Problem mit Höhenberechnung im GLOPUS

  • Ich habe auf eine "Ausfahrt" mal GLOPUS richtig getestet.


    Dabei ist es 2x passiert, dass nach ca. 30-40 min die Höhenberechnung im GLOPUS versagte.


    Wir sind ständig durch ein Gebiet von ca. 150-300 m Höhe gefahren (und ich habe -48m als "Additionskonstante im GLOPUS stehen.)


    Beim ersten Mal sank die Höhe innerhalb von vielleicht 2 Minuten von 270 auf -30 m - (ich glaube, die Satellitenanzahl sank mal kurz auf 4). Aber auch nachdem gleich wieder 8-11 Sats "in View" waren , blieb die Höhe völlig unverändert auf der negativen Höhe - trotz der vielen Satelliten! Die Navigation beim mitlaufendem TomTom dagegen funktioniert problemlos.


    Ich habe GLOPUS beendet und neu gestartet - kein Erfolg. Erst das Ausschalten der BT-GPS-Maus erzeugte wieder normale Werte.



    Wir waren dann ein Weilchen wandern und auf der Rückfahrt passierte dann das Gleiche: GLOPUS zeigt konstant -90m an (glaube ich...) - ohne jede Änderung. Es waren immer >= 5 Sats vorhanden. Ich habe dann mal das Tracking im GLOPUS aktiviert, die Höhe war immer noch konstant - bei nunmehr 8-11 Sats. Mit einem Male stand wieder die richtige Höhe im Display...


    Die Trackingdaten kann SVC hier runterladen (ich hoffe, das sind die Richtigen zur Auswertung):
    Download Tracking-Daten



    Ich habe also heute einen ganz schönen Flunsch gezogen, muss ich sagen... Die angezeigte Geschwindigkieit hat GLOPUS immer adäquat zum TomTom berechnet und angezeigt, aber mit der Höhenberechnung (und vor allem diesem "Verhaken") war ichgar nicht zufrieden... :(

  • Du hast die Antwort gleich mitgeliefert. Deine Maus hat diese Daten geschickt. ???

  • Zitat

    Original von SupervisionCam
    Du hast die Antwort gleich mitgeliefert. Deine Maus hat diese Daten geschickt. ???



    Berechnet denn die Maus die Höhe?



    Hast du bitte mal einen Link, in dem der Aufbau des NMEA-Protokolls erläutert wird? (Ich programmiere auch so einiges, bis jetzt aber nicht am PPC...)


    Vielen Dank SVC!

    Einmal editiert, zuletzt von freak1001 ()


  • Hallo,


    schau mal --> HIER nach


  • FirstStep.

  • Okay, es ist also die GPS-Maus.


    Ist das normal, dass so ein Teil bei 7 SV's ab und zu eine völlig falsche Höhe berechnet oder ist das schon ein Reklamationsgrund?


    $GPGGA,151729.951,5110.6139,N,01245.6059,E,1,07,01.2,24.0,M,44.1,M,,*5B
    $GPGGA,151734.950,5110.6748,N,01245.6225,E,1,07,01.2,22.9,M,44.1,M,,*50
    $GPGGA,151740.948,5110.7382,N,01245.6401,E,1,07,01.2,22.2,M,44.1,M,,*52
    .
    .
    .
    $GPGGA,151843.685,5111.0113,N,01245.5735,E,1,06,01.5,27.0,M,44.1,M,,*5A
    $GPGGA,151848.684,5111.0113,N,01245.5735,E,1,04,04.9,27.6,M,44.1,M,,*5D
    $GPGGA,151853.683,5110.9922,N,01245.5810,E,1,07,01.3,163.3,M,44.1,M,,*62
    $GPGGA,151858.681,5110.9928,N,01245.5814,E,1,07,01.3,162.9,M,44.1,M,,*6E

    Einmal editiert, zuletzt von freak1001 ()


  • Jaein.


    Das läßt sich nur beurteilen, wenn Du das gesamte log postest, muß aber GSV enthalten.


    1. kann sich die Anzahl sat in use schon mal schnell ändern.
    2. schau Dir bei kowoma die Art der Standortbestimmung an. Bleiben wir bei der Ebene, wenn die sat in Linie stehen, ist eine Standortbestimmung nicht möglich, der HDOP-Wert geht in Richtung 50. Wie die Konstellation bei der Höhenberechnung aussieht, ja, darüber habe ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht. Es ist aber eine Erfahrungssache, dass die Höhe sehr viel ungenauer ist als die Koordinaten der Ebene.

  • @ karomue


    Ich habe als Vermessungsingenieur seit über 10 Jahren mit Trimble-GPS-Technik zu tun. Daher weiß ich auch, was ein schlechter HDOP-Wert bedeutet und wie er zustande kommt. ;)


    Wenn ich mir aber die obigen Werte anschaue, ist dort noch kein unbrauchbarer HDOP abzulesen (auch 4.9 ist noch erträglich). (In der Vermessung misst man ab DOP-Werten von 6 nicht mehr.)


    Insofern frage ich mich, ob die Maus nicht doch 'ne Macke hat...


    Aber ich werde bei meiner nächsten Tour mal ein gründliches LOG-File aufzeichnen.


  • Hallo,


    interessant, ich hätte die Grenze auf Grund von log-Auswertungen bei 2 angesiedelt.


    Und in Deinen GGA -Zeilen ist der HDOP ja nicht drin, ich wusste ihn also nicht.

  • @freak1001:


    Falls Du es noch nicht bemerkt hast: Glopus zeichnet per defaut nur GGA auf. Es ist für unsere Maus-Profis aber wichtig alle Protokolle zu sehen. Du solltest daher unter Glopus/Datenquelle bei vorhandenem Signal das Häkchen bei allen Protokollen setzt und auch bei Intervall "immer" einstellen.

  • @ SVC


    Das werde ich machen! Danke für den Tip!


    Der Tip mit den Häkchen (statt Kreuzeln) war gut, darauf wäre ich sonst nicht gekommen...

    Einmal editiert, zuletzt von freak1001 ()

  • Zitat

    Original von karomue


    Hallo,


    interessant, ich hätte die Grenze auf Grund von log-Auswertungen bei 2 angesiedelt...



    Die Trimble-Empfänger (kosten ca. 20.000 US $) zeigen natürlich auch permanent die DOP-Werte an. Interessanter ist dort aber eher der PDOP, weil für hochgenaue Messungen ja bekannterweise eine Basisstation UND (mindestens) ein Rover läuft. Es wird ja die "Basislinie" zwischen Basis- bzw. Referenzstation und den Rovern auf wenige mm (!!!) genau bestimmt - und das bei "Strecken " bis zu 20 km...
    Da ich aber für genaue Messungen immer das sog. Postprocessing nutze (also die Berechnung danach), ist im Feld der DOP-Wert eine extrem wichtige (und praktisch einzige) Aussage zur Qualität der Messungen.
    Alles, was DOP-Werte von max. <= 6 hat, lässt sich i.a. problemlos prozessieren.


    So, das sollen mal eim paar Aussagen vom Praktiker gewesen sein. ;)