Unterschiede Becker DTM 7913, 6809, 6810 ?

  • Halo Leute,


    ich habe mich hier gerade angemeldet, weil ich auf der Suche nach technischen Informationen für meine Becker-Navis bin.


    In meinem Chrysler Crossfire ist ein DTM Highspeed 6809 eingebaut; daneben habe ich noch ein 6810 und ein 7913, die ich in zwei anderen Fahrzeugen (Honda CRX) einsetzen will. Nun habe ich festgestellt, daß das Navi im Crossfire (6809) offenbar nicht bei jedem Neustart des Fahrzeugs (Zündung aus) das Einlegen der CD verlangt, sondern offenbar ein paar Ziele im Speicher behalten hat. Dagegen ist das Einlegen der CD bei den Modellen 7913 und 6810 jedesmal erforderlich. Liegt das nun an spezifischen Modell - oder gibt es da einen technischen Kniff? Das Einlegen der CD (und damit verbundene Entnehmen der Musik-CD) ist nämlich ziemlich nervig.


    Mit erwartungsvollen GRüßen aus dem Taunus


    Tripower

  • Die Geräte unterscheiden sich nur in der Bedienteilkappe ( Beleuchtung und Schriftzug ) und in der Gerätesoftware.
    Die Navigation CD muss normal nur eingelegt werden, wenn man eine Zielführung startet (wenn der Zielort nicht im internen Speicher ist)


    Beim start eines Autos mit schwacher Batterie oder evt. einem Dieslfahrzeug kann es passieren, daß gerade im Winter die Boardspannung
    beim starten des Fahrzeugs unter 7 V fällt bei ungefähr 7,2 Volt machen die Becker Geräte einen Reset, was bedeutet das die Navigation-CD
    neu eingelgt werden muss und die eine eventuell aktive Zielführung abgebrochen wird !


    Ins Servicemenü gelangst du mit Taste NAV + Stationstaste 10 irgenwo in einem Untermenü versteckt sich der Fehlerspeicher
    (wenn ich es recht in erinnerung hat muss men der Versionsinfo die Taste 1 oder 10 drücken )
    Achtung der Fehlerspeicher wird nach einem Reset gelöscht ...... wird dir also nichts bringen in dem Speicher wird auch angezeigt welche
    die jemals Höchste und Niedrigeste Spannung war.


    MfG
    MK

  • Angeblich gäbe es die Möglichkeit, mit einem Kondensator und einer Diode(?) so eine Art "Spannungspuffer" zu installieren, der das Problem löst. Kann mir das jemand so näher beschreiben, daß ich es meinem Elektriker vorlegen kann - und er mir die Installation macht? Ich selbst habe leider von Elektrik und Elektronik keine Ahnung (aber wenn mal jemand von Euch einen Juristen braucht ...).


    Grüße aus dem Taunus


    Tripower

  • Tach auch,


    ja man kann mit einem Kondensator die Spannung stützen. Die Berechnung der nötigen Kapazität ist recht einfach:
    Die Spannung soll beim Starten von 12 Volt auf nicht weniger als 10 Volt zusammen brechen. Das heißt 2 V sollen gespeichert werden bei einer Stromaufnahme von 1,5A und das für bis zu 3 Sekunden. Daraus ergibt sich eine Ladung von 4,5C und eine nötige Kapazität von gut 2 Farad. Ein solcher Akku hat etwa die halbe Größe eines Schuhkartons.... :)


    Worauf will der Mann hinaus? Will er mit Wissen angeben? Nein!


    Ich möchte nur klar machen, dass der Tipp mit dem Kondensator im Prinzip richtig ist, aber praktisch nur schwer umzusetzen. Wesentlich besser ist ein kleiner Akku (hier ein Beispiel bei reichelt.de).


    Mit einer Diode trennt man dann noch den Akku von der Bordstromversorgung, damit beim Starten der kleine Akku nicht entladen wird, und schon hat man eine "unterbrechungsfreie Stromversorgung".

  • Schonmal die Autobatterie überprüft ?
    Eventuell ist die auch nur mittlerweile altersschwach.


    MfG
    MK

  • Die Batterie ist o.k.!


    Das mit der "Sperr-Diode" und dem Kondensator (4,7 mF?) habe ich hier irgendwo gelesen, leider finde ich den Beitrag nicht mehr. Da hatte jemand dasselbe Problem wie ich und hat es eben mit besagter "Sperr-Diode" und dem Kondensator gelöst. Da stand aber nooch irgendwas von "richtigherum Einbauen" und noch ein paar andere Punkte, die es zu beachten galt. Da ich selbst von Elektrinic überhaupt keine Ahnung habe, suche ich nun detailliertere Angaben, um Sie meinem Kfz-Elektriker weitergeben zu können.


    Grüße aus dem Taunus


    Tripower

  • Ich möchte mir jetzt nicht extra ein Programm herunter laden, um eine Schaltung zu malen. Für einen guten Kfz-Elektriker sollte es aber überhaupt kein Problem sein. Den Link zum Akku hast Du ja schon. Bei reichelt gibt es auch passende Dioden . Wichtig ist der maximal zulässige Durchgangsstrom, er sollte mindestens 5A betragen.


    Der Nachrüstakku wird einfach in der Nähe des Radios parallel zur Fahrzeugbatterie geschaltet. Die Diode kommt in Reihe zwischen beide Batterien - mit Durchlassrichtung zum Nachrüstakku.