Hallo Zusammen,
ich habe mir den WSG-1000 zugelegt um spontan gefahrene Touren für die Nachwelt
zur Verfügung zu stellen.
Die Touren sollten in einem vernünftigen Format für den Routeconverter zur Verfügung gestellt werden damit sie auf den verscheidenen Navis laufen.
Wie geht ihr da vor? Speichern in .gpx oder anderen Formaten bringen immer zu viele Punkte. Oder kann man den WSG-1000 so einstellen das er nur alle 10min einen Punkt aufzeichnet.
Helft mir bitte ![]()
Gruß Bodo
-
-
Da gibt es zwei Ansätze.
Einmal kann man beim WSG-1000 das Logintervall vielseitig einstellen. Besser als fix all 10 Minuten (was ich für sehr grob halte) sind geschwindigkeitsabhängige Einstellungen, oder solche die sich an der Richtungsänderung orientieren. Solche Einstellungen lassen sich über TimeMachineX oder (noch besser) über AVGPS machen.
AVGPS bietet darüber hinaus die Möglichkeit einen Log mittels eines sogenannten "Douglas Peucker Filters" auszudünnen. Das dient genau für den von dir gewünschten Zweck und lässt nur Trackpunkte übrig, die signifikant für die Beschreibung der Route sind. Wenn du also lange schnurgeradeaus gefahren bist, werden nur sehr wenige Punkte belassen (im Idealfall gerade mal 2 Stück), wenn's kurvenreich war verbleiben viele Trackpunkte.
Mein Tipp: Lade dir mal AVGPS herunter und schau dir da an, was sich unter "GPS Gerät / Wintec Funktionen / Benutzerlogeinstellungen" sowie unter "Bearbeiten / Finden-Auswählen / Douglas Peucker Filter" so alles machen lässt. Ich persönlich würde eher viele Punkte mitloggen lassen und dann später filtern. Nicht aufgenommene Logpunkte lassen sich nämlich so schlecht im nachhinein hinzufügen, löschen ist da allemal einfacher. Mein Tipp: Loggen bei Winkeländerungen >6° oder Loggen alle 5 Sekunden haben sich bei mir für typischen Fußgänger- / Fahrrad- und Autogeschwindigkeiten bewährt. Wobei das Loggen alle 5 Sekunden den Vorteil hat, auch ein vernünftiges Geschwindigkeit- und Höhenprofil zu liefern.
Gruß
FRAC
-
Ich weiß nicht, ob des diese Einstellung bei der WSG gibt. Aber ich habe mit dem Loggen alle 10 Meter ganz gute Erfahrungen gemacht.
Winkeländerungen oder ähnliches bietet die iblue 747a+ leider nicht an aber mit allen 10 Meter bin ich eigentlich auch ganz zufrieden.
Bei Bewegungen auf engem Raum ist der Track natürlich nicht so genau aber für normale Anwendungen wird der Track alle 10 Meter doch relativ präzise abgebildet und die Trackpunkte halten sich auch in Grenzen.
Gruß Carsten
-
Das kann man auch beim WSG-1000 Einstellen. Nur - ab 36 km/h funktioniert das nicht mehr, weil der WSG-1000 maximal einen Punkt pro Sekunde speichern kann, jenseits von 36 km/h man ab für 10 m weniger als eine Sekunde braucht. Da hagelt es die Logpunkte regelrecht ;). Die Anfrage war je, wie man mit weniger Logpunkten noch einen brauchbaren Track aufgezeichnet bekommt.
Gruß
FRAC
-
Zitat
Original von FRAC
Nur - ab 36 km/h funktioniert das nicht mehr, weil der WSG-1000 maximal einen Punkt pro Sekunde speichern kann, jenseits von 36 km/h man ab für 10 m weniger als eine Sekunde braucht. Da hagelt es die Logpunkte regelrecht ;). Die Anfrage war je, wie man mit weniger Logpunkten noch einen brauchbaren Track aufgezeichnet bekommt.
Ich hoffe ich stehe jetzt nicht auf dem Schlauch.
Aber wieso hagelt es dann Logpunkte ? Ich habe Gerade wegen diesem Effekt diese Einstellung gewählt, weil die meisten Logger ab einer bestimmten Geschwindigkeit nur einen Logpunkt pro Sek. setzen können.So bekommt man bei langsamen Tempo nur wenige und trotzdem rel. präzise Logpunkte und bei höheren Geschwindigkeiten ungefähr einen Logpunkt pro Sek. Das finde ich in Ordnung. Einen Logpunkt pro Sek. wollte ich ohnehin setzen. Aufgrund meiner 3 Hz Einstellung ist das aber nicht so einfach.
Wenn die WSG eine Einstellung hat, wie man es noch besser an den eigenen Bedarf anpassen kann, dann umso besser.
Gruß Carsten
P.S.: Außerdem vermute ich, dass Bodo keinen Logpunkt alle 10 min sondern alle 10 Meter meinte ? Oder sehe ich das falsch ? Alle 10 min braucht man eigentlich keinen Track mehr aufzuzeichnen, es sei denn, man hat extreme Platzprobleme und braucht nur eine grobe Richtungsentwicklung (z.B. Flugzeug, Schiff , usw.)
-
super, danke für die info. ich werde es bei nächster gelegenheit ausprobieren.
gruß bodo -
Alle Sekunde ein Logpunkt heißt bei einer Kapazität von ca. 130.000 Punkten das der Logger nach 36 Stunden voll ist. Kein Problem bei Tagesausflügen, wenn man regelmäßig den Logger auslesen kann. Aber ungünstig, wenn man z.B. während eines 3 wöchigen Urlaubs 6 Stunden am Tag den Logger mitlaufen lässt. Dann wäre nach 6 Tagen der Logger voll - und für den Rest des Urlaubs kein Speicher mehr frei.
Bei einem Logpunkt alle 5 Sekunden reicht der Speicher entsprechend länger, und man erlebt keine bösen Überraschungen, da der Speicherverbrauch pro Zeit ja konstant ist. Zudem passt sich der Logpunktabstand für meinen Geschmack ganz gut der Geschwindigkeit an, da ich bei langsamer Geschwindigkeit eine höhere Auflösung bevorzuge als bei hohen. Ein Punkt alle 5 Sekunde bedeute Logpunktabstände von 7 m bei 5 km/h (Wanderer), 21 m bei 15 km/h (Radfahrer), 70 m bei 50 km/h (Auto in der Stadt), 140 m bei 100 km/h (Autobahn oder Zug), 1111 m bei 800 km/h (Flugzeug). Wobei ich bei Flugzeuggeschwindigkeiten die Logintervalle sogar bis auf 20 Sekunden hochschraube, was sich beim WSG 1000 sehr schön einstellen lässt.
Für Fußgängergeschwindigkeiten machen 5 Sekunden oder 10 Meter übrigens keinen großen Unterschied, da treffen wir uns wieder :)!
Letztendlich hängt das vom Anwendungsfall und dem persönlichen Geschmack ab. Man sollte halt nur drauf achten, das der vorhandene Logspeicher ausreicht. Eine Sorge, die man bei Loggern mit Speicherkarte nicht zu haben braucht, aber das bieten ja weder der WSG-1000 noch der iblue 747a+.
Tipp an Bodo 99: Der WSG-1000 hat ja einige voreingestellte Logmodi (Lauf-, Rad- und Automodus). Die sind aber eher für Taiwan gemacht als für Deutschland. Im Automodus wird z.B. nur bei Richtungsänderungen > 10° geloggt - bei langgezogenen Autobahnkurven gibt es da schöne "Abkürzungen" quer durch die Landschaft. Häufig wird auch bei Geschwindigkeiten > 120 km/h nicht mehr geloggt - wozu auch immer das gut sein soll. Meine Empfehlung ist der "Nutzermodus", nachdem man sich dafür dem eigene Bedarf entsprechende Parameter eingestellt hat.
Gruß
FRAC
-
Zitat
Original von FRAC
Alle Sekunde ein Logpunkt heißt bei einer Kapazität von ca. 130.000 Punkten das der Logger nach 36 Stunden voll ist.
Auf ähnliche Werte bin ich auch gekommen.ZitatKein Problem bei Tagesausflügen, wenn man regelmäßig den Logger auslesen kann. Aber ungünstig, wenn man z.B. während eines 3 wöchigen Urlaubs 6 Stunden am Tag den Logger mitlaufen lässt. Dann wäre nach 6 Tagen der Logger voll - und für den Rest des Urlaubs kein Speicher mehr frei.
Das ist tatsächlich ein Problem. Zumal ich gesehen habe, dass ich inzwischen gerne die vollen Werte für Sats, Azimuth, SNR, HDOP, usw. mitloggen möchte. Die Qualität des Signals ist schon manchmal sehr interessant. Dadurch reduzieren sich leider meine Logpunkte aber auf ca. 26 tsd. (von ca. 125 tsd.)ZitatBei einem Logpunkt alle 5 Sekunden reicht der Speicher entsprechend länger, und man erlebt keine bösen Überraschungen, da der Speicherverbrauch pro Zeit ja konstant ist. Zudem passt sich der Logpunktabstand für meinen Geschmack ganz gut der Geschwindigkeit an, da ich bei langsamer Geschwindigkeit eine höhere Auflösung bevorzuge als bei hohen. Ein Punkt alle 5 Sekunde bedeute Logpunktabstände von 7 m bei 5 km/h (Wanderer), 21 m bei 15 km/h (Radfahrer), 70 m bei 50 km/h (Auto in der Stadt), 140 m bei 100 km/h (Autobahn oder Zug), 1111 m bei 800 km/h (Flugzeug). Wobei ich bei Flugzeuggeschwindigkeiten die Logintervalle sogar bis auf 20 Sekunden hochschraube, was sich beim WSG 1000 sehr schön einstellen lässt.
So habe ich das bisher noch gar nicht gesehen. Ich dachte, dass der Track bei 5 Sek. zu ungenau wird. Muß ich mir mal genau durchrechnen.Vorerst werde ich aber wohl bei 10 m bleiben. Bei einem 5 sek. Intervall habe ich die gleichen Probleme, wie ich sie schon bei 1 Sek. hatte. Wenn ich mich länger an einer Stelle aufhalte, dann entstehen unschöne Loghaufen oder ich muß den Logger dann immer ausschalten. Ich habe es bisher als sehr angenehm empfunden, wenn ich den Logger einfach einschalte und mich den ganzen Tag nicht mehr darum kümmere.
Aber die 5 Sek. könnten ein interessanter Weg sein. Wobei ich das Loggen > 1 Sek. bisher auch vernachlässigt habe, weil dann beim Loggen im Auto oder "schnellen" Richtungsänderungen der Track immer so häßlich abgeschnitten wurde. Muß ich nochmal versuchen. Vielleicht ist der Effekt ja doch nicht so tragisch.ZitatLetztendlich hängt das vom Anwendungsfall und dem persönlichen Geschmack ab. Man sollte halt nur drauf achten, das der vorhandene Logspeicher ausreicht. Eine Sorge, die man bei Loggern mit Speicherkarte nicht zu haben braucht, aber das bieten ja weder der WSG-1000 noch der iblue 747a+.
Zum Glück wird für den MTK Chipsatz eine Handy Version angeboten. Da werde ich im Urlaub wohl jeden Tag das Log runterladen.
Ansonsten würde ich jetzt wirklich eine Krise kriegen. ;DWobei es natürlich notfalls auch anders ginge. Einige Protokolle im Log sind ja eigentlich etwas Luxus.
Wobei mich schon immer gestört hat, warum die Einstellungen für die Logauslösung so spartanisch sind. Winkeländerung ist die eine Möglichkeit. Eine andere wäre, wenn man das Log bei Überschreiten einer Geschwindigkeit und dann alle x Sek. auslösen könnte . Jetzt richtet es sich leider nach der Hz Zahl des Loggers.
Gruß Carsten
-
Zitat
Original von Eumel153
Das ist tatsächlich ein Problem. Zumal ich gesehen habe, dass ich inzwischen gerne die vollen Werte für Sats, Azimuth, SNR, HDOP, usw. mitloggen möchte. Die Qualität des Signals ist schon manchmal sehr interessant. Dadurch reduzieren sich leider meine Logpunkte aber auf ca. 26 tsd. (von ca. 125 tsd.)
All diese Feinheiten logt der WSG-1000 leider nicht mit :(.ZitatOriginal von Eumel153
Wenn ich mich länger an einer Stelle aufhalte, dann entstehen unschöne Loghaufen oder ich muß den Logger dann immer ausschalten.Dagegen gibt es beim WSG-1000 (bzw. dem darin steckenden u-blox Chipsatz) ein ganzes Bündel von Gegenmaßnahmen. Man kann z.B einstellen, das erst ab einer bestimmt Geschwindigkeit überhaupt geloggt wird (bei mir > 1 km/h). Und man kann ein ca. einem Dutzend Parametern drehen, um das Verhältnis von Empfindlichkeit zu Genauigkeit zu optimieren. Ich habe eine für Fußgänger empfohlene Einstellung gewählt. Da dauert der Fix etwas länger, dafür gibt es fast keine "Streupunkte" im Stillstand.
ZitatOriginal von Eumel153
Wobei ich das Loggen > 1 Sek. bisher auch vernachlässigt habe, weil dann beim Loggen im Auto oder "schnellen" Richtungsänderungen der Track immer so häßlich abgeschnitten wurde. Muß ich nochmal versuchen. Vielleicht ist der Effekt ja doch nicht so tragisch.Stört bei mir nur, wenn relative enge Kurven relativ schnell durchfahren werden. Das sind fast nur Autobahnauffahrten. An allen anderen Stellen ist man deutlich langsamer unterwegs, oder die Kurvenradien sind größer. Genau für den Fall ist übrigens loggen nach Richtungsänderung perfekt.
Gruß
FRAC
-
ZitatAlles anzeigen
Original von Eumel153
Vorerst werde ich aber wohl bei 10 m bleiben. Bei einem 5 sek. Intervall habe ich die gleichen Probleme, wie ich sie schon bei 1 Sek. hatte. Wenn ich mich länger an einer Stelle aufhalte, dann entstehen unschöne Loghaufen oder ich muß den Logger dann immer ausschalten. Ich habe es bisher als sehr angenehm empfunden, wenn ich den Logger einfach einschalte und mich den ganzen Tag nicht mehr darum kümmere.
Aber die 5 Sek. könnten ein interessanter Weg sein. Wobei ich das Loggen > 1 Sek. bisher auch vernachlässigt habe, weil dann beim Loggen im Auto oder "schnellen" Richtungsänderungen der Track immer so häßlich abgeschnitten wurde. Muß ich nochmal versuchen. Vielleicht ist der Effekt ja doch nicht so tragisch.Gruß Carsten
Hallo Carsten, die Loghaufen hatten mich auch gestört. Das kannst Du mit aber mit folgenden Einstellungen vermeiden. Nur nach Geschwindigkeit loggen, hier 1 Km/h und dann die Fixzeit entsprechend anpassen 5000 = alle 5 Sekunden.
Das ist in der Anleitung von Dirk Haase gut beschrieben.
http://www.haased.de/gps_ge/bt747_a_dui_ds.htmlMit dieser Einstellung bin ich sehr zufrieden, wobei ich bei Radtouren im Moment sogar jede Sekunde logge (1000), im Urlaub aber vielleicht auch auf 3 oder 5 Sekunden gehen werde, was allerdings unschöne "Abkürzungen" bedeutet .
Ansonsten kann man den Logger ja bei sekündlichem Loggen zwischendurch prima mit den Handy und/oder PDA-Versionen von BT747 auslesen.

Gruß Rüdiger
-
Zitat
Original von FRAC
All diese Feinheiten logt der WSG-1000 leider nicht mit :(.
Das wundert mich jetzt. Meines Wissens sind diese Werte in einer von den Protokollen enthalten (GSA, GSV, usw.). Ich denke Charly hätte sich bitter beklagt, wenn die WSG diese Protokolle nicht loggen würde.
Bei der iblue ist das leider etwas undurchsichtig, weil die Software erstens nicht vom Hersteller kommt und man nicht die Protokolle einstellen kann.
Man kann wie gesagt nur einstellen, dass man z.B. HDOP, SID, SNR, usw loggen möchte.
Aber man kann es wenigstens sehr schön anpassen.
ZitatDagegen gibt es beim WSG-1000 (bzw. dem darin steckenden u-blox Chipsatz) ein ganzes Bündel von Gegenmaßnahmen. Man kann z.B einstellen, das erst ab einer bestimmt Geschwindigkeit überhaupt geloggt wird (bei mir > 1 km/h). Und man kann ein ca. einem Dutzend Parametern drehen, um das Verhältnis von Empfindlichkeit zu Genauigkeit zu optimieren. Ich habe eine für Fußgänger empfohlene Einstellung gewählt. Da dauert der Fix etwas länger, dafür gibt es fast keine "Streupunkte" im Stillstand.
Diese Einstellmöglichkeiten habe ich am Anfang auch sehr vermisst. Inzwischen bin ich aber auch so zufrieden und die 10 m Einstellung hat sich bisher für mich als den besten Kompromiss herausgestellt.ZitatStört bei mir nur, wenn relative enge Kurven relativ schnell durchfahren werden. Das sind fast nur Autobahnauffahrten. An allen anderen Stellen ist man deutlich langsamer unterwegs, oder die Kurvenradien sind größer. Genau für den Fall ist übrigens loggen nach Richtungsänderung perfekt.
Muß ich nochmal testen, wieviel mir da genau abgeschnitten wird.@Rodriguez2003
Vielen Dank.
Die Handy Download- und Einstellmöglichkeit ist schon Top.
Ansonsten müßte man manchmal doch etwas sehr viele Kompromisse eingehen.Deine Einstellung ist für mich leider nicht praktikabel, Da ich den Logger auch für die Navigation verwende, wären 5s Fixzeit etwas sehr viel. Damit kann man nicht mehr navigieren. Selbst bei einer Fixzeit von 1s hat man manchmal schon sehr deutliche Verzögerungen im Navi. Da das Navi auch nur alle 1s aktualisiert, wäre das eine Kartenaktualisierung von 1,5 bis max. 2 Sek. .
Das ist mir schon bei meiner alten GPS Maus negativ aufgefallen.
Eigentlich wollte ich auch das ständige Drehen an den Einstellungen vermeiden und dann lieber etwas öfter das Log runterladen.
Aber danke für den Ansatz. Vielleicht verwende ich bei Bedarf wieder den internen GPS Chip des Handys und stelle den Logger auf 5s Fix um.
Gruß Carsten
-
Hallo Eumel153,
aus den Loggereinstellungen halte ich mich mal raus.
Aber zu den Protokollen müssen wir unterscheiden, das war schon immer ein Gräuel für mich ohne es je in der Allgemeinheit auf einen vernünftigen Nenner gebracht zu haben, zwischen einem NMEA-log und einem Logger-log.
Mein Kampf seinerzeit - der ja auch "gewonnen" wurde - ging zunächst um die NMEA-Protokolle. Und da sind die Strandardprotokolle schon eine ganze Zeit lang richtig.
Das Logger-log ist leider etwas schwachbrüstig (wir reden vom WSG1000, ja?, resp. vom TK1-File), das ist aus der Vergangenheit entstanden, aus dem log des WBT201. Leider hat Wintec es beibehalten, je log-Punkt "nur" 16 Byte zu spendieren. Und da passt halt nicht mehr rein, das heißt, die sat-Daten wie sie im (NMEA-) GSA, GSV enthalten sind, die fehlen.
-
Zitat
Original von karomue
Leider hat Wintec es beibehalten, je log-Punkt "nur" 16 Byte zu spendieren. Und da passt halt nicht mehr rein, das heißt, die sat-Daten wie sie im (NMEA-) GSA, GSV enthalten sind, die fehlen.
Nur zum Verständnis.
Zusätzlich Daten wie z.B. Sat, SNR, usw. sind im internen Log der WSG1000 nicht enthalten. Will man diese Daten haben, dann muß man die WSG1000 z.B. mit einem PDA/Handy koppeln und diese Daten per NMEA-Datenstrom auf dem PDA loggen. Habe ich das so in etwa richtig verstanden ?Das finde ich aber ziemlich traurig. Und solche Angaben soll man bei der Suche nach einem Logger dann auch irgendwo finden ? Wenn man nicht wirklich den letzten Winkel des Internets durchstöbert (oder jedes Forum und jede Bedienungsanleitung), dann wird man solche Angaben doch kaum finden.
Na ja, jede Maus hat so Ihre Vor- und Nachteile.
Irgendwie müßte man mal die 3-4 besten Mäuse in einen Topf werfen, kräftig rühren und hoffen, dass die "Super Maus" herauskommt.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass jeder Hersteller ein paar elementare Funktionen vergisst.Gruß Carsten
-
ZitatAlles anzeigen
Original von Eumel153
Nur zum Verständnis.
Zusätzlich Daten wie z.B. Sat, SNR, usw. sind im internen Log der WSG1000 nicht enthalten. Will man diese Daten haben, dann muß man die WSG1000 z.B. mit einem PDA/Handy koppeln und diese Daten per NMEA-Datenstrom auf dem PDA loggen. Habe ich das so in etwa richtig verstanden ?Das finde ich aber ziemlich traurig. Und solche Angaben soll man bei der Suche nach einem Logger dann auch irgendwo finden ? Wenn man nicht wirklich den letzten Winkel des Internets durchstöbert (oder jedes Forum und jede Bedienungsanleitung), dann wird man solche Angaben doch kaum finden.
Na ja, jede Maus hat so Ihre Vor- und Nachteile.
Irgendwie müßte man mal die 3-4 besten Mäuse in einen Topf werfen, kräftig rühren und hoffen, dass die "Super Maus" herauskommt.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass jeder Hersteller ein paar elementare Funktionen vergisst.Gruß Carsten
Auch das ist richtig. Aber: ich hatte vor Jahr und Tag mal den Versuch unternommen einen "neuen Logger zu designen". Frag nicht, was dabei herauskam. Ist irgendwo in den Tiefen des Forums nachzulesen.

-
Ja, so ist das, der WSG-1000 loggt nicht den ganzen NMEA Datenstrom in seinem internen Speicher, sondern nur eine kleine Auswahl an Daten. Grund ist der auf 2 MB beschränkte Speicher, der wohl teilweise auch noch von der Firmware mitbenutzt wird. 130.000 Logpunkte sind versprochen, was da dann drin steht leider nicht. Also knappst Wintec mit Daten rum.
Dem normalen Nutzer wird das egal sein, die wichtigsten Sachen sind ja da. Aber wer tiefer einsteigen will könnte schon ein paar mehr Daten vertragen. Der Nachfolger soll ja einen SD Karten Slot haben - hoffen wir, das da dann einfach der ganze NMEA Datenstrom rein geschrieben wird. Bevorzugt standartkonform nicht wahr, Charly ;).
Gruß
FRAC