Die Schweizer haben eine neue Tarntechnologie entwickelt!

  • Hi Zielgruppe,


    wie ich vergangenen Dienstag feststellen konnte, haben die Schweizer eine neue militärische Tarntechnologie entwickelt. Die Alpenstraßen sollten damit unsichtbar gemacht werden. Dank der Schweizer Langsamkeit ist diese aber seit mehr als 30 Jahren durch GPS überholt, welches den Lenker eines feindlichen Fahrzeugs auch ohne Sicht den Straßenverlauf mitteilt. Arbeiten muß die US-Regierung allerdings noch am Geröll- und Gegenverkehrsindikator, um ungestörtes rockerhaftes Heizen zu ermöglichen.


    Und nun hier die Tour:
    Vom (sehr empfehlenswerten) Camping Al Censo in Claro geht es über die Gotthardstraße die Südrampe hoch bis die Via Tremola abzweigt. Auf halber Höhe ist grad eine Baustelle mit ungeregeltem Einbahnverkehr. Dieser Straße weiter folgend erklimmt man die Passhöhe auf 2091m.


    Am Hospiz lohnt es sich, das Museum anzuschauen, die Tonbildschau allerdings kann man sich getrost sparen. Taschenlampe nicht vergessen, im Museum ist ein Stück Tunnel installiert, in dem man die brauchen wird!


    Weiter geht es nach Norden, den Gotthard auf der alten Straße folgend (die man "um den See rum" erreicht). Ziemlich weit unten, aber noch vor Andermatt, kann man links zum nächsten Highlight abbiegen - dem Furka. Hier empfiehlt sich die weiterfahrt nach "Dörfli" (etwa 2km nach dem Abzweig) um im dortigen Restaurant Rösti zu futtern.


    Nach oppulentem Mittagsmahl gehts bergan, der Furka ist hoch, diesmal aber leider in den Wolken versteckt. Auf der Westrampe abwärts lohnt sich der Stopp am Rhonegletscher und dessen Besichtigung. Von dort sieht man auch die geniale Anlage der Straße nach unten, und die Grimsel wieder nach oben. Letztere erreicht man, indem man am Fuße des Furka rechts abbiegt.


    Am Grimsel oben angekommen (was in unter 3 Minuten sicher der Fall sein wird, dieser Pass ist leider sehr gut ausgebaut) nimmt man erst einen Kaffe in der Kneipe rechts, und besichtigt danach die Murmeltiere links.


    Nach der Passhöhe ist eine einspurige, ampelgeregelte Werksstraße zu dem Stauseen hinauf - die ich mir aber wegen der Wolken gekniffen habe. Hier ist einmal pro Stunde die Einfahrt in einer Richtung für 10 Minuten erlaubt. Die Strecke selber ist nur 6km lang... und dauert mindestens 45 Minuten...


    Am Grimsel wieder unten wendet man sich rechts (südwärts) um wieder Richtung Gotthard zu fahren. Den verlässt man auf etwa 173 seiner Höhe in Richtung Oberalppass, der dann zum Lukmanier führt. Die Landschaft hier ist GANZ anders als an den anderen Pässen: leicht, geschwungen... nicht kantig hart.


    In Summer sin das etwas mehr als 300km und damit eine nette Halbtagestour.


    Logs oder Routen gibts dazu keine, die braucht es wirklich nicht!