Trip nach England mit WSG-1000 und Locosys BGT-31

  • Hallo,


    meine 2 Wochen Rundreise in England sind schon länger vorbei,
    doch habe ich es bisher nicht geschafft über meine Erfahrungen zu schreiben.
    Diese führe ich am besten Gerät für Gerät aus.


    Kurze Info zur Reise:
    Wir verbrachten 3 Nächte in London (Purple Hotel City of London in der Prescott Street ), nachdem wir mit Lufthansa über Frankfurt angereist sind.
    Ich habe mir natürlich nicht nehmen lassen den WSG-1000 und den Locosys BGT-31 in Greenwich zu prüfen.
    Zwei Bilder dazu findet Ihr hier.
    Danach sind wir mit dem Mietwagen komplett hoch nach Schottland gefahren.
    Und haben dann 14 Tage später den Heimflug aus Edinburgh angetreten.


    So nun die Geräte:


    TOMTOM 730:
    Software: 8.05...
    KartenVersion 8.05....
    Die Anweisungen waren stets zum richtigen Punkt, und ich werde wohl nicht auf Enie als Begleiterin verzichten.
    Enie versteht man richtig Klasse. Dagegen kann man die Meisten anderen Stimmen echt in die Tonne kloppen.
    Ich hatte fas überall TMC Empfang selbst im wilden schottischen Hinterland.
    Alles in allem war ich sehr zufrieden mit dem TOMTOM.


    btw. Kreisverkehransagen.
    Hier bricht ja immer Krieg aus wenn es um die Kreisverkehrs ansagen vom TomTom geht.
    Hier meine Erfahrungen aus England.
    Es mag zwar richtig sein, dass ein "Biegen sie im Kreisverkehr links (bzw in England rechts) ab" eher der Umgangssprache entspricht,
    und in Deutschland nicht unbedingt nötig wäre, doch in England wo man schon mal auf Kreisverkehre trifft mit 5 (ja fünf)
    in den Kreisverkehr einmündenden Spuren, ist eine Ansage vor dem Kreisverkehr schon sehr hilfreich.
    Da man in so einem Kreisverkehr auch mal 1 Linksabbieger Pfeil auf der Strasse findet, sowie 2 für geradeaus,
    ist man auch nicht wirklich überrascht wenn es auch eine Rechtsabbieger Spur gibt auf der ein nach recht abknickender
    Pfeil aufgemalt ist. Durch die Ansage vom TomTOM weis man so schon vor dem Kreisverkehr wo man sich einordnen muss.
    Auf die Nummer der Ausfahrt die evtl. vorher genannt wird (z.b. Navigon), kann man nicht darauf schließen wo man raus muss.
    Manchmal ist die 2te Ausfahrt schon eine Linksabbieger Ausfahrt, andererseits kann die 1te Ausfahrt auch mal fast komplett um den Kreisverkehr rumführen.
    Kreisverkehre durch die man mit 80 fährt und 300-500 Meter Durchmesser haben sind keine Seltenheit.


    WSG-1000:
    Firmware 1.0.2.0
    An sich lief der Logger recht brauchbar, immer dann wenn ich zu Fuss unterwegs war, und kam so auch nicht an die Grenzen seiner Speicherkapazität.
    Der digitale Kompass ist hin und wieder praktisch für die Orientierung.
    Enttäuscht war ich von der Batterieleistung, denn wenn ich nach einer 10-12h Exkursion durch London nur noch 20% auf der Akkuanzeige habe gibt mir dies zu denken,
    falls man mal einen etwas längern Trip unterwegs ist.


    Locosys BGT-31:
    Firmware: die ausgelieferte.
    Mit diesem Gerät bin ich sehr zufrieden. Die Begrenzung auf 20000 Wegpunkte ist und war mir egal, da ich eine 2 GB Kingston SD-Karte zum Loggen nutze.
    Durch den zur genüge stehenden Speicherplatz habe ich das Logging auf 1 Sekunde gestellt. Das ergab ungefähr 1 MB pro Stunde.
    außerdem hab ich das Teil früh eingeschaltet und es war immer an wenn wir außerhalb unseres Übernachtungsortes waren :).
    Wenn ich es nach 10-12h ausgeschaltet habe, war die Akkuanzeige immer noch auf "Voll". Hier hat man auch, durch meinen Langzeittest bestätigt
    im "GPS-Empfänger mit Logger Forum", genügend Reserven falls man dochmal ein paar Stunden länger unterwegs war.


    Zwei Problem habe ich doch:
    1. durch das sekundliche Logging kommt man nach knapp 8,5 Stunden an die Grenze von Logfiles die Robogeo importieren kann.
    ist aber kein Problem des Loggers:)
    Der Entwickler hat aber schon Abhilfe versprochen. Hab es dann erstmal mit Locr gemacht.
    2. einmal war das Gerät eingefroren. Mit fest verbauten Akku natürlich eine Problem, aber durch entnehmen der SD-Karte und etwas drücken der Knöpfe ging das auch wieder.
    Ursache war wohl, das eine der Tasten dauerhaft in der Tasche gedrückt wurden, da der Logger etwas eingeklemmt wurde.


    An sich war der Urlaub sehr erholsam, nicht billig :) und ein recht guter Test beider Logger und meiner neuen Kamera.


    Ein NMEA Log vom Heimflug und die umgewandelte KML Datei habe
    ich mal zum Download bereit gestellt

    Einmal editiert, zuletzt von buliwyf ()

  • Danke Dir für die Rückmeldung :). Noch eine Frage.. Welche Uhrzeit ist denn korrekt auf den Logger-Bildern? Und weshalb bist Du mit dem Wintec-Teil bereits in einer Höhe von -1m *g*

  • Also der Locosys zeigt in diesem Menü die Daten die er vom Satelliten empfängt also UTC und der WSG zeigt UTC+1. In den anderen Menüs zeigt der locosys aber natürlich auch die Zeit der Zeitzone an die ich eingestellt habe.


    Zur Höhe muss ich sage, dass ich diese beim Wintec nicht beachte.
    Meiner Erfahrung nach kann man sich nicht darauf verlassen.
    Ich habe das Ding auch schon auf einem geeichten Messplatz eingestellt.
    Bei guten GPS Empfang ist die Höhenangabe des GPS genauer

    Einmal editiert, zuletzt von buliwyf ()

  • Zitat

    Original von buliwyf



    Zur Höhe muss ich sage, dass ich diese beim Wintec nicht beachte.
    Meiner Erfahrung nach kann man sich nicht darauf verlassen.
    Ich habe das Ding auch schon auf einem geeichten Messplatz eingestellt.
    Bei guten GPS Empfang ist die Höhenangabe des GPS genauer


    Das kann man schon, aber man kommt um das kalibrieren nicht drumrum.


    Da hat man dann 2 Möglichkeiten: hat man einen Standort mit bekannter Höhe: manuell. Sonst per GPS, wobei man dann halt annimmt, dass im Moment des Kalibrierens die GPS-Höhe gerade mal rel. genau stimmt.

  • Zitat

    Original von karomue


    Das kann man schon, aber man kommt um das kalibrieren nicht drumrum.


    Da hat man dann 2 Möglichkeiten: hat man einen Standort mit bekannter Höhe: manuell. Sonst per GPS, wobei man dann halt annimmt, dass im Moment des Kalibrierens die GPS-Höhe gerade mal rel. genau stimmt.


    Ich denke ich weis ich ich die Höhe einstellen kann:)
    Aber wie gesagt, ich habe das Teil bereits an einem genau ausgemessenen Platz kalibriert. Doch war der Unterschied eine Woche später dann mal eben 30-40 Meter. -> Ich kann mich nicht darauf verlassen.
    Die GPS-Daten an der Stelle waren beide Male relativ genau, als mit +- 5 m.

  • Zitat

    Original von buliwyf


    Ich denke ich weis ich ich die Höhe einstellen kann:)
    Aber wie gesagt, ich habe das Teil bereits an einem genau ausgemessenen Platz kalibriert. Doch war der Unterschied eine Woche später dann mal eben 30-40 Meter. -> Ich kann mich nicht darauf verlassen.
    Die GPS-Daten an der Stelle waren beide Male relativ genau, als mit +- 5 m.


    DAs ist eine der Gretchenfragen.


    Der WSG bestimmt die Höhe (im Logger, nicht im NMEA-log!) barometrisch.


    Damit kann man sich natürlich nicht auf lange Zeit darauf verlassen. Aber, man kann natürlich zu Beginn einer Tour per GPS - neu - kalibrieren, dann hat man wieder eine Basis. Und wenn die G PS-Höhe zu diesem Zeitpunkt auch rel. genau ist, kann man sich bei normalken Wetterlagen schon eine zeitlang darauf verlassen.


    Und es ist halt auch so, dass die GPS-Höhe schon mal völlig überraschend innerhalb weniger sek. um 30-50 m steigen oder fallen kann. Das kann bei der barom. Höhe allenfalls bei heftiger Gewitterlage passieren. Schau Dir dazu einmal an einem Nachmittag die MSL in u-center als Grafik an. Das sagt mehr als alle Worte.

  • Nur mal so zur GPS-Höhe.



    Leider hat mich das nun auch sehr unangenehm überrascht.


    Ich habe meinen WSG um 14:42 Ortszeit mit u-center gestartet um einfach zu sehen ws die Höhe macht. Zunächst stand sie bei 225,6 m, tatsächlich sollten es um die 272 m sein.


    Nun das frustrierende, das muss ich mal prüfen lassen,
    WSG aus/eingeschaltet: Höhe bei 276... m,
    WSG aus/eingeschaltet: Höhe bei 242... m,
    AssistNow gestartet, Höhe bei 252 m,
    WSG aus/eingeschaltet: Höhe bei 265... m.


    Das wird beobachtet werden müssen. :(

  • Zitat

    Original von buliwyf
    Zwei Problem habe ich doch:
    1. durch das sekundliche Logging kommt man nach knapp 8,5 Stunden an die Grenze von Logfiles die Robogeo importieren kann.
    ist aber kein Problem des Loggers:)


    Mit gpsbabel kann man Tracks so filtern, daß überflüssige Punkte entfernt werden, ohne daß sich die Trackqualität (merklich) verschlechtert.


    Ciao,
    Steffen