Virus-Qarnung CEBIT

  • Expertenrat: Zur CeBIT Bluetooth-Sichtbarkeit von Smartphones abschalten
    Gefährliche Kreuzung aus Cabir und dem Schädling "Skulls" im Umlauf


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    Der unter Experten bislang als "Zoo-Virus" bekannte Smartphone-Schädling "Cabir" taucht öfter in freier Wildbahn auf. So auch im Februar am Rande der Mobilfunkmesse "GSM World" in Cannes. Die Mobilfunkberater Xonio warnen deshalb im Vorfeld der CeBIT die Besitzer von Smartphones: Schalten Sie die Sichtbarkeit Ihres Handys für andere Bluetooth-Geräte aus.


    Der Cabir-Virus selbst ist recht harmlos, da er auf befallenen Geräten keine Daten löscht oder verändert. Er setzt sich lediglich im Smartphone-Betriebssystem fest und wird bei jedem Neustart automatisch geladen. In der Folge versucht das befallene Smartphone, die Installationsdatei an alle erreichbaren Bluetooth-Geräte zu verschicken. Und es besteht die Gefahr, dass das Gerät beim Neustart immer wieder abstürzt.


    Nach Kenntnis der Experten ist bereits eine gefährliche Kreuzung aus Cabir und dem Schädling "Skulls" im Umlauf. Dieser Virus tarnt sich als Themen-Manager, ersetzt nach der Installation alle Icons im Smartphone-Menü durch Totenköpfe und legt die Systemprogramme lahm.


    Wer auch im Gedränge der CeBIT sicherstellen will, dass sein Handy virenfrei bleibt, sollte ein paar kleine Regeln beherzigen. Uwe Baltner: "Ansteckungsgefahr besteht nur, wenn Bluetooth aktiviert und die Sichtbarkeit für andere Bluetooth-Geräte eingeschaltet ist. Unser Tipp für CeBIT-Besucher deshalb: Schalten Sie Bluetooth nur ein, wenn Sie es brauchen. Und wer beispielsweise ein Bluetooth-Headset verwendet - in diesem Fall muss er Bluetooth aktiviert lassen -, sollte einfach nach dem 'Pairing' von Handy und Headset die Sichtbarkeit ausschalten."