FreshMaps Verlängerung zum ermäßigten Preis?

  • Bei mir läuft im April beim FreshMaps Abo aus. Da stellt sich die Frage, ob der Preis von 90 € für eine zweijährige Verlängerung angemessen ist. Ich denke nicht! Bedenkt man, dass bereits für wenig mehr als 100 € ein neues Gerät angeboten wird, dass technisch auf dem neuesten Stand ist (einschl. eines neuen 2 jährigen Abo für 20 €).


    Navigon sollte darüber nachdenken, diese Kunden "bei der Stange" zu halten mit einem attraktiven FreshMaps-Verlängerungspreis. Hab auch bereits darüber nachgedacht, den Hersteller zu wechseln.


    Wie denkt Ihr darüber? ?(


    Grüße aus dem Münsterland


    Cerberus

  • Hallo Cerberus,


    über die Preisgestaltungspolitik von Unternehmen lässt sich grundsätzlich herrlich diskutieren, ändert aber meist nichts an den Tatsachen.


    Die Preise sind einem vor dem Kauf bekannt und sollten bei der Kaufentscheidung sicherlich mit herangezogen werden. Ist einem dann das Gesamtpaket zu teuer, nimmt man ein preisgünstigeres Alternativprodukt.
    Ähnliches sieht man auch bei Druckern, der Anschaffungspreis ist sehr gering, die Folgekosten variieren doch erheblich aufgrund der Druckpatronenkosten.

  • Bei mir läuft im April beim FreshMaps Abo aus. Da stellt sich die Frage, ob der Preis von 90 € für eine zweijährige Verlängerung angemessen ist. Ich denke nicht! Bedenkt man, dass bereits für wenig mehr als 100 € ein neues Gerät angeboten wird, dass technisch auf dem neuesten Stand ist (einschl. eines neuen 2 jährigen Abo für 20 €).



    Bei dieser Preisklasse stimme ich dir zu.
    Bei Geräten die ein vielfaches kosten,da sieht die Sache schon anders aus.

  • Ich bin in ähnlicher Situation.
    Lt. Homepage kostet ein 24 Mon Abo 99 Euro und nicht 90 Euro.
    Bis April bekommen wir auf jeden Fall noch mindestens ein Update.
    Danach werde ich erst einmal abwarten.
    Vielleicht kommt ja noch ein günstiges Verlängerungs-Angebot für uns.
    Falls nicht, wird auf die Dauer ein neues Navi fällig, ev. auch mal von einem anderen Hersteller. Bin allerdings mit dem Max ausgesprochen zufrieden, die neuen scheinen aber nicht unbedingt besser zu sein.

  • So 80 bis 100.- Euro für ein 2-jähriges Kartenupdate für ein "Alt"-Gerät ist derzeit durchaus marktüblich, ich bin aber auch gespannt, was sich da noch tut, nachdem Garmin schon "Lifetime"-Updates für Karten bietet und TomTom in den USA damit nachgezogen hat.

    Kaum bist mal kurz weg sieht alles gleich ganz anders aus ??

  • Muss man immer vierteljährliches Abo haben. Früher, als Karten teuerer waren, hat man das auch nur jährlich oder 2-jährlich gemacht. Es wird ja auch nicht immer besser, es gibt Dinge die verbessert werden und es kommen neue Fehler rein. Insbesondere in Deutschland sollte man sich wirklich fragen, ob dass notwendig ist.
    Mein Abo läuft Mai aus. Ich werde dann mit dem aktuellen Stand erstmal weiterfahren.
    Gegenenfalls hole ich mir dann aber direkt ein neues Gerät.


    Gruss

  • prinzipiell ist es egal ob es sich um ein älteres oder neueres Gerät handelt, wie jeder Navi-Hersteller wird nach Preisklassen das Kartenupdate gehandelt


    • günstige Geräte = kein FreshMaps-Rabatt (z.B. Starter/11xx/12xx/13xx/14xx/Primo)
    • mittelpreisige Geräte = 80% FreshMaps-Rabatt (z.B. 24xx/33xx/43xx)
    • hochpreisige Geräte = 100% FreshMaps-Rabatt (z.B. 84xx)

    Ob man es nun gut findet oder nicht, fakt ist, dass allein die Lizenzgebühren für das Kartenmaterial horrend sind. Dazu kommen dann noch die Kosten, die durch das umschreiben auf die jeweiligen Gerätetypen entstehen.


    2. Fakt: Jeder Navigationsgerätehersteller möchte seine neuen Geräte verkaufen und nicht noch 10 Jahre alte Geräte mit Kartenmaterial ausstaffieren. Ausserdem wollen viele Kunde eh die neueste Technik. Lassen wir uns also überraschen, was die Cebit2010 so bringen wird.

  • Ich gebe zu, wir sind mittlerweile verwöhnt von den Kartenupdates und deren Preisen.
    Ich habe noch ein altes Medion-Gerät, das mittlerweile von meiner Frau verwendet wird, zu dem nie ein Kartenupdate angeboten wurde. Auch mit diesem Gerät findet man in der Regel sein Ziel.
    Ich habe in meinem kleinen Audi ein fest eingebautes Navi mit rudimentären Funktionen. Ein einmaliges Kartenupdate ist eine CD und kostet über 100 Euro, beinhaltet dabei nur Deutschland.
    Andererseits schreitet natürlich die Entwicklung voran und die Konkurrenz ist groß, mittlerweile findet sich ja fast in jedem PKW ein Navi. Den Ansatz von Garmin mit den "lebenslangen" Updates finde ich interessant, da scheint mir auch der Preis fair zu sein. Allerdings gibt es nur eine maximale Zeitspanne von 30 Jahren und keine Mindest-Zeit in den Bedingungen

  • Man sollte bei der Argumentation mit "Lifetime" und "30 Jahre" nie aus dem Blick verlieren, dass damit die Lifetime des Geräts gemeint ist und sich auch dadurch eben die 30-Jahre-Regel aushebeln lässt laut AGBs.



    Sprich: Gefällt es dem jeweiligen Anbieter, bspw. in einem Jahr den Support für das entsprechende Gerät einzustellen, ist es damit für den Anbieter per definitionem "tot" und man kann sich seine 30 jahre bzw. lifetime in den Poppes stecken.



    LG


    Ostfried

  • Sprich: Gefällt es dem jeweiligen Anbieter, bspw. in einem Jahr den Support für das entsprechende Gerät einzustellen, ist es damit für den Anbieter per definitionem "tot" und man kann sich seine 30 jahre bzw. lifetime in den Poppes stecken.


    theoretisch möglicherweise über die AGB so machbar, aber ob das im ernstfall gerichtsfest ist, würde man dann ggfs. sehen. und ich stelle die frage in den raum, ob das ansatz der hersteller ist. hier dürfte ja eine mischkalkulation zugrunde liegen die davon ausgeht, dass nur ein bestimmter teil der käufer die geräte sehr lange nutzt (>5 jahre), andere wiederrum sehr viel kürzer (2 jahre sowas). ich denke, kein hersteller geht per definition davon aus, dass ein er noch in 30 jahren für einen typ karten liefern muss.


    wobei ich dir recht gebe, wenn das technische konstrukt so wie bei navigon ist, dass für jede MN-version die karten adaptiert werden müssen, es für einen hersteller kritisch sein wird, wenn sehr wenige geräte eines SW-standes sehr lange betrieben werden.

    Manche bringen Freude, wohin auch immer sie gehen. Andere, wann auch immer sie gehen.


  • theoretisch möglicherweise über die AGB so machbar, aber ob das im ernstfall gerichtsfest ist, würde man dann ggfs. sehen.


    Oh, nicht nur in den AGBs versteckt, sondern ganz offiziell als Produktinfo auf der nüMap lifetime - Seite von Garmin zu finden, vgl. dieses Zitat:


    * Berechtigt den Nutzer, zu jährlich bis zu vier Updates des Kartenmaterials solange er sein Navigationsgerät in Gebrauch hat oder Garmin Kartenupdates für dieses Datenformat anbietet, je nach dem was zuerst eintritt, längstens jedoch für die Dauer von dreißig Jahren.



    Damit ist das von mir beschriebene worst-case-Szenario rein rechtlich meines Erachtens fest wie Beton.


    Und Garmin wird nicht blöd sein, die lassen sich das in 2 - max. 3 Jahren wieder neu versilbern, da mach ich ne Wette. Warum auch nicht, wo doch der 2-Jahres-Rhythmus bei der Konkurrenz noch gängig ist...

  • Man sollte bei der Argumentation mit "Lifetime" und "30 Jahre" nie aus dem Blick verlieren, dass damit die Lifetime des Geräts gemeint ist und sich auch dadurch eben die 30-Jahre-Regel aushebeln lässt laut AGBs.

    nur so zur Info: man darf nach deutschem Recht keine Garantie über 30 Jahre geben wg. § 202 II BGB:
    § 202 [1] Unzulässigkeit von Vereinbarungen über die Verjährung


    (1) Die Verjährung kann bei Haftung wegen Vorsatzes nicht im Voraus durch Rechtsgeschäft erleichtert werden.
    (2) Die Verjährung kann durch Rechtsgeschäft nicht über eine Verjährungsfrist von 30 Jahren ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn hinaus erschwert werden.