Kombigeraete aus PDA und traditionellen GPS Receivern?

  • Ich spiele schon lange mit dem Gedanken mir eine Handheld GPS receiver zuzulegen. D.h. eines der traditionellen Geraete wie den eTrex mit
    Andererseits bin ich nun auch auf den Geschmack der Navigationsgeraete gekommen. Hatte gerade 2 Wochen einen Mietwagen mit Navi und ein Bekannter von mir hat einen Navi PDA im Auto und das Ding ist echt klasse.
    Jetzt meine Frage:


    Gibt es Kombigeraete, die es mir erlauben zusaetzlich zur Strassennavigation auch eine reine GPS Navigation zu machen? D.h. an hand von Routen und Wegepunkten?
    Hintergrund:
    - Einsatz als Strassennavigation
    - Einsatz zum Geocaching unter Eingabe der GPS Koordinaten.
    - Einsatz zum 4x4 Offroadeinsatz sowie beim Wandern


    Das ganze noch als Handheld fuer nicht Festeinbau, da ich es zu Fuss, auf dem Fahrrad und in verschiedenen Fahrzeugen benutzen moechte.


    Bzw. gibt es Geraete mit Strassennavigation, die mir die Eingabe von GPS Daten (an Stelle der Adresse) erlauben und mich dann ueber die Strassen lotzen?


    Das ganze mit Farbdisplay und Karten fuer USA., da ich zur Zeit in USA lebe.


    Danke
    Gruss
    Stefan

  • Hallo!


    Es gibt von Garmin entsprechende Geräte, die beides vereinen. Es gibt auch Software für PDAs zum Geocachen. Aber ich denke beides ist nicht so die eierlegende Wollmilchsau.
    Ich für mich habe einen PDA mit GPS-Empfänger (mit Bluetooth auch die Option ihn beim Wandern und Geocachen einzusetzen, was mich aber nie so richtig befriedigt hat) und Navigon MobileNavigator (müsste es auch in den USA geben - Karten dafür sind auf jeden Fall verfügbar) sowie ein Garmin eTrex Vista C (gibts in den USA recht günstig).
    Jetzt nehme ich den PDA zum navigieren im Auto und zum Wandern/Geocachen das Garmin, das allein von der Akkulaufzeit außer Konkurrenz steht. Den PDA nehme ich beim Geocachen dann für die Texte.


    Wenn man sich mal den Preis von den Garmins, die mit Sprachausgabe routen können und den dazugehörigen Karten ansieht kann man schon fast die kleines Garmin/PDA Kombilösung kaufen und ist damit IMO besser bedient.


    -Johannes

  • Hallo Harhir,


    willkommen im Forum :D


    Die übliche Ausstattung für Straßen-Navi und Gelände-Navi ist ein PDA mit Bluetooth- oder CF-GPS-Maus und großer Speicherkarte. Die PDAs mit SD- und CF-Kartenschacht sind dabei leicht im Vorteil. Als Software nimmst Du eines der Straßen-Navi-Programme und eines der Rasterkartenprogramme, mit denen die Du die TOP25 oder TOP50-Karten benutzen kannst.


    2 Geräte sind wirklich nicht notwendig.


    Gruß


    Eichsi :)

  • Danke fuer die Infos. Ich merke ich verstehe noch zu wenig davon. Muss mich nach dem Wochenende mal intesiv mit dem Thema auseinandersetzen.
    Ich will Navigation im Auto und meine Frau das Teil zum Geocachen (wegen der Kinder).
    Ist natuerlich auch eine Preisfrage. Wenn ein Kombigeraet so teuer wird wie zwei Einzelne, dann ist es egal.
    Wie sieht denn die Akkuzeit der PDAs im Vergleich der "herkoemmlichen" Receiver aus? Gerade zu Fuss oder mit dem Rad ist nicht immer eine Steckdose in der Naehe. Im Auto ja kein Thema.



    Gruss
    Stefan

  • Hallo!


    Das mit den 2 Geräten dachte ich auch eine zeitlang, aber in der Praxis ist es doch schwierig. Meine Versuche basierten auf Ozi. Die Rasterkarten sind zugegebenermaßen besser als die Vektorkarten von Garmin. Ozi ist auch gut. Das ganze hatte allerdings folgende Nachteile:
    a) Robustheit der PDAs
    PDAs sind nicht so robust wie GPS-Handgeräte. Wenn sie herunterfallen kann einiges kaputtgehen und Wasserdichtigkeit ist auch nicht gegeben - beim Cachen manchmal von Nachteil. Auch mit Kindern ist das einfacher, da die Garmins alle wasserdicht sind, ist es kein Problem, wenn sie mal im Dreck landen.
    b) Stabilität der Software
    Leider waren gelegentliche Abstürze nicht vermeidbar, was auf Dauer dann doch nervte
    c) Akkulaufzeit
    Nach ~ 4 Stunden ist Schicht im Schacht, das reicht beim besten Willen nicht für eine große Cache-Tour mit komplettem Track-Log (mehr als 10 Stunden kommen bei uns vor) da hilft entweder ein externer Akku, was zu Kabelgewirr vom Feinsten führt oder mehrere Akkus.
    Wenn man keine lückenlosen Track-Logs braucht ist es machbar, wenn man zwischendurch im Auto nachlädt und bei Ankunft am Cache den PDA abschaltet.
    d) Jonglieren mit mehreren Applikationen
    Ich benötige beim Cachen ein Programm für die Texte, dann häufig den Rechner und Ozi zur Koordinateneingabe. Dann noch den MN zur Fahrt von einem Cache zum nächsten. Das wird dann schon wieder schwierig, weil 2 Programme nicht ohne weiteres gleichzeitig auf den GPS-Empfänger zugreifen können. => Basteln beim Track später


    Es ist sicher nicht nötig 2 Geräte anzuschaffen, aber für mich war alles mit dem PDA nicht praktikabel. Jetzt nehmen wir, wenn wir zu viert Cachen gehen immer 2-3 PDAs und 2 Garmins mit, dann können zwei suchen, 1-2 PDAs haben wir für die Cache-Texte und den anderen zum Rechnen. Navigation im Auto ist dazu problemlos möglich, da es sich ja nicht überschneidet. Zudem benötigt man dafür nur 1 PDA, dann haben wir noch 2, um die Beschreibung vom nächsten Cache schonmal zu lesen.


    Alles geschmackssache, aber IMO auch eine Komfort-Frage. Zumal das Vista auch einen Kompass sowie einen barometrischen Höhenmesser besitzt, was sich bei einer Bergwanderung letzte Woche schonmal bewähren konnte. Sicher nur eine Spielerei, aber ich finde es toll.


    Du kannst ja auch wie ich erstmal mit einem PDA anfangen und dann sehen, ob es dir genügt. Wenn man vom gelben Garmin eTrex absieht hat Garmin ja noch etwas heftige Preisvorstellungen, auch wenn es in den USA etwas besser ist.


    -Johannes

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  • Hallo!


    Dein Posting kam gerade parallel zu meinem, daher nochmal konkrete Infos zur Akkulaufzeit:
    Mein PDA (iPaq 5450) hält maximal 4-5 Stunden, wobei dazu nicht immer die Displaybeleuchtung in Betrieb sein darf, was bei Sonnenlicht aber auch nicht nötig ist. Zum Lesen der Cache-Beschreibungen auf jeden Fall genug.
    Das eTrex Vista C hält gut 20 Stunden, wobei es mit normalen Mignon-Batterien/Akkus betrieben wird, die unterwegs leicht gewechselt werden können. Das wird früh eingeschaltet und abends wieder aus. Der Vorteil ist ein lückenloser Track.


    Zum Preis:
    Ich weiß nicht, wie es bei euch in den USA aussieht, aber bei uns beginnen die Navigationsbundles (PDA+Empfänger (teilweise integriert)+Software) bei etwa 300 Euro.
    Garmin-Handgeräte (Magellan & Co. liegen auf ähnlichem Preisniveau) beginnen bei etwa 100 Euro, in den USA etwas günstiger. Da hat man dann zwar noch keine Karte, das ist aber zum Cachen auch nicht unbedingt nötig. Geräte mit Karte und Farbdisplay beginnen bei gut 300 Euro, wobei da noch der Preis für die topografischen Karten hinzukommt.


    -Johannes