GPS für Namibia

  • HalloForum,
    weiß nicht ob ich hier richtig bin. Ich suche ein GPS-GerätHabe keine Ahnung davon) das mich durch Namibia bringt (reise für 1 Monat kreuz und quer durchs Land) bzw. wenn möglich auch Navi für Deutschland beinhaltet (würde ungern 2 Gerät deswegen kaufen).


    Auf was muss ich achten und gibt es günstige/gute Geräte für mein Vorhaben?


    Ich hoffe Ihr könnt mir helfen,
    Schöne Grüße Tobber



    P.S.
    Bin auf diese Seite gestoßen: http://www.tracks4africa.com/
    Jedoch kann ich nur sehr wenig Englisch um zu verstehen ob diese Software etc. das richtige für mich ist.
    Oder aber hier: http://www.safari-shop.de/eBooks.GPSMaps.d.html
    die zwar GPS-Punkte angeben ich jedoch nicht genau weiss wie man damit umgeht.

    Einmal editiert, zuletzt von Tobber ()

  • Also erst einmal brauchst Du einen PDA und ein GPS. Wenn Du mit einem größeren Mobil unterwegs bist, wäre es auch denkbar, einen Laptop zu verwenden. Hängt natürlich von der zur Verfügung stehenden Elekrizität (z.B.Spannungswandler oder Laptopnetzteil fürs Auto) ab und natürlich vom Platz im Fahrzeug.
    Karten für Namibia findest Du hier:
    http://www.daerr.de/artikel_da…B70D/ean016262099900.html
    Die sind schon für TTQV kalibriert. Also ist es sinnvoll, sich dieses Programm zusammen mit Pathaway (Version für den PDA) zuzulegen. Kostenpunkt ca. 200,- für die Software, 75,- für die Karte und dann die Hardware PDA und GPS.
    Ich halte es auch für sinnvoll, nach Möglichkeit den Laptop mitzunehmen. Der arbeitet auch mit dem GPS zusammen.


    PS: Hätte ich fast vergessen. Auf dem PDA laufen auch alle Navi-Programme, die in diesem Forum besprochen werden.

    Einmal editiert, zuletzt von fermoll ()

  • Hallo Tobber,

    Zitat

    Original von Tobber
    weiß nicht ob ich hier richtig bin. Ich suche ein GPS-GerätHabe keine Ahnung davon) das mich durch Namibia bringt (reise für 1 Monat kreuz und quer durchs Land) bzw. wenn möglich auch Navi für Deutschland beinhaltet (würde ungern 2 Gerät deswegen kaufen).


    auch wenn wir hier im Forum für Pocketnavigation sind . . .
    . . . für "out-door"-Einsatz würde ich keinen PDA nehmen.


    Da bleibt dann Garmin (grosse Geräteauswahl), Magellan(grosse Geräteauswahl), Alan Map500


    Grüsse - Anton

  • hallo anton,
    warum ein pda nicht für offroad?
    bin mit pda im auto 1993 durch den süden tunesiens und anfang 2005 in ägypten unterwegs gewesen, einzige nachteile: manchmal wünscht man sich grösseres display und vielleicht bei sonne auch ein helleres (ich habe den dell axim 5).
    vorher (2002) habe ich mit einem P II- laptop streckenweise völlig offroad in südostalgerien navigiert, war evtl. kritisch wegen staub und rüttelei(das gelenk vom bildschirm), hat aber extrem spass gemacht (und durchgehalten) !!!
    grüsse von uwe

  • Hallo Uwe,

    Zitat

    Original von moulamoula
    . . . hat aber extrem spass gemacht (und durchgehalten) !!!


    für den fun würde ich auch meinen GPS-PDA nach Afrika mitnehmen. Für die zuverlässige Navigation ziehe ich ein out-door-Gerät und Papierkarten vor. Letztlich nehme ich immer beides mit ;)


    Grüsse - Anton

  • Danke für eure vielen Infos.


    Leider kann ich kein Laptop mitnehmen da ich keines habe und es für mich zu teuer wird.


    Habe ich richtig verstanden das ich ein PDA und ein GPS brauche? Arbeiten diese zusammen oder sind beide unabhängig voneinander?


    Könnt Ihr mir sagen was "für TTQV kalibriert" heißt.


    Kann ich mir ein x-beliebiges PDA zulegen das dann zu Hause nach meinen Wünschen für das Navi funktioniert zulegen oder braucht es für die Wüstenverhältnisse ein bestimmtes. Dazu wie beschrieben bräuchte also noch Pathaway (Version für den PDA) und die Software von Därr. Das wäre alles oder?
    Und für zu Hause kaufe ich die Software die ich sonst so für das PDA benötige, oder?


    Dazu müsste ich mir noch ein GPS zulegen als Sicherheit das ich auch wirklich auf dem richtigem Weg bin oder wäre das dann nicht nötig?
    Wenn es jedoch nötig wäre, kann mir vielleicht jemand sagen was so ein Gerät kostet und welches Fabrikat Ihr mir empfehlt, ich denke eine bestimmt Software müsste ich mir wohl auch noch zulegen oder??


    Haltet Ihr das für Sinnvoll das ich beides (PDA und GPS) kaufe oder reicht eines von beiden. Und wenn eines reicht was ist dann das sicherste.



    Ich hoffe das ich nicht allzuviele Fragen gestellt habe. Danke für eure Hilfe


    Grüsse
    Tobber

  • Hallo Tobber,

    Zitat

    Original von Tobber
    Habe ich richtig verstanden das ich ein PDA und ein GPS brauche? Arbeiten diese zusammen oder sind beide unabhängig voneinander?


    Am Einfachsten sind PDAs mit eingebautem GPS-Empfänger. Diese sind vielseitig verwendbar - meiner Ansicht nach aber nicht out-door geeignet. Daher nehme ich zusätzlich zu meinem GPS-PDA (iQue3600) in schwierigem Gelände und bei ungünstiger Witterung einen wetterfesten/schlagfesten GPS-Empfänger (Map500 oder Summit) mit. Ausserdem ein nicht elektronisches Backup (Karte und Kompass).


    TTQV ist ein PC-Programm zum Arbeiten mit Karten und GPS-Informationen aller Art. Falls du Rasterkarten auch auf dem PDA verwendest ist die Kombination TTQV / Pathaway empfehlenswert.


    BTW - AFAIK gibt es keine routingfähigen Vektorkarten von Namibia. Daher kannst du mit keinem Gerät Autonavigation nutzen - selbst wenn das GPS-Gerät diese Funktion hat. Das hängt nämlich immer von den nutzbaren Vektorkarten ab.


    Grüsse - Anton

  • Zitat

    Original von macnetz
    auch wenn wir hier im Forum für Pocketnavigation sind . . .
    . . . für "out-door"-Einsatz würde ich keinen PDA nehmen.


    Also mit ner Aquapac-Tasche, die ich hinter dem PDA zusätzlich mit Schaumstoff ausgepolstert habe, hat mein PDA bisher alles gut überstanden (Südafrika bei >40°C, snowboarden bei -10°C und viele Geocaches bei jeder Wetterlage) von daher würde ich einem PDA (in einer passenden Tasche) schon eine gewisse "outdoor"-Fähigkeit zusprechen.

  • Zitat

    Original von Subraid
    . . .würde ich einem PDA (in einer passenden Tasche) schon eine gewisse "outdoor"-Fähigkeit zusprechen.


    und wie ist es mit einem Sturz aus 1,5m Höhe auf einen Felsen oder in einen Bach?Meiner Ansicht nach wird ein PDA dies kaum heil überstehen. Mein Map500 ist bei der letzten Wanderung so hart auf dem Felsen aufgeschlagen, dass das Batteriefach aufsprang und die Akkus in der Gegend verstreut wurden. Da ich sowieso die Akkus wechseln musste, hab ich die frischen Akkus eingelegt - eingeschaltet - und weiter ging's. Die fast leeren Akkus hab ich natürlich aufgesammelt und zuhause wieder geladen ;)


    Grüsse - Anton

  • Zitat

    Original von macnetz
    und wie ist es mit einem Sturz aus 1,5m Höhe auf einen Felsen oder in einen Bach?


    Wer macht den auch sowas? :(
    Also in einen Bach dürfte kein Problem sein. Der Aquapac schwimmt mit dem PDA intus. Von daher dürfte das Eintauchen ins Wasser den Fall gut bremsen.
    Auf Fels wird es wohl darauf ankommen wie der PDA aufkommt. Mit der gepolsterten Rückseite könnte ich mir vorstellen, dass er die Sache gut übersteht. Mit dem Display auf eine Steinkante dürfte der Ofen natürlich aus sein.
    Um so etwas zu verhindern hat das Aquapac eine stabile Umhängekordel und einen Karabinerhaken.
    Ansonsten bezweifel ich ja garnicht, dass ein reiner GPS-Empfänger stabiler als ein PDA ist. Aber ich bin dennoch der Meinung, dass man einen PDA auch etwas "outdoor" zumuten kann.

  • Zitat

    Original von Subraid
    Aber ich bin dennoch der Meinung, dass man einen PDA auch etwas "outdoor" zumuten kann.

    vor allem im Fahrzeug mit Anschluss ans Bord-Stromnetz ist der PDA jeder anderen Lösung überlegen.


    Grüsse - Anton

  • Navigieren in Namibia


    Ich war im Sommer 2003 in Namibia und Botswana und war mit selbstgescannten Karten unterwegs. Bin also nicht ganz auf dem laufenden was es Neues seit 2003 gibt. Damals gabs kaum digitales Kartenmaterial, ausser siehe unten.


    Vektorkarten für Autonavigation gibt es mW für Namibia auch heute noch nicht.
    Navigation per Rasterkarten ist angesagt. Tipp: TTQV + Pathaway


    Den Laptop würde ich sicher zu Hause lassen. Undenkbar auf Namibias Strassen.
    Die Lösung Navigieren mit PDA im Auto mit PDA-Halterung geht problemlos im Auto normalo aber auch im 4x4-Boliden.
    Ein Problem war für mich, daß der Stecker des Zigarettenanzünders nicht ganz identisch war, wie hierorts. Aber in Windhoek findest Du genug Material für Bastellösungen mit Tape, Zahnstocher etc.


    Sturz des PDAs in einen Bach?
    In Namibia gibts da nicht viele Bäche :) nur im Norden u. im Süden - wohl aber Felsen.
    Ein Aquapak /Otterbox ist sehr gut, aber eher wegen des Sands und des Staubs.
    Damit ist innerhalb gewisser Grenzen auch ein PDA outdoor verwendbar, wie Boris schon gesagt hat.


    Anton's - macnetz Hinweis auf einen Ersatz-GPS-Empfänger + Papierkarte finde ich gut. Hatte ich auch, nur glücklicherweise nie gebraucht. Aber das weiß man erst danach.
    Kommt auch darauf an wohin Du zu fahren planst? Bleibst Du auf Touristen strecken - no problem. Fährst Du in Kaokoveld oder SEHR offroad ist das Pflicht. Namibia ist sehr dünn besiedelt und in manchen Gegenden trifft man selten auf Menschen. Je weiter Du Dich von der Zivilisation entfernst, je uriger und einsamer die Gegend, desto eher kommt auch mein Garmin GSP-Handgerät mit. Wenn Du nur ein paar km von Deinem Auto wegwanderst, reicht Dein PDA+GPS-Maus.


    Ich bin damals mit OziCE-Karten mit einem PDA im Auto am Zigarettenanzünder gefahren.
    Karte von World Mapping Project Namibia 1. Auflage 2001 1: 250.000 zu kaufen, weil sie angeblich die wenigsten Fehler hat. Kostet 8 Euronen. Ich glaube Reise-Know-how hat sie. Kannst Du haben.
    Meine Tracks aus 2003 zum Überprüfen der Kalibrierung auch.


    Heute würde ich mit Pathaway fahren. Das gabs 2003 für PPCs noch nicht.
    OziCE ist aber ebenso gut verwendbar.


    Ausserdem gibt es ein Buch Reisen mit GPS durch Namibia von Klinke.
    http://www.gps-vertrieb.com
    Der hat Routen, tracks und waypoints von rund 20 Touren in 3 verschiedenen Formaten.
    In Ozi und TTQV direkt einlesbar. War mir hilfreich beim checken der Qualität meiner Kartenkalibrierung. Die mitgelieferte Karte ist nur für den Überblick für seine Routen und tracks zu gebrauchen, aber nicht zum Reisen.



    Karten:
    Dann schau mal auf
    http://www.madmappers.co.za


    andere Karten wurde schon genannt



    ciao - Hans

    Einmal editiert, zuletzt von Brusi ()

  • hallo werte reisende,
    warum betont ihr immer wieder, dass das mitnehmen auch von papierkarten so wichtig sei?
    nach vielen auch langen reisen, erst nur mit karte und kompass, später mit garmin 45, bin ich auf den 2 letzten reisen ganz von papierkarten weg (ausser michelin afrika 953-55):
    der stapel an karten wäre immer grösser geworden, die karten durchs viele benutzen aber immer schlechter!
    nun habe ich alles an karten mit (einschl.der guten 2000er Satellitenfotos!), kann zB. auch bei sturm hinter dem lenkrad sitzend mehrere karten durchsehen und vergleichen, was bisher von unbequem über riskant bis unmöglich war...
    zu meiner sicherheit: es läuft immer ein garmin und das PDA, beide trackloggen, ich habe einen laptop dabei mit allen karten drauf, eine externe festplatte mit allem gesichert drauf,
    die aktuell benötigten karten auf CF-card im PDA, alle wichtigen wegpunkte in garmin, PDA und laptop. strom gibts als 12 volt bordnetz(2 batterien) mit 220V-wandler.
    und wenn ich wirklich mal'n stück papierkarte brauche, drucke ich sie mir mit einen HP-akkudrucker aus.
    wo liegt nun bitte mein risiko, ohne die heiligen notfall-papierkarten???
    papier wird vom wind verweht, zerrissen, fällt abends ins feuer, läuft bier/wein drüber etc....
    ...und risiko energiemangel (strom):
    habt ihr als autofahrer auch immer ein fahrrad mit, falls der treibstoff zu ende ist...?
    auf die antworten ist gespannt
    uwe


    (falls dieses thema hier nun falsch ist, lieber netzmeister, bitte verschieben!)

  • @ moulamoula:


    OK, also bei Deiner Ausstattung würde ich mir eine "Notfall-Papierkarte" vielleicht auch sparen. Garmin, PDA, Laptop, ext. HDD, Drucker.
    Im Urlaub nehme ich persönlich so wenig wie möglich mit, das ist dann der PDA mit der GPS-Maus und noch nem Auto- / Netzteil.
    Dann stehe ich mitten in Afrika in der Wüste (auch mal zu Fuß)... das nächste Auto kommt vielleicht mal in einem Tag vorbei und mein PDA macht schlapp... da habe ich dann doch lieber noch ne Papierkarte in Reserve um wieder in die Zivilisation zurück zu finden.

  • Die Vorteile eines Laptops mit Karten habe ich jetzt zwei Mal schätzengelernt, da ich den Laptop auch für die Fotografie benötige. Es bleibt aber immer noch das Problem, dass Technik ausfallen kann. Was mache ich dann, wenn Hilfe sehr weit weg ist.
    Der berühmte Fahrtensegler Bobby Schenk hat genau zu diesem Problem Stellung genommen:
    Schenk