Ich habe eine eingescannte topographische Karte 1:25000 (ca 6x6km) in Glopus kalibriert, indem ich je eine Straßenkreuzung in der nordwestlichen und südöstlichen Ecke als Kalibrierungspunkte eingegeben habe. Damit sollte ich wohl die höchstmögliche Genauigkeit erzielen. Da ich zu faul war, bis in diese Ecken zu fahren, habe ich mir Länge und Breite aus der Karte meines Navigationsprogramms (Medion Navigator) geholt. Wenn ich mich nun aber zum südwestlichen Rand der Karte bewege, zeigt Glopus meine Position rund 50 bis 100m neben der eigentlich korrekten Stelle auf der Karte, also glatt eine Querstraße weiter.
Liegt das an meiner Karte? Oder sind das Fehler bei der Transformation? Ich habe nur ein recht laienhaftes Verständnis von Transformationen zwischen unterschiedlichen geographischen Koordinatensystemen, habe aber gehört, dass dies keineswegs trivial ist. Können zwei Referenzpunkte überhaupt ausreichen?
Wie nimmt Glopus die Transformation vor? Geht es einfach davon aus, dass eine grobe Näherung ausreicht?
Perdurabo