Etwas (nicht nur) für unsere Biker

  • Was sich zunächst liest wie die Sensationshascherei einer extremen Bikerlady, wird bald zu einem nachdenklich stimmenden Bericht einer Betroffenen über einen vergessenen Teil der Welt.


    In der "Toten Zone" garantiert keine Navigation.


    Gruß
    arthur



    HIER

  • Zitat

    eine der erschütternsten Fotoreportagen im ganzen World Wide Web



    Inzwischen hat Elena mit ihrem einmaligen Bericht auch die Aufmerksamkeit der [url=http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,293656,00.html]SPIEGEL-Redaktion [/url] gefunden.


    Gruß
    arthur

  • Ich finde nur die Begründung abartig, warum sie überhaupt dorthinfährt: "Why my favorite? Because one can take long rides without encountering a single car or living soul."

  • Zitat

    Original von arthur
    In der "Toten Zone" garantiert keine Navigation.


    Hi,


    so bedrückend der Bericht auch ist, warum sollte dort keine Navi funktionieren ? Wäre mir neu, dass radioaktive Strahlung einen Einfluss auf die Sat-Signale hätte. Ich würde allerdings nicht mit Bike und Navi in der Gegend herumdüsen - ist doch alles hinterher hochgradig komtaminiert und sollte am besten auf einem der dortigen Schrottplätze stehengelassen werden !

  • @Eichsi
    @Dali



    Ja, das war mißverständlich ausgedrückt.


    Ich meinte eher, daß wir mit unseren Programmen dort nicht viel ausrichten können.


    Einen Fix bekommt man in der Toten Zone, das glaube ich auch.


    Allein mit sich und seiner Maschine - in einer Landschaft, wo niemand fährt. Als Motorradfahrer habe ich oft von solchen Expeditionen geträumt. Jetzt wäre mir das auch zu gefährlich.


    Andererseits schreibt Elena ja auch, daß bei der Ausfahrt die Aktivität an der Maschine gemessen wird, und daß bei Überschreiten eines Grenzwertes eine üble Chemie über die Maschine gespritzt wird, die die Maschine auffrißt.


    Da die Kawa noch ziemlich gut aussieht, scheint das nicht oft passiert zu sein.


    Gruß
    arthur

  • Und wie will sich Elena dann verhalten? Was sie da betreibt ist bewußtes Bungeejumping mit einem angerissenem Seil.

  • Zitat

    Original von Dali
    Und wie will sich Elena dann verhalten? Was sie da betreibt ist bewußtes Bungeejumping mit einem angerissenem Seil.


    Ist schon möglich, dass sie "Bungeejumping mit einem angerissenen Seil" betreibt.
    Aber ich glaube, dass das nichts anderes ist, als eine eigene Art der Bewältigung mit der dort vorhandenen Situation...
    Wenn man tagtäglich mit der Katastrophe konfrontiert ist, dann muss man das irgendwie bewältigen und verarbeiten, ansonsten dreht man wahrschinlich irgendwann durch.


    Ich finde das Mädl' faszinierend und finde das was sie macht beeindruckend.
    Beschreibungen wie (sinngemäß) "Touristen verlassen die Stadt nach max. 15 Minuten, weil sie die unendliche Stille nicht mehr ertragen" machen mich sehr nachdenklich.


    NorthPole

  • Ich bin da irgendwie sehr gespalten. Einerseits finde ich es wichtig, dass solche Katastrophen auch dokumentiert werden, damit nicht irgendwann Leute kommen und erklären, das ganze wäre nur ein gigantischer PR-Gag gewesen um internationale Hilfsgelder einzustreichen (was das Dritte Reich gemacht hat, wird ja leider auch von einigen bestritten), andererseits sehe ich die Gefahr in Nachahmern, die durch diesen Bericht den Eindruck erhalten, dass das ganze ja doch nicht so gefährlich zu sein scheint. Aber jedem Strahlenschutzbeauftragten stehen bei solchen Berichtet sicherlich die Haare zu Berge.