Bluetooth Maus inkl. Kompass; Schlafen die Hersteller?!

  • Zitat

    Original von karomue
    Guckst Du: WSG-1000.


    Charly, wo findet sich der Bericht zu der nochmal? ich habs nicht mehr gefunden...

  • Zitat

    Original von karomue


    Guckst Du: WSG-1000.


    Der Bericht ist an einer Stelle nicht ganz klar: Justiert die WSG-1000 den Barometer anhand der Sat-Höhe nach?


    Garmin tut das, und zumindest mein 76S hatte nach 4h max 2m Differenz zwischen Steigender und Fallender Höhesumme, woraus zusammen mit der Kenntnis des Weges schließen lies, daß das nachführen des Barometers anhand der GPS-Höhe verdammt gut klappt.

  • Zitat

    Original von Holger Issle


    Der Bericht ist an einer Stelle nicht ganz klar: Justiert die WSG-1000 den Barometer anhand der Sat-Höhe nach?


    Garmin tut das, und zumindest mein 76S hatte nach 4h max 2m Differenz zwischen Steigender und Fallender Höhesumme, woraus zusammen mit der Kenntnis des Weges schließen lies, daß das nachführen des Barometers anhand der GPS-Höhe verdammt gut klappt.


    Nein. Der WSG ermittelt die Höhe aus dem Luftdruck. Man kann kalibrieren entweder nach GPS-Höhe oder manuell (nach bekannter Höhe), die Weiterführung erfolgt aber mit der Änderung des Luftdrucks.

  • Zitat

    Original von Holger Issle
    Garmin tut das, und zumindest mein 76S hatte nach 4h max 2m Differenz zwischen Steigender und Fallender Höhesumme, woraus zusammen mit der Kenntnis des Weges schließen lies, daß das nachführen des Barometers anhand der GPS-Höhe verdammt gut klappt.


    Das ist eine ganz normale Eigenschaft eines barometrischen Höhenmessers, wenn der Luftdruck nicht zu sehr schwankt. Wenn du "nur" die steigende und fallende Höhensumme nimmst, dann ist ja der absolute Höhe egal. Als als Beispiel: du bist auf 500m Meereshöhe fährst 100 Höhenmeter bergauf und dann wieder 95 Höhenmeter Bergab, dann bleibt eine Differenz von 5 Metern.
    Jetzt weißt du aber vielleicht nicht genau auf welcher Meereshöhe du bist vielleicht auf 600 Höhenmeter. Du fährst wieder 100 Hohenmeter bergauf und 95 Höhenmeter bergab, dann kommen als Differenz wieder 5 Meter raus. Dafür muß nichts "Nachgeführt" werden.
    Vielmehr ist die Frage wenn du wissen willst auf welcher Meereshöhe du bist und keinen definierten Punkt, wie z.B. in den Karten den Boden von Kirchen, dann nimmt man sozusagen "provisorisch" die augenblickliche GPS-Höhe über Meeresspiegel dafür her, das ganze nennt sich dann Kalibieren.
    Die Funktion mit der Bezeichnung Automatische Kalibrierung bei manchen Garmin-Geräten ist so niegends so genau beschieben.


    Gruß


    Hans

    2 Mal editiert, zuletzt von hans.maurer ()

  • Hallo, johnnyjohnny


    Den WSG-1000 solltest Du Dir genauer ansehen, wenn Du ein kleines, feines Gerät suchst. Der WSG-1000 kann fast alles, was auch die "Grossen" können. Die Probleme mit der Firmware bei Start der Produktserie ist leider bei allen Herstellern üblich. Aber jetzt, funktiioniert der WSG-1000, auch dank der Tester in diesem Forum und der Kommunikation mit dem Programmierer in Taiwan sehr zufriedenstellend.
    Die Leistung des ublox-Chipsatzes und der Antenne im WSG-1000 liegt bei meinem Vergleich geringfügig unter dem im Garmin 60 CSX. Die GPS-Höhe ist teilweise um mehrere Meter ungenauer. Die Barometrische Höhe ist dagegen sehr genau, allerdings ist es eine relative Höhe, die auf eine bekannte Höhe beim Start kalibriert werden kann, manuell oder nach GPS.. Top50 ermittelt die echte Höhe aus den Ortskoordinaten nach dem Einlesen des Tracks. Das ist das genaueste Verfahren.


    Ich benutze das Gerät trotz verschiedener kleiner Schwächen mit der Sonnenstandsanzeige ,des Kompasses, der MarkList, der Konfiguration und einer fehlenden ausführlichen Bedienungsanleitung täglich und möchte es nicht mehr hergeben, weil es sonst noch viele Vorteile bietet, die mir sehr nützlich sind. "Nothing is perfect, am wenigsten GPS-Geräte"


    Viele Grüsse gwzbeuren

  • Hallo gwzbeuren


    Zitat

    Original von gwzbeuren
    Die Barometrische Höhe ist dagegen sehr genau, allerdings ist es eine relative Höhe, die auf eine bekannte Höhe beim Start kalibriert werden kann, manuell oder nach GPS.. Top50 ermittelt die echte Höhe aus den Ortskoordinaten nach dem Einlesen des Tracks. Das ist das genaueste Verfahren.


    mit der positiven Bewertung des WSG-1000 stimme ich dir völlig zu.


    Nur mit TOP50 und Höhenprofil habe ich andere Beobachtungen gemacht. Beim TOP50-Viewer Version 3.2 wird beim Import von gpx-Files die Höhe verwendet die im GPX-File steht. Nur wenn du einen Track planst, also selbst einzeichnest und dann ein Höhenprofil erstellst, werden für das Höhenprofil die Höhendaten aus dem Höhenmodell der Karte verwendet. Könne natürlich bei V4 anders sein, habe mal gehört, daß das Höhenmodel umgestellt wird.
    (übrigen so wie du es beschrieben hast ist es beim KOMPASS Digital Map-Viewer auch beim Import von gpx-Files)


    Gruß


    Hans

    Einmal editiert, zuletzt von hans.maurer ()

  • Zitat

    Original von hans.maurer
    Das ist eine ganz normale Eigenschaft eines barometrischen Höhenmessers, wenn der Luftdruck nicht zu sehr schwankt.


    Dann erklär mir bitte, warum bei so ziemlich allen anderen von mir benutzten barometrischen Höhenmessern die Steig- und Sink-Meter so gar nicht korrelieren? Auf derselben Strecke hatte ich bis zu 200m Differnz... bei insgesamt 500 Höhenmetern. Die Nachführung von Garmin macht da schon Sinn.

  • Hallö Holger


    Wir sollten grundsätzlich 2 Fälle unterscheiden


    1) die absolute Höhe über "Meerespiegel"
    2) die Messung der Summe von Steig bzw. Sink-Meter


    zu 1) dabei spielt der sich ändernde Luftdruck die entscheidene Rolle. Meine Erfahrung: bei einem 10 Stunden Tripp kann sich das schon mal um bis zu 50 Meter ändern, d.h. wenn man an den Ausgangspunkt wieder zurückkommt ist die absolute Höhe über Meeresspiegel bis zu 50 Meter Höher oder Tiefer. Wenn eine stabile Hochdrucklage merke ich einige Meter.


    zu 2) das ist natürlich wesentlich abhängig von der Methode wie gemessen wird. Ich habe vor einiger Zeit folgende Infos gesammelt:


    der VDO MC1.0+ berechnet Höhenunterschiede ab 1 hm Differenz. Ich nutze diesen selber und bin zufrieden. (aber nur Steighöhe, daher kann ich nicht beurteilen wie gut oder gleich die Messung für Sinkhöhe ist)


    Der CM436 von Ciclo berechnet die Höhenunterschiede erst ab einer Differnz von 5 hm (der soll aber auch ganz gut sein) und hat den Vorteil nicht jeden Sandhügel als wahren hm zu berechnen.


    HAC4 /CM43X messen ab 5 Meter
    HAC4 Pro ab 2 Meter
    Polar 7XX ab 2 Meter
    Cateye Avotec 1 Meter


    Worauf bezieht sich denn dein Aussage auf 200 Meter Unterschied zwischen Steig und Sinkhöhe?


    (Den WSG-1000 habe ich erst sehr kurz, habe daher noch keine intensiven Tests bezüglich Steighöhe und Sinkhöhe gemacht)


    Gruß


    Hans

  • Zitat

    Original von hans.maurer
    Worauf bezieht sich denn dein Aussage auf 200 Meter Unterschied zwischen Steig und Sinkhöhe?


    Hi Hans,


    nun, ich schau immer auf beide um die Relevanz des Resultats einzuschätzen. Und ebi einer Rundtour muß die Summe der Steig- mit jener der Sinkhöhe übereinstimmen, solange der Start/Zielpunkt nicht ein Aufzug ist.


    Eine 4h-Tour im Wald mit der Cyclo Pulsuhr war jedenfall regelmäßig ernüchternd was das Ergebnis anbelangte, der Garmin 76S war da viel zuverlässiger.


    Ein wesentlicher Grund dabei ist wohl auch der Temperaturunterschied, der sich im Laufe der Tour zwangsläufig einstellt (kühl im Haus, warm in der Sonne, kalt im Wald).

  • Hi Holger


    habe gerade eine kleine Tour mit dem Radl gemacht (37,3 km 245 Steigmeter)


    Ich bin bei einer Höhe 534 losgfahren und zurückgekommen fast identische Anzeige am VDO MC1.0 mit Wert 553 und am WSG-1000 mit Wert 550.
    Der Luftdruck ist in den fast 2 Stunden gesunken, lt. meinem Barometer.
    Der VDO MC1.0 zeigt ja "nur" die Steighöhe an, war 245 Hm, während der WSG-1000 unter Höhenanstieg die Sinkhöhe gleich von der Steighöhe abzieht. Das angezeigte Ergebnis Höhenanstieg ist am WSG-1000 16m. Also 550 -534 = 16, d.h. der Unterschied von 16 Metern ist begründet durch die Änderung des Luftdrucks, somit ist wohl die Ermittlung von Steighöhe - Sinkhöhe = 0. (bin auch überrascht ;D).


    Als Bild mein Testaufbau an meinem Fahrrad-Lenker


    Gruß


    Hans

  • Hallo Holger


    Zitat

    Original von Holger Issle


    Eine 4h-Tour im Wald mit der Cyclo Pulsuhr war jedenfall regelmäßig ernüchternd was das Ergebnis anbelangte,


    Ein wesentlicher Grund dabei ist wohl auch der Temperaturunterschied, der sich im Laufe der Tour zwangsläufig einstellt (kühl im Haus, warm in der Sonne, kalt im Wald).


    Wenn du dir die Datenblätter von so elektronischen Barometermodulen mal anschaust wirst du feststellen, daß diese sehr temperaturempfindlich sind. Diese Module haben aber machmal ein Thermometer eingebaut , das dann zur Korrektur verwendet wird oder werden intern direkt mit der Temperatur korrigiert . Ob das natürlich immer so ist und ob es bei deiner Pulsuhr auch so gemacht wird weiß ich nicht. Aber deine Vermutung daß es temperaturempfindlich ist dürfte eigentlich nicht zutreffen, wenn es ordentlich realisiert ist.


    Gruß


    Hans

  • Zitat

    Original von hans.maurer
    Aber deine Vermutung daß es temperaturempfindlich ist dürfte eigentlich nicht zutreffen, wenn es ordentlich realisiert ist.


    Hi Hans, in der Tat, ja - dann war es in meinen Exemplaren entweder schlecht oder gar nicht implementiert. Im Ergebnis war der 76S jedenfalls nicht zu schlagen.


  • Hallo, hans.maurer


    um das Thema TOP50 herum mache ich einen neuen Thread auf.
    Das Thema ist doch zu informativ, als das wir die Diskussion hier anhängen

  • Guten Tag


    Erlaube mir eine kleine Anmerkung zur Präzision der barometrischen Höhenanzeigen.


    1.) 1 hPa (hektopascal) Luftruckunterschied entspricht einer Höhe von (etwa) 8m. Das ist so.
    2.) Luftdruckunterschiede von etw 5hPa, über den Verlauf eines durchschnittlichen Tages, sind keine Seltenheit, auch ohne jegliche Wetterkapriolen. Auch das ist so.
    3.) Daraus resultierend: Genauigkeit der barometrischen Höhenauswertung lediglich etwa 40m. 40m, das kann auch jede GPS Antenne. Da braucht es die barometrische Verwirrung nicht extra. Meine ich.


    (4.)) Die größten bisher gemessenen Luftruckunterschiede pro Tag betrugen etw 90 hPa. Das entspräche etwa einem Höhenunterschied von etwa 700 Meter. Nur so. Für alle die ihre Höhenanzeige auf drei Dezimalstellen lieben. : drink

    2 Mal editiert, zuletzt von Schmiedinger ()