umgebungstemperatur

  • heute ist mir zufälligerweise im handbuch der abschnitt "umgebungstemperatur" aufgefallen. wenn man die angaben darin wirklich streng befolgen möchte, dann darf man wohl jetzt im winter eher nicht navigieren ;) betrieb nur bei einer umgebungstemperatur von 5 - 40 grad kann doch eigentlich nicht wirklich ernst gemeint sein, oder? im winter können doch schnell mal um die -10 grad außentemperatur sein und da soll ich mein navi zu hause lassen? die festeinbaunavis müssen das doch auch abhalten und die dinger bleiben ja sogar bei solchen temperaturen im auto.


    hat von euch schonmal wer nen pda/pna bei kälte geschrottet?

  • mal ne frage, haben die fest eingebauten ein akku, der bei der ganzen elektronik auf niedriege temparaturen am empfindlichsten reagiert?
    abgesehen von speicherbatterien für die einstellungen.


    und ist das medion navi nicht ganz einfach aus der halterung in der hosentasche verschwunden (oder jacke ;) )


    und wer fährt schon dauerhaft mit weniger als 5 °C innentemperatur auto??



    trotzdem bin ich auch der minung, das ruhig ein paar minusgrade drinn sein sollten, so bis minus 5 oder wenigstes 0° ...


    aber funktionieren wird es bestimmt, das display wird blos träge, was aber kaum auffallen wird. und der akku verliert extrem an leistung.... was aber auch kaum auffällt, wenn es am bordnetz hängt.



    Thy

  • Zitat

    Original von Thylormexist das medion navi nicht ganz einfach aus der halterung in der hosentasche verschwunden (oder jacke ;) )


    das stimmt schon, aber nicht immer kann oder will man das teil überall mit hinschleppen. wenn ich zum beispiel zu nem konzert fahre werd ich das teil sicher nicht gern bei mir tragen... im winter in der jacke geht ja noch, aber im sommer? paar stunden in der hitze sollten so nem teil nicht gleich was ausmachen, oder?


    Zitat

    Original von Thylormexund wer fährt schon dauerhaft mit weniger als 5 °C innentemperatur auto??


    ich gestern :-D) aber das gehört jetzt nicht hierher...


    trotzdem dauert es schon etwas bis das auto aufgewärmt ist und in der zeit kann es ja notwendig sein, daß man sich navigieren lassen will.


    na jedenfalls finde ich solche vorgaben für ein mobiles navi nicht wirklich praxisgerecht.

  • Damit sichert sich Medion doch nur gegen Garantieansprüche ab. Da ist genug "Reserve" drinne.

  • Hallo,


    Der Betriebstemperaturbereich von "Automotive" Elektroniken / "Festeinbauten" der OEM Ausrüster wie Bosch, Siemens VDO, Becker, etc. ist in der Regel -40..+85°C im Innenraum (Informations- und Bediensysteme), -40.. +125 / +150°C im Motorraum bzw. direkt am / im Motor eingebaut.


    Es gibt aber auch hier Einschränkungen bei einigen Elektronikbauteilen im Navi- und Multimedia Bereich.
    Automotive-LCDs arbeiten im Bereich von -20...+80°C, und werden z.T. bei niedrigen Temperaturen extra beheizt.
    Speicherbausteine aus der Computerei (DRAM, SRAM) sowie Video, Bluetooth, GPS, und WLan - Chips sind idR nicht automotive fähig erhältlich, dh nur von 0..70°C, aber das gesamte Elektronikdesign und die entsprechenden Tests sind so gemacht, daß es über den ganzen T-bereich funktioniert.
    Oder es werden Spezialchips bzw. speziell spezifizierte Bauteile eingesetzt.


    Batterien / Akkus sind absolut verpönt, weil diese irgendwann ausgetauscht werden müssen und die ganzen Temperaturbedingen nicht erfüllen. Statt dessen werden EEPROMs und / oder Flashspeicher eingesetzt, welche es mit Automotive Anforderungen auf dem markt gibt.


    Die eingesetzten Kunststoffe sind ebenfalls automotive tauglich bez. Temperatur, feuchte, Abrieb, Sonneneinstrahlung und Alterung.


    Zweitens werden Automotive Elektroniken auf Langzeitzuverlässigkeit von ca. 10 Jahren konzipiert und getestet.
    D.h. sowohl die Bauteile, als auch die Lötverbindungen und Leiterplatten halten 10 Jahre Temperaturwechsel / - Schocks im genannten Tempbereich aus.


    Drittens gibt es eine Langzeitversorgung von typ. 10 Jahre nach Serienauslauf.




    Die meisten Nachrüstlösungen insbesondere PNA, PDA, etc sind eben keine automotive fähigen Elektroniken und besitzen idR alle nicht die og Eigenschaften.
    Da preisgünstigere "commercial" Bauteile eingesetzt werden, nicht die hohen Q-Anforderungen und Gewährleistungsansprüche gefordert werden, etc. zahlt man eben auch nur einen Bruchteil des Preises der Festeinbauten. Dafür ist dann aber auch wirklich keine "Luft" in den Geräten. Also Achtung zB.:

    - Im Sommer bei hohen Innentemperaturen aus der Sonne nehmen bzw. ganz aus dem Fahrzeug entnehmen (tja, ab 40°C!) , da ansonsten leicht irreversible Schäden auftreten können, insbesondere beim LCD und Akku.


    Hier liegt auch ein Knackepunkt der Geräte: Diese müssen ja wg. GPS ausgerechnet hinter der Windschutzscheibe montiert werden, und möglichst ohne Wärmeschutzverglasung. Dann auch noch ein schwarzes gehäuse auf der Rückseite, da wirds im Sommer gut warm drinne...


    Hier sollte man dann besser auf eine externe GPS Antenne umsteigen und den PNA irgendwo tiefer , jedenfalls ohne direkte Sonneneinstrahlung, verbauen. Ob das beim Cradle vorgesehen sein wird???



    Es können durch den Hitzestau Temperaturen von über 60°C auftreten, insbesondere bei direkter Sonnebestrahlung und unter der Hutze (über 90°C). Tiefe Temperaturen schaden idR nicht, Ausnahme Akku (Einfrieren möglich).


    - Nur eingeschränkter Betrieb im angegebenen temp.- Bereich von ca. 0..40°C möglich.


    - Eingeschränkte Lebensdauer bei starken Temperaturschocks


    - ..... u.a.m.


    Frank

    4 Mal editiert, zuletzt von Dr. Frank ()

  • Hallo,


    habe dieses leicht angestaubte Thema noch einmal vorgeholt, weil ich heute folgendes Erlebnis hatte:


    Bin ca. 2 Stunden gen Süden gefahren. Navi (470) war mit Saugnapf an der Frontscheibe befestigt, da es nur ein Leihauto war, d.h. die Sonne hat den schwarzen Klavierlack gesehen.
    Da die TMC-Meldungen immer weniger wurden, dachte ich mir, "mach doch mal einen Softreset". Es erschien aber anschließend nur das rote Medionbild, sonst weiter nix. Weitere Reset-Versuche = gleiches Ergebnis. Also => Hardreset, rotes Medionbild, sonst nix. Nach Ausschalten und Positionierung im Kühlluftstrom für ca. 10 min. wieder normale Funktion.


    Das Gehäuse des Navis war geringfügig mehr als handwarm. Das kann's doch nun wirklich nicht sein. Das Gerät ist doch für's Auto gebaut und soll die Satelliten sehen. Also muss es zwingend irgendwo hinter der Frontscheibe angebracht werden.


    Etwas mehr Funktionssicherheit hatte ich schon erwartet.


    Ich überlege ob die zweifellos guten Seiten, die das Medion hat, den Bugs überlegen sind.


    dibadi

  • Hallo zusammen,
    ich weiß ja nicht, wie ihr im Winter Auto fahrt. Ich habe meine Heizung an :gap . Selbst in den kalten Wintertagen, kann ich mir nicht vorstellen, das die Temperatur im Fahrgastraum so absinkt, dass dies Schädigungen am Gerät verursachen sollte.
    Und für die heißen Sommertage habe ich die Brodit Halterung. Hat noch den Vorteil, dass diese bei mir im Bereich der Lüftungsschlitze ist und nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.
    Hatte zuvor an dieser Halterung meinen DVD Monitor dran. Hatte nie irgendwelche Schwierigkeiten durch "Hitzestau". Wenn ich das Fahrzeug irgenwo kurzfristig abgestellt hatte. Baseballkappe drüber und gut war ;D .

  • Zitat

    Original von joerg999
    ...ich weiß ja nicht, wie ihr im Winter Auto fahrt. Ich habe meine Heizung an ....


    Hi,
    es soll Leute geben, die so ein Navi auch zum Motorradfahren nutzen - und da kommen im Winter dann ratzfatz mal ein paar Minusgrade zusammen ;) ;)

  • Moin,
    ich hab schon ein Mopednavi mit Touchscreen gesehen, was uber Winter draussen eingefrohren war.
    Display funktioniert, aber hat ne leicht Bronzene Farbe bekommen.


    mfg


    Sven