Brauche das ultimative Navigationsgerät

  • Hallo zusammen,
    hier ein etwas komplizierten Fall:
    Ich habe mich entschlossen, demnächst nicht mehr ziellos doch die Gegend zu irren, daher den Kauf eines Navigationsgeräts ins Auge gefasst. Nun möchte ich das Gerät nicht einfach nur im Auto nutzen, ich mache ab und an "kleinere Touren" mit dem Fahrrad. Da ist es nochmal so ärgerlich, wenn man sich verfährt und Umwege in Kauf nimmt. Nun bringt der Einsatz am Fahrrad gewisse Komplikationen mit sich, die mir die Wahl nach einem geigneten Gerät bisher erschwert hat. Das Hauptproblem ist denke ich die Akkulaufleistung, die meist ja nur 3 Std. beträgt. Alternativen wären diese kleinen GPS-Dinger, wobei das doch nicht mehr als ein besserer Kompass ist, oder? Ebenfalls in die engere Wahl fiel der "Volks-Navi" von Aldi, allerdings mache ich auch gerne Radtouren nach Südfrankreich, da würde mir dieses Gerät dann auch nicht weiterhelfen.
    Also eine weitere Idee die mir kam: Gibt es Geräte, die ich zwischendurch ausschalten kann ("Folgen Sie dem Straßenverlauf für 30km") um so Akkuleistung zu sparen und bei Gelegenheit wieder an machen kann, ohne dass ich die Route erneut eingeben muss?


    Ich danke für die Aufmerksamkeit und freue mich auf Antworten/Lösungen.

  • Zitat

    Original von philmccool
    Alternativen wären diese kleinen GPS-Dinger, wobei das doch nicht mehr als ein besserer Kompass ist, oder?


    Hallo...


    ...und herzlich willkommen im Forum.


    Was genau sind "GPS-Dinger"... ?( :gap ?(


    MfG

  • Also alle mir bekannten Navis kann man ausschalten um Strom zu sparen.
    Allerdings darfst Du Fahrzeugnavigation nicht mit Fahrrad-Navigation verwechseln. Das Kartenmaterial ist in der Regel für Autos zugeschnitten und der Unterschied zur Fahrradnavigation besteht in der Regel nur darin, daß Autobahnen oder Fernstraßen generell vermieden werden. Mehr nicht.
    fahrradtauglich Feldwege oder gar spezielle Radwege sind in der Regel im Kartenmaterial nicht enthalten. Deshalb ist der Nutzen zur Fahrradnavigation nur beschränkt.

  • Erstmal: vielen Dank für die schnelle Hilfe!
    Auch der Link in der Signatur von "obk" war sehr hilfreich. Das trifft es eigentlich ganz gut, was ich als "kleine GPS-Dinger" beschrieben habe und ich muss zugeben, die können ja doch ein wenig mehr als mein einfacher Kompass. Eine echte Alternative, allerdings komme ich mit so einem Gerät auch arg an seine Grenzen, wenn ich wieder mal eine Tour nach Südfrankreich mit Abstecher in die Alpen plane, von der Speicherkapazität her, oder?


    Zum zweiten Beitrag: Mir geht es weniger um die Benutzung von Radwegen, meist bin ich mit dem Rennrad unterwegs und fahre ganz normale Straßen. Das ärgerliche, was ich auch oben schon beschrieben habe, ist, wenn man zuhause schön seine Strecke geplant hat und diese dann Stadt für Stadt abfährt, wieder mal auf eine Autostraße stößt und sich eine alternative Route suchen muss, was ohne genaues Kartenmaterial- welches man sich aus Gewichts- und Platzgründen gerne spart- meist Kraft- und Nervenraubend ist.


    Ich denke und hoffe, dass sich die Technik für mobile Navigation noch weiter entwickelt, oder kann mir jemand jetzt schon, auf Grund meiner Ausführungen ein geeignetes Gerät empfehlen?

  • Ich denke, es kommen zwei Dinge für Dich in Frage:


    1. ein Garmin, das auch Topographische Karten verarbeiten kann
    2. ein PDA mit Software für Straßen-Navigation und Off-Road-Navigation


    Für den Garmin auf dem Fahrrad spricht die Robustheit, wobei es im PDA-Bereich auch einen rugged-PDA gibt.


    Die PDA-Lösung ist in der Wahl der verwendeten Software natürlich flexibler.


    Fakt bleibt, auch fürs das Rennrad-Fahren würde ich eine topographische Karte einsetzen und die Route zu Hause vorplanen.

    Kaum bist mal kurz weg sieht alles gleich ganz anders aus ??

    Einmal editiert, zuletzt von Bogi100 ()

  • Zitat

    Original von philmccool
    Erstmal: vielen Dank für die schnelle Hilfe!
    Auch der Link in der Signatur von "obk" war sehr hilfreich. Das trifft es eigentlich ganz gut, was ich als "kleine GPS-Dinger" beschrieben habe und ich muss zugeben, die können ja doch ein wenig mehr als mein einfacher Kompass. Eine echte Alternative, allerdings komme ich mit so einem Gerät auch arg an seine Grenzen, wenn ich wieder mal eine Tour nach Südfrankreich mit Abstecher in die Alpen plane, von der Speicherkapazität her, oder?


    Hallo


    Erst einmal "Nein"... Handempfänger [nicht nur von Garmin] gibt es mittlerweile auch mit der Möglichkeit Speicherkarten einzusetzen. Da geht einiges an Kartenmaterial drauf. Schau dich doch einmal auf der HP von Garmin um. Liegen dann aber - zumindest bei Garmin - in der preislichen Oberklasse.


    Die Handempfänger sind tatsächlich "etwas" mehr als nur ein Kompaß... wenn es ein autoroutingfähiges Gerät mit entsprechendem Kartenmaterial ist, funktioniert solch ein Handempfänger wie ein KFZ-Navigationsgerät [turn-by-turn]... nur ohne Sprachansage ["Piepton"]. Allerdings plane ich die meisten Routen zu Hause am PC vor [entweder mit dem Kartenmaterial von Garmin oder mit einem der Rasterkartenprogramme] und übertrage dann die Wegpunkte/Route auf das Gerät. Unterwegs habe ich dann den Richtungspfeil und die Entfernungsangabe zum nächsten Wegpunkt.


    Und was es zu Stoßfestigkeit, Befstigung und Akkulaufzeit zu sagen gibt, hast Du vermutlich schon selbst erkannt...


    Wenn es ein Gerät für beide Einsatzzwecke sein soll [ich selber ziehe im Auto einen PDA vor]... dann schau Dir doch einmal den Quest2 an...


    Garmin Guest2


    ...das wäre dann wirklich ein Gerät für KFZ und Outdoor.


    MfG

    4 Mal editiert, zuletzt von obk ()

  • Wenn Du mit dem Aktionsradius von halb Deutschland auskommst würde ich eher den Quest 1 mit 243MB Kartenspeicher wählen. Du kannst jederzeit andere Regionen aufspielen (ganz Europa ist auf CD dabei).


    Beim Quest 2 ist ganz Europa schon auf dem Gerät hinterlegt. Allerdings sind Benutzer welche vorher den Quest 1 hatten von der Rechengeschwindigkeit des Quest 2 im Vergleich zum Quest 1 nicht immer so angetan. Vermutlich hängt es mit dem komprimierten Kartenmaterial (CityNavigator NT) zusammen, welches beim Quest 2 installiert ist. Der Quest 1 läuft mit CityNavigator (ohne NT).

    Einmal editiert, zuletzt von svx_biker ()