Hallo alle zusammen!
Da ich vor kurzem den kleinen Erfahrungsbericht gelesen habe, wollte ich dem Beispiel folgen und euch auch an meinen Praxiserfahrungen teilhaben lassen.
Am 06.08. startete unser Sommerurlaub. Mit Ehefrau, Schwägerin und zwei Kleinkindern von Leichlingen (bei Köln) auf nach Ingolstadt um am nächsten Tag über München und anschließend nach Süd-Tirol zu gelangen.
Da ich am Freitag noch arbeiten musste, brachen wir gegen 17:30Uhr auf. Da dies das zweite Ferienwochenende in Bayern war und an solchen Tagen in den Ballungszentren eh immer viel los ist, wahr ich auf einiges gefaßt und wurde auch nicht enttäucht.
Erste Berechnung von TomTomTraffic gab die übliche Strecke über die A3 bis Nürnberg und anschließend über die A9 nach Ingolstadt an. Vorausichtliche Verzögerung 3-4h. Es gab Staus um Köln, um Frankfurt, um Würzburg und zwischen Nürnberg und Ingolstadt. Die normale Strecke ist 525km und wenn man an einem normalen Wochenende fährt benötigt man 5 1/2 bis 6h. Nachdem ich dann auf Verkehrsverz. minimieren gegangen bin belief sich die errechnete Fahrtzeit auf 6h und 530km. In der Endabrechnung blieben aber reine Fahrtzeit (ohne Pausen) 5h übrig und das obwohl ich die letzten 130km über Bundes- und Landstraßen geführt wurde. Wir haben keinen einzigen Stau gesehen und haben die neue Strecke absofort als unsere neue Lieblingsroute erkoren.
Den Stau vor Köln umfuhren wir über die A1 und wurden hinter Köln wieder auf die A3 zurückgeführt. Die Staus bei Frankfurt, mittlerweile auch Aschaffenburg, Würzburg und hinter Nürnberg umfuhren wir ab Frankfurt über die A67 und anschließend die A6.
Schlußfazit der ersten Etappe, kein Streß, kein Stau und keine Riesenumleitung.
Am nächsten Tag ging es weiter nach München wir kurz bei Freunden reinschauen wollten. Bereits um neun Uhr war der Stau auf der A9 bei sagenhaften 10km angelangt und als wir um 11Uhr starteten war er schon bei 17km laut TTT und der Verkehrsfunk bestätigte wie am Vortag auch diese Angabe. Auch diesmal lies uns TT nicht im Stich. Ab Pfaffenhofen verließen wir die A9 und hatten wieder keinen einzigen Stau. Zu den km Zahlen kann ich hier leider keine Angaben machen, da ich mir nicht die Zahlen notierte wie groß die ursprüngliche Route war und wie weit er uns drum herum geführt hat. Zwischen durch war dann noch eine Straße wg. eines Unfalls gesperrt und die Dame der Feuerwehr bat uns doch allen ernstes die letzten dreißig km zurück zur Autobahn zu fahren. Wir sind das umgangen, indem wir einfach den nächsten km in TT sperren ließen. TT lotste uns dann über einen Feldweg mitten durch einen Wald und wir hatten schon die Befürchtung am Ende wäre eine verschlossene Schranke und der Weg wäre nur für Forstarbeiter erlaubt. Aber die Sorge war unberechtigt. Alles lief glatt. Nach 1,5km Umweg und nicht nach 30km Rückfahrt waren wir wieder auf unsere geplanten Route und kamen gut in München an. Genauso weiter ging es dann am Nachmittag bis zu Grenze. Kein Stau/kein Steß und kaum Zeitverlust.
Fazit: Da auch die Rückreise am 26.08. diesmal auf direkten Weg vom Grenzübergang bei Füssen über Ulm und Worms keinen negativen Erkenntnisse brachte (trotz etlicher Staus auf der Strecke) habe ich nach meinem Urlaub direkt das Jahresabo geordert.
P.S. Auch mit den Europa-Karten kamen wir in Östereich und anschließend in Rom super zurecht. Wobei man sagen muss, das die Römer einen furchtbaren Fahrstil haben. Verkehrsregeln oder das einhalten von Spuren kennen die überhaupt nicht.