Navigation ist nicht aktiviert. Die Nordwerte streuen innerhalb eines Bereichs von insgesamt etwa 6 m, in Ostrichtung sind es nur ca. 2 m. Dieses Ergebnis wäre beim Geocaching zur Positionsbestimmung mittels Averaging sehr gut geeignet. Wie man in der unteren Bildreihe an der Sat-Verteilung, den Signalstärken und der Statistik sieht, haben hier allerdings auch gute Empfangsbedingungen vorgelegen. Dies ist beim Geocaching aber häufig nicht der Fall.


    Im hier nicht beigefügten NMEA-Log fiel noch eine bereits für meine Syson festgestellte Eigenart auf, nämlich regelmäßige Einfriereffekte der Koordinaten (mal Nord, mal Ost). Einer der beiden Koordinatenwerte bleibt z.B. über teils mehr als 20 sec! lang konstant, während der andere sich in dieser Zeit gelegentlich ändert. Als Folge ergibt das in diesem Teilbereich der Koordinatenverteilung entweder eine rein vertikale oder eine rein horizontale Punktefolge. Hier liegt also eine Art "Mini-SN" vor. Denn man darf nicht vergessen, dass bei dem hier in der Abbildung vorliegenden Maßstab (Nachkommastellen) die vierte Stelle in Nordrichtung etwa 18 cm und in Ostrichtung gar nur ca. 12 cm ausmacht. Bei dem starken Rauschen, von dem das schwache Satellitensignal überlagert ist, sollte man von einem Messpunkt zum nächsten gewisse kleinere Variationen erwarten dürfen, so wie dies bei den früheren Sirf-Empfängern der Fall war. Dass dies hier nicht auftritt, ist für mich ein deutlicher Hinweis auf "Koordinatenkosmetik", indem die eigentlich natürlichen Signal-Fluktuationen schöngerechnet und unterdrückt werden. Dieses Verhalten, welches schon für mehrere aktuelle Sirf-III-Receiver aufgefallen ist, mag für Standardanwendungen durchaus von Vorteil sein, für Geocaching kann es jedoch zu den bereits im Wintec-Posting erläuterten Nachteilen führen.


    Um einen Eindruck über das Verhalten der Royaltek RBT-2110 unter ungünstigen Bedingungen zu erlangen, wurde sie zum Erzwingen einer schlechten Empfangssituation in einem nach Norden gelegenen Zimmer auf die Innenfensterbank gelegt. Hierzu wurde sie gemeinsam mit meiner zum Vergleich mitlaufenden Syson zunächst eine halbe Stunde lang ruhend unter freiem Himmel betrieben, um optimal alle erforderlichen Sat-Daten sammeln zu können. Anschließend wurden beide Receiver unverzüglich und ohne auszuschalten (also mit noch bestehendem Fix) auf die Nordfensterbank gebracht, wo parallel für jeden ein Log über etwa 15 min aufgezeichnet wurde. Dabei hing die Royaltek an einem iPAQ 2210, während das Log für die Syson via Bluetooth mit einem Nokia-Handy aufgezeichnet wurde. Für die Royaltek wurden direkt am iPAQ einige Screenshots aufgenommen, während diese für die Syson nachträglich mittels u-Center aus dem NMEA-Log des Nokias generiert wurden.


    Auf dem im Anhang befindlichen Bild "Ruhelog_Fensterbank" sind diese Screenshots zu sehen, und zwar für die Royaltek in der oberen und für die Syson in der unteren Reihe (oben und unten jeweils zu etwa gleichen Zeitpunkten). Zunächst ist im linken Bild die Satellitenverteilung zu Beginn der Messreihe zu sehen. Es sind einige Satelliten in Nordrichtung zu erkennen, also eine zwar ungünstige, aber beim Geocaching im Wald durchaus gängige Situation, wenn nämlich gerade nur in irgendeiner Richtung eine Lücke zwischen den Bäumen Empfang zulässt. Die Royaltek hatte anfangs mal ganz kurz einen Fix, den sie aber sofort wieder verlor, wie das daneben befindliche Bild ihrer Signalstärke zeigt (Sats in View, aber keiner in Use). Am Ende der Messung ist die Satellitenanordnung praktisch unverändert (3. Bild), aber das Signalbild der Royaltek hat sich verschlechtert (4. Bild). Im Vergleich dazu zeigen in der unteren Reihe die Bilder der Syson ein wesentlich besseres Empfangsverhalten, indem hier ein Fix erzielt wurde.


    Was bereits an diesen Bildern zu erkennen ist, zeigte dann die weitere Auswertung der Logs (u.a. auch mit GPSLog von "karomue") auch quantitativ, dass nämlich die Royaltek RBT-2110 unter diesen Bedingungen überhaupt keinen Fix erzielen konnte, während die Syson in 67,3% der Fälle einen 3D-Fix und zu 24,7% immer noch einen 2D-Fix hatte. Hier liegt also ein deutliches Plus der Syson, welche ja in diesem Punkt beim gleichen Test auch schon der Wintec WBT300 überlegen war. Möglicherweise sind bei der Syson herstellerseitig einige Parameter anders eingestellt, was hier von Vorteil sein mag. Andererseits hat sie aber auch die bereits beschriebenen Nachteile beim Geocaching. Deshalb habe ich auch diese Ruhelog-Beispiele ausführlicher beschrieben, weil sie gewissen Verhältnissen beim Geocaching sehr nahe kommen: eben der langsamen schrittweisen Annäherung an ein Ziel und der Ermittlung einer festen Position.


    Nun zum praktischen Einsatz: bei den üblichen Standardanwendungen wie Autofahren, Radfahren usw. verhielt sich die RBT-2110 untadelig, also etwa so, wie "peterpu" es bereits in seinem oben zitierten älteren Test beschrieben hat. Die aufgezeichneten Tracks deckten sich gut und ohne Ausreißer mit den Straßen und Wegen auf der Karte (Vektorkarten von MS-Autoroute oder Rasterkarte TOP10-NRW. Als Beispiel ist in der Abbildung "Waldwanderung" der Track einer etwa 7 km langen Geocaching-Tour zu sehen, bei der allerdings im lichten Frühlingswald durchweg auch recht guter Empfang herrschte. Dort, wo der Track nicht genau auf den Wegen liegt, bin ich tatsächlich infolge der durch "Kyrill" verursachten Schäden vom Wege abgewichen.


    Interessant wurde es dann bei der schrittweisen Annäherung an einen vorgegebenen Zielpunkt. Das ist die Situation, in der mich die Syson insbesondere bei schlechtem Empfang meist munter hin- und herschickt. Das kam auch bei der Royaltek vor, wenngleich weniger häufig. Ein Beispiel hierfür zeigt der für OziExplorer bei sehr starker Vergrößerung aufgenommene Screenshot "Annäherung". Die von oben kommende rote Linie zeigt den zurückgelegten Weg und der dicke rote Pfeil die momentane Bewegungsrichtung. Man erkennt, dass mich die Maus ganz nahe am gelben Zielpunkt "1" vorbeigeführt hat. Erst im Moment des Screenshots hatte sich die Royaltek dann besonnen und wies mich nun mit der pinkfarbenen Linie wieder um 24 m zurück zum Zielpunkt. So bestätigt sich auch mit diesem neueren Royaltek-Exemplar ein Zitat aus dem früheren "peterpu"-Test:
    "... bei diesen langsamen Geschwindigkeiten scheint der Sirf III Chip ein gewisses Eigenleben zu entwickeln. ... Lediglich der Geocacher kann in Situationen kommen, wo er mit einem Standard-Empfänger eine genauere Position bekommt."
    Solch irreführendes Verhalten kam aber insgesamt seltener vor als bei meiner Syson, und unter Einbeziehung aller mit ihr gewonnenen Eindrücke sehe ich die RBT-2110 zum Geocaching als durchaus brauchbar an. Leider hatte sich während der Testzeit keine Möglichkeit ergeben, diese Maus mal mit einem "Garmin 60CSx" (Sirf III) zu vergleichen, den ich bei anderen Geocachern schon mehrmals als sehr positiv erlebt hatte und der zum Geocaching derzeit eine Art Referenz sein könnte.


    Mein Fazit: den normalen Alltagsanwendungen hat sich die Royaltek RBT-2110 jederzeit gewachsen gezeigt, eben ganz so, wie "peterpu" es in seinem test beschrieben hat und wie es beim heutigen Stand von einem aktuellen Sirf-III-Receiver zu erwarten ist. Beim Geocaching zeigte sie bei der Annäherung an einen Zielpunkt gelegentliche Schwächen, die nach meinen bisherigen Eindrücken mit mehreren Receivern Sirf-III-typisch zu sein scheinen. Gut möglich, dass sich bei sorgfältiger Anpassung einiger Parameter des Sirf-Chips noch Verbesserungen erzielen lassen, Versuche in dieser Richtung laufen jedenfalls (siehe o.a. Wintec-Thread) und lassen den Geocacher hoffen. Solches Anpassen kann allerdings mittels Sirfdemo eine heikle Angelegenheit sein, und daher wäre dringend ein Software-Tool für Sirf-III zu wünschen, welches ähnliche Möglichkeiten bietet wie u-Center für den Antaris-Chip.


    Viele Grüße,
    WOM

    Hallo artur,


    fein, dass Du mitmachst. Das Beispiel vom Ijsselmeer trifft sehr schön die derzeitige Receiver-Situation.


    Zitat

    Original von artur
    Gebraucht wird ein Gerät, das auf Knopfdruck jederzeit den eigenen Standort ausgibt beschränkt auf einen Fußabdruck in Größe 43. Und absolut zuverlässig.


    Wenn es das geben könnte, habt Ihr mal darüber nachgedacht, wie viel Faszination das Geocaching damit verlieren würde? Dann könnte das doch jeder Depp im Sitzen.
    ...
    Mich stört ein wenig dieses Knopfdruckverständnis bei einer so schwierigen Materie. Warum erwartet man letztlich, dass einem die Trauben in den Mund wachsen?


    Ich denke nicht, dass das jemand ernstlich erwartet. Ich weiß nicht, ob Du selber Geocaching betreibst, aber das hier skizzierte Szenario scheint mir doch recht überspitzt und wird jedenfalls meinen Wünschen an einen Receiver nicht gerecht. Denn solch ein punktgenaues Auffinden wird es zum derzeitigen Stand allein schon wegen der begrenzten GPS-Genauigkeit nicht geben, und auch SBAS wird im Wald wegen der tiefstehenden südlichen Position der betreffenden Satelliten vermutlich wenig bringen. Das ist auch gar nicht die Forderung. Die Koordinatenfehler beim Legen des Caches summieren sich ohnehin schon hinreichend mit denjenigen beim Suchen, sodass man häufig ein ziemlich großes Terrain mit vielen Versteckmöglichkeiten abarbeiten muss, und dies vielleicht noch in unwegsamem Gelände. Wenn ich um den Punkt herum, zu dem mich mein Empfänger hingeführt hat, ohnehin schon einen Geländeradius von 20 m absuchen muss, dann soll mich zumindest die Maus nicht noch zusätzlich an der Nase herumführen, indem sie plötzlich 30 m weiter das Ziel vermutet. Ich nehme zwar durchaus eine längere Suche an einer Station in Kauf (auch mal 1 Std.), aber da ich Geocaching primär wegen der damit verbundenen schönene Wanderungen betreibe, möchte ich ja auch irgendwann weiterkommen.



    Zitat

    Original von artur
    Ich wende mich seit Jahren dagegen, dass unser Messinstrument uns die Messwerte mundgerecht interpretiert. Das fällt zumindest auf See in unsere Verantwortung. Wir brauchen die Werte so wie sie kommen. Interpretieren müssen wir sie dann nach unserer Erfahrung selbst.


    Genau das ist mein Punkt. Das von mir seit langem als "Koordinatenkosmetik" bemängelte Verhalten etlicher aktueller Sirf-III-Receiver ist auf Bewegungsmessungen optimiert und ist beim Geocaching kontraproduktiv. Die Maus soll nur einfach die unverfälschten Rohwerte ausgeben, deren Schwächen ja bekannt sind. Dann kann ich zumindest die weiteren Fehler selber machen und bin nicht hilflos einer Verschönerungs-Automatik ausgeliefert.


    Viele Grüße,
    WOM

    Hallo Charly,


    da es hier ja primär um Geocaching gehen soll, wäre Dein Posting im Antaris/Cebit-Thread wohl wirksamer aufgehoben. Denn dort sucht ja Frank Kautz genau solche Anregungen. Deinen Vorstellungen zum Ideal-Receiver kann ich mich weitgehend anschließen. Nur ist das leider alles Zukunftsmusik, wir müssen aber bis dahin auch jetzt und also mit vorhandenem Equipment Geocaching betreiben. Daher die Bemühungen, vielleicht doch etwas mehr über Sirf-III-Einstellungen herauszukriegen und damit eventuell zu einem besseren Resultat (abgestimmt auf Geocaching!) zu gelangen. Wie Du ja schon selber sagtest: "Die Hoffnung stirbt zuletzt" ;)


    Viele Grüße,
    Wolfgang

    Hallo hevo2,


    fein, dass Du sogar noch zu nachtschlafender Zeit an der gemeinsamen Sache arbeitest ;)


    Zitat

    Original von hevo2
    Frag mal nach, ob dir der Hersteller die alte Firmware wieder in die Maus flashen kann.


    Das habe ich gemacht. Der Verkäufer hat mich abschlägig beschieden (er hat wohl auch die Toolkit-Hardware nicht), und vier! Mails nacheinander an unterschiedliche Syson-Mailadressen brachten 0 Antworten.


    Zitat

    Original von hevo2
    Eigentlich kann man ja schon froh sein, daß neuerdings die Version 3.83 von SirfDemo UND AUCH die Bedienungsanleitung (in Englisch) als PDF bei SiRF auf der Website zu finden sind.


    Das hatte ich gleich nach Erscheinen runtergeladen, Aber da die Anwendung dieser Software ja nicht unkritisch ist und mir bei etlichen Einstellparametern die Doku zu spärlich erscheint, habe ich noch nicht gewagt, meine Maus damit vielleicht endgültig ins Nirwana zu schicken.


    Zitat

    Original von hevo2
    Eigentlich wären wir damit schon beim nächsten Thema, welches hier im Thread aber absolut fehl am Platz ist. Darum werde ich mir am WE erstmal ein paar Testberichte zu Gemüte führen und evt. einen neuen Thread eröffnen.


    Prima, bin mal gespannt.


    Viele Grüße,
    WOM

    Hallo hevo2,


    um Missverständnissen vorzubeugen: mein Thema hier ist primär Geocaching, und dabei geht es mir nicht um letzte Genauigkeit, sondern darum, dass mich die Syson sonstwohin schicken will, obwohl ich am Punkt bin.


    Zitat

    Original von hevo2
    Die Syson liefert vier Stellen nach den Komma, die WBT300 fünf. Die beiden Screenshots im Stand unter freiem Himmel zeigen den Unterschied deutlich. Bei der Syson sieht man dieses "eckige Muster" mit einer Kantenlänge von 18cm, bei der WBT300 gibt es halt noch 10x höher aufgelöste Zwischenwerte. Darum sieht das "smoother" aus.


    Stimmt, danke für den Hinweis! Die unterschiedliche Auflösung kann tatsächlich irritieren. Ich hatte mit dem für die Syson angehängten zusätzlichen Bild eigentlich etwas anderes aussagen wollen. Aber da mir die Logs meines ersten Exemplares (vor der Reparatur) fehlen, bringt es hier nichts und ich habe es herausgenommen, da es ja hauptsächlich um Geocaching und die WBT300 gehen soll.


    Allerdings ist dieses Verhalten meiner Syson nicht durch die Auflösung bestimmt, wie man in den Bildern dieses Threads sehen kann. Dort ist sie auch bei nur 4 Nachkommstellen einmal mit und einmal ohne dieses partielle Einfrieren zu sehen.


    Zitat

    Original von hevo2
    Unter schlechten Bedingungen ist mit Einkanal-Empfängern die Grenze des Machbaren erreicht. Die ermittelte Position wird immer schwanken. Und wenn deine Maus dann halt der Meinung ist, daß du noch 31 Meter zu gehen hast, dann sagt sie das.


    Gerade dieser Fall des schlechten Empfangs ist ja in dem von mir zuletzt geposteten Beispiel eben nicht gegeben. Die Sat-Situation ist sehr gut, und meine Syson macht erst in der aktuellen Version (nach Reparatur) diesen Unsinn. In der vorherigen Sirf-III-Version war das nicht der Fall! Und diese Erfahrung habe nicht nur ich genacht, sondern auch etliche andere wie z.B. "LeGro" und "peterpu". So postet "peterpu" in einem anderen Thread (hier:( "In einem muss ich LeGro recht geben, die ersten SiRFIII waren die besten. Meine RBT2001 hüte ich wie einen Goldschatz"


    Genau das ist für mich der Punkt, nämlich die Verschlechterung einer vorher guten Eigenschaft im Zuge der "Weiterentwicklung". Ich verlange ja nichts unmögliches, sondern nur das, was längst in der Praxis als machbar erwiesen und bewährt war. Die Hersteller haben irgendwo dran gedreht, ohne dass wir das nach unseren Erfordernissen zurückdrehen können. Dabei wäre ja auch die Frage, an welchem Rädchen man drehen soll. Ich habe jedenfalls zu Sirf keine solch gute Doku gefunden wie die von u-blox für den Antaris-Chip bereitgestellte. Kennst Du da etwas brauchbares zu Sirf-III?


    Viele Grüße,
    WOM

    Hallo Frank,


    es freut mich sehr, dass Du hier von der Herstellerseite Bereitschaft signalisierst, auf die Bedürfnisse der Geocacher einzugehen. Du kannst Dir leicht selber ein Bild machen, welche besondere Anforderungen beim Geocaching an den Receiver gestellt werden. Das sind nämlich gar nicht soviele, und genau das habe ich kürzlich erst am Beispiel der Wintec WBT300 hier zusammengestellt:
    http://forum.pocketnavigation.de/tid1064703-sid.htm


    Kurz gefasst kommt es dabei im wesentlichen auf 2 Situationen an:


    1. Aufsuchen eines Punktes, dessen Koordinaten vorgegeben sind:
    Man hat diese Koordinaten z.B. als Wegpunkt ins System eingegeben und nähert sich nahe des Zieles nun schrittweise langsam weiter an. Dabei kann man auf dem Display des PDA verfolgen, ob die eigene Bewegungsrichtung mit derjenigen zum Ziel übereinstimmt und wie bei Annäherung die Entfernung dorthin kontinuierlich abnimmt. Ist das Ziel auf dem Display erreicht, sollte dies auch in der Realität einigermaßen der Fall sein und nicht wie bei meiner Syson, die dann z.B. meint, ich müsse wieder 26 m sonstwohin.


    2. Ermitteln der Koordinaten eines festen Punktes:
    Dies wird z.B. erforderlich, wenn man einen neuen Cache legt, aber auch bei schlechten Empfangsbedingungen zum Averaging. Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte, dass die Maus sauber ihre ureigenste Grundaufgabe erfüllen kann, nämlich die Koordinaten eines festen Ortes bestimmen.


    Mit diesen beiden Punkten wären alle meine Geocaching-Wünsche an die Maus schon erfüllt. Ein Hersteller müsste dazu in erster Näherung nur eine leistungsfähige Antenne nehmen (laut u-blox Patchantenne etwa bis zu 70 x 70 mm groß), diese zusammen mit der schon vorhandenen sonstigen Hardware in ein Gehäuse packen und ein Softwaretool beilgen, welches den Zugriff auf alle benötigten Einstellparameter erlaubt. Fertig. Das Tool darf nur eine Oberfläche bieten, in der z.B. für SN "ein" oder "aus" anwählbar ist (gleiches für TrackSmoothing usw.). Wenn sich dann diese Einstellungen nur im Sirf-Modus vornehmen lassen, darf den User das nicht belasten, sondern das Umswitchen von NMEA zu Sirf und wieder zurück muss das Tool im Hintergrund machen.


    Bei der WBT300 wäre das weitgehend gelungen, wenn man nicht entgegen den Empfehlungen des Chip-Herstelelrs u-blox ein so kleines Gehäuse gewählt hätte, dass daher auch nur eine Mini-Antenne hineinpasst und man damit der Maus quasi die Luft zum Atmen nimmt. Das Tool u-Center ist vorbildlich.


    Leider scheinen solche Design-Dinge derzeit im Vordergrund zu stehen. So heißt es bei Globalsat:
    "Available in two styles the BT-359S has a solar-look design and the BT-359W has a wave-look design."


    Und bei Navilock:
    "Der BT-359 ist als Designprodukt die fehlende Ergänzung im Navilock Sortiment. Durch sein dezentes und unauffälliges Äußeres eignet er sich gut zum Tragen am mitgelieferten Navilock Schlüsselband."


    Für mich wäre dies beim Kauf ein Warnsignal, da ich mich fragen würde, ob dieser Empfänger denn in einer "mausgrauen" Receiver-Welt keine Leistungsmerkmale hat, mit denen man vorrangig werben könnte. Denn es gibt noch genug zu tun.


    Jedenfalls würde es mich sehr freuen, wenn Deine hier gezeigte Bereitschaft, auf Geocacher-Wünsche einzugehen, auch Früchte tragen würde.


    Viele Grüße,
    WOM

    Hallo hevo2,


    Zitat

    Original von hevo2
    Eventuell sollten wir alle gemeinsam wirklich einmal ein paar knallharte Testkriterien speziell fürs Geo-Caching ausarbeiten.



    Das stimmt natürlich, wobei man im NMEA-Format (oder einem Logfile in diesem Format) nur ganz schwach an der Oberfläche kratzt (oder die Spitze des Eisbergs sieht).


    Zum tieferen Verständnis der Abläufe mag das NMEA-Format ein Hemmnis sein, für die hier von mir angesprochenen Geocaching-Zwecke reicht mir aber diese "Spitze des Eisbergs" voll aus. Denn beim Geocaching werden die Koordinaten-Minuten üblicherweise nur mit 3 Nachkommastellen angegeben. Die letzte Stelle macht also in Nordrichtung gerade mal etwa 1,8 m aus, in Ostrichtung noch weniger. Was mich aber massiv stört: wenn ich auf dem gesuchten Punkt stehe und meine Syson dann auf einmal meint, nun wären es noch 31 m bis dorthin X(


    Ein Beispiel zeigt der angehängte Screenshot. Im linken Bild ist anhand der gelben Tracklinien zu sehen, wie ich zur gesuchten Position gelangt bin (2 Versuche). Ich stand dort auf der Station, und dennoch will mich die Syson nun wieder 26 m zurückschicken. Und dies trotz bester Satellitenkonstellation (rechtes Bild). Solch ein Verhalten macht Geocaching zum Glücksspiel.


    Viele Grüße,
    WOM