AVIC-X3 Frage an die Experten

  • Das gleiche steht auch unter AVIC-DS aber ich habe keine Antwort bekommen, darum versuche ich es mal hier.


    Ist das richtig? Je länger man mit Navigation fährt, um so genauer wird das Gerät? Bei mir kommen die Ansagen auch immer etwas spät. Wo und wie erkennt man welchen Status man beim AVIC-X3 erreicht hat?


    3D-Hybrid? Status Wie erkenne ich das?


    Wir wollen Donnerstag im Urlaub fahren, da brauche ich schon frühzeitige Ansagen. Ist es jetzt besser vorher mit Navigation etwas rum zu fahren, damit das Gerät genauer wird?


    Was bedeutet genau 3D-Hybrid? Also bei mir bewegt sich die Karte bei Kurven Fahrten mit. Ist das da mit gemeint?

  • Also das ein Navigationsgerät mit der Zeit immer genauer wird, ist mir vollkommen neu.
    Einige einfache Geräte, zB. ältere Blaupunkt Geräte, müssen erst einmal kalibriert werden.
    Das sollte aber heute schon der Vergangenheit angehören.
    Aber wenn man nun so ein Gerät hat, dann muss die Kalibrierung abgeschlossen sein um genau zu navigieren.
    Ich denke mal das bei den Pioneer Geräten nicht Technik von gestern verbaut wurde und Du Dich damit nicht belasten musst.
    Eine ungenaue Routenführung ist überwiegend auf schlecht positionierte Antennen zurück zu führen.
    Auch eine gänzlich falsche Montage bewirkt eine ungenaue Navigation.
    Dabei können bei richtiger Montage die GPS Antennen auch ruhig unter dem Armaturenbrett montiert werden.
    Wichtig :
    Antenne parallel zum Horizont montieren, den max. Neigungswinkel nie überschreiten.
    Antenne auf einer metallischen Fläche montieren ( meist liegen den Antennen Metallplatten bei, dann diese verwenden. )
    Antenne in allen Richtungen um mindesten 15 Grad einen freien Blick verschaffen und nicht mit metallischen Gegenständen stören.
    Auch sogenannte metallbedampfte, metallbeschichtet Autoscheiben können zu Beeinträchtigungen führen
    Wer dies alles beherzigt, der wird auch ein relativ genaues Navigationssystem erhalten.

  • Zitat

    Original von midimo100
    Einige einfache Geräte, zB. ältere Blaupunkt Geräte, müssen erst einmal kalibriert werden.


    Auch aktuelle Pioneer-Geräte müssen kalibriert werden. Dabei passt sich die Software an die Gegebenheiten im Auto an - es ist zum Beispiel die Anzahl der Radimpulse pro km bei jedem Auto verschieden. Ebenso variiert der Einbauwinkel.


    Zitat

    Also das ein Navigationsgerät mit der Zeit immer genauer wird, ist mir vollkommen neu.


    Wir sprechen hier allerdings von der Zeit, die man in den ersten 5-500 km nach dem Einbau zurück legt. Hinreichend genaue Navigation ist bereits nach etwa 5 km möglich, danach kalibriert sich das Gerät immer feiner auf die Gegebenheiten im Wagen. Allerdings dürfte zwischen der Genauigkeit nach 5 km und der nach 500 km in der Praxis nur ein marginaler Unterschied feststellbar sein.


    Pioneer hat als Besonderheit einen Drehmomentsensor, der nicht nur das Abbiegen registriert, sondern auch Beschleunigung und Neigung nach oben oder unten. Wenn die Navigation einige male auch um diese Achsen bewegt wurde, stellt sich im Kalibrierungsmenü der Status automatisch von "Sensor-Initialisierung" auf "3D-Hybrid" um. Dieses Menü findet man im Navi-Modus unter Einstellungen/Hardware/Sensor-Status (schlagt mich bitte nicht, wenn ich mich diesbezüglich vertan habe, ich bediene die Teile intuitiv und merke mir nur selten die genaue Abfolge der Menüs).


    Das sollte aber heute schon der Vergangenheit angehören.
    Aber wenn man nun so ein Gerät hat, dann muss die Kalibrierung abgeschlossen sein um genau zu navigieren.
    Ich denke mal das bei den Pioneer Geräten nicht Technik von gestern verbaut wurde und Du Dich damit nicht belasten musst.
    Eine ungenaue Routenführung ist überwiegend auf schlecht positionierte Antennen zurück zu führen.
    Auch eine gänzlich falsche Montage bewirkt eine ungenaue Navigation.
    Dabei können bei richtiger Montage die GPS Antennen auch ruhig unter dem Armaturenbrett montiert werden.
    Wichtig :
    Antenne parallel zum Horizont montieren, den max. Neigungswinkel nie überschreiten.
    Antenne auf einer metallischen Fläche montieren ( meist liegen den Antennen Metallplatten bei, dann diese verwenden. )
    Antenne in allen Richtungen um mindesten 15 Grad einen freien Blick verschaffen und nicht mit metallischen Gegenständen stören.
    Auch sogenannte metallbedampfte, metallbeschichtet Autoscheiben können zu Beeinträchtigungen führen
    Wer dies alles beherzigt, der wird auch ein relativ genaues Navigationssystem erhalten.[/quote]

  • Vielen Dank für die Info, denke mal wir können jetzt ein paar Tage zur Mosel fahren, und kommen nicht an der Nordsee an. Wenn jemand noch Info von der Mosel ( Ührzig ) hat immer her damit.


    Ingo

  • Zitat

    Original von BlackMagic


    Auch aktuelle Pioneer-Geräte müssen kalibriert werden. Dabei passt sich die Software an die Gegebenheiten im Auto an - es ist zum Beispiel die Anzahl der Radimpulse pro km bei jedem Auto verschieden. Ebenso variiert der Einbauwinkel.



    Wir sprechen hier allerdings von der Zeit, die man in den ersten 5-500 km nach dem Einbau zurück legt. Hinreichend genaue Navigation ist bereits nach etwa 5 km möglich, danach kalibriert sich das Gerät immer feiner auf die Gegebenheiten im Wagen. Allerdings dürfte zwischen der Genauigkeit nach 5 km und der nach 500 km in der Praxis nur ein marginaler Unterschied feststellbar sein.



    Hmm, Du hast Recht !
    Mein Fehler war es ja als Bezugspunkt OEM , als Herstellerspezifische Navigationsgeräte zu vergleichen.
    Da diese auf den jeweiligen Fahrzeugtyp angepasst sind, braucht zum Bsp. auch der Speedpuls nicht kalibriert werden.
    Jedoch bieten auch diese Geräte so ein Feature ( z.B. wechsel auf andere Reifengröße )
    Da Pioneer im Grunde für jedes Fahrzeug ein und das selbe Gerät bereitstellt, muß natürlich eine Anpassung erfolgen.


    Somit ist das keine Technik von Gestern, sondern aktuelle und notwendige Technik