Welche Geschwindigkeiten hat mein Garmin gelernt - so kriegt man raus...

  • Zitat

    Original von Franz Jaeger
    Davon abgesehen, das die Konkurenz es auch ohne diese Anpassung schafft, recht genaue Ankunftszeiten zu berechen...


    Und wie will die Konkurenz das anstellen? Mit meinem Wohnmobil bin ich definitiv langsamer am Ziel als mit meinem Pkw.
    Mit meinem vorigen Navigon musste ich bei einer Tagesfahrt im Wohnmobil immer eine Stunde addieren. Der Garmin sagt es perfekt voraus!
    Neulich ist mir aufgefallen daß auch die Länge der TMC-Staus auf die Ankunftszeit addiert wird. Machen wohl auch die wenigsten Navis.

  • Zitat

    Original von Karl Valentin


    Und wie will die Konkurenz das anstellen? Mit meinem Wohnmobil bin ich definitiv langsamer am Ziel als mit meinem Pkw.


    mit dem Profil begrenzte Geschwindigkeit


    Zitat

    Original von Karl Valentin
    Neulich ist mir aufgefallen daß auch die Länge der TMC-Staus auf die Ankunftszeit addiert wird. Machen wohl auch die wenigsten Navis.


    doch, macht TT z.B. auch


    Edit: dennoch gefällt mir die Garmin-Lösung sehr gut

    Kaum bist mal kurz weg sieht alles gleich ganz anders aus ??

    Einmal editiert, zuletzt von Bogi100 ()

  • Zitat

    Original von Karl Valentin
    Und wie will die Konkurenz das anstellen? Mit meinem Wohnmobil bin ich definitiv langsamer am Ziel als mit meinem Pkw.


    Und wie will dein Garmin wissen, ob du gerade mit deinem PKW oder deinem Wohnmobil unterwegs bist? Für ein mobiles Navi sollte diese Funktion wenigstens abschaltbar sein oder Profile hinterlegt werden können.


    btw. bei TT gibt es die Einstellung "begrenzte Geschwindigkeit" da wird dann dein langsameres Wohnmobil berücksichtigt... auch beim Routing.


    Franz


    Edit: Bogi100 war ein wenig schneller...

    Einmal editiert, zuletzt von Franz Jaeger ()

  • ich glaube, dass die "Fahrzeugprofile" lediglich der Auswahl und NUtzung der Straßen oder bestimmter Straßen dienen und mit der Fahrtzeitberechnung nichts am Hut haben. Eher gehe ich davon aus, dass das Navi stets im Hintergrund die Geschwindigkeit, die gerade gefahren wird, auf die Strecke hochrechnet mit Hilfe der wohl doch individuell hinterlegten Geschwindigkeiten für den jeweiligen Straßentyp. So wäre ggf. auch die relativ langsame Aktualisierung der Karte zu erklären (oder wie es viele nennen, das "Ruckeln"/nicht flüssig laufen,...)


    FINrod

  • Zitat

    Original von Franz Jaeger
    Und wie will dein Garmin wissen, ob du gerade mit deinem PKW oder deinem Wohnmobil unterwegs bist?


    Na wie wir hier erfahren haben lernt es das während der Fahrt.


    Zitat

    Original von Franz JaegerFür ein mobiles Navi sollte diese Funktion wenigstens abschaltbar sein oder Profile hinterlegt werden können.


    Profile wären höchstens eine Lösung, wenn ich die Geschwindigkeiten für jeden Strassentyp selbst konfigurieren kann, denn der Hersteller kennt weder mein Fahrzeug noch meinen Fahrstil. Bei meinem Navigon waren die Profile nicht editierbar. Trotzdem ist die selbstlernende Garmin-Lösung auf jeden Fall besser, denn die richtigen Geschwindigkeiten selbst rausfinden ist eine endlose Tüftelei, sowas hatte ich schonmal mit Routeplanner auf einem alten Psion PDA.


    Für wechselnden Einsatz in unterschiedlichen Fahrzeugen wäre es gut, wenn es mehrere "Lernspeicher" gäbe, für jedes Fahrzeug einen, sodaß die sich nicht gegenseitig beeinflussen.

  • Zitat

    Na wie wir hier erfahren haben lernt es das während der Fahrt.


    Ich setzte sogar noch eines drauf:


    Ich bilde mir ein, dass gewisse Routen mit der Zeit fixiert werden.
    Normalerweise routet nüvi vom betreffenden Ort R. nach rechts zur Bundesstraße, um dann auf die AB zu kommen. (Route 1)
    Ortskundige nehmen eine Abkürzung zu einer anderen Auffahrt auf die AB. (Route 2)


    Mit denselben Einstellungen und dreimaliger Änderung der berechneten Route (im Abstand mehrere Monate)
    passierte es plötzlich, dass garmin nur mehr die "Einheimischen-Route" nahm. ;)


    Gegenbeweis: als ich kurz darauf dieselbe Route mit meinem fabrikneuen Gerät
    mit denselben Einstellungen berechnete, nahm es die "Route1".


    Bin gespannt, wie lange es dauert, bis Route 2 gelernt wurde.


    :D

    Einmal editiert, zuletzt von Arnold1960 ()

  • Naja, die andere Route wird er wohl kaum gespeichert haben (da müsste er für alle möglichen Routen ja ziemlich viel Speicher haben).
    Wahrscheinlich kommt's eher durch die gelernten Geschwindigkeiten nach einer gewissen Zeit zu einer Veränderung des Routing bei "kürzere Zeit".
    Mathias

  • :tup MatGrebe:


    Das klingt nach plausibler Erklärung ;) - und es bestätigt wieder, dass das Feature mit den lernfähigen Geschwindigkeiten mehr positive Seiten hat, als man annehmen möchte....

    Einmal editiert, zuletzt von Arnold1960 ()

  • Ich wüsste keine negative Eigenschaft dieser Geschwindigkeitsanpassungen.

  • Es wird doch oft bemängelt, daß die Einstellung "LKW kürzere Zeit" zu ziemlich schlechtem Routing führt. Evtl. liegt das daran, daß hier schlechte Werksvorgaben für die Geschwindigkeiten gemacht wurden, was wiederum bedeuten würde daß es für die verschiedenen Profile verschiedene "Lernspeicher" gibt.
    Man müsste mal probieren ob sich das Routing in diesem Profil nach dem Lernprozess verbessert. Dann wäre das für mich die Lösung mit dem Wohnmobil. Leider habe ich meinen diesjährigen Urlaub schon hinter mir, sodaß ich das nicht so schnell testen kann.


    Auf jeden Fall haben die Garmins ziemlich viele versteckte Qualitäten unter der Haube. Positiv ist mir im Urlaub auch das Verhalten in langen Tunneln aufgefallen. Während mein Navigon nach ein paar hundert Metern ohne Empfang den Dienst einstellte, macht das Garmin munter weiter so als wäre nichts, und am Tunnelende stimmt die Position ziemlich exakt mit der echten Position überein. Wie bei einem Festeinbau.

  • Zitat

    Original von Karl Valentin


    Na wie wir hier erfahren haben lernt es das während der Fahrt.


    ... dann hast du also bei jedem Wechsel immer die ersten Fahrten mit falschen Ankunftszeiten... evt. falschen Routen und weißt erst nach der ersten richtig errechneten Ankunftszeit, das das Geschwindigkeitsprofil wieder stimmt.


    Zitat

    Original von Franz JaegerFür ein mobiles Navi sollte diese Funktion wenigstens abschaltbar sein oder Profile hinterlegt werden können.


    Profile wären höchstens eine Lösung, wenn ich die Geschwindigkeiten für jeden Strassentyp selbst konfigurieren kann, denn der Hersteller kennt weder mein Fahrzeug noch meinen Fahrstil. [/quote]


    Ich meinte Profile für die Unterschiedlichen Fahrzeuge mit eigenen jeweils hinterlegten Geschwindigkeiten.


    (Achtung Ironie)
    Btw. dann ist ja "Autobahn ausschließen" kein Problem mehr... man darf auf der Autobahn max 30 km/h fahren und nach ~ 1500 gefahrenen Kilometern hat sich die hinterlegte Geschwindigkeit so gesenkt, das Autobahnen nicht mehr ins Routing einbezogen werden und zu den Parkplatz POIs hinzugefügt werden.


    Franz

    2 Mal editiert, zuletzt von Franz Jaeger ()

  • @franz:


    Ich sehe deinen Ironiemodus und möchte dazu im selben Stil antworten:


    (1) Autobahnen (Zeichen 330) und Kraftfahrstraßen (Zeichen 331) dürfen nur mit Kraftfahrzeugen benutzt werden, deren durch die Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit mehr als 60 km/h beträgt; werden Anhänger mitgeführt, gilt das gleiche auch für diese.


    Du wirst also bei Feldversuchen Strafmandate einsammeln (mein Bekannter bekam eine Verwarnung, weil er nur 100kmh fuhr...)


    **
    Ernst weiter ;)
    Die geänderte Autobahngeschwindigkeit merkt sich garmin bereits nach wenigen km (getestet auf 100er Einschränkung von ca. 10km - welche sich sofort in meine weiteren Berechnungen niederschlug)

  • Zitat

    Original von Arnold1960
    Die geänderte Autobahngeschwindigkeit merkt sich garmin bereits nach wenigen km (getestet auf 100er Einschränkung von ca. 10km - welche sich sofort in meine weiteren Berechnungen niederschlug)


    Wie meinst du denn das? Das sich durch deine langsame Geschwindigkeit die Ankunftszeit nach hinten verlagerte? Da muss ja nicht das Geschwindigkeitsprofil geändert werden. Wenn sich aber in dieser kurzen Zeit das Geschwindigkeitsprofil ändert, stimmt die Ankunftszeit nicht mehr für die restlichen 500 Km, wo keine Einschränkung ist.


    Franz

  • Zitat

    stimmt die Ankunftszeit nicht mehr für die restlichen 500 Km, wo keine Einschränkung ist.


    Interessante Theorie - in der Praxis war es so, dass ich 10km mit 100kmh zur nächsten AB-Abfahrt fuhr, dann auf Bundesstraßen weiter.
    Beim nächsten Autobahntrip begann er mit Durchschnitt 100kmh zu rechnen, (auch die Endzeit) und nach einigen km mit 130/140 sank die Endzeit entsprechend schnell nach unten. (=früherer Ankunftszeitpunkt)


    Hätte ich die 10km Autobahn mit 100kmh nicht beendet, sondern wäre mit 140kmh weiter Ri. Wien gefahren, hätte er ja kontinuierlich nachgerechnet,
    und beim AB-Ende wären wieder die 140kmh fix gewesen.


    AB Ende = Einstellung fürs a) Trockentraining am nüvi b) Berechnung der Endzeit

    Einmal editiert, zuletzt von Arnold1960 ()

  • Zitat

    Original von Arnold1960
    Beim nächsten Autobahntrip begann er mit Durchschnitt 100kmh zu rechnen, (auch die Endzeit) und nach einigen km mit 130/140 sank die Endzeit entsprechend schnell nach unten. (=früherer Ankunftszeitpunkt)


    Damit hast du dir also wegen einer 10 km langen Geschwindigkeitsbegrenzung die Berechnung der korrekten Ankunftszeit für deine nächste Tour versaut (ich meine die Ankunftszeit, die bei Fahrtantritt angezeigt wird) und wenn die Theorie mit dem verändertem Routing stimmt, dann evt. sogar eine korrekte Route.


    Mich stört bei der Sache, das man nie weiss, ob man sich nun auf die Ankunftszeit verlassen kann oder nicht. Wenn immer die gleichen Geschwindigkeiten verwendet werden, dann ist es wenigstens gleich schlecht oder gut. Fließt aber jeder gefahrenen Kilometer ins Geschwindigkeitsprofil ein, weiss man nie, ob das dann noch bei der nächsten Fahrt passt. Wenn die Theorie mit dem veränderten Routing stimmt, gilt dort IMHO das gleiche.


    Franz