Habe nun mal dem Entdeckerdrang nachgegeben und nach der Anleitung die App installiert.
Alles problemlos, wenn die Anleitung befolgt wird. Das zweite Google-Konto auf dem Android-Handy muss bestehen bleiben, da sonst die Upgradefunktion ins leere läuft. Die Lizenz alleine bleibt aber offenkundig erhalten, ließe sich vmtl. nach Ablauf aber nicht erneuern. Im übrigens wird weniger als der Nennpreis belastet, es sei denn der im GoogleWallet-Account als Kaufpreis genannte Preis ist netto. Die Dreijahreslizenz wird dort aktuell mit rd. 37 EUR aufgerufen. Wie gesagt, wenn der effektive Betrag auf der Abrechnung höher sein sollte, hab ich noch nicht kontrolliert.
Die App ist erwachsen geworden, sie hat grafische Elemente für Autobahnen/Bundesstraßen und Tempolimits, Echtsicht auch im Hochformat. Man kann nun auch mit Fingerdruck auf das Display Ziele ohne Adresseingabe programmieren. Störungen in der rechten Statusleiste können leserlich aufgerufen werden.
Die bemängelten Sperrumfahrungen sind jetzt einfach möglich, allein es fehlt ein Menü zur zu sperrenden Distanz. Es gibt einen Unterschied zur PDF-Anleitung, die noch nicht aktualisiert ist. Unter Einstellungen gibt es keine Möglichkeiten mehr, die Einheiten Meilen/Kilometer einzustellen. Das verwirrte mich zunächst völlig, da ohne GPS-Fix der Start der App in England erfolgte und die Distanzen in Meilen erfolgte, ohne Möglichkeit umzuschalten. Und die im PDF beschriebenen Umstellmöglichkeiten gibt es nicht mehr.
Aber bei einem Start draußen zeigte die App dann Kilometer. Die Programmierung des Heimatortes ist nicht ganz einfach, wählt man einen Kontakt aus und will diesen als Heimatort nutzen so merkt sich die App das nicht und stürzt zudem in diesem Zusammenhang gerne ab. Gibt man klassisch eine Adresse ein und geht den Dialog konsequent bis zum Ende klappts.
In der Summe ist da aktuell eine App rausgekommen, die auch 3D-Gebäude - recht frei übersetzt - in Städten darstellt und insgesamt einen gereiften Eindruck macht. Wenn nun bald neben Starkregen und Schnee auch Nebel in die Warnungen aufgenommen wird, dann hat Tomtom da schon ganz gut die Kurve bekommen.
Ach ja, und bei Tankstellen sollte man es auch mal angehen eine Schnittstelle für Echtzeitdaten zu schaffen. Es gibt Navihersteller, die haben das bereits...