Kritik und Besonderheiten am c3xx

  • Eine weitere Besonderheit der c3xx ist "poor man´s dead reckoning", eine Routingeigenschaft, die beim TomtomGo "ASN" genannt wird.


    Ausführlichste review:


    http://gpsinformation.us/c320/c320review.html


    Hier wird auch erwähnt, dass das Gerät über "poor man's dead reckoning" verfügt, d.h. auch bei Signalverlust wird das routing anhand der letzten Werte interpoliert und ca 30 Sekunden weitergeführt. Das ist vor allem in städtischen Gebieten ein unschätzbarer Vorteil. Während bei Signalverlust bei anderen Systemen der Pfeil "einfriert" und du nicht weißt, bist du noch auf der vorgegebenen Route, wird dieses bei den C3xx vermieden. Scheint ja sogar für Manhattan gelangt zu haben. Wunder darf man sich davon natürlich nicht erwarten. Die Simulation basiert allein auf Rechnerleistung und ist zeitlich limitiert.

  • Soweit ich es bisher gelesen habe, installiert Garmin die Software zwangsläuft auf "C:" - andere Möglichkeiten sind nicht vorgesehen. Hierfür muss auf "C:" ausreichend Speicherplatz - 2,5 GB? - zur Verfügung stehen - warum das so ist, erschließt sich mir nicht. Vielleicht will Garmin sicherstellen, dass bei einer Installation das Gerät immer erkannt wird. Bei Installation auf einer externene Festplatte wäre dieses nicht der Fall, wenn diese später entfernt wird. Ich denke aber, dass Garmin vor allem bei der Anmeldung Sicherheit haben will - mehr als Spekulationen sind das allerdings nicht.

  • Eine weitere Besonderheit betrifft das Beschreiben der sd-card, die nicht
    "randvoll" gepackt werden darf.


    Der Text von comkor bezieht sich zwar auf den 2610 - trifft aber auf die c3xx offensichtlich genauso zu:


    Zitat

    Beim Programmieren der CF-Karte darf man die Karte nicht komplett voll schreiben. Das Software erstellt eine Art Index Datei, die Speicherplatz auf der Karte braucht. Wir haben auf eine 1GB Karte = 1024MB einen Datensatz von 970MB geschrieben. Es kann sein das man ein paar MB mehr auf die Karte bekommt nur das zu testen ist eine langwierige Sache. Das Beschreiben der Karte dauert ca. 2 Stunden und ein paar Minuten, als erstes erstellt der PC eine Index Datei und erst nach dieser Erstellung sieht man ob die Datenmenge auf den Speicher passt. Es ist also möglich sich langsam an die Grenze des Speichers heranzutasten, das Problem ist nur das die Erstellung der Index Datei ca. 1 Stunde dauert. Die halbe Speichergröße 512MB zu programmieren dauert ca. 1 Stunde und 15 Minute davon ca. 30 Minuten Indexerstellung, wir haben 480MB auf die 512MB Karte geschrieben und das passte dann.


    Es muss also immer soviel Platz bleiben, damit die Indexdatei erstellt werden kann.

  • Seit dem update auf 4.0 setzt das rerouting wesentlich früher ein und die Kartendarstellung wurde verbessert. Insoweit hat man das Gerät weiter verbessert.


    Beindruckend ist, wie schnell Garmin auf Wünsche und Kritik reagiert und Updates zur Verfügung stellt.