u-CenterMobile, Irritation 004, stark driftende Höhen

  • Guten Morgen


    Es passiert, wenn meine Wintec GPS Antenne friedlich auf einem Platz mit gutem Empfang vor sich hin liegt, dass die angezeigten Höhenwerte unmotiviert davondriften.


    Also, die Antenne befindet sich auf etwa 450m Seehöhe und man kann auf einmal beobachten, wie die Höhenwerte innerhalb einer Stunde schön langsam von den etwa 450m auf bis zu 900m steigen. Das ganze nicht kontinuierlich, sondern immer wieder mal mit einem Pendler nach unten. Aber stetigem Trend nach oben.


    Dann schalte ich die Antenne aus und wieder ein. Und das ganze Spiel dreht sich um. Die angezeigten Höhenwerte beginnen sich schön langsam wieder nach unten zu bewegen. Bis hin zu den etwa 450m Seehöhe.


    Zwei Fragen:


    1.) Wie kann ich dieses davondriften der Antenne abstellen ?


    2.) Was muss ich umstellen, dass die Antenne nach dem erneuten einschalten "gleich" die richtige Höhe ermittelt und sich nicht (wie ich glaube) da erst schön langsam reininterpoliert, reinmittelt ?


    Danke, LG

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  • 1. gar nicht, gewöhne Dich besser dran. Das ist GPS Chip-unabhängig.


    2. geht nicht.

  • Hallo Karomue


    Zu 1.)
    Meinst du das tatsächlich ernst, mit dem, dass die Höhenauswertung um mehrere Hundert Meter willkürlich vor sich hindriftet ?


    Für mich ist das neu, meine alte SIRF3 CF-Slot Navilock NL306C Antenne zeigte dieses Verhalten nicht. Die pendelte zwar um ein paar Meter auf und ab, aber die ungefähre Höhe stimmte.


    Zu 2.)
    Das kann doch nicht sein ! Immerhin wird unterschieden zwischen 2D und 3D "Fix". 2D mit 3 Satelliten, 3D mit 4 Satelliten. Da gibt es dann eine eindeutige Höhenauswertung. Warum wird da nicht einfach das Rechenergebnis ausgewiesen, statt irgendwelche Mittelwerte zwischen Positionen von irgendwann mal und jetzt ?

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  • 1. Ich hatte nicht mehrere 100 sondern mehrere 10 m gesagt. Und eine Vergleichsmaus, Leadtek 9559 (SiRF III) zeigte ähnliches Verhalten.


    Es ist ja nicht so, dass es immer so daneben liegt. Aber lasse mal das Ganze über einen Tag oder nachmittag laufen, dann kannst Du es u.U. sehen.


    Übrigens kann man u-center mehrmals starten. Du kannst also 2 Mäuse parallel beobachten, eine ANTARIS und eine SiRF z.B. Oder mehr, ja nachdem wieviele USB/BT-Ports Du an Deinem PC hast. :]


    2. Es wird schon das Rechenergebnis genommen. Wir wären ja froh, wenn die Höhe gemittelt würde... Nur ist das Rechenergebnis temporär - je nachdem welche Zeit man gerade erwischt - halt nicht so berauschend.


    Ein Bild vom 10.7. :(

  • Zitat

    Original von Schmiedinger
    Also, die Antenne befindet sich auf etwa 450m Seehöhe und man kann auf einmal beobachten, wie die Höhenwerte innerhalb einer Stunde schön langsam von den etwa 450m auf bis zu 900m steigen. Das ganze nicht kontinuierlich, sondern immer wieder mal mit einem Pendler nach unten. Aber stetigem Trend nach oben.
    Danke, LG


    Ich sprach von Drifts von mehreren hunder Metern, du sagtest:


    "1. gar nicht, gewöhne Dich besser dran. Das ist GPS Chip-unabhängig."


    Das es da um einige Zig-Meter herumgeigeln kann, das ist mir schon klar. Aber was soll die Drifterei um MEHRERE HUNDERT Meter ?



    Zu 2.)


    Wenn ich mich auf 450 m befinde, und die Antenn kriegt einen Fix, dann erwarte ich mir einen Höhenangabe ab dem 4. Satelliten von Plusminus 30 Meter. Oder 50 Meter, die sich dann irgendwann mal auf Plusminus 15 einpendeln. Aber ich denke es kann doch nicht sein, dass da die Höhe von 900m ausgewiesen wird, die sich dann innerhalt einer Viertel- bis halben Stunde vielleicht auf die wirklichen 450 m einpendelt ?


    Was mach ich im Gelände, wenn ich durch die Gegend marschiere und nur Hie und Da meine Position kontrollieren will ? Jedesmal warten, bis sich nach einer Viertelstunde die Höhe eingependelt hat ? Das kanns doch nicht sein ! Mit so einem Verhalten wird das Ding völlig unbrauchbar !!!


    Wozu brauch ich da EGNOS und andere Hightec-Features, wenn das Ding nicht mal seine Höhe innerhalb von ein paar Sekunden nach dem ein "Fix" vorhanden ist, errechnen kann ?


    LG

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  • Also:ich habe auch schon Sprünge um mehrere 100 m gesehen, sie sind aber die Ausnahme. Und da kann ich nur was zu ANTARIS sagen, denn meine SiRF hatte ich soweit nicht untersucht.


    Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Errechnung der 3 Koordinaten, also auch der Höhe, mathematisch festgelegt sind.Wasein Chip-Hersteller danach macht, welche Filter oder Mittelungsverfahren er einsetzt oder auch nicht,das bleibt dem Chiphersteller überlassen. Wobei man trefflich darüber diskutieren kann, ob Filterungen/Mittelungen sinnvoll sind oder nicht. Ich erinnere mich hier sehr gut an die aufgekommene Diskussion über TrackSmoothing bei den SiRF III, die bei der Tunnelausfahrt eine - wie ein User hier so trefflich vermerkte - zu einer "Pinkelkurve" über mehrere 100 m mit Abweichung vom tatsächlichen Track über mehrere 10 m führte. Steht im Artikel über die WBT300/201 auf meiner HP.


    Und über EGNOS habe ich immer noch meine eigene Meinung, dass es - zumindest bislang - nichts bringt. Nur, die Untersuchung ist halt auch nicht ganz einfach. Momentan - seit 10:0 h - habe ich meine beiden WSG1000 über u-center gekoppelt, ein log läuft mit. Nur muss halt auch ein EGNOS-Sat zu sehen sein und wirklich Korrekturdaten liefern. Aber selbst wenn, es darf leider nicht davon ausgegangen werden, dass 2 parallel laufende Mäuse auch das gleiche Ergebnis liefern. Auch das "ist so".


    Im Gelände würde ich nun mit den WSG1000 - das ist sowieso so - über den Luftdruck die Höhe kalibrieren. Über GPS nur, wenn die momentane Höhe nicht bekannt ist.Da muss ich aber noch mal genauer nachsehen, welchen Höheneinfluß eine Luftdruckschwankung hat, ob sie auch deutlich unter einer mölglichen GPS-Schwankung liegt.


    Und auch: die Maus errechnet schon die Höhe, meist stimmt sie ja auch im Rahmen der Genauigkeit (hm, Ungenauigkeit). Nur, wenn man Pech hat, kalibriert man just zu einem Zeitpunkt, wo das Ding einen seiner Bocksprünge vollführt. Und das ist, zugegeben, nicht so toll.


    Im 2. Bild die Empfangsstärken vom 126 dazu.

  • So, jetzt knapp 6 h Höhe mit/ohne EGNOS.


    Ob das signifikant ist, kann man aber so sicher (noch) nicht sagen. Auf jeden Fall gibt es bei beiden Spitzen, die max - min über 100 m gehen. Erwischt man eben eine dieser Spitzen, dann hat man Pech gehabt.


    Im Schnitt ist die Höhe - hier - mit EGNOS doch recht gut. Nimmt man wieder min - max ohne die Spitzen, so liegt man bei etwa 50 m, also +- 25 m, und das ist so gut wie in der Genauigkeit.


    Mit EGNOS ist oben, sichtbar am sat 126.


    Im 2.Bild die Signalstärken vom 126 dazu. Mal vorsichtig ausgedrückt, könnte EGNOS evtl. was bringen, denn die Spitzen liegen im Bereich, wo der 126 nicht in use war.

  • Zitat

    Original von Schmiedinger
    ...
    Also, die Antenne befindet sich auf etwa 450m Seehöhe und man kann auf einmal beobachten, wie die Höhenwerte innerhalb einer Stunde schön langsam von den etwa 450m auf bis zu 900m steigen. Das ganze nicht kontinuierlich, sondern immer wieder mal mit einem Pendler nach unten. Aber stetigem Trend nach oben.
    ...


    Hallo Schmiedinger


    Ich denke das es sich hier um den gleichen Empfaenger handelt, der auch im anderen Thread seine SATs "unmotiviert" verliert. Deshalb solltest Du das im anderen Thread angesprochene LogFile mal machen. Damit kann man zumindest den Versuch einer Erklaerung starten. Vielleicht hat Dein Empfaenger ja in der Tat ein Problem.