GPS-Empfang im Tunnel - Voodoo oder Realität?

  • Zitat

    Original von hevo2
    @Charly: War ein Diesel. Störstrahlung ist daher äußerst unwahrscheinlich.


    loooooooooooooooooooooool... :D

  • Hi Greenland,


    wenn du mir sagst warum du "lolst", kann ich vielleicht auch mitlachen.


    Ich bin kein KfZ-Freak, würde aber meinen, daß in einem normalen Dieselfahrzeug relativ wenig Motor-Elektronik steckt - viel weniger als bei einem heutigen Otto-Motor.


    bfn hevo2


  • In einem modernen Dieselfahrzeug steckt kaum weniger, wennschon, Motor-Elektronik als beim heutigen Otto-Motor.
    Es fehlen dabei zwar die Zündspulen usw, aber der Aufwand beim Einspritzung ist viel größer als beim Otto-Motor.

  • Okay JWW, du hast recht. Moderne Dieselfahrzeuge haben durchaus sehr viel mehr Elektronik "onboard", als ich bisher dachte. Ich habe mich mit dem Thema seit sehr vielen Jahren nicht auseinandergesetzt. "Früher" kam ein Diesel vollkommen ohne Elektronik aus. Der Motor lief "von allein" (Fliehkraftregler, starr mechanisch gekoppelte Einspritzung) und gut. Das ist aber wirklich lange her...



    Wenn du dir aber die Logfiles genauer anschaust, dann fällt dir sicher auf, daß die Motorelektronik sicher nicht als Verursacher der auftretenden Peaks "mitten im Tunnel" in Frage kommt.




    Selbstverständlich lässt sich ein GPS-Empfänger durch HF "stören". Einfaches Beispiel: Man nehme ein 446MHz "Walki Talkie" und drücke die "Sendetaste" in der Nähe eines GPS-Empfängers (sagen wir 50cm Abstand). Sofort sinken die Empfangspegel der Sats massiv ab - im Ernstfall verliert der Empfänger sogar den Fix.


    Natürlich hätte ich ein passendes Video, ich denke aber, daß jeder Interessierte den "Drück"- Versuch (im Funkerjargon) selbst veranstalten kann.


    bfn hevo2