Erfahrungen

  • Das Gerät (N220L) sieht super aus, grosser Bildschirm und ist schön flach. Auch gute Bewertungen veranlassten mich zum Kauf.
    Die Realität hat mich leider eingeholt. In ländlichen Gebieten in Österreich sind viele Adressen (Strassen) einfach nicht enthalten. Bei verschiedenen Routenplanern im Internet werden sie angezeigt, aber der Falk Planer im Internet kennt sie auch nicht. Fährt man alternative Routen weigert sich das Gerät manchmal die neue Route zu berechnen, obwohl einiges kürzer. Abhilfe schaffte aus und einschalten des Gerätes. Ausserdem wird man manchmal von der Hauptstrasse weggelotst um über viele Ecken auf totalen Nebenstässchen wieder auf die Hauptstrasse zurückzukommen. (Schweiz)
    Meine Meinung ist, dass man für diesen Preis ein ausgereifteres Produkt hätte erhalten müssen.
    Es ist mein erstes Gerät, vielleicht habe ich auch zuviel erwartet. Kaufen werde ich die nächsten Jahre sicher keinen Routenplaner mehr, mir sind die Illusionen genommen worden.


    gruss fredy

  • zum Thema Erfahrungsbericht Falk N220L


    Hallo Allerseits,
    zwei Beiträge mit meinen "frühen" Erfahrungsberichten - besitze das Gerät seit Anfg. Juni ´07 - hatte ich bereits hereingestellt und daher möchte ich heute nur Ergänzungen dazugeben.


    Bislang habe ich das Gerät übrigens nur im Inland testen können - es gibt jedenfalls in der Karten-Software etc. offenbar starke regionale Unterschiede, von denen es abhängt, ob das Gerät zufriedenstellend funktioniert oder eher nicht.
    Man wird als Nutzer des Gerätes eine einwandfreie Funktion bzw. Navigationsfehler ja wohl am ehesten in der Region bemerken, in der man selbst ortskundig ist. Das wäre wohl auch die einzige schlüssige Erklärung dafür, daß hier im Forum sehr unterschiedliche Bewertungen gegeben wurden.


    Mein Eindruck ist nach wie vor: zwar überwiegt die sehr gute bis zufriedenstellende Funktionsweise, aber es gibt dennoch Fehl-Funktionen in diversen Regionen bis hin zu praktisch völliger Nutzlosigkeit in allen möglichen Abstufungen. Wenn man das Pech hat, in eine solche Region zu geraten, kann das je nach Gewichtigkeit der Fehlfunktion ziemlich lästig und zeitraubend werden. Das ist für ein Gerät dieser Klasse ungenügend.
    Beispiele aus meiner "Home-Zone":
    - auf der B 9 nach Frankenthal-Süd in Fahrtrichtung Ludwigshafen wird vor der Ausfahrt "Industriegebiet Oggersheim West" angesagt, rechts abzubiegen, während der Monitor anzeigt, geradeaus weiterzufahren.
    Solche Differenzen zwischen Ansage und Anzeige gibt es leider öfters - in der Regel stimmt die Anzeige; man kann "Sandra" also nicht unbedingt vertrauen (wußt ich´s doch - ihre Stimme war mir von Anfang an nicht besonders sympathisch :)


    - Die Hausnummernführung in der Mannheimer Innenstadt ist ungenügend; @falk: so schwer ist das mit den Quadraten doch auch wieder nicht, oder? Aber in Ludwigshafen steht es damit offenbar auch nicht viel besser.


    - Beispiel: die Rheingönheimer Straße 20 in LU-Mundenheim wird nicht gefunden. Es gibt nur die 2 und die ist am anderen Ende der etwa 1,5 km langen Straße.


    - Ausfahrt 28 der A6 (Mannheim/Schwetzingen), Fahrtziel Plankstadt: die B36 und weitere Landesstraßen sind offenbar im Kartenmaterial in der Region an der Stelle nicht vorhanden. Das ist schon ein sehr dicker Fehler. Bei der weiteren Streckenführung hat das Gerät dann komplett versagt (keine Anzeige der aktuell befahrenen Straße, stattdessen fuhrwerkte der Zeiger in irgendwelchen weit entfernten Parallelstraßen herum. Ansagen entsprechend sinnlos). Zum Glück gibt´s da Wegweiser.


    Zu weiteren Navigationsmängeln, wie z. B. häufige und sinnlose Abbiege-Befehle aufgrund leichter Biegung einer Straße (wie schon in meinem vorigen Beitrag beschrieben) gesellen sich


    - zeitweise gehäuftes Abstürzen der Software (Reset erforderlich)


    - schlechte Leserlichkeit der viel zu kleinen Schriften auf der Karte - wozu so ein Riesen-Display und dann so kleine Fonts??


    - zu großer Karten-Maßstab im Auto-Zoom-Betrieb (d. h. viel periphere Landschaft bei zu kleiner Darstellung der befahrenen Strecke)


    - silberne und daher in der Scheibe reflektierende Gehäuseoberfläche (schon erwähnt)


    - zu große Hitzeempfindlichkeit (nicht Jeder hat eine Klimaanlage)


    - völlig überteuerte Plastik-Halterungen (Car Kit) für dieses Gerät


    - fehlende POI wie z. B. Gas-Tankstellen


    - fehlerhafte bzw. offenbar teils veraltete POI
    (Beispiel: unter Restaurants in 67227 Frankenthal findet sich kein "Brauhaus zur Post" am Neumayerring 43-45; eins der bekanntesten Restaurants in FT, umgebaut und eröffnet ca. 1997).


    Solche teils gravierenden Mängel findet man wohl erst in einer Zeitspanne heraus, die eine Rückgabefrist beim Händler in der Regel übersteigen dürfte.
    Vorzüge des Gerätes wie schnelle Kartenberechnung wiegen die besagten Nachteile meiner Meinung nach nicht auf (schon gar nicht in der Preisklasse).
    Ich würde den Falk-Entwicklern entspr. Nachbesserung wärmstens empfehlen - und hoffe natürlich selbst darauf (es sollte in Bälde wenigstens ein kostenloses Update geben!).


    Das war´s wohl erstmal von meiner Seite.
    Hoffe, die Falk-Entwickler, die das hier mitlesen, sind weder borniert noch beleidigt (es lebe die freie Meinungsäußerung!).
    Gruß - Jazz-Bassist

  • Es scheint wirklich sehr große Unterscheide zu geben, hinsichtlich der Beurteilung der Geräte.


    Es kann sein, dass es mit der *Home-Zone* in der das Gerät eingesetzt wird zusammenhängt, doch ehrlich gesagt bezweifel ich das ein wenig, kann es aber nicht widerlegen.


    Vielleicht liegt es aber auch auch nur an einem s.g. *Montagsgerät* da die allermeisten ja wohl sehr zufrieden mit dem Gerät sind.


    Es ist halt immer so, dass ein Produkt zu unterschiedlichen Beurteilungen Anlass gibt.


    Ich habe in meinem Bekanntenkreis zwei Leute, die ebenfalls einen N-220-L gekauft haben und sehr viel damit unterwegs sind. Sie hatten, anders als ich, bereits vorher Navigationssysteme und kennen die Unterschiede. Sie berichten nur prositives, keine Abstürze, keine Fehlansagen oder Fehlleitungen.


    Ich selbst kann die in diesem Thread aufgezeigten Fehler auch nicht erkennen bzw. hatte sie noch nie.


    Ich habe ja noch den N-200. als dieser noch die FN 4.6 hatte, gab es dort auch die eine oder andere Unzulänglichkeit, besonders auch was die reine Ansage zur Navigation anging. Doch seit ich auch dem N-200 die FN 5.0 spendiert habe, ist auch dieses System - ich würde einmal sagen: perfekt. Zumindest in Bezug auf das, was ich bislang damit erlebt habe.


    Wie gesagt, ich will nicht in Abrede stellen, dass die hier Berichtenden die Herausforderungen mit Ihrem N-220-L haben, kann sie aber - Gott sei Dank - nicht aus meiner Erfahrung bestätigen.


    Ich persönlich bin nach wie vor sehr zufrieden und hoffe es bleibt auch so :D

  • Ich bin seit etwa 3 Monaten im Besitz des 220 L.
    Es gibt leider Mängel, die so nicht hinzunehmen sind. Die angezeigte Postion stimmt nicht mit der des Fahrzeuges überein! Wenn ich an einer Strasse vorbei fahre tut es das Navi erst später. Ist keine grosse Verzögerung, aber sie fällt auf und es stört.
    Noch schlimmer ist die Nummernschwäche bei einigen Strassen. Hallo! 233 ist nicht gleich 232. Auf dem Display wird zwar dir richtige Bundestrasse angezeigt, angesagt wird allerdings
    etwas anderes. Irgendwie tritt der Fehler immer bei Strassen auf bei denen eine 2 oder 3 vorkommt.
    Die Ansage " Sie haben ihr Ziel erreicht" ist so übel ungenau dass ich bei meiner letzten Bereitschaft, in der Nacht noch minutenlang die Hausnummer suchen musste. Obwohl der Eingang direkt an der Strasse liegt. Das war locker eine Abweichung von 50 Meter.
    Ich bin nicht zufrieden mit dem Gerät.

    2 Mal editiert, zuletzt von Blindschleiche ()

  • Mal ne andere frage....


    Listet der N220L eigentlich auch McDonald und Burger King unter den POI auf?? Das fand ich immer bei Navigon gut wenn einen mal der Hunger auf der Autobahn plagt?



    Kann ich mir eigentlich auch MP3 anhören und trotzdem Navigationsmeldungen hören ? So wie es zum bsp. der TomTom 720T macht? Der stellt dann immer die MP3s kurz ab und sagt die Meldung.

  • [quote]Original von RockstarWF
    Mal ne andere frage....


    Listet der N220L eigentlich auch McDonald und Burger King unter den POI auf?? Das fand ich immer bei Navigon gut wenn einen mal der Hunger auf der Autobahn plagt?



    dann hätte ich das Gerät nicht gekauft !!! :-D)

  • Hallo Leute!


    Ich fand die Stimme der serienmäßigen Sandra etwas nervig und hab deshalb eine männliche Stimme fürs Navi gebastelt.


    Ich lass euch gern daran teilhaben. Wer Interesse hat, meldet sich bitte per PN!


    Gruss


    Robin

  • Zitat


    Listet der N220L eigentlich auch McDonald und Burger King unter den POI auf?? Das fand ich immer bei Navigon gut wenn einen mal der Hunger auf der Autobahn plagt?


    Ja, in der Kategorie "Restaurants". Anschließend einfach Tastatur einblenden und "MC" bzw. "BURGER" tippen (oder halt scrollen).


    Zitat


    Kann ich mir eigentlich auch MP3 anhören und trotzdem Navigationsmeldungen hören ? So wie es zum bsp. der TomTom 720T macht? Der stellt dann immer die MP3s kurz ab und sagt die Meldung.


    Ja, macht der N220L genauso.

  • Zitat

    Original von birger3.......
    Die Anzeige des aktuellen Strassennamens wäre natürlich auch nicht schlecht..........

    Jetzt bin ich aber leicht verunsichert. Hat das N220L etwa wirklich keinen Freifahrtmodus mit Anzeige des aktuellen Strassennamens? ?(


    Edit: Hat sich schon geklärt, ist wirklich ein Trauerspiel! X(
    Also doch lieber wieder TomTom kaufen. :P

    2 Mal editiert, zuletzt von Schlappohr ()

  • hallo...
    ich bin wieder im Lande.......
    Das erneut angeblich reparierte Gerät wurde nun auf der Fahrt zum Flughafen und dann auf Sardinien getestet. Wieder das gleiche Spiel. Ein Absturz nach dem anderen. Nun wirds gewandelt. Wahrscheinlich war/ist Papas N220L einfach ein Montagsgerät. Aber dem Service von Falk kann ich ganz klar die Note 6 geben. 3 Mal reparieren lassen, wobei das Gerät dann immer für 2 Wochen weg war. Jedes mal wurde der Fehler angeblich gefunden und behoben. Aber wenn ein Techniker auch nur einmal mit dem Teil von der Arbeit nach Hause gefahren wär, hätte er die zahlreichen Abstürze feststellen müssen.
    Nunja..... Ich fahr weiter mit meinem Garmin und Papa hat erstmal die Schnauze voll von Navis...:)
    Gruß
    Wolfi

  • Nach mehr als 5.000 km durch Deutschland, Frankreich und Spanien ein Erfahrungsbericht.


    Vorbereitung: Für die Tour von Berlin an die Costa Blanca hatte ich jeweils eine Stationsliste für ie Hin- und Rückfahrt vorbereitet. Da ich meine Frau erst von der Arbeit abholen musste, wurde der erste Punkt in Luckenwalde gesetzt, erste Rast war am Autohof Schwabach -West an der A6, die zweite an der A5, am Ratshof Schauinsland bei Freiburg. Die dritte und letzte Rast am ersten Tag, gleichzeitig unser Übernachtungsort war Aire du Poulet de Bresse an der A 39 in der Nähe von Lyon. Um Sandra von den Vorzügen der neuen Umfahrung vom Lyon zu überzeugen, setzte ich einen weiteren Punkt auf der A 432 in der Nähe des Flughafens Saint Exupéry. Die erste Rast am zweiten Tag war an der A 7 die Aire de Montelimar, die nächste das Centre Commercial de Montimaran in Beziers, unmittelbar an der A9. Die letzte Rast war an der Area Del Baix Ebre an der A 7, bevor wir unser Hotel in Benissa erreichten.
    Die Rückfahrt verlief ähnlich, übernachtet wurde wieder an der Aire du Poulet de Bresse. Zuvor wurde an der Area El Medol bei Barcelona und wieder am Centre Commercial de Montimaran gestoppt. Zusätzlich gab es einen kurzen Tankstopp in La Jonquera, wenige Kilometer vor der Grenze nach Frankreich. Hier kostete der Liter Super 1,082, was etwas günstiger war, als hinter der Grenze (1,42).
    Am zweiten Tag der Rückfahrt stoppten wir an den Rasthöfen Mahlberg Ost (A 5) und Hirschberg Ost (A9).


    Hinfahrt:
    Die Hinfahrt gestaltete sich sehr einfach. Sandra spulte ihr Pensum problemlos herunter. Nach dem Erreichen eines Zwischenziels reichte ein Druck auf den Button "nächstes Ziel" und binnen weniger Augenblicke war die Strecke neu berechnet. TMC klappte tadellos, wobei Sandra ständig zwischen mehreren Sendern pendelte. Insgesamt trudelte ich in Deutschland in drei kurze Staus. Der längste brachte eine Verzögerung von sieben Minuten, da machte eine Umfahrung offenbar keinen Sinn, es wurde auch keine angeboten.
    Beim Überfahren der Grenze nach Frankreich wurde ein Bildschirm eingebendet, der die Höchstgeschwindigkeiten im Ort, außerorts und auf Autobahnen angezeigt wurde.
    Keine drei Minuten später präsentierte Sandra die ersten frenzösischen Verkehrsmeldungen. Dabei wurde weitgehend das Programm der französischen Autobahngesellschaften, aber teilweise auch andere Sender genutzt. Das erfeulichste dabei: Alle Meldungen wurden in deutsch angezeigt, also z.B. A 39 Besancon Richtung Lyon, zwischen der Sortie 7 und Sortie 8 Fahrbahnverengung. Ob eine Umfahrung funktioniert hätte, kann ich nicht sagen, zum Glück wurden wir von Staus verschont. An der spanischen Grenze dann der Schirm mit den spanischen Höchstgeschwindigkeiten und kurz darauf die ersten Verkehrsmeldungen, ebenfalls wieder in deutsch. Auch in Spanien blieben wir von Staus verschont.


    In Spanien: Auch hier funktionierte Sandra weitgehend problemlos. Das Estadi de Mestalla wurde genauso zielsicher angesteuert, wie die Sierre Aitana, Guadelest, oder San Juan. Schwächen zeigte Sandra aber in den Bergen. Klebte ein Dorf sprichwörtlich am Berg und die Landstraße führte daran herum, versuchte sie immer wieder uns zu einer Abkürzung durch den Ort zu überreden. Wer aber diese Dörfer kennt weiß, dass sich auf diesen Straßen kaum zwei Esel, geschweige denn zwei Autos, begegnen können. Hier musste man immer darauf achten, trotz gegenteiliger Aufforderungen von Sandra, dass man auf der jeweiligen Landstraße blieb. Das war aber gar nicht so einfach, denn hier kam der zweite Mangel zum tragen: Die Straßennummer der aktuell befahrenen Straße wird ja nicht angezeigt, sondern nur der Ort, an der sich die Streckenführung ändert.
    Das größte Ärgernis in Spanien war aber die Bezeichnung der Autobahnen. Weiß der Geier, warum die A 7 nicht A 7 heißen darf, sondern permanent E 15 genannt wird. So kann es durchaus passieren, dass man aufgefordert wird die E irgendetwas zu verlassen und auf die E etwas anderes abzubiegen, obwohl man unverändert auf der A xy fährt. Irritierend und völlig unnötig.
    Dagegen hatte Sandra, trotz Außentemperaturen von zeitweise über 30 Grad und stundenlang am Strand in der prallen Sonne stehend, keinerlei Hitzeprobleme.


    Die Rückfahrt: Sie verlief völlig problemlos. Irgendwo auf der A 6 hat uns Sandra dann noch ein paar Minuten Zeit eingespart. Bei der ersten Warnung vor einer Verkehrsbehinderung auf unserer Strecke betrug die Verzögerung sieben Minuten und Sandra berechnete keine neue Strecke. Etwas später warnte sie erneut vor dieser Behinderung. Diesmal betrug die Verzögerung schon zehn Minuten, eine Umfahrung wurde immer noch nicht angeboten. Kurz vor erreichen des Staus betrug die Verzögerung bereits 14 Minuten und jetzt lohnte sich offenbar eine Umfahrung. Tatsächlich brauchten wir dafür nur acht Minuten.


    Fazit: Sandra hat ihre erste große Bewährunsprobe gut bestanden. Ich gebe ihr eine 2+. Die seltsame Autobahnnummerierung in Spanien und die fehlende Anzeige der aktuell befahrenen Straße verhindern eine bessere Note.
    Das Navigationssystem arbeitete sehr schnell, auch als die sieben Tage mit den aktuellen GPS -Positionen vorbei waren. Das gleiche gilt für das TMC, das wirklich nur in Aktion trat, wenn dafür ein Grund Bestand. Sonst hielt es sich zurück und verbreitete keinerlei Panik, wenn ein Stau noch zwei Stunden weit weg war. Das Einrichten der Stationsliste war etwas umständlich, man wird aber durch das problemlose abarbeiten derselben entschädigt.
    Während der ganzen drei Wochen gab es nicht einen einzigen Systemabsturz.
    Ich haben den Kauf nicht bereut.

  • Zitat

    Fazit: Sandra hat ihre erste große Bewährunsprobe gut bestanden. Ich gebe ihr eine 2+. Die seltsame Autobahnnummerierung in Spanien und die fehlende Anzeige der aktuell befahrenen Straße verhindern eine bessere Note.


    Also; ich hab` nun in den vergangenen 6 Jahren schon ziemlich viele Navis benutzt - aber diese Eigenschaft hatten alle: Im Ausland wird offensichtlich grundsätzlich die "E-Nummer" angezeigt. Als Problem habe ich das aber nie empfunden...

    Einmal editiert, zuletzt von Lenny ()

  • Ich kann mich Kalle1958 in weiten Punkten anschliessen.


    Bin zwar noch nicht eine solch weite Strecke mit dem N-220-L unterwegs gewesen - bevorzuge da doch lieber einen Jumbo - doch das was ich bislang gefahren bin, war in der N-220-L Navigation ohne jeden Tadel.


    Keine Abstürze, weder Soft- noch Hardreset....Keine Fehlleitungen, nichts unklares. Ich wurde jederzeit in allen Punkten richtig geleitet, es gab nie einen Zweifel oder gar eine Verwirrung durch Sandras Ansagen.


    Das war bei der FN 4.x Version längst nicht so perfekt wie derzeit.


    Ich bin daher auch weiterhin sehr zufrieden.

  • Zitat

    Original von Lenny
    Also; ich hab` nun in den vergangenen 6 Jahren schon ziemlich viele Navis benutzt - aber diese Eigenschaft hatten alle: Im Ausland wird offensichtlich grundsätzlich die "E-Nummer" angezeigt. Als Problem habe ich das aber nie empfunden...


    Also das stimmt definitiv nicht. Sandra hat in Frankreich brav die richtigen Autobahnnummern angezeigt. Bei ihrem Vorgänger, irgendeinem Medion, gab es auch in allen Ländern in denen ich unterwegs war (GB, NL, B, F, CH, AUT, ESP) Autobahnnummern.

  • Bin grundsätzlich mit dem N220l sehr zufrieden. Allerdings gäbe es noch Verbesserungsmöglichkeiten:


    ) Bei zu schneller Eingabe kommt das Gerät nicht mehr ganz mit und stürzt ab. Hardreset hilft aber.


    ) Bei der Option "Freie Fahrt" ist es mir passiert, daß es, obwohl es neun Satelliten gefunden hatte, der Cursor nicht von der Stelle gewichen ist. Obwohl das Gerät vorher stundenlang inaktiv war. War sehr komisch, aber auch hier half ein Hardreset.


    ) Ein Fahrspurassistent wäre manchmal nützlich. Aber der kommt ja im neuen N240l.


    ) Die Auto-Zoomfunktion könnte schneller funktionieren. Ich fahre auf eine Kreuzung zu und erst, wenn man langsamer fährt, zoomt der Ausschnitt heran.
    Nebenbei könnte das Zoombild größer sein.


    ) Die Nachtansicht könnte noch dünkler sein. Insbesondere zu sehr später Stunde ist für meine Augen manchmal sogar die dunkelste Ansicht noch zu hell. Zu schade, daß man diese nicht selber einstellen kann, sondern zwischen drei vordefinierten Einstellungen wählen muß.


    ) Der Kartenausschnitt könnte nach oben größer sein. Mich interessiert nicht, was links und rechts steht, solange es nicht zu meiner Route gehört. Man sollte nicht nur von oben nach unten, sondern auch z.B. von links nach rechts fahren könnten, die Bildschirmoberkante sollte dabei immer Norden sein. So wäre der Widescreen gut genutzt.


    ) Während der Navigation sollte man die Karte bewegen können. Kann manchmal nützlich sein.


    ) Kommt ein Kreisverkehr, sollte man sich nicht immer auf die Stimme verlassen. Da vertut sich das Programm nämlich manchmal. Besser auf der Karte schauen.


    ) Eine Einbauoption wie beim P300 wäre schön. Aber dann würde wohl keiner mehr das P300 kaufen.


    ) Tasten sind zu klein, selbst meine zarten Autorenhände verdrücken sich da beizeiten.


    ) Etwas umständliche Menüführung.


    ) Es sollte ein offenes System sein. Die Stimmen finde ich ehrlich gesagt zum Kotzen. Da hätte ich gerne andere.


    ) Das Autosymbol sollte nicht immer die gleiche Größe haben, sondern sich dem jeweiligen Zoomausschnitt anpassen können. Ich brauche nicht immer dasselbe dicke Autosymbol vor mir, wenn ich aus der Karte rauszoome und mir die Gegend ansehen will.


    ) Und natürlich die POIs ... habe ich schon in einem anderen Thread geschrieben:


    Es werden alle nächstmöglichen POIs angezeigt, nach Entfernung geordnet. Nicht aber, ob sie auf der Route liegen oder nicht.
    Da sind beim TomTom die Auswahlmöglichkeiten reicher.


    Also kann durchaus Folgendes passieren: Du fährst eine vordefinierte Strecke, kriegst plötzlich Hunger und klickst auf "Radius Search", "Restaurants" und gibst "MC" für McDonald's ein. Nun bekommst du eine Auswahl und klickst natürlich auf den, der ein paar Kilometer am nähesten ist, wer überprüft schon während der Fahrt die Karte.


    Alles fein denkt man sich. Von wegen.
    Wenn dieser nämlich auf der anderen Seite der Donau liegt, die man erstmal mühevoll umfahren muß, hört der Spaß auf. Ja, wenn das Auto fliegen könnte wäre er näher.
    So ist es zumindest mir mal passiert.



    Aber ansonsten bin ich hochzufrieden. Während der Navigation zuverlässig, Routenberechnung erfolgt schnell, ebenso die Neuberechnung während der Fahrt, Fahranweisungen pünktlich, Blitzerwarner ist sehr praktisch, TMC funktioniert sehr gut in Ballungsgebieten, und es hat mich noch nie auf falsche Straßen geführt. Bluetooth und den MP3-Player habe ich noch nie ausprobiert, den City-Guide nur mal so nebenbei. Letzterer ist nett, aber ich bräuchte ihn nicht unbedingt.
    Und es sieht gut aus, seriös, nicht zuletzt auch weil es kein (für mich kindisches) Layout wie ein TomTom mit sich führt.

    Einmal editiert, zuletzt von John Galt ()