mit 24V im LKW benutzen

  • Hallo,


    mein Vater möchte seinen MD9500 im LKW über den mitgelieferten Car Adapter aufladen. Auf dem Adapter selbst steht als möglicher Spannungsbereich 10V-30V. Im Handbuch selbst wird aber ausdrücklich auf Seite 4 von einer LKW Benutzung abgeraten.


    Wie siehts denn nun aus?


    Gruss,
    Frank

  • Hallo und Willkommen,


    Geht Problemlos ,habe es schon ausprobiert.


    lg
    ludwig

  • Hallo infeario,


    auch ein herzlich Willkommen,


    habe meinen MD seit 11/04 und benutze ihn überwiegend im Lkw (24V).


    Null Probleme, also dann man zu !!!


    Gruß
    Micha

  • Hallo,


    ich hatte mir schon gedacht, dass es funktionieren müsste. Mich wunderte nur, warum die von Medion von einer Benutzung bei 24V abrieten. Anscheinend wusste da noch keiner genau was für ein Adapter später in die Verpackung beigepackt werden sollte.


    Vielen Dank für die Antworten.


    Gruss,
    Frank

  • Das denke ich auch, daß keiner genau wusste, was für ein Adapter mitgeliefert wird bzw. es ein "allgemeiner" Sicherheitshinweis ist. In letzter Zeit war ja auch schon in der Diskussion, das Bordnetz auf 48V zu erhöhen.
    So bringt sich der Hersteller rechtlich auf die sichere Seite ...
    Vielleicht gibt es aber auch Chargen mit einem anders dimensionierten Adapter!?


    Es ist aber schön zu hören, daß einige es schon ausprobiert haben! Dann kann ich ja ohne große Umbaumaßnahmen eine passende Buchse in meinen Unimog einbauen! :]


    ...manchmal verunsichert es auch, wenn man das Handbuch liest! :gap

  • Zitat

    Original von KillerPenguin
    In letzter Zeit war ja auch schon in der Diskussion, das Bordnetz auf 48V zu erhöhen.
    :gap


    Das ist schon erheblich weiter wie nur Diskussion.
    Da laufen schon ganze Vorserienfahrzeuge damit.
    Es muß kommen.
    Das Problem ist nur, keiner möchte der erste sein.


    Gruß


    Gerco

  • Hallo LKW-Fahrer!


    Von den PKW-Lichtmaschinen weiß ich, dass sie wenn der Akku voll ist bis zu 14,4 Volt produzieren. Im LKW sind zwei solche Batterien in Reihe geschaltet oder? Wenn ich jetzt mal annehme, dass der Regler dann auch bis zu 28,8 Volt zulässt, sind wir nahe an den erlaubten 30 Volt. Wieviel Designreserve im Steckernetzteil ist wird man nicht erfragen können. Da beginnt das Risiko.


    Ich halte die Warnung für nicht so abwegig. Wenn man es dennoch riskieren will, könnte man ja evtl. zum Starten des Motors ausstecken (das steht auch drauf). Mal n Voltmeter anschließen gäbe auch einen Hinweis


    Es grüßt
    Toni

  • Bitte keine unnötige Angst erzeugen.

    Ich habe bei meinem Spannungsregler bei 45V aufgehört.
    Da war noch alles in Ordnung.


    Halbeiterbauelemente gehen normalerweise bis 50V als Minimum
    Bei Kondensatoren (Elkos) gibt es eine Grenze bei 35V die nächste liegt bei 64V


    Weiterhin sind alle Teile für den Einsatz im Fahrzeug für Störspannungen bis 40V load dump
    und Spitzen bis +/- 350V ausgelegt


    Gruß


    Gerco

  • Ich kann mir höchstens vorstellen, daß der Spannungsregler - oder was auch immer dort drin steckt - bei > 30V zu viel Spannung "verbraten"muß, sprich in Wärme umwandeln und somit im Dauerbetrieb vielleicht (zu) warm wird.


    Meine Elektronikkenntnisse sind mittlerweile etwas veraltet, aber so ein L200 oder 7805 hatte doch auch seine Grenzen?!

  • VORSICHT!!


    die neueren Halbleiterbausteine sind aufgrund der immer kleiner werdenden Strukturen oftmals nur für Spannungen bis max. 40V spezfiziert, immer häufiger auch darunter.


    Ein weiteres Argument ist, wie weiter oben schon genannt, die hohe Verlustleistung. Zwar ist da ein Schaltregler drin, aber die Erwärmung steigt auch hier durch Schaltverluste stark mit der Spannung an.


    Klarheit liefert nur das Datenblatt des Bauteils. Es gibt hier im forum ein Bild von der Baugruppe, vielleicht kann man die Bezeichnung erkennen.


    Weiterhin sind gerade im Boardnetz teilweise hohe Impulsspannungsspitzen vorhanden, wenn die Schaltung nicht entsprechend geschützt ist, wird das IC zerstört!

  • Mir ist nicht klar, was die ganze Panikmache oder Besserwisserei soll.


    Das Ding ist bis 30V spezifiziert.
    Damit sind auch 28V als Ladeschlußspannung voll mit abgedeckt.
    Ich hatte dort ein CE Zeichen gefunden. Damit ist das Ding auch auch gegen Störspannungen gesichert. Meiner ging sogar versuchsweise bis 45V. Er funktioniert noch heute ebenso wie mein PDA.
    Als Verlustleistung gibt es beinen Schaltregler nur die Umschaltverluste.
    Die sind so gering, daß hier nicht einmal ein Kühlkörper gebraucht wird.
    Dem Einsatz im LKW, Bus steht damit nicht im Wege.


    Was die angenommenen 40V von dem Kollegen weiter oben bedeuten sollen ist mir bis heute nicht aufgegangen.
    Einen Einsatz beim neuen Bordnetz von 48V würde ich, ohne die echte Spezifikation zu kennen, auch nicht einsetzen.
    Da können wir uns aber beruhigt noch zurücklehnen.
    Verkauft werden diese Fahrzeuge noch nicht.


    Gruß


    Gerco

    Einmal editiert, zuletzt von Gerco ()

  • CE-Zeichen?
    heisst nur , dass der hersteller erklärt, das das gerät den geltenden bestimmungen entspricht. welche das sind, ist damit nicht gesagt. ich konnte auf dem bild jedenfalls keinerlei schutzbauteile erkennen. von wegen spitzen bis +/-350V.


    hier ist das bild:
    http://www.pocketnavigation.de…68c0578be43ad10fcd209.htm


    wenn jemand ein gerät mit 45V betreibt, dass bis 30V angegeben ist, ist das seine sache. dass das gerät die Spannung (kurzfristig) überlebt, muss nichts heissen. man kann sich trotzdem ausserhalb der bauteil-spezifikationen bewegen.
    wie gesagt, klarheit und damit sicherheit liefert nur das datenblatt.


    solange es funktioniert, ist ja alles in ordnung.

  • ..ansonsten Spannungswandler verwenden die u.a auch Conrad Elektronik anbietet.
    Ist billiger als Schaden am Gerät oder kleine Schmorbrände zu verursachen.


    Gruß
    Horst

  • .. na, der hat aber schnell aufgegeben ...


    was so ein bisschen Überspannung alles bewirkt


    : drink :D