Einer meiner Gründe, mir das 7210 zuzulegen und nach T5000 und T7000 bei Navigon zu bleiben ist das Routing, was mich bisher (ok, manchmal nach "kleineren" Anpassungen, die aber bei MN wenigstens machbar sind) immer zufrieden gestellt hat. Nun war ich über Weihnachten in See/Tirol. Das ist für mich eine seit Jahren üblich Strecke. Aber was das 7210 hier als Strecke anbietet ist völlig daneben!
Die Fakten: D-07745 Jena nach A-6553 See, normaler PKW, schnelle Route, Maut vermeiden. Die Standardroute wäre J-N-M-A95-GAP-B179 (Fernpass)-Imst-Zams-Landeck-Pians-See. Ohne Maut, heißt, von Imst bis Pians die parallel zur A12 verlaufende Bundesstrße (B171) zu nutzen. Mit Maut heißt, anstelle der B171 die A12 zu nutzen (was sich für die paar Kilometer nicht lohnt). Bei dieser meiner seit Jahren genutzen Standardroute würde man ausrechnen:
-) 558 km, 5:18h mit Maut und
-) 559 km, 5:39 ohne Maut
Leider rechnet das 7210 nicht mit dieser Route. Es kommt eine Route von 643 km (6:19h) bei "Maut vermeiden" heraus. Und zwar völlig abwegig: J-N-A6-A7-Reutte-B198 über Lech-Zurss-Sankt Anton bis Pians. Die "optimale Route" kommt immernoch auf 595 km (07:12). Ab Reutte wird der gleiche Mist gemacht. Bis Reutte wird aber ab N die B2 genutzt.
Stellt man im Routenprofil "Maut erlauben" ein oder fügt GAP als Zwischenpunkt ein (egel ob mit/ohne Maut), wird "meine" Standardroute berechnet. Im übrigen hat MN6 ganz selbtsverständlich meine Standardroute berechnet.
Ich habe das ganze mit den Standardrouting und dem verändertem Routing (Yago/Flinki) gerechnet. Das macht keinen Unterschied.
Hat jemand eine Idee, warum MN7 hier so im Vergleich zu MN6 versagt? Im übrigen: wennd as jemand nachrechnet - die km-Anzahl kann leicht differieren, das man durch/um München verschiedene Varianten wählen kann (aber das wäre ein anderes Thema über das sich vortrefflich streiten ließe).
Ich bin etwas verunsichert, wann das Routing wieder so katastrophal daneben geht und man es aber nicht gleich merkt. Kennt man die Gründe, kann man da eben eher darauf achten.