Auch das noch...

  • Südkorea sorgt sich wegen Googles Satellitenbilder-Dienst
    Regierung führt Beschwerde in Washington


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    Südkorea ist besorgt wegen der detaillierten Satellitenbilder von sicherheitsempfindlichen Gebäuden, die das US-Unternehmen Google im Rahmen seines Suchdienstes Google Earth anbietet. Das gab ein Sprecher von Präsident Roh Moo-hyun heute in Seoul bekannt. Man führe Gespräche auf höchster Ebene mit Washington, erklärte er, weil Gebäude wie der Präsidentensitz, Militäranlagen, Stützpunkte der Luftwaffe und der Marine von Google genauesten dargestellt würden.


    "Da wir auf die Satellitenaufnahmen keinen Einfluss nehmen können, verhandeln wir direkt mit der US-Administration", sagte der Sprecher des Präsidenten, Kim Man-Soo. Die Bilder bei Google Earth hätten "Sicherheitsbedenken" geweckt. Die Landespresse sprach von einer großen Gefährdung für die Landessicherheit, da man sich technisch gesehen immer noch im Kriegszustand mit Nordkorea befände.


    "Es hängt alles von der Auflösung ihrer Bilder ab", sagte ein Regierungsvertreter der Agentur 'Yonhap News'. "Nur weil es Bilder eines Marinehafens gibt, gerät noch nicht das ganze Sicherheitssystem in Aufregung. Aber wenn die Auflösung unter sechs Meter Entfernung liegt, können Sicherheitsbedenken aufkommen." Google hatte den Dienst im Juni diesen Jahres gestartet, nachdem man im Oktober 2004 den Satelliten-Kartenanbieter Keyhole übernommen hatte. (as)


    [ Freitag, 02.09.2005, 11:30 ]


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