Feuchtigkeit im Touchscreen vom 7934

  • Zitat

    Original von Alhifi
    Nun überleg mal, was das 7934 aktuell noch am Markt kostet, tippe da mal auf etwas über 300,- Euro ohne nachzuschauen. Da verdient erstmal der Händler und ggf. noch ein Großhändler mit, Becker muss auch was verdienen.
    Becker selbst läßt lt. einer Aussage hier im Forum und lt. Aufkleber am Gerät in China fertigen, die Windows-Lizenz kostet Geld, die Navi-Software wird hinzugekauft wie auch eventuell das Kartenmaterial. Nun rechne dir mal aus, was da letztendlich für die Hardware übrigbleibt, tippe da auf unter 100 Euro, wenn überhaupt.
    Nun soll Becker Ersatzteile wie Touchscreen oder ähnliches auf Lager legen, min. eine Service-Kraft muss dann die Geräte prüfen, aufschrauben und wie in diesem speziellen Fall den Touchscreen tauschen ... das rechnet sich nicht! Eher werden meiner Meinung nach Geräte komplett getauscht im Garantiefall ... was dieser hier ja nun nicht ist, wieso also Reparaturen im Kundenauftrag annehmen, da kann man den Kunden wirklich nur empfehlen, ein komplett neues Gerät zu kaufen (bei Selbstverschulden des Schadens).


    das nennt man(n) Wirtschaft.
    Zwar andere Baustelle, aber bei mir sind am Board vom Rechner die Kondensatoren geplatzt; habe dann mit Epox gesprochen. Hatte einen ziemlich auskunftsfreudigen Mitarbeiter dran. Wir hatten ewig gesprochen. Die verdienen pro verkauftem Board knappe 5 Euro. Auf die Frage warum denn nicht einfach noch 10 Euro draufgehauen werden meinte er nur dann würde kein Mensch mehr Epox Boards kaufen, und sie könnten den Laden dicht machen. Das sind geringe Margen um konkurrenzfähig zu bleiben. Und das wird bei Becker auch nicht anders sein. Die werden mit Sicherheit keine 30 Euro pro verkauftem Gerät verdienen (Gewinn).
    Und von dem Geld muss dann noch die Servicekraft bezahlt werden, die E-Mails und Telefonanfragen beantwortet und und und.
    Wobei der Service natürlich trotzdem nicht zu kurz kommen darf.


    gecko

  • Eure Auseinandersetzungen finde ich ja ganz witzig.
    Ich sehe in den Zeilen des Spray-Testers die positive Botschaft für den Rest der Besitzergemeinde.
    Hände weg von gut gemeinten Versuchen dieser Art und umfangreiche Vorsicht bei Nässe. Das gilt ja scheinbar schon für die Mitnahme aus dem Auto, wenn es mal regnet.
    Er hätte sich hier nicht an den Pranger stellen müssen.
    Seine Botschaft war nicht die Warnung , eher der Frust über nicht erfüllte Hoffnungen bei Becker. Dennoch war es eine wichtige Botschaft, die die Zerstörbarkeit eines Mini-PC sehr deutlich machte. Ich werde das Ding nicht so schnell wieder sorglos durch den Regen schleppen.


    Nette Grüsse

  • Hallo,
    das Weigerung das Gerät zu reparieren hängt mit Sicherheit mit der Art des Schadens zusammen.
    Eigendlich fasst kein mir bekannter Hersteller mehr ein Gerät mit irgendeinem Flüssigkeitsschaden. Es gibt bei sowas kaum eine Chance den genauen Umfang eines Schadens festzustellen. Selbst wenn "nichts zu sehen ist", können da nach Tagen/Wochen Folgeschäden auftreten und die bekommt dann die Servicestelle als Gewährleistung in die Schuhe geschoben. Also lässt man gleich grundsätzlich die Finger von sowas.
    Die Problematik haben wir häufig mit Radionavis wegen den vom Fzg-Hersteller oft dämlich angebrachten Becherhaltern. Da schwapt schon mal eine Ladung Red Bull oder ähnliches Klebzeugs ind Geräte. Schicken wir sowas ein kommen die zurück ohne dass ein Handschlag dran gemacht wäre.
    Kann ich auch gut Nachvollziehen, als es noch Servicestellen gab die solche Schäden versucht haben zu reparieren gab das regelmässig Ärger.
    Da haben die Leute sich dann aufgeregt dass ein Gerät nach einer teuren Reperatur plötzlich mit anderen Macken ausgefallen ist. Hieß dann immer : " Das hätten die doch wissen müssen dass man sowas nicht mehr reparieren kann"
    Wie man es macht ist also eh verkehrt. Irgendeinem passt's immer nicht.
    Warscheinlich ist aber ein komplette Verweigerung bei Flüssigkeitsschäden sinnvoller, da setzt dann wenigstens niemand Kohle für erfolglose Versuche in den Sand.


    Vor ein paar Regentropfen muss bei den Geräten keiner Angast haben, da passiert nichts. So empfindlich ist kein mir bekanntes Gerät.
    Richtig nass machen oder mit irgendwelchen Sprays behandeln darf man aber keinen PNA (ausser vieleicht spezielle Outdoor-Geräte) das können die Geräte nicht ab , sind dafür ja auch nicht gebaut/gedacht.


    Gruß Thomas
    www.navisys.de