Zitat
Original von BlackMagic
Sollte TomTom Go, Navigon, Garmin, Becker Assist, Blaupunkt Lucca usw. Probleme mit der EMV haben, dürften sie nicht im Auto eingesetzt werden. Seit 1. Januar 2002 müssen alle Geräte, die im Fahrzeug verbaut werden, eine so genannte e-Zulassung haben. Bei dieser wird unter anderem das elektromagnitische Verhalten getestet - speziell auch die Störungen auf andere Geräte und Teile im Fahrzeug. Sollte eine PND diese Norm nicht erfüllen, dürfte sie nur noch zum Beispiel als Fahrradnavigation verkauft werden.
Kleine Korrektur, bzw. Anmerkung:
Ein "haushaltsübliches Gerät" , das nicht fest mit der Bordelektrik verbunden ist und sich ohne Einsatz von Werkzeugen aus einem Fzg entfernen lässt unterliegt nicht der e-Prüfung zur Verwendung in KFZ. Hier reicht die ganz normale CE-Prüfung aus, mehr wird vom Gesetzgeber nicht gefordert.
Ein Beispiel:
Eine feste eingebaute Freisprecheinrichtung muss die e-Prüfung haben, das Handy was drinnen steckt und sich "ohne Werkzeug" entnehmen lässt muss nur CE-geprüft sein.
Oder:
Ein Notebook welches mit einem Ladekabel an der Zigarettenanzündersteckose angeschlossen ist, darf ohne e-Prüfung im Fzg betrieben werden.
Bei PDAs und PNAs verhält es sich genauso, solange die nur mit "Saugnapf" und Zigarettenanzünderstecker im Fzg verbaut sind benötigen die keine e-Prügfung.
Soweit ich gesehen habe, haben aber sowohl die Becker wie auch die VDO (und auch der Naviflash) die Prüfung, beim TomTom hab ich nicht drauf geachtet. Blaupunkt wird mit Sicherheit auch e-zertifizieren.
Von den Markenherstellern geht da keiner ein Risiko ein sowas ohne auszuliefern.