Transonic 4000 Frage

  • Hallo,


    Ich habe mir heute den Transonic 4000 bei Pro Markt geholt und die aktivierung übers Internet hat auch sehr gut geklappt, dafür habe ich meinen Ipaq 3950 mit Route66 abgegeben.


    Ich habe eine kleine Frage zu dem gerät, ich hab hier gelesen dass das Gerät ca. 12 Minuten braucht beim ersten mal um die Sats zu finden. Ist das Gerät wärend dieser Zeit irgendwie nicht "ansprechbar"? Als ich den zum ersten mal eingeschaltet hab wollte ich mir eine Staße in Frankfurt mit der Kartenansicht anzeigen lassen, doch das hat ca. 13 Minuten gedauert! Der hat ewig lange rumgerödelt und die Sanduhr war zusehen. Da war ich ehrlich gesagt etwas verärgert aber danach ging es auf einmal schneller. Ist das normal das es beim ersten mal anschalten so langsam ist?


    Bei Mediamarkt war übrigens ein Navigon Vertreter der die Geräte für 450 Euro verkauft hat und beim Pro Markt gleich nebendrann für 399,- ?(

  • Bezüglich des Status der GPS-Antenne unterscheidet man zwischen Kalt-, Warm- und Hot-Start.
    Beim Kaltstart erfolgt ein intensiver Datenaustausch zwischen den Satelliten, der GPS-Antenne und dem angeschlossenen Endgerät ... es wird dabei der so genannte Almanach eingelesen. Dieser Kaltstart dauert bei diesen kleinen eierlegenden Wollmilchsäuen (PDA, PNA, Handy usw.) im Einzelfall mal bis zu 60 Minuten, in der Regel zwischen 5 und 20 Minuten, je nachdem, wie viele Satelliten die Antenne "sehen" und wie viele sie davon wirklich empfangstechnisch auswerten kann. Die Anzahl der angezeigten Satelliten ist nicht zwangsläufig identisch mit der Anzahl auswertbarer Satelliten.


    Deshalb sollte das System beim Kaltstart in bester Empfangsposition stehen, damit die Daten von durchschnittlich 5 bis 9 Satelliten zur Verfügung stehen.
    Ein Kaltstart ist immer dann fällig, wenn die Antenne länger als in der Regel 12 Stunden ohne Strom war oder wenn die Antenne längere Zeit keine "Sicht" auf irgendwelche Satelliten hatte (Tiefgarage).


    Beim Warmstart sind die Umgebungsvariablen des Setups im Gerät hinterlegt, dass die ungefähre Geoposition zugrunde gelegt und die Auswertungsroutine deutlich schneller geht ... im Schnitt zwischen 30 bis 60 Sekunden.
    Beim Kaltstart wird die Antenne auf das regionale Satellitenbild eingestellt, und dabei werden sehr viele Daten ausgetauscht.


    Bei Hotstart dauert es in aller Regel nur wenige Sekunden, weil der Empfänger zunächst nach den letzten registrierten Satelliten sucht.


    Die Kenndaten der Geräte sind in aller Regel die experimentellen Zeiten, die unter den günstigsten Empfangssituation im Labor simuliert werden können; das gibt nichts für den praktischen Gebrauch her und enttäuscht immer.


    Nach meiner Erfahrung empfiehlt es sich, die Zusatzantenne für Transonic 4000 zu kaufen und die Stromversorgung und die Antenne fest im Fahrzeug zu installieren. Damit steigt die Empfangsempfindlichkeit spürbar, d.h. die Zahl sichtbarer und auswertbarer Satelliten ist auch unter schlechteren Empfangsbedingungen deutlich höher.
    Durch die Festverkabelung der Stromversorgung kommt es dann auch nicht zu Stromaussetzern, bei den meist ziemlich klapprigen Zigarettenanzünder-Lösungen, so dass sicher gestellt ist, dass der Akku auch auf längeren Strecken immer voll aufgeladen bleibt.


    Eine mehrteilige, sehr anschauliche Abhandlung zum Thema Satellitennavigation findest du unter gps-info


    Viel Spaß mit dem neuen Gerät und allzeit gute Navigation - medicus237

  • vielen Dank für die Antwort, also ist wärend des Kaltstarts das gesamte Gerät wirklich langsam und sollte eher nicht benutzt werden?

  • Zitat

    Original von sharp
    vielen Dank für die Antwort, also ist wärend des Kaltstarts das gesamte Gerät wirklich langsam und sollte eher nicht benutzt werden?


    Genau so ist das.