Hi,
ich habe gerade mal etwas rumgespielt.
Kein Fehler, da hat sich jemand Gedanken gemacht.
Teste mal Nüdlingen => Gemünden am Main und vergleich dann mal die Routenführung in dem Bereich zur Eingabe 97720 Nüdlingen => 55494 Rheinböllen
Die haben eine Logik eingebaut die sich an der Streckenlänge orientiert. Damit verhindern die dass man unbeabsichtig bei langen Strecken über engste Landstäschen gurkt. Bei langen Strecken wird so zwischen "Kurz" und "Schnell" vermittelt. Man hat zwar eine kürzere Route als bei "Schnell" aber es wird das vermieden was sonst immer angemeckert wird, nämlich dass man wirklich "durchs Geäst" ackert.
Bei Routings im Nahbereich geht es dann je nach Voreinstellungen bei den Geschwindigkeiten sogar bis auf Wege-Niveau, bei langen Strecken bleibt es möglichst auf Bundesstrassen/Landstrassen.
Die "Test"-Strecke kennst du jetzt, da weißt du wie die Strassenverhältnissse auf der ST und anderen kleinen Nebenstrassen sind. Überleg mal das Navi würde dich in absolut unbekanntem Gebiet auf schlechte Mini-Stäßchen schicken wo du für 10km dann 2 Stunden benötigst. Da würdest du jederzeit dann einen Umweg von ein paar KM über eine breitere Bundesstrasse vorziehen oder ?
Ein Navi kann halt nicht die genauen Verhältnisse jeder einzelnen Strasse kennen. Es orientiert sich an den Kategorien.
Bei den "kleinen" Kategorien ist die Warscheinlichkeit auf eine sehr schlechte und verwinkelte Strasse zu kommen sehr hoch, daher ist es eigendlich logich, dass ein gerät diese Kategorien bei längeren Routen vermeidet.
Gruß Thomas