navigation mit kreuzungen

  • Hoffentlich werden sie es nicht abschalten für den zivilen Bereich wenn es erstmal in die Wüste geht..........


    Weiss eigentlich einer wie das damals im Golfkrieg ( mit GPS ) war...... Würde mich mal interressieren........


    Gruss Fire

  • Also in den letzten 1,5 Jahren hatte ich laut Display meines Garmin Etrex immer eine Genauigkeit von 4-5 Metern (bei optimalen Empfangsverhältnissen). Weiß jemand, ob diese Angabe bei Garmin-Geräten eigentlich wirklich aussagekräftig ist?
    So weit ich weiß wurde die Selective Availability seit Frühjahr 2000 komplett abgeschaltet. Alle möglichen Gerüchte über bewußte Verschlechterungen etc. sind Spekulation. Ich habe mal gelesen, daß angeblich im Golfkrieg die Selective Availability sogar ebenfalls abgeschaltet war, da die Army nicht genügend militärische GPS-Empfänger zur Verfügung hatte und daher die Truppen teilweise mit zivilen Geräten ausstatten mußte. Somit war der Empfang in Kriegszeiten für Normalverbraucher sogar verbessert.
    Gruss,
    Martin

  • Es würde mich im übrigen auch nicht wundern, wenn man an der Genauigkeit je Land/Gebiet drehen könnte.... die Satelliten wissen ja immer, von wo aus sie zu sehen sind und könnten so in bestimmte Gebiete ungenauere Daten senden als in andere... ist aber reine spekulation.


    Das mit dem Golfkrieg und den zivilen Empfänger hatte ich auch gelesen (wars in einer Geo? oder in einer NationalGeographic? weiß nicht mehr)


    nSonic

  • Zitat

    die Satelliten wissen ja immer, von wo aus sie zu sehen sind und könnten so in bestimmte Gebiete ungenauere Daten senden als in andere


    Hm, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
    Ein Sat, der gerade Europa und Afrika erreicht, müsste dann z. Bsp. andere Daten an Europa als an Afrika schicken. Dazu müsste er ja verschiedene Antennen haben, die auch noch entsprechen ausgerichtet sind.
    Das Thema haben wir bei der GPS-Wanderung auch diskutiert, leider wusste keiner genau, wie die regionale Verschlechterung funktioniert. Wir vermuten aber, dass das mit regionalen Landsendern funktioniert. Wäre toll, wenn das einer hier beantworten könnte.

  • Richtig, in feindlichen Kriegsgebieten werden die GPS-Signale durch spezielle Sender gestört. Eine gezielte Beeinflussung ist aber nur mit großem technischen Aufwand und optimaler Position der mobilen Störsender machbar.


    Aber ich habe auch keine direkten "heissen" Informationen - es kann auch sein, dass sowas gezielt in die Welt gesetzt wird...


    Aber ! Wenn falsch, dann wäre es schon erstaunlich, warum zur Zeit wirklich alles punktgenau angefahren wird. Warum haben alle Navihersteller für die Festeinbauten aufwendige Sensorik entwickelt (Radsensoren, autarker Kompass, etc.), wenn die Genauigkeit "schon immer" ca. 10m war.

  • Die Genauigkeit war nicht schon immer 10m, sondern erst seit Mai 2000 als die Selective Availability für zivile Empfänger abgeschaltet wurde. Davor war die Genauigkeit nur im Bereich +/- 150 m. Da es auch schon vor Mai 2000 Navisysteme in Autos gab, waren Sensorik und andere Addons druchaus sinnvoll. Diese sind auch nach wie vor sinnvoll, z.B. im Tunnel, in engen Häuserschluchten etc.
    Dennoch, ich kann natürlich auch nicht aussschließen, daß das Pentagon ab und zu mal an der Genauigkeitsschraube dreht...Ich selbst kann nur den Zeitraum Febraur 2001 bis heute aus eigener GPS-Erfahrung bewerten und da war die Genauigkeit immer gut.
    Gruss,
    Martin