@umberto_1: In erster Linie wird eine Marktforschung aktiviert die ermitteln soll inwiefern eine Ausstattung vom Verbraucher gefragt ist und welche Stückzahlen in der Vermarktung zu erwarten sind. Dann wird kalkuliert wie hoch der Aufwand ist und wie stark ein Produkt verteuert wird. Dabei wird "jede Schraube" analysiert. Am Ende sind es die Kaufleute die entscheiden was angeboten wird und was nicht. Und all diese Menschen sind mit Sicherheit keine "alte Menschen" die den Zahn der Zeit nicht erkennen wuerden. Natuerlich muessen auch junge Menschen berücksichtigen welche Alterstruktur der Kundenkreis sein wird.
Und im Übrigen habe ich kein Interesse Hersteller in Schutz zu nehmen denn ich bin nicht mit allen Entscheidungen derer einverstanden.....weissgottnicht!
Und bitte korrigiere Dein Avatar.......es gibt kein "COMMAND"!
Andy72: Ich schreibe höchstselten Unsinn sondern schildere nur Fakten. Was die Entwicklungszeiten angeht so liegst Du ziemlich daneben. Beispielsweise wurde das alte COMAND 2.0, was ja noch immer weit verbreitet ist, 1992/93 entwickelt, das ist ueber 6 Jahre vor der Markteinfuehrung gewesen, also reden wir hier beispielsweise ueber ein fast 14 Jahre altes Navi! Entwicklungs-Vorlaufzeiten sind im Schnitt mind. 6 Jahre wobei das Hauptproblem ist dass 2 Jahre vor Markeinführung zu 99% festgelegt sein muss wie das Produkt zu fertigen ist. Das war bei den aktuellen COMAND/APS-Systemen kaum anders denn nicht umsonst wurde beim W211 damit zu spät begonnen und was das dann fuer Konsequenzen mit sich brachte wissen ja wohl die meisten hier?! Wer glaubt dass man billige MP3-Lösungen so einfach in ein in sich geschlossenes Produkt kurzfristig und bezahlbar integrieren kann denkt reichlich naiv! Gerade beim NTG1 wurden viele Fehler gemacht was dann beim NTG2 durch Reduktion von Ausstattungen korrigiert wurde....teilweise zum Ärger der Kunden!
Und bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen! Ein MP3-Radio kann man noch rel. kurzfristig als OEM-Geraet zukaufen indem man im Prinzip das Massenprodukt weitgehendst übernimmt und es nur im Outfit labeln laesst. Wenn das Produkt es dann noch erlaubt SW-mäßig Einschränkungen vorzunehmen um den Kunden mit einem fetten Preisaufschlag zu ärgern bei minderer Leistungen dann findet man sowas sicherlich auch noch in dem ein oder anderen Produkt. Mit einem Navisystem ist das aber in den wenigsten Faellen zu machen und jeder "Neuaufbau" eines Produktes kostet sehr viel Zeit und vorallem Geld was der Kunde mittragen muss!
Wenn ich dann heute sehe wieviele Kunden zu Lebensmitteldiscountern rennen um nur billig ein Navi zu "schiessen" dann ist es leider immer schwieriger ein professionelles Navisystem ab Werk zu vermarkten. Und die Aftermarket-Hersteller tun ihr übriges mit preiswerten Mobilnavis, die sogar richtig gut sind, den Markt regelrecht zu spalten.
Wir Kunden koennen gerne träumen und meinen das doch alles viel einfacher sein muesste aber die Realitaet sieht leider völlig anders aus.