Nachhincken : nochmal technisch gesehen.

  • wenn alle meine informationen, die ich gelesen habe, richtig sind schaut die sachlage so aus.


    die gps-maus gibt technisch gesehen auch bei klarer sicht und mehreren satteliten eine maximale genauigkeit von 5m.


    auserdem erhält sie diese werte nur alle sekunden neu.


    wenn man nun 100 km/h fährt, und beide werte währen 5m vom echten "standort" entfernt, bekäme man folgenden wert:


    100 km/h = 100000 m pro 3600 s = 27.77m pro sekunde


    nun schaut die rechnung so aus:


    27,77 + ( 2 * 5 ) = 37,77m


    wir haben also bei 100km/h eine MÖGLICHE ungenauigkeit von 37.77m, die rein technischer natur ist.


    dazu kommen, wenn vorhanden, noch die performance probleme wenn der pda zu langsam ist. z.b. langsamer prozessor und/oder im hindergrund laufende programme.


    das technische problem der fehlenden information der sekunde bis das programm neue werte bekommt, kann das programm nur dann mimimieren wenn es vorrausrechnet.
    also nur dann, wenn man die geschwindikeit hält und die zu fahrende strecke bekannt ist.
    dann bleibt aber immer noch die ungenauigkeit der gps-maus.


    manche festeinbaugeräte im auto haben ja sogar die anbindung an dem geschwindigkeitssensor, und sind hier genauer.


    ein vorteil ist natürlich das die kreuzungen im meisten fall weit unter der 100 km/h befahren wird, (inf0: aber es bleibt mindestens eine mögliche ungenauigkeit von 5m der mauswerte), auser die geschwindigkeit des fahrzeugs wird mit einberechnet. ( die aber auch eine ungenauigkeit hat - vorgeschriebener tachovorlauf )


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    wie ich gestern meinen navi getestet habe, bemerkte ich folgendes.


    bei manchen kreuzungen bekamm ich die meldung etwas vorher,...
    " " " " " " später,....
    und bei anderen kreuzungen kams "genau" an der kreuzung,.....


    nun kann sich jeder selbst seine gedanken über das nachhincken machen, ich frage mich nur welche programme die werte wie verwenden????

    4 Mal editiert, zuletzt von Gerhard M. ()

  • ps: mit z.b. dem programm gps tuner, kann ja jeder mal selbst an verschiedenen plätzen die maus mal etwas stehen lassen und die ungenauigkeit der werte überprüfen.....

  • ps: ich habe jetzt mal einen test mit der demo gemacht, auf meinem balkon.


    1.test an einer position wo im abstand von 2m links und rechts eine mauer von 2m höhe ist.


    (un)genauigkeit bei 150 messungen = 10m



    2. test auch auf dem balkon, position um 5m verschoben mit mehr "freiheit" zum himmel.


    (un)genauigkeit bei 150 messungen = 5m


    naja... ich frage mich gerade ob die neueren gps-mäuse ( die mit dem 3er chip ) hier besser sind?


    nachtrag: habe bei der maus alle werte auf 1 gesetzt, welche werte das programm verwendet weis ich nicht. siehe bild (maus = royaltek rbt 3000)

  • Hallo


    Du entwickelst hier gerade ein munteres Selbstgespräch... ;)


    So ganz genau habe ich noch nicht verstanden, auf was Du hinaus möchtest. Für solch grundlegende Überlegungen zum Thema GPS finde ich folgende Seite sehr informativ...


    KLICKMICH


    Ansonst hast Du sicherlich recht: Die für unsere Navigationszwecke verwendeten GPS-Empfänger weisen eine gewisse Ungenauigkeit auf. Bei Garminempfängern wird der Wert der Ungenauigkeit auch angezeigt. Kann durchaus im Bereich von 5 bis 50 Meter liegen. Abhängig ist diese Ungenauigkeit von versch. Faktoren: Anzahl der Satelliten im Empfang, Position der Satelliten über dem Horizont, Signalstärke... u.s.w.


    Was dieser Umstand in Bezug auf das von Dir erwähnte "Nachhinken" der Anzeige angeht, ist es tatsächlich Aufgabe des NaviProgis solche Ungenauigkeiten [plus die Ungenauigkeit durch die in einer Sekunde zurückgelegte Strecke] auszugleichen.


    MfG

  • Zitat

    [i]So ganz genau habe ich noch nicht verstanden, auf was Du hinaus möchtest.


    ich wollte einfach mal nur die technische seite aufzeigen ( weil man das immer wieder vergisst ), und immer nur über ein "nachhincken" schimpft.


    ich denke mal das nur ein programm am besten läuft, das am schnellsten alle diese ungenauigkeiten ausrechnen kann und diese SOFORT in karte und sprache umsetzen kann.


    nun will aber der benutzer noch das das programm schön ausschaut und umfabgreich ist ( z.b. die position für externe programme bereitstellt, die auch wieder performance des pda´s verbrauchen )


    jetzt muss woll jeder selbst sein programm finden mit dem er am besten zurechtkommt, denn die eierlegendewollmilchsau wirds woll nie geben.


    mal was anderes. wollte deutschland nicht mal (oder hat schon?) eigene sat´s in den himmel schicken mit neuer besserer hardware für gps.
    und wenn ja, werden die terroristen damit ihre raketen verschicken?


    ok ok wird jetzt ein bischen offtopic.... :D

  • Zitat

    Original von Gerhard M.


    ich denke mal das nur ein programm am besten läuft, das am schnellsten alle diese ungenauigkeiten ausrechnen kann und diese SOFORT in karte und sprache umsetzen kann.


    Hallo


    Wobei - wenn ich es richtig verstanden habe - ist der Hauptgrund für das Nachhinken der Anzeige nicht die Ungenauigkeit des Empfängers, sondern die fehlende Performance bei best. PDA's. PDA's mit schwacher Grafikleistung haben offensichtlich mehr Schwierigkeiten, die Karte auf der Anzeige zu aktualisieren... dazu kämen dann Dinge wie: Zu wenig freier RAM, Progis im Hintergrund u.a.m


    Deutschland selbst könnte sich wohl kein eigenes Satellitensystem leisten... :gap ...allerdings will Europa [somit auch D] bis 2008 ein eigenes System am Himmel haben - nennt sich Galileo! Ob's für Navi besser ist? Ich glaube kaum!


    MfG