Wo bleiben brauchbare Reviews von MN6 ?

  • Wenn ich das hier so alles lese, weiß ich: Die 6 er Version läuft schneckenlangsam auf den Transen, es gibt Probleme mit Metallbedampften Scheiben (was gar nix mit MN6 zu tun hat) die Farbschemen sind nicht optimal gewählt.


    Häää ?
    Was sind denn das für komische Aussagen ?!

    Wie ist denn das Proggie ? wie gut ist das Routing, wie sieht das TMC aus ? schnelligkeit des Fix ? was ist mit dem beschworenen Spurassistent ? wie sauber und flüssig ist die Grafik und hinkt die Positionabestimmung hinterher ?
    Sind die Sprachanweisungen noch besser geworden ?
    Wie läuft es auf den verschiedenen Plattformen ?
    Wie lange brauchen Routenberechnungen ? Sind die POI Datenbanken gut, aktuell und sauber geordnet ?


    DAS interresiert - aber komischerweise schreibt niemand drüber ????


    bitte enttäuscht mich nicht...

  • hi.
    ja es stimmt.
    Der MN6 ist sehr langsam, es dauert ewig bis erst mal das
    Programm startet, der Sat Fix ist dagegen recht schnell.
    Ich hatte 2 Transonic 6000 mit MN6 gekauft der erste lief
    gar nicht das Programm startet nicht mal, der 2. friert
    ein bevor die Navigation startet, trotz aller guten Tipps
    vom Forum hier, krieg ich das Ding nicht zum Laufen.


    Also momentan würd ich den MN6 solang nicht kaufen
    bis Navigon ein Update rausbringt und die Fehler alle
    beseitigt, wenn alles läuft ist die Software sicher klasse,
    es gilt nun einfach abzuwarten.


  • Hi Luller,


    aaalso, ich habe mir vorgestern einen N100 gekauft, auf dem ja auch der MN6 läuft, und spontan auf die neueste dafür verfügbare Fassung gefirmwareupdated. Von daher eher ein "erster Eindruck" als ein echter Test, aber vielleicht ist das ja besser als nichts.


    Mein "Alternativgerät" ist ein PDA Loox N500. Okay, auch keine Referenzklasse, aber aufgrund ähnlicher Leistungseckdaten vielleicht ganz gut als Vergleich geeignet. Auch SIRF3, 300MHz, 64MB RAM. Hier läuft ein MN5/TMC mit PoiW völlig zufriedenstellend, auch wenn man gelegentlich den Speicher mal "aufräumen" sollte, sonst dauert alles viel länger.
    Hauptunterschied in der Bedienung (außer PDA vs PNA) ist halt, daß der Bildschirm am N100 etwa halb so groß ist (bei gleicher Auflösung), was die Bedienung während der Fahrt natürlich erschwert. Aber wer macht denn auch so etwas...?


    Der TMC-Empfänger für den N100 ist bestellt aber noch nicht geliefert, da kann ich also noch nix zu schreiben.
    Was die POIs angeht, geoordet nach Themen okay, aber nicht mit dem PoiW vergleichbar, der ja halt recht fein abstimmbar ist. Mangels Dauer des Besitzes kann und will ich da noch keine Wertung zu abgeben, was Vollständigkeit und Aktualität betrifft.


    Kommen wir also zu den von mir bereits vergleichbaren Punkten.


    1) Startzeit: Der N100 ist ja eigentlich ein PNA, und wenn man den MN6 mal abschaltet, dauert es ~25 Sekunden, bis er wieder in Betrieb ist. Gegenüber den ca. 15-20 Sekunden am N500 (x2, wenn ich erst den PoiW starte), wenig Differenz, insbesondere, da der MN im PNA ja eigentlich selten beendet wird.


    2) Satfix: Mein N100 hat schneller Empfang (Fix ca. 5-10 Sekunden) als der N500, liegt aber wohl daran, daß der Empfänger im 500 erst mit dem MN5 "kalt" gestartet wird und beim N100 mit dem "Aufwecken". Empfangsleistung in FFM City "Mainhattan" >6 Satelliten. Kalt-Ini nach FW-Update hat auf Fensterbrett maximal 5 Minuten gedauert. War zumindest schneller fertig als ich auf der Toi. Kann ich nicht meckern.


    3) Routing: Bin noch nicht weite Strecken damit gefahren. Im Nahbereich wirkt sich natürlich das geänderte Kartenmaterial mehr oder weniger stark aus, und, auch ohne TMC kenne ich momentan die Nervpunkte auf der A66 besser als Verkehrsfunk oder Navi. Bislang konnte ich jedoch alle Routings auch mit Ortskenntnis nachvollziehen und eher nicht unterbieten. Routenberechnung sieht komplett anders aus als beim MN5, es fehlt auch der %-Balken. Hat noch nie länger als 5 Sekunden für eine Kurzstrecke im RheinMain-Gebiet rechnen müssen und eine mehrteilige Route in ca. 15-20 Sekunden gerechnet, dabei zusätzlich die Zwischendaten (km, Fahrdauer) an den Checkpoints mit angezeigt. Bin vom N500/MN5 deutlich Schlimmeres gewohnt, nutze dort aber auch TMC.
    Generell hat das Kartenmaterial wieder Licht und Schatten, aber das ist ein Thema, das bereits ausgiebig in anderen Threads behandelt wurde. Kuriositäten im Routing sind nicht zwingend auszuschließen.


    Ich fahre am WE ins Saarland, da lasse ich dann wieder mal die Geräte "gegeneinander" rechnen, mal sehen, was da an Differenzen rauskommt.


    4) Grafik und Darstellung: Flüssig. Für ein Navigon schlicht Flüssig in 3D, kein Vergleich zum MN5, allerdings sollte Navigon einfach eine Lizenz der TomTom-Engine kaufen. So flüssig wie zB ein TT5 mit einer RGM2000 dann auch wieder nicht. Ob 2D/3D, mein Gerät hängt weniger als 10m daneben, das ist seit MN3.1 Rekord. Der N500 mit MN5 und PoiW sitzt mindestens 10m weiter weg und hinkt in 3D häßlich nach. Wieviel Abweichung der MN6 jedoch auf anderer Hardware wie zB nem 6000er macht... Fragezeichen.


    5) Spurassistent: Naja, nette Spielerei. Wie schon beschrieben, er gibt die "maximale" Spuranzahl am Abbiegepunkt an, also nicht wundern, wenn mann auf zwei Bahnen hingeweisen wird, von denen eine erst noch dazukommt. Was ich bislang davon gesehen habe, war völlig korrekt, ist aber weiß Gott nicht einmal für jede größere Kreuzung verfügbar. Eher auf großen Durchgangsstraßen oder Autobahnkreuzen auffindbar, gelegentlich auch bei Abfahrten o.Ä. Aber sein wir ehrlich: Wenn es heißt "In 500m links halten", wechsle ich schnell die Spur anstelle erst auf der Kreuzung. Von daher: Ich würd' das zur Zeit nicht vermissen, aber ein nettes Gimmick ist es schon.


    6) Ansagen und Stimmer: Im Parallelbetrieb kamen die Ansage fast gleichlautend und mit unter einer Sekunde Versatz. Qualität gleichwertig, wenn auch der N100 generell nicht die Lautstärke des N500 erreicht.


    7) Bedienung: Was mir am Positivsten aufgefallen ist, ist die überarbeitete Suchengine für Städte-/ Straßennamen. Wesentlich fixer jetzt auf dem N100, und er gönnt sich fast keine Denkpausen zwischen den Buchstaben mehr. Auch die Vorschläge werden mit Trenner am eingegebenen Buchstaben dargestellt. Auf dem N100 sind halt die Soft-Tasten recht klein, auf einem "Standarddisplay" wird das wieder angenehm. QWERTZ habe ich nicht vermißt, fande die A-Z (Tomtom) Tastatur immer praktischer.


    So das war's fürs Erste.
    Fragen sind willkommen.


    Grüße
    tomey


  • Also ich finde nicht, dass MN6 im Vergleich zu MN5 auf einem T5000 lange zum Starten benötigt. MN5 war da auch nicht viel schneller im Betrieb. Die Adresssuche ist genauso "schnell" wie in MN5.


    Also rumzumeckern, dass es ar**langsam ist, sollte erstmal MN5 testen. ;)


    Gruss
    RudiR.

  • Habe en PNA-4000c damals mit Navigon 5 gekauft und habe so nun den direkten Vergleich da ich mittlerweile NV6 draufhabe und wohl auch dort lassen werde.


    1.Das Programm braucht locker 40 Sekunden zum Start.
    2.Beim Satfix merke ich keinen Unterschied. Im Stand, draußen, ca. 10
    Sekunden
    3.Abstürze keine (mehr). Entscheident für optimalen Betrieb scheint die
    SD-Karte zu sein. Habe NV6 beim erstenmal von SD-Karte auf DVD-Rom
    kopiert und von da zurück auf eine frisch formatierte SD-Karte kopiert.
    4.Zum formatieren unbedingt ein Programm wie zB. Von Panasonic
    benutzen. NV6 läuft dadurch merklich flüssiger und die Adresseingabe
    ist deutlich schneller
    5.Auf der SD-Karte muß beim NV6 Ordner der Schreibschutz dringend
    entfernt werden
    6.Härtetest bei mir waren 3 lange Tunnel bei Düsseldorf. Berechnung lief
    weiter, Satanzeige blieb weiß, sofortiger Empfang am Tunnelausgang
    und reletiv schnelle Neuberechnung von Routenänderungen.
    7.Der Spurassistent läuft bisher einwandfrei und bietet ein gute Hilfe.
    8.Aber auch NV6 forderte mich auf der A44 einmal auf zu wenden da es
    mit der Berechnung plötzlich nicht mehr mitkam!
    9.Die Sprachansagen sind unnverändert zu NV5.
    10.Mir war es gelungen NV6 allein aus dem Speicher der Navi zum laufen zu bringen und nur die Karte auf der SD-Karte zu haben. Brachte aber gegenüber der neu formatierten SD-Karte keine Vorteile.


    11.Bin im großen zufrieden, halte es aber noch lange nicht für perfekt.


    Note 3


    Grüße

    2 Mal editiert, zuletzt von djm70 ()

  • Endlich - danke !


    Ich habe nen MIO P550 und möchte auf MN6 umsteigen - aber wenn es wirklich so langsam ist .... hmmmmm......


    Das Routing ist natürlich das wichtigste - leider wird daran wohl nicht mehr gearbeitet - nur noch son Quatsch (bluetooth / Reiseführer / Bild / Filmbetrachter)...


    Mich nervt immernoch die miese Streckenführung in Städten - keiner hat sich bisher die Mühe gemacht Zeitprofile zu erstellen, die in eben diesen Städten Stoßzeitprobleme erfassen oder Strecken die alle 50 Meter mit Ampeln gespickt sind von "sauberen" zu differenzieren.

  • Hallo


    folgenden Text habe ich schon in einem anderen Thread geschrieben. Trotzdem passt der gut an diese Stelle.




    Mauze

  • Für ein Review ist es vielleicht noch zu früh, da ich den 6000T DACH erst seit ein paar Tagen habe. Aber einige Stichworte will ich gerne aufschreiben:


    - Kartenfarben finde ich ok, ist aber ja Ansichtssache, ebenso die sonstige Darstellung. Da der Abstand zum PNA in meinem Auto nicht besonders groß ist, habe ich auch mit den Schriften keine Probleme.


    - Aufmachung und Menüführung sind sehr gut, ich würde fast sagen so wie man es von Navigon gewohnt ist.


    - Sprachansage auch nach wie vor klasse, kenne kein besseres Navi diesbezüglich.


    - Leider scheint Navigon die meiste Arbeit in die vorherigen beiden Punkte zu investieren. Von dem Routing der 5er Version war ich schon enttäuscht, besser ist es beim MN6 nicht geworden. Alte, längst bekannte Fehler wurden wieder nicht behoben, teilweise sind die Routings noch unsinniger als bei MN5. Schade, große Chance vertan.


    - Einziger Puspunkt bei dem Routing: Die Option "Optimale Route". Damit lässt sich manchmal das schlimmste verhindern.


    - Was mich hoffen lässt: Geschwindigkeitsprofile können nach wie vor angepasst werden, erste Versuche mit MN5-Profilen brachten bessere Ergebnisse, insofern hoffe ich, dass ich auf kurz oder lang zumindest die Routingqualität des "getunten" MN5 wieder bekomme.


    - Kartenmaterial ist zu alt, da gibt's kein Diskutieren. Setzen, 6!


    - Systemgeschwindigkeit finde ich akzeptabel.


    Mein Fazit: Ein gutes Navi, aber die großen Verbesserungen zum MN5 sehe ich nicht. Wer mit MN5 gut fährt, sollte es imho behalten (es sei denn er ist auf geringfügig neuere Karten angewiesen) und wer MN5 schon nicht mochte wird mit MN6 auch nicht glücklich. 95% der Routings sind ok, ich bin mir bewusst, dass ein Navi nicht immer die Route finden kann, die ich wählen würde. Dafür ist es halt nur ein Computer. Kein Verständnis habe ich aber nach wie vor dafür, wenn MN6 von einer Bundesstraße abfährt, einen Umweg von 20km macht, um dann schließlich wieder auf die gleiche Bundesstraße raufzufahren. Sowas muss imho softwaremäßig verhindert werden (können). Aber damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Das passiert nur bei einer geringen Anzahl der Routen und solche wird es bei jedem Navisystem geben, da bin ich mir sicher. Trotzdem ist es sehr ärgerlich, zumal Navigon die Sachen durch lesen hier im Forum seit Jahren kennen müsste.

  • Zitat

    Original von djm70
    Habe en PNA-4000c damals mit Navigon 5 gekauft und habe so nun den direkten Vergleich da ich mittlerweile NV6 draufhabe und wohl auch dort lassen werde.


    3.Abstürze keine (mehr). Entscheident für optimalen Betrieb scheint die
    SD-Karte zu sein. Habe NV6 beim erstenmal von SD-Karte auf DVD-Rom
    kopiert und von da zurück auf eine frisch formatierte SD-Karte kopiert.


    Können vor Lachen: Mein Mac stürzt sang- und klanglos ab, wenn er die Karte im Kartenleser angeboten bekommt, ein Windows-Noteboook möchte die Karte nach langem Gerödel formatieren...


    Gruß
    lela

    Einmal editiert, zuletzt von lela ()



  • besorge dir mal einen neuen kartenleser, z.b. hama 35in1. habe selber 2 kartenleser die mit den großen sd-karten nicht klar kommen. bei einem leser schmiert der rechner ab, ein anderer leser erkennt die karten nicht in voller größer (1gb bei 2gb karte), mit dem hama leser keine probleme.

  • Zitat

    Original von sillynrw



    besorge dir mal einen neuen kartenleser, z.b. hama 35in1. habe selber 2 kartenleser die mit den großen sd-karten nicht klar kommen. bei einem leser schmiert der rechner ab, ein anderer leser erkennt die karten nicht in voller größer (1gb bei 2gb karte), mit dem hama leser keine probleme.


    Dein Rat war mir Befehl: Klappt. Danke!


    Gruß
    lela