Habe heute V3.1A auf 2910 (7200) im Fahrbetrieb erprobt ... und bin immer noch unschlüssig. Doch der Reihe nach.
Programmstart und Routenberechnung (23km, Soest-Arnsberg) verliefen reibungslos und in annehmbarer Zeit. Bin dann schon nach wenigen Minuten bewußt von der Route abgewichen: Rerouting kam innerhalb weniger Sekunden. Den Vorgang noch 2-3 mal wiederholt mit demselben Ergebnis: Begeisterung macht sich breit.
Nach etwa 30 min das Schiff gewendet und Soest angesteuert. Berechnungszeit etwas lang. Auf der Rückfahrt wieder vom Kurs abgewichen:
- Positionsanzeige hinkt deutlich nach
- Re-Routing dauert länger.
Bei der Einfahrt nach Soest (hat mehrere Umfahrungsringe und diverse radiale Ein-Ausfallstraßen) bewußt den Ring entgegen der vorgeschlagenen Richtung befahren: OOOh jeeeeh, totale Funkstille für >60s. Als die Dame wieder zu Atem kam, war ich natürlich an der von ihr vorgeschlagenen Radialspeiche bereits vorbe; Resultat: Laaanges Schweigen
Das wiederholte sich so einige Male und ich wäre wahrscheinlich immer noch in der Umlaufbahn, wenn ich nicht selbst eine Radialspeiche gewählt hätte. Dort war die Dame dann schlußendlich wieder bei mir.
FAZIT:
In fremder Umgebung wäre ich aufgeschmissen gewesen. Das beobachtete Verhalten kann m.E. durch Ansammlung von Datenmüll bzw. nicht abgearbeiteten ereignisgesteuerten Routinen verursacht werden, was in knappem Daten- bzw. Progammspeicher resultiert.
2 Ursachen kommen in Frage:
- Ansammlung allein über die Laufzeit (auch ohne Re-Routing)
- Ansammlung verursacht durch die wiederholten Re-Routing Anforderungen.
Falls die Laufzeit allein zu den Problemen führt, ist das System auf 2910/7200 unbrauchbar. Ansonsten müßte man sich eben bemühen, nicht zu häufig von der vorgeschlagenen Route abzuweichen. Ich werde Morgen nochmal gesittet zur Arbeit fahren und alles tun, was das Navi mir sagt. Mal sehen, ob es dann nicht mehr hinterher hinkt.
Im übrigen ist mein liebstes Vorurteil über "die Frau an sich" wieder mal bestätigt worden. "Uschi" hat auf der Fahrt mindestens 2-mal links und rechts verwechselt. Da fühlt man sich ja gleich wie zu Hause.