Hola,
habe in der Vergangenheit hier schon häufiger Threads gelesen, in denen Fragen zu MN5.X und den USA gestellt wurden.
Ich komme gerade aus einem dreiwöchigen Urlaub an der Westküste. Folgende Ausstattung hatte ich dabei:
Transonic PNA 4000 C (ohne TMC-Kabel etc.)
MN5.2
Karte "West Coast USA" von Navigon für 69,-
Folgende Route bin ich gefahren (ca. 3000 mls):
Los Angeles (innerorts ca. 20 mls)
Santa Barbara
Monterey
San Francisco (innerorts ca. 20 mls)
Yosemite NP
Tiogapass
Death Valley
Las Vegas (innerorts ca. 20 mls)
Zion NP (ist in Utah und damit nicht im Kartenmaterial enthalten)
Bryce Canyon (ist in Utah und damit nicht im Kartenmaterial enthalten)
Page (Lake Powell)
Kayenta (Monument Valley)
Grand Canyon Village
Blythe
Palm Springs (innerorts ca. 20 mls)
San Diego (innerorts ca. 50 mls)
Los Angeles
Folgende Erfahrung konnte ich auf meinem Trip sammeln:
Das Navi (im folgenden Mona) wurde sofort nach der Ankunft in den Mietwagen, einen Toyota Corolla, eingebaut und der Almanch in ca. 3 Minuten durchgeführt. Die GPS-Abdeckung scheint (!) mir in den USA besser zu sein als in Deutschland - schnelleres GPS-Signal und durchweg 8 Satelliten. Mona war auf Meilen umkonfiguriert - sehr gewöhnungsbedürftig, da bei Navigationshinweisen nach 0,5 Meilen erst einmal 800 Yards gezählt werden ![]()
Die Streckenführung war wie gewohnt gut - Mona kannte auch in Amerika Einbahnstraßen und eine Menge POI (Restaurants, Hotels und auch alle mir bekannten Sehenswürdigkeiten - selbst Bad Water im Death Valley)
Navigon gibt die Kartenabdeckung mit 90% an, auf meinem Trip fehlten mir lediglich ein paar Nebenstraßen am Grand Canyon. Dass kann aber auch an dem Alter des Kartenmaterials liegen, welches mir nicht bekannt ist.
Ansonsten: Selbst die kleinsten Straßen waren Mona bekannt, beispielsweise die "Devils Golf Course Road" ist eine Schotterstrasse im Death Valley zu einem POI - ich war sehr überrascht.
Was in den USA gänzlich fehlt ist die Angabe der Geschwindigkeitsbegrenzung für die Strecke, man kann sich demzufolge auch nicht bei zu hoher Geschwindigkeit warnen lassen.
Verwirrend und ärgerlich: Bei einer Routenplanung berechnet Mona im Profil "PKW langsam / normal / schnell" die Zeiten für die geplante Strecke viel zu ungenau. Ich habe keine genaue Ahnung, wieso das so ist, habe aber folgende Theorie:
In Deutschland werden wohl die o.a. Profile prozentual zu den erlaubten oder möglichen Streckengeschwindigkeiten erstellt (z.B. erlaubt sind 130 - PKW normal sind 110 - ist aber nur ein fiktiver Wert), in Amerika wird dieses Vorgehen dann übernommen (es ist ja dasselbe Profil). Es könnte also sein, dass das Navi dann im Profil "PKW normal" als Berechnungsgrundlage bsplw. 50 mls/h nimmt, obwohl bei erlaubten 65 mls/h wirklich jeder auch 65 mls/h fährt. Die berechneten Zeiträume in der Routenplanung sind also immer zu groß und können bei der Urlaubsplanung auch einmal eine Übernachtung zuviel provozieren ![]()
Aber es gibt hier im Forum ja Spezies, die wissen, wo und wie man Profile im MN5.X in den INI-Dateien anlegen kann und wie so ein Profil dann für Freeways / Highways (55-65 mls/h) oder einer Interstate (70 - 75 mls/h) aussehen müsste.
Fazit: Automatikgetriebe, Mona im Gepäck und Fahrerfahrungen aus einer deutschen Großstadt (ich wohne in Köln) und man fährt in den USA wie auf Schienen. Los Angeles - Null Problem!
Alles Gute
Andreas