Lieferzeit, easyport etc...

  • Hallo zusammen,


    nach langer Zeit auch mal wieder ein Lebenszeichen von mir.


    Am Wochenende habe ich mich dazu entschlossen, meine Familie zu erweitern. Und zwar, mir den neuen XL IQ Routes 42T zuzulegen und habe voller Stolz ein Gerät bei Reichelt bestellt, sogar noch für ein Schnäppchen von 185 Euro statt 199, wie sonst wo. Heute musste ich zu meinem Entsetzen feststellen, daß er derzeit nicht lieferbar ist und habe mich bei anderen Online-Anbietern kundig gemacht. Und siehe da: weder bei Amazon, ATU etc..., sogar bei TomTom selbst ist er derzeit nicht lieferbar. Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich war entsetzt... schnief :-D)


    Wie verhält es sich denn mit der easyport-Halterung? Scheinbar kann man den TomTom ja von der Halterung abmachen, aber reißt man damit nicht jedesmal die Halterung von der Scheibe?


    Ich habe noch einen Uralt-One. Kann man das Ladegerät vom Alten an den XL IQ anschließen, oder brauche ich ein neues?


    Wie lang ist denn dieses TMC-Kabel, weil ja immer wieder zu lesen ist, daß es stört...


    Zeigt es den Fahrspurassistenten auch in der 2D-Ansicht an? Ich war nämlich immer ein Fan der 2D-Ansicht...


    Das wars vorerst. Die nächsten Fragen stellen sich sicherlich, wenn er denn dann endlich (!) da ist :(


    Grüße,


    frhofer

    Einmal editiert, zuletzt von frhofer ()

  • Das Ladegerät geht nicht mehr. Die neuen haben alle einen USB-Anschluss.


    Eh man die Halterung von der Scheibe abreisst geht eher der Halter oder die Scheibe kaputt. Dafür ist es etwas fummelig, den XL an den Halter zu bekommen.


    Franz

  • Na ja, ist ja nicht so schlimm. Wenn ich überlege, wie oft ich meinen TomTom am Schreibtisch geladen habe, dann kann ich getrost darauf verzichten. Dann lade ich eben, während ich ihn auf den neuesten Stand bringe.

  • Das wäre dann aber immer ein kurzes Aufladen. So lange dauert eine normale Aktualisierung nun auch nicht. :gap

  • Zitat

    Original von frhofer
    Wie verhält es sich denn mit der easyport-Halterung? Scheinbar kann man den TomTom ja von der Halterung abmachen, aber reißt man damit nicht jedesmal die Halterung von der Scheibe?

    Genau so ist es. Die Easyport-Halterung sitzt so straff am TT, dass das mehr als Einheit anzusehen ist, wobei man bei Bedarf auch die Halterung wechseln kann. Für regelmäßiges/tägliches Wechseln ist die meiner Meinung nach aber nicht gemacht. Die ist ja auch deswegen so flach, damit man das im Ganzen mitnimmt und irgendwo in die Tasche steckt o. ä.


    Zitat

    Original von frhofer
    Ich habe noch einen Uralt-One. Kann man das Ladegerät vom Alten an den XL IQ anschließen, oder brauche ich ein neues?

    Wie schon jemand anderes geschrieben hat: es gibt nur noch einen (ziemlich fummligen) USB-Anschluss. Über den wird wahlweise der TMC-Empfänger und daran dann das Ladekabel angeschlossen oder das Ladekabel direkt. Vorteil ist, dass man jetzt über jeden PC mit USB-Anschlüssen auch das TT laden kann.

    Zitat

    Original von frhofer
    Wie lang ist denn dieses TMC-Kabel, weil ja immer wieder zu lesen ist, daß es stört...

    Nicht die Länge stört, sondern dass es überhaupt vorhanden ist und noch nicht wie bei Navigon im Ladekabel integriert ist. Der USB-TMC-Empfänger ist einfach ein zusätzliches recht langes Kabel mit Saugnäpfen und funktioniert zudem auch nur, wenn man an den TMC-Empfänger noch das Ladekabel anschließt. Das ist so ziemlich die einzige wirkliche Schwäche vom TT One/XL IQ-Routes.

    Zitat

    Original von frhofer
    Zeigt es den Fahrspurassistenten auch in der 2D-Ansicht an? Ich war nämlich immer ein Fan der 2D-Ansicht...

    Sollte auch gehen, habe ich aber noch nicht getestet. Sind zwei unabhängige Einstellungen...

  • Zitat

    Original von frhofer
    Zeigt es den Fahrspurassistenten auch in der 2D-Ansicht an? Ich war nämlich immer ein Fan der 2D-Ansicht...


    Geht mir auch so. Aber keine Sorge, der Spurassi funktioniert auch in der 2D-Ansicht. :gap

  • @zerschmetterling81:


    Hä? Habe ich das richtig verstanden? Das TMC funktioniert nur, wenn das Ladekabel an das TMC-Kabel angeschlossen ist? Muß dann das TomTom auch jedesmal geladen werden?


    @auktionator77:


    Ist zwar schön und gut, aber jedes Mal den Easyport von der Scheibe abmachen und wieder ranmachen. Dann sieht ja die Scheibe irgendwann aus wie .... vor lauter Abdrücken...
    Gibts denn halbwegs schlanke Aktivhalterungen, die man per Saugnapf an die Scheibe anbringt?


    @all:
    Ich weiß, ich weiß, ich könnte warten, bis der XL endlich im Briefkasten liegt, aber ich bin halt so neugierig:
    Funktioniert der Fahrspurassistent nur für Autobahn"kreuzungen" oder auch auf "Neben"Straßen, wie Bundes- oder Landesstraßen?

  • Zitat

    Original von frhofer
    @zerschmetterling81:


    Hä? Habe ich das richtig verstanden? Das TMC funktioniert nur, wenn das Ladekabel an das TMC-Kabel angeschlossen ist? Muß dann das TomTom auch jedesmal geladen werden?


    Ja, was dem Akku nichts ausmacht. Ganz im Gegenteil.


    Franz

  • Zitat

    Original von frhofer
    @zerschmetterling81:


    Hä? Habe ich das richtig verstanden? Das TMC funktioniert nur, wenn das Ladekabel an das TMC-Kabel angeschlossen ist? Muß dann das TomTom auch jedesmal geladen werden?

    Richtig erkannt. Und ja, das TT lädt dann "zwangsweise" mit.


    Wobei ich in Bezug auf den Akku dabei anderer Meinung bin als Franz Jaeger. Es handelt sich meines Wissens nach um einen integrierten und nicht austauschbaren Lithium-Ionen-Akku. Dieser Akkutyp hat nur eine begrenzte Anzahl an Lade/Entladezyklen, bevor er sehr stark an Kapazität einbüßt. Je weniger Lade/Entladezyklen, desto frischer ist der Akku. Weiterhin mögen es Li-Ion-Akkus gar nicht, wenn sie permanent nahe an ihrer Kapazitätsgrenze geladen sind. Da altern die am schnellsten. Und das ist natürlich bei üblicherweise einfachen Lade-Steuerungen der Fall, der Akku wird dann bei 99-100% der Kapazität gehalten. Optimal für die Lebensdauer wäre, wenn man ihn dauerhaft zwischen 40-80% der Kapazität halten würde und hohe Temperaturen meiden würde.


    Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator


    Das blöde an diesen integrierten Akkus ist aber zudem noch, dass Li-Ion auch eine begrenzte Lebensdauer über die Zeit hat, die bei der Herstellung des Akkus beginnt. Nach ca. 3 Jahren fällt die Kapazität, egal was man tut, deutlich ab. Daher sind alle Geräte mit nicht wechselbaren Li-Ion-Akkus Wegwerfware und daher ist es im Endeffekt dann auch wieder egal, ob das Gerät nach 3 Jahren nun wegen 99%-Dauerladung oder wegen des Akkualters nur noch für den Ladekabel-Betrieb taugt. ;)


    Der Fahrspurassistent hat mich bis jetzt nur auf Autobahnen gelotst. So wichtig ist die Funktion aber nicht. Und die hat auch ihre Grenzen, z. B. bei zwei direkt aufeinanderfolgende Spurwechsel bei einer Ausfahrt. Da verpasst man dann schnell die nächste, wenn man sich auf die träge Spurwechsel-Assistentanzeige verlässt. Manchmal sind die Spurwechsel-Assistentanzeigen auch ungenau oder geradezu falsch gezeichnet. Kommt zum Glück selten vor.

  • Zitat

    Original von zerschmetterling81
    Je weniger Lade/Entladezyklen, desto frischer ist der Akku. Weiterhin mögen es Li-Ion-Akkus gar nicht, wenn sie permanent nahe an ihrer Kapazitätsgrenze geladen sind. Da altern die am schnellsten. Und das ist natürlich bei üblicherweise einfachen Lade-Steuerungen der Fall, der Akku wird dann bei 99-100% der Kapazität gehalten. Optimal für die Lebensdauer wäre, wenn man ihn dauerhaft zwischen 40-80% der Kapazität halten würde und hohe Temperaturen meiden würde.


    Eine hohe Anzahl an Ladezyklen erreicht man am schnellsten, wenn man ihn benutzt ;) Also ständig leer macht und ihn dann wieder lädt. Wenn der Akku halb voll ist und man ihn lädt, ist es nur ein halber Ladezyklus.


    Das mit den 40% gilt für die Lagerung, beim Gebrauch ist das nicht möglich, zumal man dann wirklich ständig laden muss und schnell Zyklen verballert.


    Was Li-Io-Akkus tatsächlich nicht mögen, sind Mikroladevorgänge an der Kapazitätsgrenze. Das wird aber durch die Ladesteurung verhindert.


    Franz

  • Zitat

    Original von Franz Jaeger
    Eine hohe Anzahl an Ladezyklen erreicht man am schnellsten, wenn man ihn benutzt ;) Also ständig leer macht und ihn dann wieder lädt. Wenn der Akku halb voll ist und man ihn lädt, ist es nur ein halber Ladezyklus.


    Das mit den 40% gilt für die Lagerung, beim Gebrauch ist das nicht möglich, zumal man dann wirklich ständig laden muss und schnell Zyklen verballert.

    Doch, das ist sogar ideal einfach möglich, nämlich durch eine intelligente Ladeelektronik, die erst unterhalb von 40% Kapazität mit dem Laden beginnt und bei 85% wieder stoppt und durch Netzbetrieb des Gerätes. Ladung auf 100% Kapazität nur bei Bedarf auf Anforderung.

    Zitat

    Original von Franz Jaeger
    Was Li-Io-Akkus tatsächlich nicht mögen, sind Mikroladevorgänge an der Kapazitätsgrenze. Das wird aber durch die Ladesteurung verhindert.

    Das macht praktisch jede Li-Ion-Ladeelektronik, die man nicht steuern kann.

    2 Mal editiert, zuletzt von zerschmetterling81 ()

  • Zitat

    Original von zerschmetterling81
    Doch, das ist sogar ideal einfach möglich, nämlich durch eine intelligente Ladeelektronik, die erst unterhalb von 40% Kapazität mit dem Laden beginnt und bei 85% wieder stoppt und durch Netzbetrieb des Gerätes. Ladung auf 100% Kapazität nur bei Bedarf auf Anforderung.


    Du willst den Akku so benutzen, wie die Lagerbedingungen empfohlen werden. Er soll aber nicht gelagert, sondern benutzbar sein. Merkst du den Unterschied?


    Was soll es denn dem Benutzer bringen, wenn der Akku zwischen 40 und 85% Kapazität gehalten wird. Dadurch wird der Akku ständig benutzt, die Ladezyklen werden schnell erreicht und bei Bedarf ist er nie zu 100% voll.


    Das wäre etwa das gleiche, als ob man beim Auto empfiehlt, nur bei trockenem Wetter, nur mit max. 60% der Höchstgeschwindigkeit und nie voll beladen zu fahren, damit es länger hält.


    Hier sind GOs (Classic) seit 2004 unterwegs, die immer in der Dockingstation mit Ladekabel stecken und deren Akku noch recht fit ist. Wenn man mal den Kapazitätsverlust durch die Alterung berücksichtigt.


    Franz

  • Hat denn der XL IQ eine intelligente Ladeelektronik?

  • Nein, wozu auch. Diese Ladegerät sind eher ein Relikt aus anderen (Akku) Zeiten. Lass den TT immer am Ladekabel und erfreue dich an einem langen Akkuleben.


    Franz

    Einmal editiert, zuletzt von Franz Jaeger ()

  • Zitat

    Original von Franz Jaeger


    Du willst den Akku so benutzen, wie die Lagerbedingungen empfohlen werden. Er soll aber nicht gelagert, sondern benutzbar sein. Merkst du den Unterschied?

    Du hast meinen Ansatz zur Milderung des Problems leider nicht verstanden. Ich habe "Netzbetrieb des Gerätes" geschrieben. Damit meine ich, dass, solange wie das TT USB-Spannung hat damit gearbeitet wird und der Akku gar nicht gefordert wird. Dann fungiert der Akku nur als USV. Und wenn die Ladeelektronik intelligent wäre und im Standardfall nur bei unter 40% beginnen würde zu laden und bei 85% wieder stoppt, funktioniert trotzdem alles wie vorher, nur bei verminderter Akkukapazität, die man ja die meisten Fälle eh nicht braucht, wenn man das TT nur am Ladegerät (wg. TMC z. B.) oder am Rechner-USB betreibt. Das Quälen des Akkus mit permanenter Entladung durch Leistungsentnahme und Halten an der Kapazitätsgrenze entfällt, im Normalfall hat man dann nur die Selbstentladung.

    Zitat

    Original von Franz Jaeger
    Was soll es denn dem Benutzer bringen, wenn der Akku zwischen 40 und 85% Kapazität gehalten wird. Dadurch wird der Akku ständig benutzt, die Ladezyklen werden schnell erreicht und bei Bedarf ist er nie zu 100% voll.

    Nein, es wirkt nur die Selbstentladung im Netzbetrieb.


    Mein Thinkpad-Notebook ist übrigens parametrisierbar in der Ladeelektronik. Die meiste Zeit brauche ich nicht ansatzweise die volle Akkukapazität und noch viel öfter läuft es einfach nur am Netz, so dass ich den Akku nur aus Komfortgründen als Klasse-1-USV mitlaufen habe.


    Wenn wirklich mal einer der seltenen Fälle eintritt (Reise mit Flugzeug/Bahn), wo ich es lange ohne Netz benutzen möchte, stelle ich am Abend vorher auf 100%-Ladung um und dann nutze ich die gesamte Kapazität aus. Für die restlichen 95% der Anwendungsfälle spare ich Lade/Entladezyklen, Wärme und schone den Akku. Dennoch steht er sofort bereit, wenn das Netz mal Mucken macht.

    Einmal editiert, zuletzt von zerschmetterling81 ()