Vorteile + Nachteile NAVMAN versus andere Systeme + welche Alternativen

  • [schild] @alle,[/schild]


    Wie wäre es mit Input zum Thema ?(


    An dieser Stelle eine geringfügige Kritik zum Navman.


    1) Störend finde ich die relative Ungenauigkeit bei Hausnummern im Bezug auf Einbahnsystemen.


    Nicht immer gibt es den richtige Zufahrtsweg X(


    2) Langsame Routenberechnung bei Start.


    3) Navi benötigt immer erst ein paar Meter Bewegung um die richtige Richtung auszunehmen.
    (vom Stand weg dauert es einfach zu lange)


    4) Kreuzungen werden erst bei invertierter Eingabe als solche erkannt.
    ( Beispiel = Wien - Marxergasse Ecke Untere Viaduktgasse nicht verfügbar.
    In Umgekhrter Reihenfolge wird die 2te Strasse sichbar)


    Positives:


    1) Man findet immer sein Ziel


    2) Langer Batteriebetrieb möglich


    3) Zuverlässiges System



    meine subjektiven Alternativen


    1) TomTom Go ( funktioniert einfacher in der Bedienung und hat keinen SchnickSchnack )


    2) Garmin C3xx ? ( man wird sehen )


    3) Garmin Quest ( zu kleines Display, sonst Okay )


    wie sind da Eure Erfahrungen ?


    Gruß - Duke2



  • Hallo DukeII,


    zu den Hausnummern habe ich hier im Forum auch gelesen, daß bei anderen Navisystemen die Hausnummergenauigkeit teilweise sehr unterschiedlich ist - mal stehst Du wirklich genau vor der Haustür, mal findet die Navisoftware die angegebene Haus Nr. nicht. Außerdem routet Dich das Gerät immer so, daß Deine gesuchte Haus Nr. auf der rechten Straßenseite, also in Fahrtrichtung liegt!


    Grüße
    Oldieman

  • [schild]@ Oldie[/schild]


    Nun ich bin wie Du ja sicher bereits weist von meinem Becker im privat PKW sehr verwöhnt obwohl keine Detail-Kartenanzeige verfügbar.


    Und obwohl es sich noch um ein LowSpeedmodell handelt ist es mit der Routenberechnung eindeutig schneller.
    Da gibt es solche Ausrutscher eigentlich nicht, allerdings werden dort NAVTEQ Daten verwendet. Vielleicht liegt es ja daran ?(


    Wie gesagt, ans Ziel komme ich mit NAVMAN immer zuverlässig, und das sogar relativ flott.


    Was ich auch schade finde ist, dass man nicht vor jedem Start explizit auswählen kann wie die Route gestaltet werden soll.


    Ich meine damit - Schnellste, Kürzeste Route und so weiter.


    Gruà - Duke2


  • Schau mal beim Navman unter Einstellungen/Routen. Dort kannst Du Feineinstellungen mittels Schieberegler vornehmen. Außerdem hast Du bei einer etws komplizierteren Route ja noch die Möglichkeit Zwischenziele einzugeben.


    Gruß
    Oldieman

  • Zu den Alternativen:


    1. TomTom GO: Nach meinen Erfahrungen: Gott bewahre! TomTom hat bei TeleAtlas scheinbar veraltetes Kartenmaterial eingekauft. Ausserdem zu groß, zu schwer und unhandlich, Kartendarstellung schlechter als beim Navman und schwächerer Empfang als der iCN.
    2. Garmin C330: Hat große Chancen, ein Highlight unter der mobilen Systemen zu werden. Im Verlaufe des März wissen wir mehr.
    3. Garmin Quest: Erheblich zu wenig Speicher, keine Erweiterungsmöglichkeit durch Speicherkarten. Man bekommt noch nicht mal die gesamte Deutschlandkarte drauf. Daher für den Großteil der Nutzer schon uninteressant.


    Grüße
    Jürgen

  • [schild]my two pence[/schild]


    Zur Kritik:
    - Navman weiß im Stand nicht, in welche Richtung er kuckt.
    Ist das nicht technisch bedingt und bei anderen Navis daher auch so? Ich dachte bis jetzt, ein SatNavi nimmt sich selbst "punktförmig" wahr; will sagen es weiß zwar WO es ist, aber da es von sich selbst nur EINE Positionsinformation hat, kann es natürlich nicht wissen, wieherum es der wohlmeinende Besitzer hält; frühestens nach der zweiten Positionsbestimmung ist erst möglich zu sagen, wohin die Nase zeigt. Ist eher ne Theorie von mir, falls es anders ist: Bitte mich aufklähren!


    Zum Lob , man fäde mit Navman immer zum Ziel:
    - Ist das bei anderen navis NICHT so?! Wär ein ziemlichen Armutszeugnis. Kenne nur noch ein (ich glaube) Becker-Gerät aus Papas Auto; das hat nur Piktogramm-Darstellung, ansonsten Navigiert es deckungsgleich mit dem iCN 510 (haben beide Systeme mal gleichzeitig navigieren lassen, etwas zum Leidwesen der mitfahrenden Mutter, aber im Nahmen der Wissenschaft kann man da keine Rücksicht ...). Kleiner Vorteil für das (vermeintliche) Becker-Gerät; Ankündigungen kommen meist 3 - 5 sek früher als beim Navman und zum Teil sind das die entscheidenden Sekunden. Außerdem navigiert das Becker-Ding auch ohne Sats (im Tunnel) - sehr praktisch eigentlich. Dafür ist es nicht mobil ...


    Zum Vergleich mit dem TomtomGo
    - die Tatsache, das der iCN 510 nicht so eine Rubensfigur hat, ist meiner Meinung nach ein RIESEN-Vorteil. Wenn man sich vorstellt, man muß nach jeder Tour so einen Klotz mit sich rumschleppen, der in keine Jackentasche paßt ... entweder man nimmt dann immer extra einen TTGo-Rucksack mit oder die Freundin bekommts in die Handtasche gestopft oder, was dann wohl häufiger mal vorkommt, man läßt das Ding von vornherein zu Haus, weil man auch gern mal die Griffel frei hat.


    Jetzt zu meinem favorisiertem Kritikpunkt am Navman:
    -:wand Die 4-Wegetaste. Das Ding ist doch der größte Scheiß :§$% ! Kann irgendjemand von euch damit eine Route programmieren, OHNE sich fünf mal zu vertippen? Also ich schaff das nicht :angryfire ! Das Ding ist so wacklig zu den Seiten hin, während der Widerstand beim runterdrücken viel Größer ist, d.h. bevor man etwas anklicken kann, hat man schon die Position der Markierung verändert. Also das ist der größte Kritikpunkt am 510 iCN, klarer Ingenieursfehler würd ich sagen, ich überlege mir, ob ich mir nicht die Fernbedienung besorgen soll.


    FERNBEDIENUNG: Hat die Zufällig jemand und kann mal posten, ob sich die Anschaffung lohnt?


    Soviel von mir, schönen Gruß,
    Lepus.

  • [schild] @Lepus,[/schild]


    Interessant finde ich dass auch du auf die entscheidenden paar Meter gekommen bist :-D)


    Becker ist eben Becker und nicht irgendein Navi.
    Aber die Darstellung des Becker stört mich persönlich wenig, diese Option der Ansicht gibt es ja auch beim Navman - Ist also Geschmacksache.


    Nach der Anzeige selbst darf man sich nämlich nicht immer richten. Es kommt schon mal vor dass man mitten auf der Kreuzung steht und der Navman zeigt noch 10 oder 20 Meter an.


    Das könnte aber auch am Kartenmaterial liegen.


    Zum Thema Tunnel wissen wir ja, dass der TTGo interpoliert und mit gleicher Geschwindigkeit weiterfährt, hat aber keinen TachoSignalSensor wie bei Becker und Co. Aber immerhin.


    Zur Rubensfigur und dem Gewicht kann ich nur bedingt recht ggeben, da es mir persönlich egal wäre ob er nun ein bisschen mehr an Gewicht hat oder nicht. Auch der Platzbedarf würde mich nicht stören, da ich das Gerät ja nur mitnehme wenn ich Ihn auch nutze.
    Aber in Sachen Batteriezeit ist der Navman um Längen besser.


    Zu Deinem Lieblingsthema: :wand


    Die 4 Wegetaste hatte ich Eingangs absichtlich nicht genannt weil ich mir schon dachte es läge an meinen zarten Fingern :D


    Wer blamiert sich schon gerne ;D


    Bei der Fernbedienung fehlt mir ein wenig das Verständnis, da ich ohnehin schon als technische Hilfe den Stift verwenden muss aufgrund physikalischer Gegebenheiten.



    [schild]@Oldie[/schild]


    Dass man vor dem Start aber nach der Zieleingabe nochmal die Art des Routings angeben kann ist mir noch nicht aufgefallen.
    Ich dachte das geht nur in den Allgemeinen Einstellungen und ist eben nicht ganz so flexibel ?(


    [schild]@macsmart[/schild]


    Also ich weis nicht, das Problem mit dem schlechten Empfang beim TTGo hatte ich mit dem Testgerät eingentlich nicht.


    Gruss an alle - Duke2

  • Hallo Lepus,


    zur Zielfindung:
    Man findet mit jedem Navi das Ziel ob Festeinbau oder PDA basiert oder wie Navman als Standalonegerät. Ein festeingebautes Navi hat den Vorteil, daß es bei Tunnels immer noch etwas besser ist, es kann auf interne Daten des Kfz wie Tacho und Räder zugreifen und hat damit einen kleinen Vorteil gegenüber mobilen Navis.
    Im Prinzip finden ja alle Navis mit kleinen Unterschieden das Ziel. Ist zum einen vom Gerät und zum anderen vom verwendeten Kartenmaterial abhängig.


    zur 4-Wege Taste beim iCN510:
    Ich selbst benutze diese nur, wenn ich mal irgendwo beim Wandern bin und mich da etwas mehr orientieren möchte. In meinen Augen ist diese Taste auch eine Fehlkonstruktion, weil die Druckpunkte schlecht definiert sind.
    Zur Routeneingabe benutze ich stets den Stylus.
    Über die Fernbedienung zum iCN510 kann Dir sicher macsmart was sagen, da er diese als Zubehör zu seinem iCN510 hatte.


    Viele Grüße
    Oldieman

  • Zitat

    Original von Lepus


    FERNBEDIENUNG: Hat die Zufällig jemand und kann mal posten, ob sich die Anschaffung lohnt?


    Ich hatte die Fernbedienung kurz im Einsatz, so lange ich meinen iCN 510 noch hatte. Ist eine ganz nette Ergänzung, die praktisch ist, wenn man z.B. unterwegs mal die Route wechseln will, einen POI sucht etc.
    Soweit ich mich erinnere, kann man aber leider keine Umschaltung der Anzeigen (beispielsweise von Ankunftszeit auf Entfernung zum Ziel usw.) vornehmen.
    Ausgesprochen ärgerlich fand ich die mehrfachen Preiserhöhungen, die meines Erachtens vollkommen unangemessen waren. In den ersten Tagen ab Eröffnung des Navman-Store kostete die Fernbedienung 21,74 Euro (!), wurde dann auf rund 30 Euro angehoben und liegt mittlerweile bei unverschämten 49,90 Euro. Diesen Betrag ist das Teil aus meiner Sicht nicht wert.


    Viele Grüße
    Jürgen


  • Die 4-Wege-Taste habe ich im Laden mal angefasst, das hat mir schon gereicht. Ich habe aber gehört, der iCN 510 hat auch einen Touchscreen, wie funktioniert denn die Bedienung damit?


    Grüße


    cojoh

  • [schild]@cojoh[/schild]


    Also bis auf die besagte Taste, die wirklich gewöhnungsbedürftig ist mal abgesehen und wenn man nicht gerade ganz Europa (Kartenmaterial) in den iCN 510 geladen hat, ist es ein super Gerät.


    Ich kann es dir sehr empfehlen. auch die Bedienung des touchscreens ist sehr gut.
    du kannst entweder den mitgelieferten stylus dazu verweneden, oder den bildschirm mit den fingern fettig machen :-D)


    worauf legst Du denn Wert bei einem Navi ?(


    Als Verkaufsquelle kann ich Dir diese Firma empfehlen: http://www.waypoint-gps.de/


    Gruß - Duke2



  • Hallo,


    worauf lege ich Wert bei einem Navi?
    1. es soll mich dahin möglichst nachvollziehbar dahin führen, wo ich hin will (90 % DE, 10% CH, NL, BE, FR)
    2. es soll mir die Wahl lassen, ob ich über Autobahn, Schnellste, Kürzeste dahin will
    3. es soll mir die Möglichkeit geben, Routen alternativ zu planen, wenns irgendwo nicht weiter geht (optimal: Streckenabschnitte sperren - ich möchte in Köln bitte NIE über den Chlodwig-Platz geführt werden)
    4. Es soll super-simpel zu bedienen sein, da auch meine Frau es benutzen soll
    5. Es soll eine ordentliche Favoritenverwaltung haben (eigene POIs wären auch nicht schlecht)
    6. Es soll einen Akku haben, dass man es auch mal zu Fuß / auf dem Fahrrad mitnehmen kann


    Meine Kritikpunkte bei den einzelnen Geräten:
    Navman (hatte ich den 610): keine Umleitung/Sperrung, unübersichtliche Karten durch viele Straßennamen (sollte auch den 510 betreffen), Routenführung ohne Autobahn führte trotzdem über Autobahn, Alternativstrecke wurde mit 30 Min. "bitte wenden" bestraft, Handling umständlich über 8-Wege-Taste/komische Menüs
    TomTomGo (hatte ich von dem 5er Update: Keine POI-Auswahl in anderen Städten (behoben), Umleitungen willkürlich (behoben), ungenaue Führung (fand sich in der Kölner Altstadt garnicht zurecht - behoben mit neuen Karten?)
    Garmin c320: entgegen der Erwartungen kein besseres Routing als TomTom und Navman, trotz großer Karten (DE: 450MB) bei vielen Straßen keine Hausnummern, keine aktive Umleitung, Einstellung von schnellste/kürzeste/Autobahn umständlich, Handling allg. umständlich (Dauerklickerei zurück zum Hauptmenü), was ist genau der Nutzen von WAAS/EGNOS, wenn die Navilogik nicht stimmig ist...


    Eigentlich tendiere ich mittlerweile zum TomTom, allerdings weiß ich da nicht, zu welchem. 700er brauche ich eigentlich, 300er - da kann ich mir auch den Alten holen mit Kartenupdate, 500er ist so eine komische Mischung...


    Was meinst du?


    Grüße


    cojoh

  • [schild]@cojoh[/schild]


    Ich sehe schon Du bist auf der Suche nach der Eierlegenden Wollmilchsau :D


    Ich persönlich bin sehr dankbar darüber daß mich mein iCN 510 über alle Strassennamen in der Stadt informiert.


    Nur so kann ich z.B. auch ohne aktiv Navigieren zu müssen mein Ziel finden.
    Wenn ich ohnehin die Zufahrtstrasse kenne aber nicht genau weis wo ich denn nun abbiegen muss, nutze ich Ihn dann halt als lebendige Strassenkarte wenn Du so willst.


    Ich habe schon einen C330 vorbestellt, aber wenn der das nicht kann verkauf ich Ihn auf der Stelle wieder.


    Was mich beim C3xx auch nervt ist daß er keine Restfahrzeitanzeige anbietet. was nutzt es mir zu wissen wieviele Minuten ich zur nächsten Abzweigung benötige :§$%


    Ich finde es einfach umständlich es rückrechnen zu müssen.


    Sollte es auch noch dazu kein schnelleres Routing auf Grund der Rechenleistung von C330 geben bin ich enttäuscht und sehe die ganze Sache als Fehlkauf.


    Alle anderen Wünsche die Du angeführt hast sind mit dem iCN 510 kein Problem, das kann der alles.
    Auch Sperre einzelner Gebiete ist möglich :]


    Einzig und allein die Bedienung ist anscheinend sehr subjektiv mal einfach mal schwierig je nachdem wie vertraut man mit der Technik ist.


    Auch ich gebe zu nicht alles auf Anhieb gefunden zu haben, aber wenn man mal die Logik durchschaut geht schon was weiter.


    Ich nutze den iCN 510 sehr intensiv im innerstädtischen Bereich Wien und kann was das Kartenmaterial und Routing anbelangt nur Bestnoten austellen.


    Gerade mal um das gewisse etwas schneller bei der Berechnung könnte er sein.


    Ich habe den TTG auch getestet, kann Dir aber versichern daß der iCN 510 das bessere Gerät von beiden ist. Einziger Nachteil wenn man so will bei Navman ist, daß in Tunnels nicht interpoliert wird. Sonst absolut das bessere Gerät.



    Gruß - Duke2 ;D