Satellitenempfang beim Einschalten

  • Hallo


    Beim Einschalten des Gerätes benötigt mein TomTom Go 5.0 ca. 45 Sekunden, bis er ein gültiges Satellitensignal empfangen hat . Nach dem Ausschalten und Wiedereinschalten gehts schneller, nur ein paar Sekunden. Vergehen allerdings so 8 Stunden und ich schalte das Gerät wieder ein, benötigt es wieder 45 Sekunden.


    Könnt Ihr mal nachmessen, wie lange es bei Euch dauert?


    Viele Grüße
    Der blaue Claus

  • Kommt von der Zeit her bei mir auch so hin. Stört mich aber nicht weiter.


    Gruß
    Kampfmops

  • hallo also so viel wie ich jetzt im internet gelesen habe, ist es so... das nach einer gewiesen zeit.. wenn der tt go ausgeschaltet ist.. braucht er wegen dem "kalt start" viel länger um den aufbau zu machen zum sateliten.
    es ist auch vom wetter abhängisch. zum beispiel nebel oder im herbst blätter die von den bäumen fahlen.
    also bei mir hatte er beim ersten mal über 30 min. gebraucht sobald ich den 5.0 drauf gestzt hatte.


    weis ich ob ich jetzt da weider helfen konnte?????

  • Hallo


    Kommt von der Zeit her etwa hin. Bei mir z.T. sogar etwas länger.


    Man muss sich bewusst sein, dass die Erde sich dreht und auch die Satelliten sich ständig in Bewegung sind. Je mehr an der Position verändert wird, desto länger braucht man um die Satelliten wieder zu finden. Je länger das Gerät nicht eingeschaltet war, umso mehr haben sich die Positionen geändert.
    Gut zu beobachten ist das auch beim Fliegen. Man stellt das GPS an wartet bis er Empfang hat. Stellt ab, wartet zwei Minuten stellt wieder an. Der Sat Coverage geht relativ zügig. Dann stellt man das Teil wieder ab und fliegt eine Stunde lang durchs Land. Landet, stellt wieder an und dann gehts dann auch schnell mal 2 - 3 Minuten, bis das Gerät wieder genügend Satelliten beisammen hat. Übrigens in der Luft gehts immer ein Tick länger, weil das Gerät einen Satelliten mehr benötigt (3D). ;)


    Gruss
    Tom

  • Zitat

    Original von Flyingtom
    Übrigens in der Luft gehts immer ein Tick länger, weil das Gerät einen Satelliten mehr benötigt (3D). ;)


    Das wäre doch mal was für unser TomTom dass er auch noch die Höhe ünN berechnen und anzeigen kann.
    Könnte er das überhaupt theoretisch? eigentlich schon, oder? ?(

  • Die Höhe über NN konnte schon mein Falk Navigator 2004 oder Navigon 4.0 den ich auf dem PDA genutzt habe. Nettes Gimmik, brauchte ich aber nicht...
    Also sollte es mit einer kleinen Änderung der Software kein Problem sein. Hauptsache man empfängt genug Satelitten. IMHO sollten es mind. 5 Stück sein.

  • Zitat

    Original von Flyingtom
    Übrigens in der Luft gehts immer ein Tick länger, weil das Gerät einen Satelliten mehr benötigt (3D). ;)


    Das es etwas länger dauert ist wohl eher auf die Bewegung zurück zu führen. Ein GPS das sich in bewegung befindet braucht länger zum fixen als ein GPS welches still steht.

  • Hallo zusammen



    Zitat

    Original von Subraid
    ...Das es etwas länger dauert ist wohl eher auf die Bewegung zurück zu führen. Ein GPS das sich in bewegung befindet braucht länger zum fixen als ein GPS welches still steht....


    Habe den Test immer im stillstand gemacht. Im bewegten zustand ist es klar auch mühsiger.


    Zitat

    Das wäre doch mal was für unser TomTom dass er auch noch die Höhe ünN berechnen und anzeigen kann.


    Das TTG die Höhe nicht anzeigt ist klar. Ich habe aber längst vor den TTG mal mit in die Luft zunehmen um zu beobachten, wie sich das Teil verhält wenn man mehr oder weniger unmotiviert über alle Strassen hinwegfliegt. :D

  • Zitat

    Original von BlauerClaus9
    Beim Einschalten des Gerätes benötigt mein TomTom Go 5.0 ca. 45 Sekunden, bis er ein gültiges Satellitensignal empfangen hat .


    Das finde ich auch nicht so tragisch. Ich steige ein, starte das Navigationssystem und mache dann der Reihe nach erstmal einen Check: Landeklappen, Turbolader, Höhenruder und Querruder, usw.


    Wenn das alles durch ist, ist auch der Tom Tom so weit.


    lj

    Einmal editiert, zuletzt von ljannasch ()

  • Zitat

    Original von BlauerClaus9
    Beim Einschalten des Gerätes benötigt mein TomTom Go 5.0 ca. 45 Sekunden, bis er ein gültiges Satellitensignal empfangen hat . Nach dem Ausschalten und Wiedereinschalten gehts schneller, nur ein paar Sekunden. Vergehen allerdings so 8 Stunden und ich schalte das Gerät wieder ein, benötigt es wieder 45 Sekunden.


    Dies liegt in der Natur des GPS. Da die Standortbestimmung durch eine Entfernungsmessung zu den Sats erfolgt muß deren Position bekannt sein. Diese ändert sich jedoch dauernd. Daher werden vom Sat alle 30 sek. die aktuellen Positionsdaten ausgesendet und im GPS-Empfänger gespeichert. Wenn jetzt ein GPS-Empfänger für mehrere Stunden offline war, muß erstmals dieses Update abgewartet werden, bevor mit der Berechnung des Standortes begonnen werden kann. Bei einem kurzzeitigen Empfangsverlust werden die zwischengespeicherten Daten verwendet, da der Fehler dadurch noch nicht allzu groß ist.


    Stoni

  • Bringt eine externe Antenne Abhilfe bzw. Besserung?


    Viele Grüße
    Der blaue Claus

  • Zitat

    Original von BlauerClaus9
    Bringt eine externe Antenne Abhilfe bzw. Besserung?


    Hi,


    so ganz verstehe ich dein Problem noch nicht. Er findet doch seine Satelliten. Und 45 Sekunden sind auch recht schnell.


    Grundsätzlich ist das bei allen GPS-Empfängern so. Die GPS-Satelliten sind keine geostationären Satelliten, sondern sie kreisen permanent um die Erde. Durch ein kurzes Abschalten hat sich an der Stellung der Satelliten noch nichts signifikant geändert. Darum "findet" der TTG sie schneller. Die Stellung der Satelliten kannst du sehr schön an dem Bildschirm mit den Empfangsbalken sehen. Nach 8 Stunden wirst du ganz andere Satelliten (andere Nummern) in einer völlig anderen Konstellation sehen.


    Ganz extrem wird es, wenn du im ausgeschalteten Zustand sehr stark die Position veränderst. Dann wird es noch weitaus länger dauern bis ein GPS-Gerät sich zurechtfindet. Deshalb gibt es bei vielen GPS-Geräten auch die Möglichkeit die Position beim Einschalten grob einzustellen, damit das GPS-Gerät schneller seine Position findet. Das konnte ich auch schon feststellen, als ich mit meinem Garmin in die USA geflogen bin.


    Falls dich der technische Hintergrund interessiert, einfach mal ein wenig googlen. Es gibt jede Menge interessante Seiten im Internet zum Thema GPS. Teilweise auch sehr physikalisch, aber auch ne Menge sehr anschaulich und verständlich.


    Das Verhalten deines TTG ist also völlig normal.


    Viele Grüße, Api.


    P.S.: Die externe Antenne bringt immer was. Empfangsqualität ist durch nichts zu ersetzen. Nur dein "Problem" mit den unterschiedlichen "Sich-finden-Zeiten" löst das nicht. Vielleicht gehts ein wenig flotter.

    Einmal editiert, zuletzt von api ()

  • Seid froh mit euren 45 Sekunden. Mein Negativrekord in Bewegung mit dem Navman iCN 610: 13 Minuten (da bin ich dann gerade auf die Autobahn aufgefahren).

  • Problematisch ist es auch mit eingeschaltetem Navi ins Parkhaus zu fahren und im Parkhaus das Navi vor dem rausfahren wieder einzuschalten, das hat bei mir bisher am längsten gedauert, bis ich endlich wieder einen Sat-fix hatte..


    Aber so habe ich dann doch noch einige stellen in Bamberg (unfreiwillig) erkundet... Bevor mein TomTom wusste, wo es lang geht...


    Also besser vor dem Parkhaus TomTom schon ausschalten und erst wieder einschalten wenn man wieder aus dem Parkhaus raus ist.


    Und die externe Antenne bringt auch noch mal was (zumindest bilde ich mir das ein ;) )

  • Zitat

    Original von BilliG
    Das wäre doch mal was für unser TomTom dass er auch noch die Höhe ünN berechnen und anzeigen kann.
    Könnte er das überhaupt theoretisch? eigentlich schon, oder? ?(


    Hallo zusammen


    Übrigens gibt es GPS Kartenmaterial mit Höhenangaben. Jeppesen bietet Flugkarten auf denen die Höhe des Geländes hinterlegt ist. Durch eine farbliche Unterscheidung erkennt man dann leicht, ob man in oder über den Berg hinweg kommt.


    In der Praxis würde ich mich aber "noch" nicht darausf verlassen. Es ist schliesslich immer noch ein Unterschied, ob man falsch abbiegt oder in eine Felswand knallt. :D


    Gruess
    Tom